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NINA: Unwetter- und Katastrophenwarnungen per Push

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34 Kommentare 34

NINA, die Warn-App des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe, ist umfassend überarbeitet in Version 2.0 erschienen.

Die App bezieht ihre Informationen aus dem modularen Warnsystem des Katastrophenschutzes und kann per Push-Mitteilung über potenzielle Gefahrensituationen, insbesondere Wetter- oder Hochwasserbedrohung informieren. Ergänzend lassen sich der Anwendung Ratschläge zum Verhalten bei Hochwasser, Unwetter, Stromausfall, Feuer und weiteren Gefahrensituationen entnehmen.

Nina Unwetter Warn App

Mit der neuen Version bietet die App nicht nur eine verbesserte Benutzeroberfläche, sondern wurde auch unter der Haube umfassend überarbeitet. Es können jetzt auch gezielt Orte ausgewählt werden, für die Warnungen empfangen werden sollen. Neu ist laut den Entwicklern auch die Möglichkeit der Push-Benachrichtigung bei vorliegenden Unwetterwarnungen.

Eine Alternative mit vergleichbarem Funktionsumfang ist die vom Fraunhofer-Institut für Offene Kommunikationssysteme veröffentlichte App Katwarn.

App Icon
NINA
Bundesamt fuer Bevo
Gratis
26.55MB

Danke Jens!

Montag, 20. Jun 2016, 16:05 Uhr — chris
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Rede mit!
  • Was ist der Unterschied zu Katwarn?

    •  ut paucis dicam

      Ja, das würde ich auch gerne wissen, dann könnte man ja Katwarn löschen?

    • NINA ist vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz, gibt in erster Linie Warnungen des Bundes aus. Mitlerweile jedoch sind auch hier die länderspezifischen Leitstellen angeschlossen, genau so wie der DWD. Das Bevölkerungswarn- und Informationssystem Katwarn ist von einem privaten Anbieter. Einige Bundesländer/Kommunen nutzen Katwarn. Ich habe bisher die Erfahrung gemacht, dass Katwarn deutlich schneller ist, als vergleichbare Applikationen. Außerdem gibt es noch die App BIWAPP, auch eine Warnapp. Ich habe alle, es kann nie schaden! :)

  • Stefan B. aus H

    Schön, wenn es doppelte Entwicklungen mit freundlicher Unterstützung des Steuerzahlers gibt.

  • Die Frage ist, ob die App einen Mehrwert zurWarnWetter App vom DWD bringt.

  • Habe Katwarn und WarnWetter, welche bereits gut sind… lohnt sich noch eine weitere App? Wird hier auch vor anderen Gefahren als Wetter gewarnt?

  • KATWARN ist ein privater Anbieter und nutzt Wetterdaten von entsprechenden Anbietern. Noch wird es nicht deutschlandweit von allen Kommunen genutzt.

    NINA geht weiter. Hier werden auch sonstige Katastrophenmeldungen, wie Brand und Bomben gemeldet.

    Außerdem kann man Notfallnachrichten hinterlegen und im Fall der Fälle senden.

  • Genau. Wir sollten alle Trabant fahren.

  • NINA. Leider läßt sich der Warnbereich nicht festlegen. Und so werde ich in Mainz gewarnt, wenn in Düsseldorf eine Bombe entschärft wird. Das nervt und verschleißt sich.

  • Leider sind die Pushbenachrichtigungen nicht zu gebrauchen, weil die Ortsangaben fehlen. Das ist dann super, wenn es z. B nur heißt: „Bombenentschärfung“., dann öffnet man das Programm und liest Bombenentschärfung in „Hintertupfingen“ (nicht wertend gemeint).

    • …allerdings ohne ABC-Scrollleiste und PLZ Eingabe. Die Entwickler haben echt keine Ahnung wie eine native iOS App auszusehen hat. Multitasking Funktionen wie Slide Over und Split View fehlen. Schreibfehler und abgeschnittene Städtenamen. Geteilten Nachrichten und Pushnachrichten fehlen die wichtigsten Informationen. Peinlich was die Firma Materna da nach so langer Zeit wieder zusammengeschustert hat. Auch diese neue Version muss dringend überarbeitet werden!

