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München bekommt das Handy-Ticket

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Von Sonntag an könnt ihr in München Nahverkehrstickets mit dem iPhone kaufen. Der Münchener Verkehrsverbund bietet fortan Einzefahrkarten (außer Kurzstrecken), Tageskarten und CityTourCards zum Handy-Kauf an. Die neue Funktion wird in die für iOS verfügbaren Apps MVV Companion, MVG FahrInfo und Navi S-Bahn München integriert. Der MVV-Companion dürfte dabei die beste Wahl sein, die App vereint dabei alle drei verschiedenen Münchener Ticketshops und ihr könnt darin jederzeit zwischen dem Ticketshop der S-Bahn München, der MVG und dem Ticketshop des MVV.

mvv-ticket

Damit ihr an dem Programm teilnehmen könnt, müsst ihr euch allerdings vor dem Kauf des ersten Tickets mit persönlichen Nutzerdaten und Zahlungsinfos registrieren, ähnlich wie wir es ja bereits von Touch&Travel kennen. Dies könnt ihr aber direkt in der von euch ausgewählten App tun. Als Zahlungsmöglichkeiten bietet der MVV entweder den Einzug per Lastschrift oder das Hinterlegen einer Kreditkarte an.

Das Ticket muss vor Fahrtantritt gekauft werden und bleibt dann auf dem Gerät gespeichert, sodass es auch ohne Internetverbindung angezeigt werden kann. Bei einer Kontrolle ist zusätzlich das Vorzeigen eines Lichtbildausweises erforderlich.

Schnell noch ein Ticket kaufen, wenn der Kontrolleur einsteigt?

Nun könnte man natürlich auf die Idee kommen, sich ans Ende eines Wagens zu setzen und das Ticket erst dann zu kaufen, wenn der Kontrolleur einsteigt. Das läuft nicht. Laut Aussage einer MVV-Sprecherin ist der genaue Zeitpunkt und Ort des Ticketkaufs auf dem Handyticket vermerkt. Ebenso zählt die Ausrede „Akku leer“ nicht. Wer sein Ticket nicht vorzeigen kann, fährt zunächst einmal ohne gültigen Fahrschein.

Mit den angebotenen Ticketvarianten hat der MVV insbesondere sporadische Nutzer sowie Ausflügler und Touristen im Auge. Neben den gewöhnlichen Einzelfahrscheinen gibt es alle Tageskarten, also auch mit Airport-City-Day-Ticket und Fahrrad-Tageskarte sowie die CityTourCard per iPhone zu kaufen.

Entsprechen Updates für die drei MVV-Apps sollen bis Sonntag freigegeben werden.

Freitag, 13. Dez 2013, 10:20 Uhr — chris
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  • Wäre irgendwie praktischer gewesen, wenn sich die Bayern für die Mitnutzung des bereits vorhandenen Touch&Travel entschieden hätten, statt was Eigenes zu entwickeln.

  • Gibts im vrr schon länger. Ist aber n Flop. Gerade mal 100 mal benutzt innerhalb von 3-4 Monaten.

  • MVV/MVG arbeitet hier mit zweierlei Vorschriften: Im Bus und Tram kann ein entwertetes Ticket gekauft werden (also nach Fahrtantritt), sonst ist das Ticket vor Fahrtantritt zu entwerten. Übrigens ist ein mit Geldkarte gekauftes Ticket billiger! Und einige Tickets sind nicht übers Handy kaufbar.
    Am schlimmsten ist jedoch, dass eine eigene Münchnerlösung installiert wird und nicht ein einheitliches bundesweites verfahren (das bereits existiert). Die Verkehrsbetriebe haben anscheinend zuviel Geld, das zeigt sich auch daran dass jeder Partner eine eigene Fahrten App entwickelt hat (dabei Hat Google Maps die besseren Verbindungen mit öffentlichen Verkehrsmitteln)

  • besser eigene App entwickeln als sich von Mountanview abhängig machen.

  • In Frankfurt haben wir das Handy-Ticket seit gut acht Jahren. Damals war die „App“ noch über WAP zu downloaden. Das München so spät nachzieht hat mich jetzt ehrlich überrascht. Die Einzellösungen sind zwar auf Reisen nervig, aber Touch and Travel ist für mich ungeeignet. Ich bin da einfach ein Logout-Vergesser und hinterher hast du dann den Ärger, die Buchungen zu erklären um das Geld wieder zu bekommen. Außerdem nuckelt die Touch and Travel App dermaßen stramm am Akku, dass ohne man ohne zwischenzeitliches Aufladen nicht weit kommt.

  • Ich kaufe mir nach wie vor keine Tickets ;)

    • Stimmt, man kann ja immer noch für 50 Tacken flat in der Bahn nachlösen ;-)

      • Erschleichen von Leistungen ist eine Straftat und wird mit Geldstrafe und einem Eintrag ins Führungszeugnis geandet.
        Die Geldstrafe sind nicht die 40€ sondern das ist nur das erhöhte Beförderungsentgelt.
        Die Geldstrafe können schnell in die 1000€ gehen.
        Ich war Kontrollschaffner in München, daher weis ich wie schnell das gehen kann.
        Bereits beim ersten mal droht eine Anzeige.
        Seid nicht dumm, kauft einfach eure Karte und stempelt sie ab.
        Auch das vergessene Stempeln kommt dem Erschleichen von Leistungen gleich.

  • Und Berlin muss weiter mit dem umständlichen Touch&Travel vorlieb nehmen. :-(

  • Im VVS gibts dies nun auch schon länger. Hab’s in letzter Zeit häufiger genutzt aber bisher nie kontrolliert worden!

  • Gerade für das Airport Day Ticket (vulgo: Tageskarte Gesamtnetz) nicht geeignet, weil man die normalerweise weiterverkauft, wenn man am Flughafen angekommen ist. ;)

  • In Bielefeld – jaja, gibts doch, auch wenn SIE das auch immer behaupten – läuft das schon länger. Und funktioniert sehr gut! Gerade wenn man selbst einen Mix von Verkehrangeboten nutzt, ist man froh, für die spontane U-Bahn-Fahrt nicht erst einen Automaten suchen zu müssen (ja, Bielefeld hat eine U-Bahn, wenn auch eine kleine). Langfristig wäre Integration gut, aber dann auch bitte die komplette Wegeplanung und -Optimierung mit Best-Price-Option inkl. Bahn, Flinkster, Car2Go, DriveNow, Cambio, Regionale Verkehrsbetriebe etc. …

  • Oh mein Gott der MVV hat es geschaft gefühlte Lichtjahre nach Restdeutschland zumindest für die Großstäde kann man Tickests mobil bezahlen in München.
    Somit braucht man kein Abitur mehr um die Fahrpreis“mißgestaltung“ des MVV zu verstehen.

  • Ich finde es gut, dass die MVG ein eigenes System nutzt. Gemeinsam mit dem MVV hat man sich auf die 2 Apps MVG Fahrinfo und MVV Companion geeignet, wobei die MVG-Lösung sehr viel besser ist!

  • Ein Wunder… Es ist ein Wunder! Dass ich das noch erleben darf… *TräneausdemAugewisch*
    :)

  • und welche App nimmt man nun? MVV, MVG oder S-Bahn?

  • Redet mit. Seid nett zueinander!

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