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Ein Honigtopf: Der Plan zur Monetarisierung von Facebook-Messenger und WhatsApp

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Facebook will auf lange Sicht auch mit dem Messenger und WhatsApp Geld verdienen. Mark Zuckerberg hat im Rahm der Bekanntgabe der aktuellen Quartalsergebnisse des von ihm gegründeten Unternehmens nun erstmals Details zu den Plänen diesbezüglich verlauten lassen.

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(Bilder: Facebook)

„Das Drehbuch für Messenger und WhatsApp hat sehr viel Ähnlichkeit mit unserem Konzept zur Monetarisierung von Facebook und Newsfeed“ sagte Zuckerberg im Rahmen einer Fragerunde mit Investoren und bat um etwas Geduld. Zunächst müsse man den Nutzern die Zeit dazu geben, eine enge Bindung zu den Produkten aufzubauen, dies würde sich am Ende in deutlich höheren Gewinnen niederschlagen.

Zuckerberg sieht die Entwicklung im Bereich der Messenger-Apps ähnlich wie bei Facebook. Auch das soziale Netzwerk verzichtete am Anfang weitgehend auf Monetarisierung und ermutigte Firmen, sich mit eigenen Seiten einzubringen und damit Kunden für sich und zugleich Nutzer für Facebook zu binden. Zumindest für den Facebook Messenger gibt es bereits ähnliche Pläne. Mit Businesses on Messenger können Firmen künftig direkten Kundenkontakt über die Messenger-App halten.

Dem Facebook Messenger bleibt mit seinen aktuell rund 700 Millionen Nutzern wohl noch etwas Zeit. Zuckerberg hat sich vor einiger Zeit dahingehend geäußert, dass Produkte dann finanziell interessant werden, wenn sie 1 Milliarde Nutzer haben. Fragt sich nur, wie die Pläne in Sachen WhatsApp lauten. Gänzlich ohne finanzielles Interesse kann Facebook den Messenger auf Dauer nicht halten, dafür sorgen allein schon die auf Gewinne abzielenden Investoren. Für das letzte Quartal musste Zuckerberg zu deren Enttäuschung deutlich sinkende Gewinne vermelden. (via Business Insider)

Donnerstag, 30. Jul 2015, 13:44 Uhr — chris
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  • Erst binden, dann ausquetschen! WhatsApp und Facebook löschen! Jetzt!

    • Ich habe mich WhatsApp und Facebook bisher konsequent verweigert. Ich weiß, dass ich damit mit meinen 31 Jahren zu einer Exoten-Gruppe gehöre, aber ich habe es mir so ausgesucht. Und dabei bin ich noch nicht mal einer, den man technikfeindlich nennen könnte, eher das genaue Gegenteil ist der Fall: Meistens bin ich in meinem Familien- und Freundeskreis der erste der irgendwelche neuen technischen Spielereien hat.

      Ich schätze es nur, die Kontrolle über meine persönlichen Daten zu behalten. Außerdem bin ich nicht so extrovertiert, als dass ich das Bedürfnis hätte, mein Leben ins Internet zu stellen (Wie gesagt: Exot!). Fakt ist jedoch, dass ich weder Facebook noch WhatsApp vermisse.

      iMessage, Email & SMS reichen mir zu textlichen Kommunikation mit meinen Mitmenschen völlig aus. Ansonsten gibt es ja immer noch Skype und das gute alte Telefonieren.
      Außerdem bin ich mittlerweile alt genug um zu wissen das Kommunikation (in welcher Form auch immer) einem steten Wandel unterliegt. Auch die oben genannten Wege werden irgendwann wieder verschwinden. Wer weiß schon was in 5 oder 10 Jahren angesagt ist…

      • Es ist einfach total unkomfortabel Fotos und Videos per Email an jemanden zu schicken da Email auch einfach nicht zum Chatten gemacht wurde.

        Es zwingt einen übrigens keiner wenn man bei Facebook angemeldet ist sein ganzen Leben zu veröffentlichen.

        Facebook ist mehr als nur sein Essen posten und was man gerade macht.

      • Den Ansatz finde ich gut, jedoch stellt sich vor allem die Frage, ob die persönlichen Daten über die anderen Wege wirklich besser geschützt, oder eher besser verteilt sind? iMessage könnte Apple ja theoretisch mitlesen und mit den Healthdaten & Co. verknüpfen.
        E-Mail vollverschlüsselt?
        SMS = Vorratsdatenspeicherung.
        Skype hat(te) doch in den AGB stehen, das die alles protokollieren und aufzeichnen?