  • Warum eine extra App? Wieso nutzt man nicht einfach die von Apple sowieso bereitgestellte Infrastruktur?Dann wäre auch gleich das Problem mit der Ortsangabe gelöst, über Apples System kommen Katastrophenmeldungen nämlich ganz automatisch nur für die Region in der ich mich gerade befinde.

    • Stefan B. aus H

      Weil nicht einmal 50% der Deutschen ein iPhone besitzen?

      • …und dann macht eine iOS App mehr Sinn, Stefan???

        :-S

      • @Mein Senf: Es gibt auch eine Android-App.

      • Dann können die Androidnutzer ja gerne von der App versorgt werden, für die iOS Menschen hätte ich es lieber ins Apple System integriert. Und ich gehe auch jede Wette ein, dass mehr iOS Geräte diese Warnungen empfangen, als Androiden die App installiert haben.

  • Es sind mehr als zwei doppelte Entwicklungen.
    Ich nutze seit einiger Zeit Warnwetter vom DWD. Dann habe ich noch BIWAPP , wird von meinem Landkreis angeboten. Der nutzt auch die Meldungen vom DWD
    Doppelt gemoppelt hält besser

    • Stefan B. aus H

      Der DWD hat nur Warnungen zu Wetterlagen. In Katwarn werden DWD-Infos benutzt, um z. B. Rauchgasverteilungen bei Großbränden anhand der lokalen Windverhältnisse zu berechnen.

  • NINA und KATWARN überschneiden sich in einigen Bereichen, aber nicht komplett. Deshalb haben beide Apps ihre Berechtigungen.

    Sofern es um’s Wetter geht, ist die Kombi aus Warnwetter und KATWARN sehr gut: Wenn Warnungen von beiden Apps eingehen, kommt es wirklich dicke. Die letzte Zeit hat das bewiesen. Grundsätzlich ist WarnWetter bei Wettermeldungen aber umfangreicher.

    Übrigens hat NINA bei mir Bombenentschärfungen immer mit Angabe des Ortes angezeigt.

  • Nina hat zumindest bis jetzt nicht funktioniert. Es gab nur irgendwelche Warnungen vor Bombenentschärfung in Nordrhein-Westfalen. Alle Unwetter in Baden-Württemberg (Braunsbach….) oder Bayern wurden großflächig ignoriert. Als ich das moniert habe, hieß es die Kommunen müssten sich drum kümmern. Also so richtig beim Nutzer angekommen scheint diese Lösung noch nicht zu sein weil man typisch deutsch argumentiert und sich bürokratisch verhält. Dass Behörden sich mal als Dienstleister verhalten und sich zuständig fühlen könnten das scheint hier noch nicht angekommen zu sein. Ich glaube die vermissen noch die Sirenenlösung der Fünfzigerjahre… also auf jeden Fall keine Lösung, auf die man alleine setzen sollte.

  • NINA muss tatsächlich von Behördenseite „gefüttert“ werden. Das ganz läuft über die mowasys-Schnittstelle. In NRW hat jede Mini-Leitstelle so eine Schnittstelle spendiert bekommen. Deshalb taucht auch jede brennende Mülltonne aus NRW dort auf. Hier in BaWü gibt es leider nur eine mowasys-Schnittstelle und ich bin mir nicht sicher, dass die Leute, die sie haben, auch wissen, dass sie sie haben :-D
    Aber ich denke, da kommt noch was. Die NINA kommt vom BBK und ist somit ein Projekt von Bundesebene. Ich bin der Meinung, dass es sich lohnt, die App im Auge zu behalten.

  • Allein das Layout ist 1000x besser als bei Warnwetter und Katwarn. Beide finde ich gruselig.

  • Redet mit. Seid nett zueinander!

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