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Apple-Management wird befragt

Nachspiel zur iPhone-Bremse: US-Börsenaufsicht ermittelt

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Die „iPhone-Bremse“ bringt neuen Ärger für Apple. Offenbar haben sowohl das Justizministerium der Vereinigten Staaten als auch die amerikanische Börsenaufsichtsbehörde Untersuchungen eingeleitet. Es soll geprüft werden, ob Apple in diesem Zusammenhang auch gegen die Wertpapiergesetzte verstoßen hat.

Das Wirtschaftsmagazin Bloomberg beruft sich in diesem Zusammenhang auf mit der Angelegenheit vertraute Personen, die allerdings auch betonten, dass sich die Untersuchungen in einem sehr frühen Stadium befänden und die Nachricht keineswegs mit einem Schuldspruch gleichzusetzen sei. Apple hat bestätigt, dass „Anfragen von Regierungsbehörden“ vorliegen.

Im Fokus der Ermittler dürfte vor allem stehen, ob Apple als Aktiengesellschaft seinen Berichts- und Transparenzpflichten zum Schutz der Anleger nachgekommen sei. Diese müssen in der Regel unverzüglich über Zusammenhänge informiert werden, die direkte Auswirkungen auf den Börsenwert des Unternehmens haben können. Die US-Behörden stellen In Frage, ob Investoren mit Blick auf die Leistungsfähigkeit und damit den Wert älterer iPhone-Modelle getäuscht wurden.

Mittwoch, 31. Jan 2018, 7:07 Uhr — chris
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  • Das sollte Apple hoffentlich zu denken geben. Wir werden zwar keinen direkten Nutzen davon haben, aber Apple sollte in Zukunft etwas besser drüber nachdenken, ob die ihre Käufer so verarschen, wenn auch das Management sich dazu äußern muss.

    • Wo sind denn unsere Aufsichtsbehörden und Verbraucherschützer ?
      Ach, stimmt ja.
      Der deutsche Michel soll zahlen und die Klappe halten.

    • Wenn Apple es mit dem Ziel gemacht hat, dass wir uns ein neues iPhone kaufen…ist es eine „Verarschung“
      Wenn es aber tatsächlich für die Stabilität und Laufzeit war, dann war es nur eine schlechte (keine) Kommunikation und keine Transparenz.
      Also nicht gleich durch die Decke gehen ;-)

      • Du hast es vielleicht noch nicht ganz verstanden: Apple hat es nicht schlecht kommuniziert, sondern GAR NICHT kommuniziert. Sobald der Akku schlechter wurde, wurde das Handy also langsamer. Und wer denkt bei einem langsamen Handy daran, dass der Akku Schuld daran trägt? Die wenigsten! Apple führt die Leute dadurch in die Irre. Jeder denkt daran, dass das Handy zu langsam ist und spielt mit dem Gedanken sich ein neues Handy zu kaufen. Die günstigere und für viele Leute ausreichendere Lösung wäre aber ein neuer Akku gewesen.

        Apple hätte das dem User kommunizieren müssen, z.B. in der Form eines Schalters „Ihr Akku ist alt. Wollen Sie zugunsten von mehr Stabilität auf Performance verzichten?“.

      • Viele hier verstehen einfach die Technologie noch nicht.
        Klar war es ein Fehler von Apple stillschweigend die Geräte zu drosseln.
        Apple hätte lediglich offen kommunizieren sollen und den verbrauche selbst die Wahl bieten sollen. Dann wäre der Ärger nicht gewesen!

      • Und genau das haben sie vorsätzlich nicht getan, um vermeintliche Neugeräte-Verkäufe anzutreiben. Mit diesen Geschäftsgebahren habe ich ein Problem.

      • @Buddy: ich bin da ganz deiner Meinung, aber da Apple Börsennotiert ist muss Apple eine gewisse Transparenz und Kommunikation praktizieren – siehe SOX-Act

  • Das wird auch im Sand verlaufen…
    Aber ich bin mal gespannt, wie Apple die Drosselfunktion umsetzt. Ich würde mir zusätzlich zum Stromsparschalter (den es ja jetzt schon gibt) einen Schieberegler wünschen, mit welchem man stufenlos von 50-100 CPU- Leistung regeln kann.
    Dann könnte jeder mit schlechtem Akku individuell das Maximum einstellen, was sein Akku noch verträgt, ohne dass das iOS abstürzt.

    • Nette Idee. Aber für den gewöhnlichen iPhone Nutzer eigentlich doch schon wieder zu kompliziert?! Wer, außer wir Technikfreaks würde sich über diesen Regler tatsächlich bis ans Limit des Ausschaltens rantasten?
      Ich tippe auf eine eingeblendete Meldung, vielleicht auch Einfärbung der oberen Leiste: „dein iPhone läuft zum Schutz deines Akkus gedrosselt. Tippe hier für weitere Optionen“
      Ein Tipp darauf bringt den Anwender in die Batterie Einstellungen, wo der Status des Akkus mit einer Empfehlung angezeigt wird. Drunter ein Knopf „Schutz- Drosselung deaktivieren“.
      Nach einem Tipp darauf bekommt der Anwender noch den Hinweis auf die Konsequenzen…
      So in etwa.

  • Vielleicht ist auch eine Anklage von Greenpeace oder NABU zu erwarten, da durch künstliches Altern der Neukauf angeregt wurde und die Produktion künstlich oder bewusst gefördert wurden.

    Oder hat Apple durch das künstliche „Erhalten“ der iphones dazu beigetragen weniger Handys zu verkaufen?

    Alter Schwede. Was für merkwürdige Blüten das Alles hier treibt. Ob nicht oder schlecht kommuniziert. Was, wenn ALLE Hersteller DERART verfolgt würden???

    • Was soll daran merkwürdig sein? Und ja: Es sollten alle Hersteller bei nachweislich ähnlichem Verhalten ebenfalls verfolgt werden! Ich hoffe das passiert auch, aber dann muss Apple jetzt als Präzedenzfall hoffentlich dran glauben! Wenn die sich da erfolgreich rausreden können, dann werden die anderen wieder nicht belangt.

      Ein wichtiger Schritt wäre auch , dass das Gesetz in Washington durchgeht, dass keine fest verbauten Akkus mehr verwendet werden dürfen. Diese Ausreden der Hersteller von wegen technischer Nachteile sind doch völliger Bullshit! Wenn man das so bauen will, dann geht das auch ohne Nachteile. Die wollen nur nicht, weil es ihnen Geschäft wegnehmen würde.

    Redet mit. Seid nett zueinander!

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