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In den USA noch weniger

Nur 12% der iOS-Nutzer gestatten App-Tracking

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Knapp zwei Wochen nach der Freigabe von iOS 14.5 zeigt sich der massive Einfluss von Apples neuer Anti-Tracking-Einstellung mehr als deutlich. Weltweit geben gerade mal zwölf Prozent der Nutzer ihr Einverständnis zu Übermittlung der anonymen Geräte-ID. Auf die USA bezogen liegt diese Zahl sogar nur bei vier Prozent.

Die Marktforscher von Flurry liefern diesbezüglich seit der Veröffentlichung von iOS 14.5 tagesaktuelle Werte, deren Konstanz über die letzten beiden Wochen hinweg allerdings annehmen lässt, dass sich hier auch auf lange Sicht nicht mehr viel ändern wird.

Die Werte basieren auf den Daten von 5,3 Millionen internationalen iOS-Nutzern, die eine oder mehrere der mittlerweile mehr als eine Million mit dem Analyse-Kit von Flurry ausgestatteten Apps auf ihrem iOS-Gerät installiert haben.

Anti Tacking Erlaubnis Ios Statistik

Interessant ist beim Blick auf die Auswertungen, dass bislang nur eine vergleichsweise geringe Zahl den Weg in die iOS-Einstellungen gefunden hat, um die Tracking-Abfrage generell zu unterbinden. Bei weltweit lediglich fünf Prozent aller Nutzer sei die Funktion von vornherein blockiert.

Das generelle Blockieren der Tracking-Abfragen lässt sich durchaus auch kontrovers diskutieren. So dürften die neuen Hürden beim Ausliefern von personalisierter Werbung am Ende auch dafür sorgen, dass iOS-Nutzer weniger relevante Anzeigen sehen und sich in der Folge auch die damit verbundenen Werbeeinnahmen verringern. Zumindest teilweise scheint der Wechsel zu neuen Finanzierungsmodellen die unausweichliche Folge.

Apple pflegt seine eigene Datenbank

Apple selbst hat derweil seine Werbetätigkeiten ausgeweitet und zeigt den Nutzern des App Store jetzt zusätzliche, und sofern vom Nutzer nicht deaktiviert, auf seinen Interessen basierende Werbebanner an. Die entsprechende Einstellung versteckt sich ganz unten im Bereich „Datenschutz“. Wenn der Schalter hier aktiviert ist, kann Apple für die Anzeige von Werbebannern im Zusammenhang mit zur persönlichen Apple-ID vorliegenden Informationen wie Alter, Geschlecht, Wohnort und Vorlieben beim Konsum von Medieninhalten ebenso wie technische Details wie etwas das aktuell genutzte iPhone-Modell bei der Auswahl von Werbebannern berücksichtigen. Apple zufolge werden diese Daten allerdings ausschließlich anonymisiert verwendet.

07. Mai 2021 um 15:40 Uhr von chris Fehler gefunden?


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  • Dr.Koothrappali

    Hätte mit weniger gerechnet… ich erlaube fast auch nichts…

  • Die 12% haben nur den Knopf zum ausschalten noch nicht gefunden

  • Ist doch interessant:
    „ich hab nichts zu verbergen“
    vs.
    wenn man dem Nutzer die Wahl lässt ;)
    Wobei ich der Meinung bin, dass der Tracking-Schalter Standardmäßig aus ist. Ist das so?

    • Ich habe erst überlegt den Schalter an zu lassen, weil ich Werbung, die mich interessiert… interessanter finde – logisch. Aber wer weiß was die noch so für nen nutzen haben

    • Die, die noch vor anderthalb Jahren gegen “ich habe nichts zu verbergen” gewettert und Orwell zitiert haben, sind heute die, die sich mehr Überwachung wünschen, wegen Gesundheit.

    • Habe bei mir mal gerade geschaut. Der Schalter ist aus, d.h. Die Apps dürfen standardmäßig nicht mal nach Tracking fragen? Das ist schon hart. :)
      Dann finde ich 12% schon krass viel. Das aktiviert doch keiner aktiv?

      • Ich muss zugegen, dass ich aus den Erklärungen im Einstellungsmenü nicht ganz schlau werde ob „Aus“ nun bedeutet, dass Tracking generell nicht erlaubt wird oder ob der Tracking Schutz aus ist.