        Nur mal so Denkanregungen.

      • Facebook ist überflüssig wie ein Kropf. Und die Kommunikation, die über Whatsapp und den Messenger erfolgt ist sicherlich nie so wichtig und dringend, dass alles immer sofort ankommen muss.
        Da reichen für Videos E-Mails locker aus. „Chatten“ ist meist noch überflüssiger, ich möchte gar nicht wissen, was für ein Mist den ganzen Tag durch die Welt geschickt wird. Und bei wichtigen Dingen bevorzuge ich immer noch den persönlichen Kontakt, auch als Anruf.

      • „Außerdem bin ich nicht so extrovertiert, als dass ich das Bedürfnis hätte, mein Leben ins Internet zu stellen (Wie gesagt: Exot!). Fakt ist jedoch, dass ich weder Facebook noch WhatsApp vermisse.“

        Du verwechselst da etwas.
        Messenger haben nichts (oder nur wenig) mit sozialen Netzwerken wie Facebook zu tun.
        Messenger sind in der ersten Linie dazu da, um mit seinen Kontakten zu schreiben.
        Hierzu bieten sie einige Extras: Man kann Bilder, Videos usw. verschicken, aber es ist wirklich ein großer Unterschied zu Facebook.

        Natürlich gibt es auch Leute, die ihr Mitteilungsbedürfnis auf WhatsApp (, Threema, Telegram usw.) ausüben und dazu den Status, das Profilbild und sonstige Funktionen ausnutzen, aber nicht jeder, der Messenger nutzt, ist extrovertiert.

        Bei Facebook haut das schon eher hin, wobei es auch da viele Ausnahmen gibt.

      • In meinen Augen ist Whatsapp und Co eher als Soziales Netzwerk anzusehen als Facebook. FB ist eine persönliche Präsentationsplattform wo jeder zeigt wie toll er/sie ist. Während du in Messengern wirklich in Kontakt mit Freunden/Bekannten bist, also in einem Sozialen Netzwerk.

      • Jeder, der Facebook nutzt, gibt jedes Detail aus seinem Privatleben der Öffentlichkeit bekannt – genau dieser Vorwurf macht die Facebook-Gegner dermaßen unsympathisch. Jeder, der auch nur etwas reflektiert mit seinen Daten umgeht, gibt Facebook nur so viel preis wie er es für zu verantworten hält. Was das Unternehmen im Hintergrund macht, wie beispielsweise Nummern von Leuten zu sammeln, die Facebook nicht nutzen (oder WhatsApp), finde ich viel bedenklicher. Diesbezüglich bin ich aber machtlos bzw. fühle ich mich so. Ich nutze die App nicht, sondern nur den Browser mit allen möglichen Ad- und Tracking-Blockern, klicke nirgends auf „Gefällt mir“ und öffne Links nicht über Facebook direkt, sondern bemühe notfalls die Google-Suche (den anderen Bösen). Wie man sich dreht und wendet – man nutzt es. Und es macht einen nicht zu einem besseren (oder schlechteren Menschen) wenn man es nicht nutzt und sich ein Stück weit mit den Praktiken der großen Internetfirmen abgefunden hat.

      • Skype ist auch nicht besser. ;-)

      • Ich denke weil du gerade ein Nerd bist, machst du dir Gedanken und lehnst es dankend ab. Es gibt halt viele HippsterGeeks die nur nen Trend nachlaufen. Hauptsache iPhone in der Tasche und schön Selfies auf Facebook posten. Ich kenne viele Nerds die Threema und Co verwenden und sich nen scheiss um die Datenhuren kümmern.

      • ich frage mich, ob ich mich Facebook und WhatsApp wirklich gänzlich entziehen kann, wenn ich keinen Account bei ihnen hätte. Letztlich bin ich ja in den Kontakten meiner Freunde vorhanden, auf die Facebook und Co. Zugriff hat. Und wer weiß, ob es nicht doch eine technische Möglichkeit gibt, gewisse Daten von mir, im Hintergrund abzufragen (?)

    • *lol* Du bist ein freier Mensch. :)

      Ich bin sehr gespannt, ob sich ein überwiegend privat genutzter Kommunikationsbereich wirklich analog zu FB monetarisieren lässt. Das hieße nämlich, Inhalte zwecks Werbung und Werbe-Kontakten zugänglich zu machen und auszuwerten, was nach Jan-„wir bleiben eigenständig“-Koums ganz bewusster Verkaufslüge entgegen allen Versprechungen dann die zweite große Lüge wäre.

