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Versicherung, Strom und Kredite

Outbank und N26 wollen an Vertragsabschlüssen mitverdienen

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43 Kommentare 43

Nachdem Outbank letzten Monat eingestehen musste, dass man sich mit dem Verkauf von Pro-Lizenzen nicht über Wasser halten kann, startet der Anbieter von Banking-Software mit dem heute veröffentlichten Update seiner Anwendungen für iOS und Mac einen neuen Versuch. Künftig sollen Mittlerprovisionen für die unterschiedlichsten Dienstleistungen von Versicherungen bis hin zu Krediten, Strom- und Gasverträgen die nötigen Finanzen in die Kassen des Unternehmens spülen.

Outbank Finanzen

Im Gegenzug verspricht Outbank dem Kunden eine „Personal Finance App“ als zentrale Sammelstelle für alles, was irgendwo mit Verträgen und Geld zu tun hat:

  • Möglichkeit Mitgliedschaften, Versicherungen, Kredite, Verträge und andere wiederkehrende Beträge in einem Finanzplan anzulegen
  • Alle Beträge werden zu einer monatlichen Bilanz berechnet, die alle Fixkosten und das verfügbare Budget anzeigt -> Im nächsten Schritt auch Prognosen über die Finanzsituation zu einem bestimmten Zeitpunkt in der Zukunft
  • Option ein Vertragsende bzw. -erneuerungsdatum anzugeben, um früh genug erinnert zu werden
  • Möglichkeit Kredite, Strom- und Gasverträge mit den Konditionen anderer Anbieter zu vergleichen, um ggf. Geld zu sparen

Als Kooperationspartner nennt Outbank die Dienstleister Verivox, smava und Clark.

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Outbank: Banking für alle Banken & Kreditkarten
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Entwickler: Outbank - The intelligent online banking app GmbH
Preis: Kostenlos+
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N26 als App für alle finanziellen Angelegenheiten

Das Versicherungsunternehmen Clark ist auch bei N26 mit im Boot. Wir erinnern uns: Letzten Monat hat die Smartphone-Bank einen digitalen Versicherungsservice angekündigt und die Zielvorgabe gestreut, man wolle zum „One-Stop-Anwendung für alle finanziellen Angelegenheiten“ werden. Ebenfalls heute geht N26 nun per Update den ersten Schritt in diese Richtung und kündigt mit der „N26 Insurance BETA“ die Möglichkeit an, alle bestehenden Versicherungen innerhalb der App zu verwalten.

Besonders in Deutschland schützen wir uns gerne vor allen Gefahren und haben zahlreiche Versicherungen: Neben der Krankenversicherung haben viele Menschen noch eine KfZ-, Lebens-, Hausrat- oder Haftpflichtversicherung. Der komplizierte Teil dabei ist, alle verschiedenen Versicherungen und den Papierkram, den sie mit sich bringen, zu verwalten und einen Überblick zu behalten. Wir bei N26 haben entschieden, dieses Problem zu lösen, indem wir die Digitalisierung und Ablage all deiner Versicherungen in deiner N26 App ermöglichen. Du musst bei der Einrichtung weder Dokumente hochladen noch Versicherungsnummern angeben. Deine Versicherungen werden sich auch selbstverständlich nicht ändern – ab sofort kannst du aber alle Details zu deinem Versicherungsschutz auf einem übersichtlichen Dashboard sehen.

N26 Versicherungen

Das Angebot soll weiter ausgebaut werden und N26-Kunden sollen künftig die Möglichkeit haben, all ihre Versicherungsangelegenheiten über die App zu verwalten. Dazu zählt auch die Anmeldung von Schäden oder sonstige Kommunikation mit dem Versicherer. In Planung ist dabei auch eine Art Preisvergleich für Versicherungen, mit dessen Hilfe das Unternehmen die eigens angebotenen Tarife schmackhaft machen will.

