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Nach zwei Jahren

Moleskine: Timepage-Kalender wechselt ins Abo-Lager

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45 Kommentare 45

Etwas mehr als zwei Jahre sind seit unserer Vorstellung des digitalen Moleskine-Kalenders verstrichen – Anwender die damals fünf Euro in den Terminplaner für iPhone und Apple Watch investiert haben und die Anwendung weiter nutzen wollen, müssen sich in Zukunft mit einem Abo-Modell anfreunden.

7tage Test

Wie die Macher der klassischen Moleskine Notizbücher jetzt in ihrem Support-Portal mitgeteilt haben, setzt man fortan ein Abo-Modell ein. Zwar implementiert die neue Version der iOS-Applikation mit Apple Watch-Unterstützung eine Gnadenfrist für Bestandskunden, wie lange diese angeboten wird, kommunizieren die Anbieter derzeit jedoch nicht.

If you already paid for Timepage in the past, you are eligible for a complimentary membership. It’s a token of our appreciation for you being an early customer. You can claim your complimentary membership simply by creating an account in Timepage. […] There is not currently an end date for complimentary memberships. We are not able to promise they will be available indefinitely, but if there any changes they will come with plenty of notice.

Der im Mai 2015 im App Store freigegebene, elegant-minimale Kalender-Ersatz für Apples Terminplaner wird zukünftig 1,99 Euro pro Monat kosten und kann von Neukunden nun 7 Tage gratis getestet werden. Die Option zum Einmalkauf wurde komplett eingestellt.

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Moleskine

Montag, 18. Dez 2017, 19:13 Uhr — Nicolas
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Rede mit!
  • Ich hann die ganzen Abos langsam nicht mehr sehen…..

    • Stimmt, Abos sind doof.
      Ich habe meinem Arbeitgeber auch mitgeteilt, dass ich nur einmalig Geld von ihm haben will, an meinem ersten Arbeitstag und dann auch nur sehr sehr wenig. Seitdem arbeite ich kostenfrei für ihn und entwickle weiter. Ich muss halt abends immer betteln gehen, damit ich mein Essen und Trinken bekomme, aber das geht in Ordnung. Wir leben halt in einer ‚billigen’ Gesellschaft, damit müssen wir alle uns arrangieren.

      • Sehr blöder Vergleich!
        Ich beziehe doch eine einmalige Sache zur (nun nicht mehr) dauerhaften Nutzung.
        Warum muss / soll man dafür daherhaft zahlen, ohne, dass sich an dem erworbenen Produkt etwas ändert?
        Was kommt noch? Ich kaufe ein Bild, hänge es an die Wand und zahle dafür auch noch Abo?

      • Vielleicht schaust du dir nochmal den Unterschied zwischen Leistung und Produkt an. Es gibt durchaus Menschen die einmalig für Projekte bezhalt werden. So wird dein Chef wohl auch bezahlt von seinen Auftraggebern. Wenn er eine Zusatzleistung anbietet, wird er auch nur diese berechnen und kein Abo mit abschliessen, höchstens vielleicht einen Rahmenvertrag. Ein Kalender ist für mich ein Produkt. Wo ist also hier die Leistung? Eine Cloud-Anbindung? Sicher nicht. Und wenn, dann bitte auch nur diese Zusatzleistung berechnen, aber dann auch optional. Gibt genug beispiele die das so praktizieren. Und Außerdem ist es auch frech doppelt zu kassieren, denn Kunden haben bereits dafür gezahlt und dürfen nochmal bezahlen. Nennt man Abzocke, oder wie würdest du es finden, wenn du dir ein Buch kaufst und plötzlich der Autor kommt und ein Abo berechnet? Nachträglich? Obwohl du bereits bezahlt hast?

      • Ich hoffe, Bernd, du hast mit den selben Argumenten ein Abo bei deinem Bäcker abgeschlossen?

  • Mal im Ernst, er schließt ein solches Abo ab?

  • Abos, Abos, Abos … ich kann‘s bald nicht mehr hören. 1Password, Enlight, jetzt Moleskin – waren alles Super Apps die ich mal benutzt habe – aber irgendwann lst es mit monatlichen Gebühren auch mal gut.

