Doomscrolling mit Lerneffekt
Neues iPhone-Widget schickt euch ins Wikipedia-Kaninchenloch
Die offizielle Wikipedia-App für iPhone und iPad erweitert die Auswahl an Home-Bildschirm-Widgets. Nach dem aktuellen Update lässt sich ein zufällig ausgewählter Artikel mit einem Fingertipp öffnen – ideal für alle, die ohnehin gern im Wikipedia-Kaninchenloch verschwinden.
Das neue Widget „Zufälliger Artikel“ steht in einer kleinen und einer mittleren Ausführung zur Verfügung. Es zeigt selbst noch keinen konkreten Artikel an, sondern dient nur als Startknopf für eine zufällige Seite der Online-Enzyklopädie.
Zufallsmodus lädt weitere Artikel
Nach dem Antippen öffnet die App nicht nur einen beliebigen Beitrag, sondern aktiviert gleichzeitig ihren Zufallsmodus. Über eine Schaltfläche lässt sich anschließend direkt der nächste Artikel laden, ohne zur Startseite oder zum Home-Bildschirm zurückkehren zu müssen.
So kann der Weg innerhalb weniger Minuten von einer historischen Persönlichkeit über ein ausgestorbenes Tier bis zu einem obskuren Bahnhof führen. Gegen Doomscrolling hilft das Konzept vermutlich nur bedingt – immerhin sammelt man dabei aber eher unnützes Wissen als schlechte Laune.
Wikipedia bietet bereits mehrere Widgets
Die App hatte ihre Home-Bildschirm-Unterstützung bereits 2020 ausgebaut. Wie von uns damals ausführlicher vorgestellt, können Nutzer unter anderem das Bild des Tages, historische Ereignisse und die meistgelesenen Artikel anzeigen lassen.
Das neue Zufalls-Widget ergänzt diese Auswahl um eine weniger vorhersehbare Variante. Hinzufügen lässt es sich wie gewohnt durch einen längeren Druck auf den Home-Bildschirm. Anschließend wählt man „Bearbeiten“, „Widget hinzufügen“ und sucht nach Wikipedia.
Das Update behebt außerdem einen Fehler, durch den vorhandene Widgets nicht wie vorgesehen täglich aktualisiert wurden. Bei der Suche innerhalb eines Artikels sollen Treffer zudem nicht mehr von der eingeblendeten Tastatur verdeckt werden.


Ich nutze die App tatsächlich sehr gern und oft.
Eine Funktion, die nicht zu unterschätzen ist, ist, dass man sie als Übersetzer nutzen kann, gerade auch für Spezialbegriffe.
Da es möglich ist, beliebig oft einen weiteren Artikel abzurufen, könnte die EU dagegen sein („infinite scrolling“).
Wikipedia ist doch sowas von 2008.