  • Eine Fakt, der sich schon vor Jahren auf der Straße bei Umfragen bestätigt hat. Frag‘ die Leute nach Tracking und sie sagen -nein-, weil sie selbst bestimmen können. Somit sind auch die Phrasen -die haben eh schon alles von dir-, -ich habe eh nix zu verheimlichen-, -aber mit Google suchen-, -aber mit Amazon kaufen- etc. widerlegt. Es geht einfach um die Selbstbestimmung seiner Bewegungen. Sicherlich haben Leute Gegenargumente warum Apple doch schlecht ist, aber diese Option, die sie uns jetzt bieten ist doch ein starkes Werkzeug für die Selbstbestimmung für den digitalen Fußabdruck. Nächster Paukenschlag wären die Cookie Dialoge, die durch Lobby-Arbeit extrem unhandlich und irreführend sind, auszuhebeln; also als Standard im Safari ohne zusätzliche Plugins.

    • Komisch nur dass trotzdem so viele Menschen Payback nutzen oder? Apple hat hier mit Lobbyarbeit auch den Ruf aufgebaut, dass Tracking = Facebook = schlecht ist ohne zu differenzieren.

      • Da hast Du absolut recht. Nur bekommen die Leute einen -Gegenwert-. Das ist der eklatante Unterschied. Die Phrase an der Kasse -nur Bares ist Wahres- kann ich auch nicht verstehen, wenn dann die blaue Karte gescannt wird. Nur verstehe ich, dass sie hier aktiv einen -Wert- bekommen, um ihre Daten herzugeben. Das machen sie freiwillig und jeder muss für sich entscheiden, ob er das will und ihm die Gegenleistung ausreicht; mit zum Beispiel immer noch nicht, aber ich wäre käuflich (nur kein Preis, den diese Firmen sich leisten wollen würden). Beim Tracking hier geht es um Selbstbestimmung, die vorher, bei Widerspruch, nicht so einfach zu realisieren war.

      • Payback bringt Geld. Schlechter Vergleich.

      • Ja, Payback: aber hier wird man immerhin für die Preisgabe seiner Daten „belohnt“. Was die Internetriesen ja lieber für sich selbst beanspruchen, wird hier zumindest teilweise vergütet.

      • nur das Payback nicht automatisch funktioniert..
        die Karte musst du schon selbst beantragen
        kannst also selbst entscheiden

      • Das lustige ist, dass das ein Milliarden Geschäft ist mit der Payback Karte. Alle die da einkaufen wo die Karte akzeptiert wird, zahlen den Bonus + X in den Waren und Dienstleistungen mit. Nur die, die die Karte nutzen bekommen einen Bonus zurück. Das bedeutet bei Payback werden alle Kunden bestraft und die Kartenbenutzer bekommen paar Almosen zurück. Genial für die Betreiber des Systems, bescheiden für die Kunden.

      • Nicht schlimm, wenn die Lieblingswurst im Angebot ist.

      • Das ist bei Kartenzahlung auch nicht anders. Die Gebühren für jede Transaktion sind auch mit eingerechnet. Wer nicht mit Karte zahlt, zahlt aber trotzdem den leicht höheren Preis. Wer mit Karte bezahlt, hat wenigstens was davon.

    • Du hast da schon recht. Es ist aber wichtig hier das größere Bild nicht aus den Augen zu verlieren. Apple macht das nicht um unsere Privatsphäre zu schützen, da wären andere Dinge viel wichtiger. Sie tun das um ein Monopol zu erreichen. Sie schaffen einen Lücke, die dann nur noch von ihnen selbst gefüllt werden kann und braucht. Apple wird weiterhin andere Unternehmen daran hindern im eigenen Ökosystem effektiv zu werben und zu tracken. Sie werden aber selbst diese Lücke füllen, und mehr Werbung verkaufen. Beinahe hätte ich hier geschrieben „und mehr tracken“, aber ganz ehrlich das geht schon garnicht mehr.

    • Ja, Payback ist toll (Ironie)!
      Wenn ich 1.000 Euro Umsatz mache habe ich genügend Punkte zusammen um mir einen Rucksack zu kaufen für nur 5 Euro Zuzahlung, der im Einkauf nur 2 Euro kostet. Yippieh :-)
      Und auch hier ist der „Kunde“ das Produkt, der sein Verhalten offenlegt.
      Und alleine für die Frage „haben Sie eine Payback-Karte“ könnte ich töten! Sollen doch die, die eine haben, selbstständig dran denken anstatt mich damit zu nerven bei jedem Einkauf, den ich noch offline mache. Aber nein, sie möchten mich komplett aus den Läden vergraulen und mir mein „Einkaufserlebnis“ an der Kasse vollends vermiesen.

