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Peeple: Das umstrittene „Yelp für Menschen“ startet im App Store

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Die bereits vor ihrem offiziellen Marktstart stark umstrittene iOS-Anwendung Peeple ist jetzt in der amerikanischen Filiale des App Stores verfügbar.

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Peeple erinnert an Bewertungsportale wie Yelp und Tripadvisor; anders als die Branchengrößen zielt die 30MB große iPhone-Applikation mit ihren Community-Rezensionen jedoch nicht auf Kneipen, Hotels und Pizzerien, sondern ausschließlich auf Menschen ab.

Im vergangenen Oktober sorgten die beiden kanadischen Damen hinter der Peeple-Applikation für eine hitzige öffentliche Debatte: So standen die Macher ob ihrer rigorosen Account-Politik in der Kritik. In anfänglichen Konzepten sollte bereits bewerteten Personen keine Möglichkeit eingeräumt werden, die Löschung des eigenen Profils zu beantragen.

Inzwischen agiert Peeple moderater und setzt zumindest die persönliche Registrierung der Bewerter mit einem Facebook-Account voraus.

Monetarisiert werden soll Peeple mit einer kostenpflichtigen Abo-Version – der „Peeple Truth License“ – die den Zugriff auf alle Personen-Profile gestattet:

Peeple creates a positive, supportive community, where non-anonymous, honest feedback is central and you have control over your profile. Commenters are accountable for what they write because in the near future Peeple will let you subscribe to a Truth Licence. The Peeple Truth License shows you everything that has been written about a person whether it was published live on their profile or not. This allows you to make better decisions about the people around you by getting access to all the recommendations written. The Truth.

Ob Peeple, die iOS-Anwendung stellt sich auf dieser Webseite vor – langfristig auch in Deutschland verfügbar sein wird, steht momentan noch nicht fest.

Dienstag, 08. Mrz 2016, 12:11 Uhr — Nicolas
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  • Der Sinn erschliesst sich mir irgendwie nicht. Als wäre Mobbing heute nicht schon verbreitet genug aber mit einem solchen Portal gibt man wenn man sich dort anmeldet ja echt noch eine Steilvorlage dazu. Kindern und Jugendlichen sollte zum eigenen Schutz die Anmeldung verwehrt bleiben.

  • Die Kanzlei WBS (mal bei youtube suchen) hat dazu ein Videos gemacht in dem gesagt wird das das unzulässig ist. Muss nur einer klagen und das Ding ist zu

  • Was bedeutet der Markenname? peep und le oder pee und ple? Die wollen doch nicht nur das Wort people verballhornen?

  • Geht’s noch? Wie blöd muss man sein, um sich da anzumelden? Wohl eher was für sich selbst überschätzende Narzissten….

  • Und dann darf man dafür bezahlen das man die Beiträge, die das „Opfer“ hat löschen lassen wieder sehen kann. Perfektes Werkzeug für Cybermobbing. Wie ich auch schon auf Twitter geschrieben habe die beiden Entwickler müssen entweder sehr mutig oder dumm sein. Ich vermute mal beides. Wer wissen will warum das eine so schreckliche Idee ist, soll auf Youtube mal nach Uebermorgen TV 02 suchen. Ersetzt NetKarma durch Peeple und ihr habt das Szenario das sich entwickeln kann

  • Mobbing entsteht erst richtig, wenn man die Person, die mobbt, nicht richtig identifizieren kann. Wenn Facebook einen 100-prozentigen Zwang zur Identifikation per Ausweis hätte, bräuchten wir kein „Peeple“ oder Ähnliches…
    Wer nichts zu verbergen hat, kann sich doch mit seinem Realnamen anmelden. Personen, die sich zum Beispiel als „Schneewittchen123“ ausgeben, haben meines Erachtens in der Social Media nichts verloren. Ein Statement sollte 100 % einer natürlichen Person zugeordnet werden können, sonst ist es nur Blabla…

  • Heutzutage reicht es nicht nur das Klima aufzuheizen. Kriege und Seuchen halten die explodierende Weltbevölkerung auch nicht mehr auf. Also müssen wir andere Wege zur Begrenzung finden. Also liebe Lemminge (Peeple) springt… Am Ende bleiben dann nur noch angepasste Stereotypen übrig.

  • @Me in der Originalplanung der App konntest du dort gegen deinen Willen von jedem angemeldet werden der deine Handynummer hat. Und sobald du dort angemeldet bist sind die Kommentare (auch negative) nicht entfernbar. Da das schon stark in den Bereich des illegalen geht würde Ich ernsthaft überlegen die zu verklagen sollte ein Profil von mir dort erstellt werden.

  • Ist im Prinzip das Gegenstück zu den Restaurant und Arztbewertungsportalen. Erinnert so ein bisschen an eine öffentliche und erweiterte Schufa.

  • Mobbing lebt vom Mitmachen. Und, neun von zehn finden Mobbing gut.

  • ja geil, wollte der welt schon immer sagen welch arsch mein Nachbar ist… der mother****….her damit :-)

    • Wie wär es, wenn du es ihm direkt sagst (sofern du dich traust), statt die „Welt“ damit zu belästigen.
      Aber vielleicht würde es dein Nachbar ja auch gegen dich nutzen, und dann findest du es bestimmt nicht mehr „geil“.

      *kopfschütteln*

      • Viel schlimmer wäre ja noch, wenn seine Wahrnehmung so verzerrt wäre, dass ihn sogar die ganze Nachbarschaft für einen Ar… hält. Plötzlich melden sich dann die Ex-Kollegen zu Wort und bestätigen die Aussagen seiner Nachbarschaft. Ex-Freunde schliessen sich dem an usw. Aber er sieht die Dinge ja schliesslich ganz anders. Dumm sind immer die anderen.

      • als war mein Kommentar ernst gemeint…

  • Bewerten ist ja die eine Sache, aber Menschen die solche Dienste Nutzen, um sich ein Bild von seinem gegenüber zu machen, sind für mich noch armseliger. Einfach nur traurig unsere Gesellschaft.

  • So ein Mist ich glaubs ja nicht echt.

  • Pauschal – wie scheiße ist Apple? Solche Apps durchlaufen den moralischen Kompass der Techgötter ohne weiteres?

    Der Sinn der App ist doch absolut fragwürdig. Pervertiert Voyeurismus frustierter Schwachköpfe die sich nicht anders zu wehren wissen, als durch anonymisierte Bewertungen? Facebook Account hin oder her.

    Und darüber hinaus wird gleich noch ein globaler, frei zungänglicher Katalog angelegt bei desen Anblick sich Ulbricht und Mielke ihre toten, kalten Hände reiben.

    An dieser Stelle fehlt mir eindeutig die Akzeptanz.

  • Jetzt bekommt das digitale Mobbing eine eigene schicke App!

    Klasse! Willkommen in der zivilisieren Welt!

  • Redet mit. Seid nett zueinander!

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