    • Was ist so schlimm daran? Du willst doch auch, dass die Apps, Backend und Security weiterentwickelt werden. #stolzer1passwordabonutzer

      • Du willst ein Abo für Mikro-Arbeit bezahlen? Das ist ähnlich, wie wenn du bei einer Burgerbude ein Abo abschliesst, aber nur ab und an mal was kommt, und dann meist Dinge, die eigentlich bereits beim Kauf nicht hätten vorhanden sein sollen.

        Wenn ich mir den Versionsverlaufvon Moleskin ansehe, dann scheint das wohl eine der wenigen Apps zu sein, bei denen ein Abo, trotz keiner steten Dienstleistung, gerechtfertigt wäre. Das ist eine grosse Ausnahme!

  • Und bye nicht mir mir sollen doch alle Abo Anbieter verrecken.

  • Wieder eine App, welche von meinen Geräten verschwindet. Schade!

  • Ganz hübsch gemacht, aber solange Fantastical noch nicht auf Abo umschwenkt kein Grund zum Wechseln

  • Sehr schade, aber dann nutze ich halt was anderes. Habe damals auch ein paar Euro bezahlt, was die App mir auch wert war und ich bereue es auch nicht. Sie hat mir über ein Jahr gute Dienste getan. Allerdings muss mir eine App schon deutlich mehr bieten, damit ich dafür ein Abo abschliesse. Ich habe aktuell schon sieben Abos für Anwendungen, die ich täglich einsetze. Mein Problem ist dabei ist allerdings, dass sich so langsam die Abos und damit die monatlichen Kosten für Software häufen. Da überlege ich mittlerweile drei mal, ob ich für eine App wirklich noch ein weiteres Abo abschliessen muss oder eher nicht. Dieser Kalender ist zwar schön übersichtlich, aber sicher kein Kandidat für ein achtes Software Abo, auch wenn es nur wenige Euros sind.

  • Und damit wird es dann auch enden. Ziemlich frech das ganze.

  • Ich habe weiterhin kostenlos bei mir angezeigt bekommen. Kurz aktiviert, Zack alles wie vorher :)

  • Na so ein Mist vor lauter Abos ist jetzt schon mein ganzes Monatsgehalt futsch. ;-)
    Hier mal ein Abo da mal ein Abo jetzt noch der Kalender als Abo.

  • Ich bin Abo Modellen gegenüber eigentlich aufgeschlossen und hab auch Adobe CC im Abo für 12€ im Monat, aber einen Kalender für 2 Euro im Monat ist unverschämt.

  • Mich nerven diese Abo Modelle so sehr. Man, ich vermisse die iPhone 3G/s Zeiten, irgendwie gab es so viel Neues. Und man konnte eine App noch ganz normal kaufen.

    • Das wird sich wieder richten. Die gehen alle den Bach runter und irgend wann ist damit kein Geld mehr zu machen.

      • Ich vermute da liegt ein Missverständnis vor: Die gehen JETZT alle den Bach runter weil JETZT damit kein Geld zu machen ist. Daher ja die Abomodelle.

  • Das ist der Kalender nicht wert. Auf den ersten Blick sieht er gut aus, aber es gibt viele kleine Fehler, die einfach nerven. Dazu gehören etwa die grässlichen Übersetzungsbugs in Bezug auf deutsche Grammatik. Diese wurden schon oft moniert doch mit keinem Update behoben. Jetzt auch noch regelmäßig dafür Geld zu verlangen, ist schlichtweg dreist.

  • Nein – stop – jetzt reicht es wirklich – abos sind raus a es gibt immer eine andere Alternative

  • ^^ Schön dass sich hier alle über die Abo-Modelle beschweren, aber wovon sollen die Entwickler denn die Abos finanzieren? Zu einer App gehört ja nicht nur die einmalige Entwicklung sondern auch der langfristige Support – und wenn man dann mal ne 99cent App gekauft hat und die nicht nach 3 Jahren keine weiteren Updates bekommt, beschweren sich auch alle..

    • Welcher langfristige Support denn? Die meisten Apps bügeln doch eh nur gravierende Sicherheitslücken aus, die schon bei Kauf nicht hätten existieren dürfen… moleskin ist hier ne Ausnahme, aber was ist mit dem Rest?