      • Oh ja das nervt mich mittlerweile auch!
        Aber die Kassiererin und Kassierer tun mir auch Leid. Ich glaube nicht das sie das freiwillig machen.

      • Es denken ohnehin alle, die Payback nutzen, dass sie ernsthaft einen finanziellen Vorteil haben, begreifen aber nicht, dass Preise nach oben hin angepasst werden, wenn Produkte beliebt sind. Das komplette Kaufverhalten wird ausgewertet und der Markt reagiert entsprechend. Am Ende gewinnt hier nur der Verkäufer/Produzent, nicht der Kunde. Aber so ist das, wenn Leute glauben, sie könnten etwas sparen oder „gewinnen“.

      • Ich weiß nicht wie ihr das macht, aber ich bin anonym bei Payback unterwegs. Karte kannst holen im jeden Store. Adresse musst nicht zwingend hinterlegen. Und schon kann man Geld machen. Ich komme auf 150-280€ jährlich. Geht schon nebenher ;)

      • Die Damen und Herren an der Kasse werden dazu gezwungen nach sämtlichen Karten oder Treuepunkten zu fragen weil Sie immer damit rechnen müssen dass ein Testkäufer vor Ihnen steht.

      • Den Menschen, der an der Kasse steht und ein tolles Einkaufserlebnis hat, möchte ich sehen. Wer freut sich denn, endlich bezahlen zu können? Neben der unfreundlichen Art kommt es auf Fragen zu irgendwelchen Karten auch nicht mehr drauf an.

      • Payback ist eingepreist, ob du es nun mitnimmst oder nicht. Also wäre man blöd, wenn man es nicht macht. Ich lass es mir immer in Geld auszahlen oder nutze es zum Bezahlen beim Einkauf. Die Prämien braucht keiner.

      • „Renner & Penner“ Auswertungen gab es schon lange vor Payback, und es ist logisch, dass man die Artikel, die nicht laufen aus dem Sortiment entfernt und die, die laufen weiter pusht, schliesslich ist jeder Laden ein Wirtschaftsunternehmen und nicht die Tafel.

  • ..und 90% von den 12% haben es vermutlich nur ausversehen aktiviert

  • Einheit 8K2-39F

    12% !? Das halte ich für extrem viel. Ich hätte nicht gedacht das es tatsächlich so viele Dumpfdödel gibt. Und, nein, nein es gibt keinen Grund das einzuschalten. Keinen! Null! Absolut definitiv keinen! Nein! Nix da. nö!

    • Naja, auf Facebooks Nachfrage, man solle damit ja helfen, dass Facebook weiterhin kostenlos bleibe, gibt es sicherlich genug Menschen, die darauf eingehen.

      Finde es auch erschreckend, dass in diversen Firmen jegliche Tracking-Daten (egal ob Android, iOS, Windows etc.) standardmäßig gesendet werden, weil die Administratoren zu faul sind, es auszuschalten oder es für überflüssig halten.

      Ich weiß nicht, ob ich das zu 100% richtig in Erinnerung habe, aber ich meine, dass damals bewiesen wurde, dass Windows 10 standardmäßig einen Auszug von Tastatureingaben an Microsoft schickt. Vielleicht war es ähnlich und nicht 1 zu 1 so, aber es war auf jeden Fall in der großen Presse vertreten. Zu der Zeit hat die Firma einer Bekannten im großen Stil auf Windows 10 migriert und hatte die Datenschutz-Einstellungen auf der niedrigsten Stufe (also wo man meisten Daten gesendet werden).. gruselig.

  • Denke das wird eh nur eine Zwischenlösung. Die ganzen Tracking-Vermarkter sind jetzt halt gezwungen faire & transparente Lösungen zu schaffen.

    Ich bin grundsätzlich offen dafür einen Teil meiner Daten preis zu geben wenn ich im Gegenzug etwas erhalte.

    Tatsache ist aktuell aber, dass man nur mehr irrelevanten Spam erhält und als Apple User teilweise noch schlechter gestellt wird weil man angeblich mehr Kaufkraft hat.

