Gassikarte ohne Anmeldung
Pawtrify: Karten-App unterstützt Hundehalter unterwegs
Vom Entwickler der iPhone-App Watrify gibt es mit Pawtrify jetzt eine neue Kartenanwendung für Hundehalter. Die App soll Fragen beantworten, die sich vor oder während der Gassirunde stellen: Wo gibt es eine eingezäunte Freilauffläche, wo findet sich eine geeignete Wasserstelle, wo stehen Kotbeutelspender bereit und wo wird in der Umgebung aktuell vor Giftködern gewarnt?
Pawtrify ist als App für iOS und Android verfügbar und lässt sich ohne Nutzerkonto verwenden. Nach Angaben des Entwicklers ist auch nicht vorgesehen, ein Abo-Modell oder Werbung zu integrieren. Die Karte basiert auf Daten aus OpenStreetMap und wird durch Einträge aus der Nutzergemeinschaft ergänzt.
Wasserstellen und Freilaufflächen im Blick
Ein Schwerpunkt von Pawtrify sind Trinkwasserstellen. Hier greift der Dienst auf die Datenbasis von Watrify zurück. In dieser Datenbank sind europaweit mehr als 250.000 Trinkwasserstellen erfasst. Pawtrify filtert diese Daten nach für Hunde geeigneten Wasserstellen und zeigt sie zusammen mit weiteren Orten auf der Karte an. Nutzerinnen und Nutzer können den Status einzelner Brunnen aktualisieren, etwa wenn eine Anlage im Winter abgestellt oder defekt ist.
Freilaufflächen werden nicht nur als einfache Markierungen dargestellt. Die App soll anzeigen, ob eine Hundewiese eingezäunt ist und ob sich dort Änderungen ergeben haben. Solche Hinweise setzen Rückmeldungen aus der Community voraus. Wird ein Zaun neu gebaut oder ein Tor beschädigt, lässt sich dies direkt melden. Zusätzlich zeigt Pawtrify die Beliebtheit einzelner Flächen an. Damit sollen sich auch ruhigere Alternativen finden lassen.
Für den Alltag ergänzt Pawtrify die Karte um Kotbeutelspender und in vielen Städten auch um Mülleimer. Die App sortiert die Einträge nach Entfernung und erlaubt Filter, mit denen sich einzelne Kategorien gezielt einblenden lassen.
Giftköder-Warnungen mit optionalem Geofencing
Zudem integriert die App ein Warnsystem für Giftköder. Wer eine Gefahr entdeckt, kann vor Ort einen Pin auf der Karte setzen. Die Warnung wird sofort und ohne vorherige Freigabe angezeigt. Pawtrify versteht sich dabei allerdings nicht als offizielle Meldestelle. Bei einem Fund sollen weiterhin die zuständigen Behörden oder die Polizei informiert werden.
Aktive Warnungen verfallen automatisch nach sieben Tagen, sofern sie nicht erneut bestätigt werden. Ältere Meldungen bleiben als blassere Markierungen sichtbar. So lässt sich erkennen, wo es in der Vergangenheit bereits Vorfälle gegeben hat. In der App lassen sich zusätzlich Push-Warnungen aktivieren. Nutzer können dafür einen persönlichen Warnradius festlegen.
Für Notfälle bietet Pawtrify außerdem eine Tierarzt-Suche. Über einen Filter zeigt die App Praxen in der Umgebung inklusive Adresse, Öffnungszeiten und direkter Anrufmöglichkeit an. Neue Orte wie Hundewiesen, Wasserstellen, Badestellen oder Kotbeutelspender können über die App oder die Webseite eingetragen werden. Pro Eintrag können zudem bis zu fünf Fotos hochgeladen werden. Sie werden vor der Veröffentlichung manuell geprüft.


Klasse. Da steckt viel Enthusiasmus dahinter um so eine App auch noch kostenlos zu erstellen. Da helfe ich gerne mit bei den POIs. Bei uns im Ort gibt es einige Kotbeutelspender, die alle nicht aufgeführt sind.
Hoffentlich bleibt das so seriös. Denn diese andere berüchtigte Giftköderwarn-App ist höchst unseriös. Als die gemerkt haben, dass sich mit der Angst der Hundebesitzer Geld verdienen lässt, wurden sie raffgierig und haben zum Anreiz auch gerne mal diverse Giftköder erfunden.
Eine sehr interessante App, ist sehr gut für Fuehrhundgespanne & Co. Ist nur die Frage, ob die gesamten Funktion gerade die Anzeigefunktion auf der Karte mit VoiceOver erfassbar sind.