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App Store Review Guideline überarbeitet

Neue App-Store-Regeln zu Matter, Werbung und Extremsituationen

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23 Kommentare 23

Apple hat die 43. Kalenderwoche nicht nur zur Freigabe von macOS Ventura, iPadOS 16 und iOS 16.1 genutzt, auch die Preise der Abo-Dienste wurden erhöht und die für alle Entwickler gültigen App-Store-Regeln überarbeitet.

Entwickler 1

Umfangreiches Regelwerk

Die sogenannten App Store Review Guideline wurden zuletzt Anfang Juni überarbeitet und zum Start von iOS 16.1 nun erneut einer Revision unterzogen, in deren Rahmen nicht nur semantische Texteingriffe vorgenommen und Formulierungen überarbeitet wurden, das Regelwerk wurde auch um gänzlich neue Punkte erweitert, die so bislang noch nicht in dem fast 90.000 Zeichen langen Text vorhanden waren.

Kein Ausnutzen von Extremsituationen

Gänzlich neu ist etwa Punkt 1.1.7 in der Übersicht, mit dem Apple den Überblick der unzulässigen Inhalte ergänzt hat. Fortan sollen auch Applikationen abgelehnt werden, die aus aktuellen Ereignissen Profit schlagen wollen und dafür Extremsituationen wie gewaltsame Konflikte, Terroranschlägen oder Epidemien ausnutzen.

Werbung nur in der Haupt-App

Ebenfalls interessant ist der umgesetzte Punkt 2.5.18 mit dem Apple sich an App-Anbieter richtet, die in ihren Applikationen Banner-Anzeigen darstellen.

Hier unterstreicht Apple, dass Anzeigenwerbung auf die Haupt-App beschränkt sein sollte und weder in Widgets noch in Mitteilungen, App-Clips, Erweiterungen, Tastaturen und anderen Bereichen der Anwendung sichtbar sein sollte. Dass Apple selbst in der Vergangenheit bereits Push-Werbung für Apple Music gemacht hat, findet hier natürlich keine Erwähnung.

Gute Ansage auch: Bildschirmfüllende Anzeigen müssen über gut sichtbare Bedienelemente verfügen, die ein Schließen der eingeblendeten Werbung ermöglichen.

Matter-Unterstützung

Neu in Punkt 2.5.17: Anwendungen die den neuen Smart-Home-Standard Matter unterstützen müssen Apples Framework für das initiale Pairing nutzen. Zudem muss jede Kommunikation mit Matter-Geräten über zertifizierte Software-Komponenten erfolgen.

25. Okt 2022 um 18:29 Uhr von Nicolas Fehler gefunden?


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  • Was heißt das jetzt mit Matter ? Verstehe ich nicht so ganz?!

    • Ist davon nicht betroffen.

      Nur wird der Einsatzzweck von Home-Bridge mit dem Matter Support mit der Zeit und mehr Herstellern, die nativ Matter supporten, hoffentlich obsolet, wenn sich Systeme mit Herstellersoftware in iOS/Home koppeln lassen. Home-Bridge ist ja nur eine „Brückentechnologie“ non-HomeKit Devices ins Apple Ökosystem zu befördern.

      • ok *freu*, gut das die ganzen Aktoren die man schon hat gefühlt eh nie kaputt gehen

      • Naja man muss schon sagen: homebridge kann jetzt schon mehr was Smart Home angeht als was Apples HomeKit wohl jemals können wird. Liegt natürlich auch an den verschiedenen Ansätzen aber ich denke es wird eher nie obsolete

  • Hat schon irgendjemand ein Matter-kompatibles Produkt verbinden können? Die Aqara P1 sollen den Standard schon unterstützen, allerdings bekomme ich es nicht hin

  • Gibt es denn schon irgendwelche Sensoren die Matter unterstützen?

    • evehome Sensoren funktionieren mit Thread und werden somit auch matterfähig

      • Bei Eve dauern die Updates nur immer ewig. Thread für die Thermostate ist glaube ich auch erst mit 8-12 Monaten Verspätung gekommen. Wird bei Matter bestimmt nicht anders sein….

      • Viele (die meisten) Eve Produkte haben Threadsupport. Wenn matter startet läuft das dann über die Border-Router. Sollte also sofort laufen, wie ja derzeit schon

  • Was genau heißt denn Matter jetzt genau? Dass ich damit kompatible Geräte in die Home App einbinden kann?

    • Alle Produkte die matter unterstützen, können miteinander kommunizieren, herstellerunabhängig. Steuern wirst du diese über z.B. die Home App oder jeder andere Ap, welche als SmartHome App daherkommt und matter unterstützt. Auch hier wieder herstellerübergreifend. Kannst also auch ein Samsung, HUAWEI oder Googletelefon dafür nutzen

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