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Oh oh!

200.000 Snapchat-Fotos flattern durchs Web

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20 Kommentare 20

Einmal mehr gibt es schlechte Nachrichten für Nutzer des Chatdienstes Snapchat. Offenbar verschwinden zumindest nicht alle über den Messenger verschickte Bilder so schnell wie in der App-Beschreibung versprochen. In den etwas dunkleren Ecken des Internet macht man sich laut dem norwegischen Dagbladet gerade über eine 13 Gigabyte große Datenbank mit 200.000 Bildern und Videos aus Snapchat-Konversationen her.

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In Anlehnung an die Veröffentlichung privater Fotos von US-Stars unter der Bezeichnung „The Fappening“ sprechen die Nutzer einschlägiger Foren diesbezüglich bereits von „The Snappening“. Laut ersten Erkenntnissen liegt der Fehler diesmal nicht bei Snapchat selbst, sondern bei einem der unzähligen von Drittanbietern angebotenen Snapchat-Clients, die genau das eigentlich ja nicht erwünschte Sichern von über Snapchat verschickten Fotos und Videos ermöglichen. Zumindest teilweise speichern die Macher solcher Programme den Datenverkehr offenbar langfristig auf eigenen Servern, und ein solcher scheint nun gehackt worden zu sein.

Snapchat darf man in dieser Angelegenheit aber durchaus auch Vorhaltungen machen. Der Dienst arbeitet zwar für sich sicher und wie erwartet, die Tatsache aber, dass es problemlos möglich ist, die Chat-Inhalte mit einem nicht zertifizierten Client unverschlüsselt abzugreifen, dürfte auf Schlamperei der Snapchat-Betreiber beruhen. (via iCulture)

App Icon
Snapchat
Snap Inc
Gratis
138.02MB
Freitag, 10. Okt 2014, 16:38 Uhr — chris
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  • Warum Oh Oh? Habt ihr Nacktphotos über Snapchat geschickt? ;)

    • Du nicht? :D

      Aber grundsätzlich kann man davon ausgehen, was einmal im Web ist, bleibt für immer im Web.

      • Nein, nur bei unsicherer Handhabung bleibt dies, was man in das Netz stellte und dort nicht unsicher bleiben sollte (falls es bleiben soll). Es ist Schwachsinn dies als absolut richtig zu halten. Das Netz vergisst sehr viel, aber nicht unbedingt dies, was man menschlich erwartet oder (naiv) hofft. Wenn man aber das Internet und Computer nicht näher kennt (was oft ist – sogar fast alle Piratenparteimitglieder haben keine große Ahnung und Denken in diesem Gebiet deshalb nur angeblich kompetent zu sein, weil sie es lange nutzen …), dann ist es sicherer nur so viel in das Netz zu stellen wie unbedingt nötig, was einen aus anderen Blickrichtungen schaden könnte (z.B. Nacktphotos in einem vielleicht sicheren Dienst nutzen, aber dann unsichere dritte Dienste damit nutzen).

  • Na, da sind wir aber jetzt alle mal überrascht…

    Hat sich doch tatsächlich zum 100.000sten Mal herausgestellt, dass man alle Daten, die man ins Internet stellt auch gleich abschreiben kann und dass es im Internet keine Datensicherheit gibt? Wer hätte DAS jetzt gedacht, dass das mal passieren könnte?

    • Aber die haben das doch versprochen.

    • DaM, kannst du lesen? Offenbar nicht. Und wer sich ein bisschen um Sicherheit kümmert, dem passiert nichts. Z.B. benutze ich vieles im Netz, wo ich eine gewisse Sicherheit sehe & achte auf sichere Handhabung. Folglich ist mir nie etwas passiert, obwohl ich vieles benutze. Snapchat nutze ich nicht, aber sie selbst sind anscheinend nicht der Grund für The Snapping. Warum? Lies den Artikel!

  • MeineBrieftaubenklauenDaten

    ob es ‚Hemlis‘ jemals schafft :(

  • Und wo kann ich die Datei laden? Verstehe nicht, warum sowas nie angegeben wird.

  • Threema benutzen und fertig.
    Ende-zu-Ende Verschlüsselung aus der Schweiz.

    • Oder SIMSme von der Deutschen Post. ;)
      Auch mit Ende-zu-Ende Verschlüsselung und Selbstzerstörungsfunktion. Oder iOS 8 und iMessage, wobei man da halt leider immer noch auf iOS User beschränkt ist. :(

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