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N26 – Banking by Design
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Entwickler: N26 GmbH
Preis: Kostenlos
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Mittwoch, 12. Jul 2017, 18:17 Uhr — chris
43 Kommentare bisher. Dieser Unterhaltung fehlt Deine Stimme.
Rede mit!
  • Die N26 App hat seit Monaten einen Fehler beim Scrollen.. dieser wird einfach seit Monaten nicht behoben beziehungsweise ignoriert!

    • wäre mal interessant zu wissen ob die Daten intern ausgewertet werden oder ob sie auch an die Partner übermittelt werden..

      • Auch wenn die Daten „nur“ bei Outbank liegen, ist das immer noch zu viel…

      • Twittelatoruser

        Die App speichert natürlich nur intern auf dem iPhone die Finanzdaten. Man kann auch Secure Sync aktivieren, wodurch es über iCloud synchronisiert wird. Zudem wirbt Outbank damit, dass die App eine direkte Verbindung zum Bankserver erstellt. Finanzblick z.B. macht dies nur indirekt über deren Server. Also muss nicht nur das iOS-Gerät und der Bank-Server sicher sein, sondern auch der Finanzblick-Server. Zudem ist Outbank die einzige Bank-App, die SSL-Pinning betreibt, wie deren FAQ erläutert, weil Outbank keine Verbindung zum Bank-Server erstellen wollte, weil das Zertifikat ungültig geworden war.

        Die Auswertung auf den lokalen Finanzdaten macht natürlich die App lokal.

        Laut vielen Tests von renommierten Magazinen wird Outbank als sicherste Banking-App gewertet (auch von Heise!).

        Was sie vorher veranstaltet hatten (erst App-Wechsel, dann plötzlich Abo, jetzt für 10 Bankkontakte kostenlos und sonst teures Abo, was eher nur Unternehmen brauchen, aber man als langjähriger Nutzer lebenslang geschenkt bekam), war etwas verwirrend und nicht so schön (auch wegen offiziellen Versprechungen von Outbank selbst, die dann nicht eingehalten wurden), aber nett, dass man nun kostenlos lebenslang Pro bekommt. Aber bedenkt, dass auch wenn die App die Funktionen nie ändert, muss die App immer wieder an neue iOS-Systeme angepasst werden und die Bank-Server werden immer wieder aktualisiert oder geöndert, weshalb die App auch aktualisiert werden muss. Deshalb ist ein einmaliger Preis von 9€ für ein ganzes Leben lang eine extrem freche Forderung und praktisch nicht realisierbar. Denn sonst geht Outbank sicher unter und dann gibt es die App nie mehr.

        Es wurde anscheinend nicht vorhergesehen, dass das Pro Abo laut Artikel zu wenig gekauft wird, was ich schade finde. Weil dann hätte es für Private problemlos immer kostenlos bleiben können. Somit ist es auch verständlich, dass sie nun versuchen durch Provisionen Geld zu verdienen. Wie sie es mit dem neuen Chef realisieren, weiß ich natürlich nicht. Ich hoffe nicht, dass sie in der App zu viel für Versicherungen werben. Laut Tests haben sie jedoch den Ruf sicher bezüglich Datenschutz und Qualität der Bank-Verbindung zu sein, was sie sicherlich nicht auf das Spiel setzen wollen.

    • Habe alle durch, sind eigentlich alle schlecht!! Bei einer bin ich geblieben, FINANZBLICK!!! Beste Banking App, aus allen getesteten, ist Finanzblick in meinen Augen einfach die №. 1

  • Für mich ist die Verbindung von „Finanzverwaltung“ (Banking, etc.) und „Beratung“ ein klares Ausschlusskriterium. Klar, in der Theorie hört es sich ganz interessant an: Die App hat Zugriff auf alle darin verwalteten Konten und stellt anhand der Buchungen automatisch fest, welche Verträge ich habe. Sie sieht, dass Versicherung X bei Gesellschaft A läuft und empfiehlt mir ganz neutral und objektiv die viel bessere und günstigere Versicherung von Gesellschaft B. Endlich hat man lästige Vergleichen gespart und kann die App die ganze Arbeit machen lassen…