    • „Die ganzen Tracking-Vermarkter sind jetzt halt gezwungen faire & transparente Lösungen zu schaffen.“
      Träum weiter :) Glaubst du wirklich daran? Allein schon die versteckten Einstellungen in den Consent Bannern zeugen von deren Wunsch, transparent und fair zu sein. Und du erkennst es ja auch (indirekt), in dem du schreibst, dass man „als Apple User teilweise noch schlechter gestellt wird weil man angeblich mehr Kaufkraft hat.“

  • Ich gehe mal davon aus, dass die allermeisten an sich nichts gegen personalisierte Werbung (weil interessanter) hätten und auch bewusst ist, das Werbung das Schmiermittel des Netzes ist und man nur deshalb vieles günstig bis umsonst genießen kann… und die bereitschaft Tracking zuzulassen wesentlich höher wäre, WENN die ganz großen Konzerne, deren Geschäftsmodell nur darauf basiert ist, nicht unter einer dermaßen (und verdient/erarbeiteten) schlechten Reputation leiden würden (wie z.B. Facebook)

    Also als Beispiel:
    iphone-ticker – her mit der relevanten Werbung, ich interessiere mich für iPhone
    Facebook – geht euch nen Scheiß an :)

    So gesehen wäre es gut das App-Spezifisch zu entscheiden, aber die negativ-Beispiele und das generelle „Cookies hier akzeptieren, popups dort wegklicken, hier noch ein Häkchen setzen“ hat die Netzgemeinde so mürbe gemacht, das man es lieber generell ausstellt und sich nicht mehr die Mühe machen will, Ausnahmen zuzulassen.

    • Kann mich Deiner Aussage voll anschließen. FB hat bei mir den Bogen überspannt, als sie die Daten an die Schufa verkaufen wollten. Ifun.de dagegen hat m.E. ein faires Modell, indem sie alternativ eine regelmäßige Zahlung anbieten.

      • Das heißt aber nicht das bei der iFun App im Hintergrund die Tracker weiter Daten sammeln.

      • Das stimmt wohl leider. Vielleicht bin ich da noch zu gutgläubig, aber ich unterstelle ifun.de da keine finanziellen Hintergründe. Sie hatten dieses Thema auch schonmal aufgegriffen. So lange sperrt mein Pi-hole diesen Tracker….

    • Gernhardt Reinholzen

      Man kann auch Werbung schalten, ohne den Nutzer zu Tracken. Draußen in der echten Welt werden die Werbetafeln auch einfach irgendwo aufgestellt, ohne die Leute zu fragen, ob sie das überhaupt interessiert.
      Genauso kann man auf Webseiten, die sich wie hier mit Smartphones und Apple befassen entsprechende Werbung schalten. Das ganze ist dann relevant für den Nutzer und keiner müsste getrackt werden. Das Werbekonzept an sich muss also nicht tot sein, nur weil man den Nutzer nicht tracken kann.

      Aber die Werbeindustrie muss es ja komplett übertreiben und den letzten Prozent Profit herausschlagen, indem man ne Tracking Orgie veranstaltet, nur um vielleicht den Kunden noch ein bisschen bessere Werbung unterzujubeln.

      • Das ist zwar richtig, aber das Produkt, für welches geworben wird, wird dann für den Verbraucher teurer sein oder der Verkäufer verdient weniger, vermutlich aber beides.

  • Ist es wirklich eine Form des Datenschutzes?
    Google dürfte das sicher egal sein.
    Meine Macs und iPhones telefonieren alle paar Minuten zu Google, wenn ich dort in den Internetaccounts ein inaktives(!) Google-Konto habe. Lösche ich diese, verlangt Google bei jedem Login eine Handynummer, auch wenn man keine hinterlegen will.
    Daher wird das Tracking-Verbot sicher für heiteres Schmunzeln sorgen.

    • Es ist -eine- Form der Selbstbestimmung und somit auch -Schutz-. Ein Werkzeug gegen -alles- ist das aber nicht.
      Dein zweiter Absatz ist im Kontext völlig anders zu bewerten. Hier geht nicht um Tracking, sondern um Funktionalität eines Produkts. Insofern sich an die Gesetzgebung gehalten wird sind das völlig andere Kreisläufe. Natürlich kann das ein jeder in Frage stellen.