      Dafür also, dass User auch diesen geschützten Raum aufgeben, müsste die User-Bindung in jedem Fall stärker sein als beim durchaus schwerer zu substituierenden FB, und schon dort brechen ja v.a. die jungen User weg.

      Insofern bin ich hinsichtlich Zuckerbergs Plänen eher skeptisch, betrachte es aber, Threema parallel nutzend, mit neugierigem Interesse.

  • Mutig die Zuckerschnute, kann er mal hoffen das sein Seifenbläschen nicht irgendwann mal puff macht und die Massen doch zu Threema or whatever wechseln.

    Dann hat er ne sehr sehr teure tote Kuh gekauft.

      • Es bringt nichts, Leute zu verbessern.
        Ich habe sowas schon oft beobachtet. Leute werden verbessert (insbesondere der das-dass-Fehler) und sie machen es beim nächsten Mal nicht anders.

        Also lasst es einfach, es nervt nur noch.
        Es bringt niemanden was, das einzige, was es bezweckt, ist, dass es die Kommentare vollmüllt, wenn unter jedem 3. Kommentar „Du kannst keine Orthografie & Grammatik! Setzen, Sechs!“ steht.

      • Seine Belehrung nimmt nur eine Zeile ein ;)

      • Jo Danke für die Berichtigung ;-)

        Kein Bonbon für den Troll

    • Das kann dem doch egal sein, der hat seine Kohle, egal wieviel andere verlieren.

  • Das war ja zu erwarten. Marc Zuckerberg ist ja nicht Mutter Theresa. Es bleibt abzuwarten wann rauskommt was FB & Co verdienen indem sie unsere Daten zugänglich machen für Konzerne und Geheimdienste.

    • Von Geheimdiensten bekommen die wohl weniger etwas…

    • Die Wahrscheinlichkeit, dass unter einem Artikel bzgl. Facebook, WhatsApp, Windows, OS X, iOS uvm. etwas steht, das mit Geheimdiensten (hauptsächlich NSA) zu tun hat, liegt im Jahr 2015 bei 100%.

      Wie ich die Zeiten vermisse, in denen nicht 30 Kommentare über sowas unter Artikel standen, sondern nur einer und wo über so etwas sachlich diskutiert wurde.

  • Wann bringt Apple iMessage endlich für Windows und Android. Das hätte damals vor 3-4 Jahren das Problem so schnell lösen können.

    • Da möchte ich Dir absolut zustimmen!

    • Das Problem existiert nur in deinem kopf. Ich bin erwachsen und entscheide für mich selbst, daher benutze ich iMessage für die Apple user und Threema für die anderen. Und wer das nicht hat, hat halt ein Problem und kann mich nur per sms oder Mail oder Anruf erreichen.

      Ich lasse mich aber nicht durch die Dämlichkeit und Faulheit anderer dazu zwingen dem suckerberg meine Daten zu geben.

  • „Sie genießen lebenslang kostenlosen Whatsapp-Service“ oder wie war der „Slogan“ beim App-Start?

    Sollte es so kommen, wird komplett auf BBM/Threema//iMessage/SMS umgesattelt.

    • Wenn die dort z.B. Werbung einbinden, bleibt der Dienst weiterhin kostenfrei und man hätte nicht mit der Aussage gelogen.

    • Jain.

      Dieser „“Slogan““ kommt nur, wenn man in einem bestimmten Zeitraum als iPhone-Nutzer WhatsApp gekauft hat: „Als Erstnutzer genießen Sie WhatsApp lebenslang kostenlos“ (o.ä.).

      Damals war das beim iPhone so (und nur so beim iPhone, nicht bei Android), dass man WhatsApp einmal kauft und es dann lebenslang hat.

      Diese Leute haben das WhatsApp-Abo also quasi lebenslang und müssen nicht jährlich 0,99€ (oder waren es 0,89€? Keine Ahnung) zahlen.

      Das hat aber wirklich nur etwas mit dem WhatsApp-Abo, also dieser jährlichen Gebühr zu tun.

      Niemand weiß, was WhatsApp in Zukunft vor hat und deswegen sind solche Aussagen zum jetzigen Zeitpunkt schwachsinnig.