    In der Praxis verdient die App wenn ich einen Vertrag wechsle und kaum (bzw. weniger) wenn ich einen Vertrag behalte. Außerdem bietet Gesellschaft B vielleicht eine bessere Provision als Gesellschaft A und der Wechsel lohnt sich damit für die App mehr als für mich…

    Ob die Beratung also wirklich gut und neutral passiert ist mehr als fraglich. Gleichzeitig mache ich mich vor der App nackig, liefere ihre alle meine Finanzdaten und erlaube deren Auswertung.

    Da verwalte ich meine Finanzen doch lieber weiterhin selbst mit „klassischen“ Banking Apps und hole mir die Vergleiche bei Bedarf selbst von den verschiedenen Verbraucherportalen…

    • Jop, fahre mit meinen 5 Banking Apps aktuell auch sehr gut. Sogar kostenlos^^

    • Twittelatoruser

      Das ist Unsinn, dass du dich nackig machst. Es werden keine Daten auf den Outbank-Server geladen. Sicherlich erhält die App alle Infos der möglichen abschließbaren Verträge mit zusätzlichen Infos über die Verträge. Anschließend kann die App lokal berechnen, welche Versicherungen dir empfohlen werden können. Da müssen also überhaupt keine eigenen Daten zu Outbank. Wie gut der Algorithmus ist, der die Empfehlungen berechnet, und wie objektiv die Berechnung sein wird, ist ein ganz anderer Fall.

  • Die App „Outbank“ wird von mal zu mal immer uninteressanter für mich. Ich war User der ersten Stunde und habe mich schon als es hieß „Pro“ Version und dann das dritte mal bezahlen (wieder ohne zu bereits zu Outbank2 angekündigten Funktionen) ausgeklinkt. Ist doch nur eine Frage der Zeit, bis die die aktuelle Version auch wieder zum alten Eisen legen und dem Kunden erneut vor den Kopf hauen.
    So lange es jedoch User gibt die das auch noch mitmachen, wird sich das wohl auch nie ändern.

    Ich bin da definitiv raus. Gibt ja genug andere Möglichkeiten.

    • Als User der ersten Std hättest du aber Pro auf Lebenszeit bekomm n wie ich ;)

      • Twittelatoruser

        Exakt, ich war ein Benutzer e“rster Stunde“ (habe mit iOutbank angefangen) und habe deshalb auch lebenslang das Pro-Abo geschenkt bekommen. Dabei musste man dafür noch nicht einmal Nutzer erster Stunde sein. Aber beim aktuellen Outbank braucht man das Abo nicht, solange man nicht mehr als 10 Bankkontakte hat.

  • Prima Entwicklung, nutze Beides und bin sehr zufrieden

  • Diese Datensammelwut geht im Banken Bereich garnicht.

    Wer kennt eine Alternative zu OutBank? Werde dann endgültig mich von denen Verabschieden!

    Ich werte meine Finanzen lieber „selbst“ aus…

  • Hat jemand Erfahrung mit Clark? Kann man der Sache trauen?

    Uninteressant finde ich die Digitalisierung meiner Versicherungen nicht, bin aber skeptisch!

  • Outbank scheint auch verzweifelt nach jedem Strohhalm zu greifen.

    • Komischer Kommentar. Entwickler eines ja tatsächlich guten Programms stellen fest, dass ihr Finanzierungsmodell nicht funktioniert und entwickeln neue Ideen. Das ist doch großartig!
      Ob man die neue Idee annimmt oder inhaltlich kritisiert (s.o.), ist dann ja eine andere Sache.