  • @all
    Zum Thema Werbung mal eine Überleitung und nicht voll passend zum Thema, also off-topic.
    Mich würde mal eure Meinung interessieren.
    Auf YouTube habe ich Premium abonniert um keine Werbung zu sehen und meine ausgewählten Inhalte anzusehen. Ich nehme jetzt mal den Kanal spiel&zeugs als Beispiel. Keine Kritik an der Person des YouTubers, aber er und andere (es werden rasant mehr) schalten im eigentlichen Video Werbung, also mit sich selbst gedreht und als Einspieler im Video selbst. Ich nenne es mal -emended ads-. Seine Produkvorstellungen sind schon selbst -Werbung-, die ich aber sehen möchte; also ich mich entscheide, weil mich das Produkt interessiert. Mitten in der Vorstellung redet er dann (30 Sekunden? Oder mehr?) über eine Buchhaltung und Rabatt-Codes etc. Am Anfang fand ich das mal kurz informativ, aber langsam nervt das, weil es auf vielen Kanälen massiv zunimmt und ich das gar nicht wissen will. Deshalb habe ich das YouTube Premium Abo, weil ich keine ungewollte(!) Werbung will. Mich wundert das eh total, dass YouTube das dudelt, da sie keinen Nutzen davon haben und damit kein Geld verdienen. Wir seht ihr das? Gerade Spiel&Zeugs habe ich das Abo entfernt. Es ist auch eine Art -Vertrauensbruch-, da man dem YouTuber Zeit schenkt und damit sein Einkommen finanziert. Offensichtlich reicht aber das YouTube Geld nicht aus, so dass man nochmals -embeded ads- abdreht und total unpassend reinschneidet. Für mich ist das eine Art Ausnutzung der Reichweite. Es wäre okay andere Sachen zu nennen, wenn sie thematisch passen und ein Verweis sind, aber dieses unpassende Reinstolpern ist furchtbar. Wie bewertet ihr das?

    • Ich finde das fürchterlich. Hatte auch letztens ein Video angesehen wo es um das bemalen von Ostereiern mit Naturfarben gehen sollte. Da erzählt die Tante doch tatsächlich erstmal 10 Minuten wie sie in ihr Auto gestiegen ist, das keinen Sprit hatte und sie das Auto von ihrem Freund nehmen musste, weil es ja eh bequemer ist und so eine tolle Austattung hat und sie ihre Eier zuerst beim Bauern kaufen wollte, aber der hatte keine weißen und dann ist das passiert ist und dann jenes, sich sich aber nicht sicher war weil…etc. etc. Ich dachte mir nur komm mal zum Punkt. Habe auch das Gefühl das viele Videos künstlich so endlos in die Länge gelabbert werden ohne Mehrwert. Allein wenn ich schon so einen übermäßig langes Intro mit Musik und Logo sehe bin ich schon aus Prinzip raus. Da hab ich kein Bock drauf.

      • Tja ich habe YouTube fast gänzlich den Rücken gekehrt.
        Vieles ist clickbait und die Videos passen nicht mehr zu den Überschriften. Und einfach auch zu viel Müll dabei.

      • Ja es gibt wohl in gewissen Abständen Menge an geschalteter Werbung, wenn ein Video also keine 10 Minuten, sondern nur 8-9 Minuten ist, sind das mal eben einige % an Umsatz, die einem entgehen. So werden Videos künstlich lang gemacht. Es gibt aber auch zum Beispiel Podcasts, die dann nicht alle 2-3 Minuten Werbung schalten, das wäre ja noch schöner. Also gibt es wohl auch ab 20 Minuten oder so gleich weniger Werbung hintereinander.

      • Genau. Sympathisch und authentisch. Umso unverständlicher für mich warum er das macht. Ergo muss das Geld soviel sein, dass er die Videos (für mich) damit kaputt macht.

      • Wirklich unglaublich sympathisch und authentisch, ja. Vor allem so schön unaufgeregt, gepaart mit diesem tollen trockenen Humor. Ich muss zugeben, dass mir das bisher gar nicht aufgefallen war, weil ich seine Videos nur sporadisch konsumiere und bisher keines dabei war, welches solche Werbung „eingebettet“ hatte. Es würde mich definitiv auch ärgern. Wenn ich schon für YouTube Premium bezahle, dann sollte es gänzlich keinerlei Werbung geben. Ich verstehe dich also total!

