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Fahrzeugfunktionen wandern zunehmend in die App

MyŠkoda App erhält neuen Campingmodus für Elektroautos

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Der Autobauer Škoda erweitert seine Fahrzeugapp um eine Funktion für Übernachtungen und längere Pausen. Der neue Campingmodus hält die zuvor gewählte Temperatur im Innenraum automatisch konstant. Damit können Reisende ihr Elektroauto nutzen, um darin zu schlafen oder sich während eines Aufenthalts auszuruhen.

Skoda App

Die Funktion soll für die elektrischen Baureihen Epiq, Elroq, Enyaq und Peaq verfügbar sein. Das gilt unabhängig von der jeweiligen Fahrzeuggeneration und der installierten Fahrzeugsoftware. Voraussetzung sind aktive Škoda Connect Dienste.

Mindestens 30 Prozent Akkuladung erforderlich

Der Campingmodus lässt sich über ein Symbol in der MyŠkoda App einschalten. Anschließend aktiviert das Fahrzeug seine Klimaanlage und regelt die Temperatur über einen längeren Zeitraum hinweg. Anders als bei einer zeitlich begrenzten Vorklimatisierung bleibt die Klimatisierung damit auch während einer Übernachtung aktiv.

Skoda Camping 2500

Für die Nutzung muss die Hochvoltbatterie zu mindestens 30 Prozent geladen sein. Dadurch soll genügend Energie für die Klimatisierung verbleiben. Wie stark sich der Betrieb auf die Reichweite auswirkt, hängt unter anderem von der Außentemperatur, der gewählten Innentemperatur und der Dauer der Nutzung ab.

Der Campingmodus wird mit Version 8.14 der MyŠkoda App eingeführt. Ein Werkstattbesuch oder eine Aktualisierung der Fahrzeugsoftware ist nach Angaben des Herstellers nicht notwendig. Besitzer kompatibler Elektroautos müssen lediglich die App auf ihrem Smartphone aktualisieren.

Fahrzeugfunktionen wandern zunehmend in die App

Škoda hatte seine unterschiedlichen mobilen Angebote bereits 2020 in der MyŠkoda App zusammengeführt. Seitdem dient sie als zentrale Verbindung zwischen Fahrzeug und Smartphone. Bestehende Konten und bereits hinterlegte Autos wurden damals automatisch übernommen.

Über die Anwendung lassen sich unter anderem der Fahrzeugstatus prüfen, Ladevorgänge verwalten und Routen planen. Bei neueren Versionen von Elroq und Enyaq kommen weitere Funktionen hinzu. Dazu zählen die Synchronisierung von Navigationszielen, zusätzliche Angaben zum Energieverbrauch und das ferngesteuerte Einparken. Diese Modellreihen unterstützen außerdem einen digitalen Fahrzeugschlüssel in der Wallet App. Einige dieser Erweiterungen setzen allerdings neue Hardware voraus und lassen sich bei älteren Fahrzeugen nicht nachrüsten.

Der Campingmodus unterscheidet sich davon, weil er laut Škoda auch auf früheren Generationen der Elektrofahrzeuge bereitgestellt werden soll. Entscheidend sind eine ausreichende Akkuladung, die aktualisierte App und ein aktiver Zugang zu den Onlinediensten des Herstellers.

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Entwickler: Skoda Auto a.s.
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16. Juli 2026 um 16:49 Uhr von Nicolas Fehler gefunden?


    38 Kommentare bisher. Dieser Unterhaltung fehlt Deine Stimme.
  • Fast verrückt, dass das nicht von Beginn an Standard bei Skoda, VW und Co. war.

    Tesla hat es doch schon Jahre vorgemacht und man konnte auch sehen, wie gut die Community das Feature angenommen hat.

  • Keine Begeisterung für Verlagerung von Funktionen in die App, die unproblematisch auch über das Display im Auto gesteuert werden können. Gerne zusätzlich, aber bitte keine Abhängigkeit zur App und damit Cloud Diensten ;-(

  • Toyota in Hybriden seit 2004
    Tesla seit 2017
    Kia/Hyundai seit 2018
    Rivian seit 2022
    Nio seit 2022…
    Ich glaube nicht dass das bei VAG in 2026 noch einen Artikel wert ist^^

    • Also mein Kona Electro aus 22 hat keinen Campingmodus…
      Meinst du die Vorklimatisierung?
      Die hat tatsächlich auch der VW Konzern schon lange…

      • Natürlich hat der Kona EV einen Campingmodus…….einfach mal die Anleitung lesen. Heißt „Standmodus“, oder „Utility-Mode“.