      Mir ist es im Endeffekt egal. Ich werde WhatsApp weiterhin nutzen, selbst wenn es plötzlich pro Jahr 99 Cent kosten sollte.
      Wenn man mal bedenkt, wieviel man für eine SMS zahlt (bei mir 9 Cent) und wie oft ich WhatsApp nutze, bin ich damit einverstanden.
      Sollte es aber plötzlich eine monatliche Gebühr geben oder sollte das bisherige „Nutzererlebnis“ (wie es die Firmen ja so schön nennen) eingeschränkt werden, so denke ich dann auch über einen Wechsel nach.

  • von ein paar Werbebännerchen am Messengerrand werden sich die meisten Leute nicht abschrecken lassen. Die Displays werden ja auch immer größer da passen die dann auch gut drauf. Dann gibts vielleicht sogar Echtzeit Werbung. Noch wärend du den Satz mit dem Wort WEBER schreibst erscheinen am Bildschirmrand schon Grillzangen Grills etc.

  • Das weiß der Typ, wenn er anfängt zu melken, verschwindet die Meute. Alternativen gibt es genug! Daten verkaufe ist ne andere Möglichkeit, klar. Aber die Investoren wollen mehr sehen als nur Daten die sie eh schon haben. Bin gespannt wann er die Hosen runter lässt.

  • Dein Leben und Internet stellen? Mit Whatsapp? Du weißt aber schon wie ein Messenger funktioniert, oder?

    • Bei Messenger wie WhatsApp stellst du dein Leben nicht ins Internet? Ist eher die Frage der Definition. Da WhatsApp so sicher ist wie ein offenes Tagebuch auf der Straße steht dein Privatleben sehr wohl im Internet und vor allem viel sensiblere Sachen wie vrmtl auf FB. Also doch ja du schiebst alles ins Netz. Die Frage ist nur durch wen und wie sicher. WhatsApp und der Messenger sind vrmtl die schlecht gewähltesten Mittel. Mit reicht es schon das ich meine Rechte an meinen Bilder abtrete sobald ich es über diese Messenger schicke.

      • Wo steht denn, dass man die Rechte an allen geschickten Bildern abtritt?

      • Stimmt, nach Deiner Definition dürftest Du dann auch keine Postkarten mehr schreiben. Die könnte ja jemand einscannen und im Internet veröffentlichen.

  • Also zumindest iMessage sollte Apple wegen der end to end Verschlüsselung nicht mitlesen können. Sollte….

  • Da bin ich mal gespannt… noch ist der Beitrag „Warum wir keine Werbung verkaufen“ auf dem Whatsapp-Blog nicht gelöscht – der prominente, der auch aus der iOS heraus abrufbar ist (Account>Zahlungsinformationen).

    „Werbung ist nicht nur die Störung der Ästhetik, die Beleidigung deiner Intelligenz und die Unterbrechung deines Gedankengangs […]“

    „Sobald Werbung im Spiel ist, bist du, die Nutzerin, der Nutzer, das Produkt.“

    „Daten über dich persönlich, deine Interessen oder dein Kaufverhalten spielen für uns keine Rolle. Wir sind einfach nicht daran interessiert.“

    Schöne Zitate… mal sehen, wie lange sie so stehen bleiben.

  • „im Rahm“ – da habe ich dann aufgehört weiterzulesen.
    Ganz allgemein: Produkte des Facebook-Konzerns kommen mir nicht auf meine mobilen Geräte. Gruß!

  • Angenehm: Die Zahl der Kommentatoren, die ernsthaft glauben, es interessiert irgend jemanden was sie für „überflüssig“ halten, und warum sie niemals Facebook nutzen würden, scheint langsam nachzulassen.

  • bla, bla, bla. Im Hamburger Hafen ist gerade ein Kaffeesack umgefallen!

  • Geht es denn überhaupt ‚jeden‘ etwas an? Ist der Mensch so Aufmerksamkeitsbedürftig?

  • Okay ich bin da wohl auf einen allgemeinen Irrglauben reingefallen. Hab gerade nachgelesen. Tatsächlich wurde das viel von den Medien propagiert bezieht sich aber scheinbar nur auf die eingestellten Profilbilder.

  • Also deine Logik ist einfach mal keine… Ich rede nicht davon das deine Sachen offen auf einer Homepage einsehbar sind. Sachen aber ins Internet zu stellen ist wie gesagt einen defintionsfrage. Bei einem Messenger schmeißt du sehr wohl alles ins Netz und wenn es dann noch unverschlüsselt passiert ist es auch einfach kein schweres schnell Zugang dazu zu haben.

    Und um mit deiner Logik zu argumentieren, schreibst du bei messengern nur belanglose Urlaubsgrüsse?

  • Redet mit. Seid nett zueinander!

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