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Gedankenlose App-Starts werden erschwert

„one sec“ will zu bewussterer Smartphone-Nutzung verleiten

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Die Anwendung one sec hat vor gut einem Jahr schon mal Erwähnung bei uns gefunden. Mittlerweile hat der aus Deutschland stammende Entwickler seine App in Version 3.0 veröffentlicht und um eine Reihe von hilfreichen Funktionen teils ausgefallenen Ideen ergänzt.

Zunächst kurz als Erinnerung: one sec will für mehr Bewusstsein bei der Smartphone-Nutzung sorgen. Nach dem Motto „Moment mal!“ müsst ihr plötzlich eine Atemübung machen oder vergleichbare Aufgaben erledigen, um eine bestimmte App zu nutzen. Im Endeffekt will der Entwickler dadurch erreichen, dass man Apps wie Twitter oder Instagram bewusster und nicht mehr schlicht aus einer Gewohnheit heraus öffnet.

One Sec Screenshots

Ein Beispiel für die mit Version 3.0 neu hinzugekommenen Optionen zeigt das unten eingebettete Video. So kann man über one sec nun auch die Vorgabe hinterlegen, das Handy zunächst dreimal um die eigene Achse zu drehen, um eine bestimmte App zu nutzen. Nicht verschweigen darf man in diesem Zusammenhang aber die Tatsache, dass sich derartige Aktionen von Drittentwicklern nicht einfach so implementieren lassen, one sec bietet lediglich die Basis und die Hilfsmittel für dergleichen, muss aber mithilfe von Kurzbefehlen entsprechend konfiguriert werden. Auf diese Weise lässt sich dann aber auch ein optimal auf den einzelnen Nutzer zugeschnittenes App-Erlebnis konfigurieren. Damit verbunden bringt die neue Version der App umfassende Auswertungen rund um den Wandel des persönlichen Nutzungsverhaltens im Zusammenspiel mit one sec.

Alle Neuerungen in one sec 3.0:

  • Verbesserte Statistiken und Auswertungen: Wie hat sich das eigene Nutzungsverhalten seit der Installation von one sec verändert?
  • Guten-Morgen-Countdown: one sec verbindet sich mit HealthKit und blockiert konfigurierte Apps nach dem Aufwachen komplett.
  • Gesunde Alternativen: Nutzer:innen können konkrete, gesunde Alternativen einrichten, die beim Öffnen von Social-Media-Apps angezeigt werden. Beispielsweise Artikel aus der Leseliste, Hobbies, Sportarten, Kontakte, Fotoalben, …
  • Neues App-Icon, verbessertes Design der App, verbesserte Tutorials.
  • Neue Übungen: Schwarzer Bildschirm (der Bildschirm wird für 10s komplett dunkel, bevor man fortfahren kann), Handy Drehen (das Handy muss dreimal um die eigene Achse rotiert werden, um die App zu entsperren; Video auf Twitter).
  • Neue Stundenplan-Optionen: Nun kann one sec auch für jeden Wochentag einzeln geplant werden.

one sec lässt sich kostenlos im App Store laden und für begrenzte Zeit testen. Anschließend werden wahlweise 4,49 Euro im Monat, 19,99 Euro im Jahr oder 39,99 Euro für eine Einmallizenz fällig.

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‎one sec—Gegen den Algorithmus
‎one sec—Gegen den Algorithmus
Entwickler: Frogg GmbH
Preis: Kostenlos+
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12. Apr 2022 um 12:38 Uhr von chris Fehler gefunden?


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