Neue Inhalte für Creator-Studio-Abonnenten
Pages, Numbers und Keynote: Apple baut Premiumfunktionen aus
Apple hat Pages, Numbers und Keynote auf Version 15.2 aktualisiert und liefert damit weitere Funktionen für sein noch junges Creator-Studio-Angebot nach. Bereits zum Start hatte Apple die klassischen iWork-Apps von den neuen Varianten getrennt und zusätzliche Inhalte an ein Abonnement geknüpft.
Die aktuellen Updates kündigen nun explizit neue Inhalte für zahlenden Abonnenten an.
Im Mittelpunkt stehen erneut erweiterte Vorlagen sowie ein sogenannter Content Hub. Dort lassen sich kuratierte Bilder, Grafiken und Illustrationen direkt in Dokumente, Tabellen oder Präsentationen einfügen. Ergänzend können Inhalte automatisch angepasst werden. Dazu zählen Funktionen wie ein intelligenter Zuschnitt oder eine nachträgliche Erhöhung der Bildauflösung.
Auch die Erstellung eigener Grafiken wird stärker integriert. Nutzer können Elemente direkt innerhalb der Apps erzeugen und bearbeiten. Teilweise kommen dabei KI-gestützte Stilvorschläge zum Einsatz, die vorhandene Inhalte optisch anpassen. Diese Funktionen stehen weiterhin nur im Rahmen des kostenpflichtigen Angebots zur Verfügung.
Zusammenarbeit und Bedienung im Fokus
Neben den exklusiven Inhalten erweitert Apple auch grundlegende Funktionen. So lassen sich über iCloud nun gemeinsam genutzte Dateien mit einer Größe von bis zu 4 Gigabyte bearbeiten. Dies betrifft alle drei Anwendungen und soll vor allem bei umfangreicheren Projekten helfen.
In Numbers bleibt das bereits eingeführte automatische Ausfüllen zentral. Die Funktion erkennt Muster in Tabellen und schlägt passende Werte oder Formeln vor. In Keynote baut Apple die automatische Erstellung von Präsentationen weiter aus. Texte können in erste Folienentwürfe umgewandelt werden. Zusätzlich lassen sich Moderationsnotizen generieren und Layouts anpassen.
Auf dem iPad profitieren die Apps zudem von einer erweiterten Menüleiste, die schnelleren Zugriff auf Funktionen ermöglicht. Das Update zeigt, dass Apple die Trennung zwischen kostenlos nutzbaren Basisfunktionen und erweiterten Abo-Inhalten konsequent weiterführt und die neuen Werkzeuge schrittweise ausbaut.


Man kann die Versionen aber auch ohne Abo weiternutzen, oder? Oder gibt es da dann Einschränkungen?
Klick auf den Link am Anfang des Artikels und die findest den Artikel, in dem es beschrieben wird, was und wo und wie…
Du meinst den link: https://www.ifun.de/pages-numbers-und-keynote-neue-apps-keine-vollversionen-mehr-273444/
?
Das ist tatsächlich nicht ohne und schnell verwechselbar was wie und wo. Noch fährt Apple wohl parallel, sprich auch die Versionen ohne Abo. Welchen link meinst du am Anfang? Es sind zig Verlinkungen im Artikel. @selber: leider ist dein Kommentar wenig hilfreich für LaKI
Die Versionen ohne Abo sind jetzt „kastriert“.
Das ist echt traurig was Apple da macht
Ich könnte mir vorstellen über KI etwas zu bauen und dann einfach copy und Paste in das Pages Dokument :D
Jein. Was vorher ging geht immer noch. Nur neue Funktionen, gerade wenns content- oder ki-basiert ist, gibts halt nur gegen Kohle. Finde ich durchaus ok, beides muss auch irgendwie finanziert werden. Und wenn ichs nicht brauche, dann buche ich es einfach nicht.
Die Frage ist warum die Hardware dann so teuer sein muss. Bei Apple hat man ja immer die Software querfinanziert mit teurer Hardware.
Bei der Final Cut Kamera App gab es auch ein Update und das Icon hat sich in ein Suite Icon verändert, aber sie ist nach wie vor auch ohne Abo benutzbar.
Ich bin schon auf MSOffice umgestiegen. Wenn ich eh zahlen soll, kann ich direkt den Marktführer nehmen und mir vor allem sicher sein, dass ich meine .xlsx Tabellen auch in 10 Jahren noch öffnen kann, wo bei .Numbers wenn ein Abo erwartet wird eine Migration auf Dritt-Tools womöglich nicht so leicht möglich ist. Allein die Konvertierung jetzt hat schon einiges an Nacharbeit gekostet.