    • Kenne Spiel&Zeugs nicht, aber diverse andere Kanäle, die auf diese Art Werbung schalten.

      Finde es nicht schlimm, wenn der Content einigermaßen informativ ist. Wenn ich mir ein 15-45 Minuten Video anschaue, in dem mir Sachen erklärt werden oder die mir gute Laune bringen, dann stört es mich keinesfalls, wenn zwischendurch mal 30-60 Sekunden eingebettete Werbung geschaltet wird. Manche sind da sogar kreativ und binden das ganze als „Witz“ passend zum Content ein, ohne es als versteckte Werbung zu verkaufen. Sondern ganz offen.

      Schlimmer finde ich es, wenn ich mir ein fünf Minuten Video anschaue und die ersten 60 Sekunden erstmal vom Sponsor handeln, habe ich oft auf amerikanischen Kanälen gesehen. Oder wenn YouTube selber vor Videos bzw. in Videos alle paar Minuten Werbung schaltet.

      Da ist mir der YouTuber lieber, der ein Produkt bewirbt, als irgendwelche dummen Werbe-Spots, die seit Jahren einfach nur langweilig und immer gleich aufgebaut sind. Grad die, die man nicht überspringen kann.

      Aber, gibt eine Ausnahme. Wenn YouTuber z.B. wegen kostenintensiven Projekten finanziell auf die Sprünge geholfen werden muss und sie deshalb den nächstbesten Sponsor bewerben, egal wie unseriös es wird. Gab genug Leute, die das so gemacht haben und danach auf die …… gefallen sind.

    • Ja, NordVPN macht häufig solche Deals. Mich stört es auch, zum Glück kann man die recht einfach skippen, wenn man allerdings für Premium bezahlt, um Werbung zu umgehen, käme ich mir da auch etwas verarscht vor

      • Das Premium bezahlst du Google, damit sie rund ums Video keine Werbung zeigen. Für den Inhalt ist der Kanalbetreiber verantwortlich. Je mehr sich nerven, das sagen und später vielleicht entfolgen, umso eher könnte es ändern.

    • Der Vorteil dieser Werbung ist, du kannst vorwärts springen und bist nicht gezwungen, sie anzuschauen.
      Von daher Ja, teilweise nervt es mich, weil ich diese Info nicht will oder sie mich nicht interessiert oder ein unerwünschter Unterbruch ist, da ich Videos oft in 1.5 bis 2-facher Geschwindigkeit laufen habe.
      Anderseits verstehe ich, wenn z.B. ein Technikkanal Tests/Vergleiche etc. macht, teure Geräte braucht und diese zur Verfügung gestellt bekommt. Wird dies klar kommuniziert, ob als Block oder kurz zwischendrin, ist es ok. Und das Sponsoring darf nicht die Meinung beeinflussen, wobei das sehr schwierig ist.
      Was das YouTube Geld betrifft, hat halt das eine Werbefenster mit dem anderen nicht viel zu tun. Der Sponsor zahlt für die Erwähnung oder die Vorstellung, YT für ihre Einblendungen rund um das Video.
      jm2c

    • Echt ne sehr gute Frage. Nervt mich auch oft und verstehe auch nicht wie man das lösen soll. Da muss wohl YouTube was in den agb der Video Ersteller ändern, damit So etwas nicht mehr erlaubt ist. Aber das ist YouTube sicherlich egal

  • Das Problem an der Nummer: Es gibt Tracking was es den Entwicklern erleichter, die Apps besser zu machen. Wenn das rausfällt, wird die Qualität der Apps nicht unbedingt besser. Womit ich nicht sagen will, dass ich jegliches Tracking der Nutzer gut finde.
    Aber: Wie wird eine App genutzt, was ist unnötig etc. ist halt schon sehr wichtig…

    • Nein, das verwechselst Du jetzt. Es gibt beim Einrichten von einem Apple-Gerät bei der ersten Inbetriebnahme einen Dialog zum Teilen von anonymisierten Analysedaten. Das ist etwas anderes. Gibt es den Einstellungen dazu auch einen weiteren Schalter.