  • Outbank soeben gelöscht. Es geht immer auch anders. Adios.

  • Es geht immer auch anders, das eigene Konto zu sehen und zu benutzen.

  • War mal eine gute App. Habe ich schon vor längerer Zeit gelöscht. Das Geschäftsmodell mit den immer wieder neuen kostenpflichtigen Versionen hatte mich schon früh nicht mehr überzeugt.

  • Kommen vielleicht noch die Health Daten mit rein, dann könnte man die Risiken doch vielbesser minimieren

  • Ich finde es auch bescheiden.

    Outbank hätte einfach jeden Monat 99Cent einziehen sollen, die aktuelle App wäre es mir in jedem Fall wert gewesen.
    Dieses ewige preisliche hin und her ist sowas zum kotzen – es war doch sowas von sonnenklar, dass das mit dem Premiumkonto für alle (neuen) Nutzer mit mehr als 10 Konten nicht funktionieren wird.

    Sehr schade für Outbank.
    N26 geht leider auch in die falsche Richtung – werde überlegen, mich längerfristig auch davon zu trennen.

  • Kann ich nur beipflichten. War auch Nutzer der ersten Stunde und diese permanente Neuauflage der App und erneutes bezahlen hat mich raus gekegelt. Ich hoffe die gehen pleite!

  • Weiß jemand, ob bei Finanzblick auch push bei neuen Umsätzen funktioniert?

  • Ich bin vielleicht die einsame Ausnahme, aber ich hätte bei Banking-Apps gerne eine, die ich bezahle (bis sagen wir mal 20€ im Jahr), die einigermaßen gut aussieht und bedienbar ist, die die Daten nur lokal hält, und die mir ansonsten nicht mit komischen „Angeboten“ kommt.

    Schade, dass Banking4i keine Barclaycard unterstützt, sonst wäre das was.

  • Wie kann ich Finanzplan ausblenden, das brauche ich nicht und es nimmt unnötig Platz weg auf dem iPhone

  • Seid Ihr tatsächlich der Ansicht eine Bank, die kostenfreie bzw. -günstige Konten anbietet, muss keine Erträge erwirtschaften?
    Schenkt Ihr Eurem Arbeitgeber bzw. Euren Kunden eigentlich auch Eure Arbeitskraft??

  • Banking-App soll Banking-App bleiben und da gehört, meiner Auffassung nach, kein Murks mit Versicherungen, oder ähnlichem noch mit rein!
    Was kommt als nächstes? Zeitschriften mit dazu, oder Musicstreaming?
    Wenn, dann besorge ich mir eine separate App, die Versicherungen, Zeitschriften, oder Musicstreaming kann.
    Ich hoffe, Banking4i / Banking4X bleiben beim Ursprünglichen und machen diesen Murks nicht nach…

  • Für mich war es das auch mit OutBank. Habe jeden Wechsel mitgemacht und oft bezahlt. Sogar das Abo Modell…. Aber im Bankbereich mit meinen persönlichen Daten bezahlen geht gar nicht..

    Clark ist nix anderes als ein Versicherungsmakler der sich Bestände und damit Folgeprovisionen ergaunern will. Soabald ihr da mit macht, hat euer bisheriger Vertrauter in Versicherungsfragen keinen Zugriff mehr auf eure Daten und bekommt auch keinen Cent mehr für die Betreuung. Im Schadenfall könnt ihr dann mit der Hotline von Clark telefonieren und habt keinen Mitarbeiter mehr vor Ort den ihr persönlich kennt, der an euch Geld verdient hat und sich daher für euch einsetzt.

    Es gibt immer Schadenfälle im Randbereich und da ist ein persönlicher Kontakt vor Ort Gold wert.

    Zum Thema Datenschutz braucht man hier wohl nix sagen. Ich möchte nicht, das meine persönlichsten Daten ausgewertet werden.

    Das war’s Outbank. Sowas geht gar nicht!!!

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