  • Ich fahre ein Auto um irgendwo anzukommen und nicht um mich auszuruhen.
    Wenn ich tanken muss fahr ich an der Tankstelle und fahr in fünf Minuten weg fertig.
    Davon abgesehen wird die Software eh nicht vernünftig funktionieren weil sie von VW kommt.

  • Wenn es Skoda macht, bedeutet das noch nicht, dass das auch bei VW kommt. Sie das peinliche gehampelt mit der API.

  • Es ist einfach eine neue Funktion, welche mit der neunen App-Version kommt. Ist doch schön.
    Aber scheinbar nicht gut genug für den deutschen Dauernörgler.

    • Skoda ist VW Technik also sollte das ja auch beim Rest vom VAG Konzern gehen ? VW kommt vor lauter Jammern das es ihnen so schlecht geht leider nichtmehr dazu Sachen zu entwickeln.

    • Aber interessant wäre die technische Umsetzung. In den Autos ist für die Standklima eigentlich ein fixes 30m Zeitlimit hinterlegt. Wenn sich am Auto nichts ändert, heißt das, dass über die API getrickst wird. Sobald die 30min abgelaufen sind, sofort einen neuen Einschaltbefehl senden? Also das was bis vor kurzem einige via Homeassistant einfach selber gebaut haben?

  • Wallet Schlüssel für Kodiaq!! Kann doch nicht so schwer sein!

    • Kommt und gibt es schon bei Neuwagen ab jetzt Auslieferung. Mit android 6.0, update bei älteren Modelle nicht möglich, kann in ca. 2 Woche mehr zu einem id 4 sagen mit android der auch den digitalen Schlüssel bekommen soll

  • Super! Sogar für die alte Software von 2021…

  • Ich bin gespannt, ob das auch für die anderen Hersteller in VAG-Konzern kommt.
    Da die Softwarebasis ja grundsätzlich die gleiche ist, sollte das doch eigentlich auch problemlos für VW, Cupra usw. umsetzbar sein.

  • Sehr schön!
    Wir planen auch den ID.7 (da kommt es wohl auch) oder Skoda Peaq.
    Usecases haben wir genug: Hund im Sommer beim Einkaufen im Auto lassen müssen, Kinder schlafen bei Ankunft in ihren Kindersitzen, Ladepause zum Arbeiten nutzen, …
    Campen werden wir in dem Auto nicht. Dafür brauchen wir mehr Platz.

  • Toll, leider wurde mein Skoda aus den kompatiblen Fahrzeugen entfernt. Nix mehr App für mich :(

  • 9 Jahren nach Tesla, bringt VW nun den Camp Modus. Da sieht man den Abstand zu modernen Elektroautos.
    Allerdings mit einem Wermutstropfen: „aktiver Zugang zu den Onlinediensten des Herstellers ist notwendig.“ sagt VW. Bei Tesla ist das Standard und kostet nichts. Online Dienste, also die App ist Standard und man zahlt dafür gar nichts. Auch nichts für das verbunden sein mit seinem Fahrzeug im Mobilnetz. Gehört einfach mit dazu…
    Das gibt es bei Tesla schon immer gratis.

    Bei Tesla gibt es noch den „Haustiermodus“ dazu: Auf dem Display ist von aussen zu sehen wie die Temperatur im Fahrzeug ist und zu lesen, das es dem Tier gut geht!

    Und weil das noch nicht langt hat Tesla noch den Romantikmode:
    Ein Lagerfeuer ist auf dem Bildschirm und knistert vor sich hin, gleichzeitig kommt kurz danach warme Luft gefühlt vom Lagerfeuer zu einem leicht geblasen. Dann nach einer Weile kommt ganz leise romantische Musik und wird etwas lauter, aber sehr unauffällig und es wird schön warm im Auto. :)

    So noch ein paar technische Details dazu: Grundsätzlich haben gute Autos dafür Wärmepumpen verbaut, Tesla fast alle Modelle seit ungefähr irgendwann in 2021. Die Wärmepumpe verbraucht maximal 700W pro Stunde. Japaner haben mal einen Test gemacht und 2.5 Tage im Auto bei minus 10Grad verbracht, der Autoakku war immer noch weit von leer entfernt und die Jungs haben dann abgebrochen wegen zu viel Langeweile.
    Die alten Tesla-Modelle bis 2021 und heute noch billige E-Autos, haben nur eine Heizspirale, die mit bis zu 2ooo Watt elektrisch heizt.
    Die Heizspiralen geben irgendwann den Geist auf und sind sehr ineffektiv.

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