Ich hatte Numbers im Apple Ökosystem lange den Vorzug gegeben, seit der Abo-Politik bin ich raus. Excel kommt mit 1TB Cloud meist für 50€/Jahr oder überschaubarem Einmalkauf, den man meist mind. gut 5 Jahre nutzen kann. Auto Ausfüllen kann es auch und Bilder generieren brauche ich nicht. Also könnte ich iWork ohne Abo nutzen? Ja, wenn die steategische Abo Ausrichtung nicht wäre und ich von der „Werbung“ verschont bleiben würde. So ist es mir jetzt schon zu heiss.
Du kannst doch alles so wie es war weiterhin KOSTENLOS verwenden.
Wie Du selbst schreibst, brauchst Du nur ein Abo wenn Du erweiterte Vorlagen oder KI-Funktionen nutzen willst, aber das willst Du ja gar nicht, also wo bitte ist Dein Problem?
Richtig, es ist Ideologie. Keine Vernunft. Ist ja modern heutzutage :)
Nein ist keine Ideologie: ich werde genagt. da werden Vorlagen und Funktionen angezeigt die für mich nicht gelten, klickt man drauf kommt eine Abo Aufforderung. Wenn das 100% ausgeblendet wäre, wäre es o.k, so aber nicht.
Hoffen wir mal, dass dies auch so bleibt.
Glaube, die libreoffice Formate sind noch langlebiger als die Microsoft Formate, wo wohl noch nicht gut Dokumentierte Altlasten vorhanden sind.
Wer braucht das Abo keiner. Basic ist Top und reicht völlig aus. Für alles andere gibt es andere super PRG ohne Abo Apfel
jo – Apple schafft sich ab (bei mir jedenfalls) …
Apple entdeckt immer wieder Möglichkeiten, wie man Kunden vergraulen kann. Überlege inzwischen auch den Umstieg zu MS-Office.
Was vergrault Dich denn? Der kostenlose Funktionsumfang kanns nicht sein. Der ist wie vorher.
Nur das man in der bisherigen Version jetzt permanent auf das Abo hingewiesen wird und man den unerwünschten Mist nicht ausblenden kann. Und über kurz oder lang wird der Wechsel kommen der ja bereits absehbar ist, das alles in dem Abo gebündelt und nur noch so nutzbar sein wird – genauso wie jeder AppStore Entwickler es auch schon macht, weil sie von Apple dazu angehalten werden.
diese geldgier ist schlimm.
aber diese alles muss gratis sein einstellung ist genauso schlimm.
Es muss nicht kostenlos sein. Gerade wenn laufende Kosten anfallen kann ich sogar ein Abo nachvollziehen.
Was nicht geht aber alle machen:
– warum kann ich den unerwünschten Mist nicht in Pages ausblenden und erst nach dem Abo-Kauf werden mir die Sachen angezeigt? So ist immer prominent dort wo ich seit Jahren meine eigenen Vorlagen habe nur etwas nicht nutzbares, was bei falsch antrainiertem Klick mir das Abo vor die Nase hält.
– sich Kosten „auszudenken“. Anstatt den Sync über die iCloud kostenfrei zu nutzen wird ein Konto erzwungen, damit die Userdaten weiterlaufen kann und um dann noch zu behaupten, das ein Sync dieses überflüssigen Kontos besser über deren Server laufen sollte und deshalb für diese Serverkosten ein Abo notwendig ist. Statt der Funktionalität steht hier also der Wunsch nach Kosten über allem, um dauerhaft Geld abschöpfen zu können, obwohl es doppelt unsinnig ist!
Bin nie mit Apples Programmen warm geworden. Zum Glück gibt es LibreOffice … die Dateien kann man dann auch noch weiterverwenden, wenn man Apple mal den Rücken kehren sollte.
Gewechselt zum kostenloses onlyoffice.
Bald sind die ODF Formate im öffentlichen Dienst in Deutschland eh verpflichtend. Da kann ich auf Apple pfeifen.
Ich verwende zwar sehr gerne Pages und Numbers, allerdings benötige ich keine zusätzlichen Funktionen und damit auch kein Abo.
Wenn kaum jemand ein Abo abschließt, dann bin ich mal gespannt, ob Apple das trotzdem aufrecht erhält.
@ifun
Ein Vergleich von verschiedenen Alternativen inkl. deren Programmiersprache wäre nett, also Java, native etc.. :-)
Neben den diversen OpenOffice-Ablegern gibt es beispielsweise auch eine Suite von Softmaker, oh sehe gerade, im Gegensatz zu früher haben die jetzt auch ein Abo eingeführt zu stolzen 50 € im Jahr.