    • Sicherlich nicht verkehrt, deine Argumentation. Dennoch halte ich es vor allem bei dieser App als schon fast vermessen so viel Geld zu verlangen. Affinity bekommt es auch ohne Abozwang hin und der hier genannten Firma dürfte es ähnlich gehen. Bei kleinen Entwicklern, hinter denen keine große Firma steht, mag das anders sein.

    • Von einem vernünftig kalkulierten Kaufpreis? Die Moleskine-Kalender-App war vorher nicht wirklich günstig für eine App. Da hätte ich zumindest jetzt kein Abomodell erwartet. In diesem Fall sehe ich das als untauglichen Versuch einer Lizenz zum Gelddrucken – sorry, nein. Gelöscht.

    • Hey Arni du kannst dir gerne alle Apps als Abo zu legen, weil irgendwie müssen die Entwickler ja leben. Aber du wirst feststellen dass da monatlich ne ordentliche Summe zusammen kommt. Ich denke dann merkst du sehr schnell dass das mit dem Abo nicht so gute Idee für den Verbraucher ist.

    • Die normalen Preise der Apps waren zu Beginn des Stores schon immer sehr niedrig. Aber im Jahr 24€ für eine App?! Das ist ein sehr plötzlich heftiger Preisanstieg. Ich fände ein Abo für 5-10€ im Jahr vernünftig – dann bekommt der Programmierer regelmäßig eine Anerkennung, die sich an vorherigen Preisen orientiert. 2€-4€ Pro Monat? Ja, klingt erst mal wenig. Doch wenn jede App die mir gefällt das macht, bin ich bei Locker 24€-48€ pro Monat! Dann kann ich mir gleich wieder ein Nokia kaufen und SMS schreiben, is billiger.

    • Ich brauche keinen Support in Form von Weiterentwicklung- dafür möchte ich aber den einmal gekauften Funktionsumfang uneingeschränkt nutzen dürfen. Wer Fehler in seiner Software hat, muss diese auch korrigieren (das muss ich bei meiner Arbeit auch- auch ohne Mehrkosten). Bei Weiterentwicklung gab es schon immer die Variante, einfach eine weitere, neuere Version anzubieten (per Kombipack könnte man dann sogar Bestandskunden einen Rabatt zur neueren Version „zukommen lassen“).
      Diesen blöden Abo-Modelle machen bei einiger Software ja sogar nich Sinn (Navi mit ständiger Kartenaktualisierung, z.B.)… im Moment scheinen aber viele zu glauben hier mit wenig Aufwand eine Gelddruckmaschine gefunden zu haben, bei der man im Idealfall ohne weiteres Hinzutun einen permanenten Geldfluss generieren kann (der Schuss geht aber bei diesen Anwendungen garantiert nach hinten los).

      • … upps…. zu dicke Finger:
        „bei einiger Software ja sogar nich Sinn “ = „bei einiger Software ja sogar noch Sinn “
        -sorry-

  • Weis gar nicht warum man sowas kaufen sollte, mittlerweile ist der Systemkalender wirklich gut. Er wird ständig weiterentwickelt und man verliert keine Daten oder geht damit irgendeine Verpflichtung ein. Hatte früher einzige Kalender gekauft, irgendwann kam dann eine neue Version und die alte wurde eingestellt. Kalender die umsonst sind werden Werbefinanziert, da brauche ich mir kein iOS als sicheres Betriebssystem wenn ich meine Daten an Microsoft oder andere Anbieter verscherble.

  • Abo hier, Abo da -.- Ich kann es ja irgendwo verstehen…aber wie stellen sich die Entwickler das denn vor. Hier 2€, da 5€ dann vielleicht mal 8€…Das läppert sich und nachher zahlt man 30-40€ im Monat nur für app Abos. Das kannst doch nicht sein. Und falls man dann mal welche kündigt hat man garnichts mehr. Das ist einfach unverschämt

  • Ich nehme mal an, gegen monatliche Gehaltszahlungen aufs eigene Konto hat hier im Forum keiner was, oder?

    • Ich (er)schaffe im Büro jeden Tag etwas neues, dafür werde ich entlohnt. Bei App-Abos hab ich nicht mal die Garantie, dass überhaupt ein Update kommt.
      Normalerweise bezahle ich gern für Apps und sehe sogar ein, für größere Versionssprünge noch einmal zu bezahlen, aber für Nichts Monat 1,99 Euro zu bezahlen – nicht mit mir.