  • Die meisten Kommentare drehen sich bei der Tracking-Funktion nur um Werbung. Ob personalisiert oder nicht.
    Dabei geht es um so viel mehr als „nur“ um Werbung.
    Die Daten werden auch benutzt um Wahlen zu beeinflussen, Meinungen zu manipulieren, Widerständler zu identifizieren (in Diktaturen) und so sehr viel mehr …
    Werbung? Echt egal – war früher komplett ohne Zielgruppe geht auch heute wieder so. Der restliche Mißbrauch bereitet mir da viel mehr Unbehagen.

  • Warum auch? Wenn ich schon die Kontrolle über meine Daten habe, behalte ich sie natürlich anstatt sie munter anderen zum Geldverdienen zur Verfügung zu stellen…

  • Wenn ich Tracking aktiviert habe dann listet er ja die Apps auf, wo das eingeschränkt wird. Aber dort ist trotzdem ein Schieber? Muss das an sein oder aus??

    • Was glaubst du denn? Wie heißt das Menü? Was steht am Schalter? Man kann drauf kommen, wie das funktioniert…

      • Josi, wenn oben Trackingschutz aktivieren steht, und man das einschaltet, weil man den Schutz möchte, dann kann es schon sehr missverständlich sein, wenn man unten jene Apps deaktivieren muss, denen man das Tracking verbieten will, weil beim aktivieren man dem Tracking wieder zustimmt.
        Und das gibt es nicht nur bei Apple, dass man Nein sagen muss, wenn man zustimmen will.

      • Danke Mike, dann habe ich es verstanden.

      • Es steht ja dort „Apps erlauben Tracking anzufordern“. Wenn du das aktivierst, hast du die Möglichkeit zu steuern, welche Apps das dürfen und welche nicht. Lässt du denn Schalter aus, dann erlaubt Apple das Tracking und Zugriff auf die Werbe-ID komplett nicht.

  • Am besten Tracking und personalisierte Werbung ausschalten:

    Einstellungen – Datenschutz – Tracking ausschalten

    Einstellungen – Datenschutz – Apple-Werbung (ganz unten) – Personalisierte Werbung ausschalten

    Nach dem letzten iOS-Update waren beide Hauptschalter wieder an. Das nervt. Also wieder ausgeschaltet. Kontrolliere ich ab sofort nach jedem Update.

  • Wie alle kotzen werden wenn die für alles bezahlen dürfen. Dann hat Apple doch gewonnen. Ich gebe für Apps/Content den ich kostenlos nutze anonyme Daten. Wo ist da das Problem? Das es Apple nicht um Datenschutz geht kann man ja den Artikel entnehmen …

  • 12% zu viel…
    Auch wenn man meint die Werbung wird dadurch nicht weniger, wird man nach einer Zeit merken das es eben doch weniger wird. Firmen deren Geschäftsmodell auf Daten sammeln beruht, werden so ihr Geschäftsmodell überdenken müssen oder hoffentlich vom Markt verschwinden.

  • Viel absurder als das Tracking wenn ich nach Hundefutter gesucht habe das einem dann Hundefutterwerbung einblendet (was schon blödsinnig ist denn vermutlich hat man sich ja _vorher_ bereits entschieden und die eine halbe Stunde später eingeblendete Werbung verpufft sozusagen) finde ich persönlich dass 99% der Firmen aus den Daten die sie haben überhaupt nichts sinnvolles machen.

    Beispiel Amazon: dort sucht man Montags beispielsweise nach einer LED Birne und kauft ein. Ein bis zwei Tage später bekommt man eine E-Mail mit einem völlig absurden Mix aus LEDs zugesendet. Da frage ich mich ernsthaft: was soll das bezwecken? I.d.R. sucht man einen Artikel und wenn man ihn gekauft hat kauft man nicht genau dieselbe Kategorie einen Tag später noch ein zweites Mal. Diese E-Mails landen bei mir ungelesen im Mülleimer.

    Umgekehrt wäre ein massives Potential bei sinnvollen Kategorien vorhanden das völlig verschenkt wird. Habe ich beispielsweise vor einem Jahr nach Interpret xy gesucht und seine aktuelle CD gekauft wäre es doch eine sinnvolle Sache mir heute eine E-Mail zu senden dass morgen seine neue CD veröffentlicht wird und mir diese zum Kauf anbieten.

    Das findet aber absurderweise nicht statt!? Die Anbieter machen augenscheinlich nichts mit den vielen Daten was rein logisch betrachtet Sinn machen würde.

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