  • Sehe ich das falsch oder schafft es Apple nicht eine Lösung für SW updates anzubieten? Deswegen weichen die Entwickler auf Abos aus, denn sonst verdienen sie 1x und danach nie wieder, auch wenn sie Upgrades anbieten. Hallo Apple, warum kann der Entwickler nicht wählen zwischen Gratisupdate und kostenpflichtigen Updates? Wenn der Anwender das kostenpflichtige Update will muss er eben zahlen, sonst benutzt er weiter die alte Version.

    • Das wurde schon mal diskutiert und sogar schon von Apple kommuniziert: Das implementieren eines solchen Systems ist, laut Apple, zu kompliziert. Ich denke, die Wahrheit liegt in Kosten-Nutzen: es ist einfacher 20-30% des Abopreises zu kassieren, anstatt eine anständige Software zur Steuerung des App-Stores zu bauen.. Würde aber meiner Meinung nach Apple sehr weit nach vorne bringen

  • Es gibt weltweit Milliarden potentielle Kunden. Gute Apps lassen Millionen in Form von Einmalzahlungen in die Kassen der Entwickler und Geschäftsinhaber fließen, auch ohne Abo-Modell! Bestes Beispiel: Google Playstore. Apple-Kunden gelten als die Melkkühe der Nation mit überdurchschnittlichem Einkommen und Markenbewusstsein. Bisher galt dies nur für Hardware, aber Apple hat neue Appstore-Direktiven eingeführt, die App-Anbietern gar keine andere Wahl lassen, als das ausschließliche Angebot eines Abo-Modells!

  • Alle wollen an euer Bestes! …………..
    Ich spare mir das Geld….

  • Wieso gibt es keine Alternativen zum Abo-Modell?
    Wenn ich den Funktionsumfang einer App erweitere und vielleicht die GUI anpasse, dann kann ich eine neue Version herausbringen und für diese Geld verlangen. Die Käufer der alten Version, die die neuen Funktionen nicht benötigen können die alte Version weiter benutzen.

    Das wäre fair. Wenn ich aber nur Bugs beseitige, dann muss ich das kostenlos tun, denn diese hätten schon beim Verkauf nicht vorhanden sein dürfen.

    Ein Abo-Modell macht dann Sinn, wenn ich Infrastruktur bereithalten muss, damit eine App funktioniert, aber bei einer Kalender-App?
    Womit wird da das Abo gerechtfertigt?

    Ich bleibe bei meinem miCal. Ich finde die App super, aber bei Umstellung auf ein Abo-Modell wäre die auch sofort weg.

  • Also Abo Modelle honorieren die Nutzung und stellen die Weiterentwicklung und Support sicher. Wer von euch will denn einmalig bezahlen und verzichtet auf Updates? Spätestens wenn eine neue iOS Version raus kommt ist dann das Gemecker groß. Womit wird das alles sicher gestellt? Von einmaligen 5€?
    Diese Gratis-/Billigmentalität ist unerträglich.

    • So ein Schwachsinn, wenn du für den PC eine Software kaufst, kommt auch nicht jeder Hersteller und will permanent Kohle haben.
      Da wird jährlich eine neue Version herausgebracht, die Geld kostet und es werden Fehler-Updates bereitgestellt, die kostenlos, weil notwendig sind.

      Ich sehe nicht ein für eine App, die keinerlei Infrastruktur benötigt oder neue Funktionen bekommt, monatlich zu bezahlen.
      Ich zahle einmal für eine bestimmte definierte Leistung, für die gleiche Leistung möchte ich aber garantiert nicht permanent bezahlen.

      Da ist als ob du ein Haus baust, es bezahlst und dann kommt das Bauunternehmen und will jeden Tag Geld dafür haben, dass du darin wohnst.
      Wenn Sie kommen, um zu renovieren, Wartungsarbeiten machen, Infrastruktur für mein intelligentes Haus bereithalten oder mir einen Wintergarten und einen Pool bauen, dann bin ich gern bereit zu zahlen, aber nicht dafür, dass sie kommen um Baufehler zu beseitigen.

      Das hat nichts mit Geiz- oder Billigmentalität zu tun, sondern mit gesundem Menschenverstand.

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