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Wohl alle Provider ziehen mit

Mehrwertsteuersenkung: Mobilfunktarife werden minimal günstiger

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Eure Mobilfunkverträge werden von Juli bis Dezember wohl ein paar Cent günstiger werden. So wie es aussieht, werden alle namhaften Anbieter die für diesen Zeitraum anberaumte Senkung der Mehrwertsteuer an ihre Kunden weitergeben.

Einem Beschluss des Wirtschaftsministeriums zufolge wird die Mehrwertsteuer von Juli bis Dezember von 19 auf 16 Prozent beziehungsweise von sieben auf fünf Prozent gesenkt. Dabei ist eine möglichst unkomplizierte Umsetzung angedacht, dem Ministerium zufolge (PDF) kann der Handel die Preissenkung auch in Form von pauschalen Rabatten weitergeben. Eine Pflicht zur Senkung der Preise besteht allerdings nicht.

Fraenk Mehrwertsteuer Senkung

Zumindest in der Telekommunikationsbranche zeichnet es sich allerdings ab, dass alle Kunden von der Preissenkung profitieren werden. Der Großteil der Unternehmen hat uns mittlerweile auch per Pressemitteilung über diese Pläne informiert, wenngleich die Umsetzung im Detail teils variiert. Klassische Rechnungen werdet ihr in der Regel mit korrekt ausgewiesenem Mehrwertsteuersatz erhalten, bei Pauschalangeboten und insbesondere verpackten Produkten wie etwa Prepaid-Karten im Supermarkt ist bei unverändertem Aufdruck mit einem Pauschalrabatt an der Kasse zu rechnen.

Nur fürs Protokoll: Wir reden hier von einer Senkung des Standardmehrwertsteuersatzes um drei Prozentpunkte. In Euro gerechnet macht das auf 10 Euro gerade mal um die 25 Cent aus.

Donnerstag, 25. Jun 2020, 16:15 Uhr — chris
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  • Geil, der ganze Aufwand lohnt sich ja so extrem – nicht.

      • Für drei Monate ja !? Freu freu freu ….

      • Jo super spar ich beim Einkauf 30 Cent am Ende des Monats habe ich dann 6 Euro mehr in der Tasche. Echt super die Idee von den Sesselpupsern. Wenn die Geschäfte die Prozente auch am Kunden weitergeben. Da ist der Aufwand für den Läden viel zu Gros

      • Lass Dir vom Papa ein neues Auto kaufen.
        Der spart dann richtig Asche.

        Bei Kaugummi sparst Du zwar prozentual gleich, merkst es aber weniger in der Tasche.

    • Dann machst du vielleicht was falsch, mit entsteht kein Aufwand.

      • Ich spreche vom Aufwand der Unternehmen.

      • Der Aufwand auf Unternehmensseite ist enorm. Digitale und physische Anpassungen in Millionenhöhe stehen leider in keinen Verhältnis zur „Werbewirkung“ der Preisreduzierung um effektiv 1,6%. Insbesondere wenn der komplette Markt die gleiche Reduzierung vornimmt, entstehen überall einfach nur Kosten.

      • Es zwingt die Unternehmen ja niemand die Senkung weiterzugeben, wenn sie dadurch einen Aufwand haben, der ihnen Minuszahlen beschert.

      • @ googmann – bist jetzt nicht die hellste Kerze auf der Torte, oder ?

        Die Umschlüsselung der Verhältnisse MwSt zu Brutto und Nettopreis muss so oder so umgesetzt werden !

        Jetzt 100€ netto + 19 € Steuer (19%) = 119€ brutto

        Variante 1 = 102,59€ netto + 16,41€ Steuer (16%) = 119€ brutto

        Variante 2 = 100€ netto + 16€ Steuer = 116€

        Für uns als Unternehmen bedeutet es zwei Wochen Arbeit alles umzustellen – diese Kosten werden wir wohl auf die Preise umlegen müssen.

      • Also ich glaube eher viele Unternehmen wählen Variante 1. Also 2,59 EUR mehr Netto. Und wenn die MWSt wieder von 16 % auf 19 % steigt werden die gleichen Unternehmen wieder 3% mehr nehmen.

      • @H.M.B.O. und du als Unternehmen (lach) solltest dir mal eine vernünftige Software anschaffen, da wird die MwSt mit eine Klick auf 16% gesetzt und fertig, egal wieviele Artikel dahinter stehen.

      • Steuersoftware paar tausend Euro um paar Cents zu rabattieren, wunderbar.

      • Soweit ich weiß darf eine Steuersoftware eben nicht mit den Prozenten manipuliert werden dürfen, somit zahlst du tausende Euro für eine neue Software.

      • Jo manipulier mal bei deiner Software/ Kasse die Steuern der Staat freut sich.

      • Oh Markus. Wenn man mal keine Ahnung hat…… wer stellt dir die Software um? Ich meine die von der Direktleitung zum Finanzamt.

      • Warum wird eigentlich immer so Kleingeistig gedacht?

        Es macht eine riesen Arbeit und ein mega Aufwand für den Quatsch. Wir sind ein Telekommunikationsunternehmen. Was diese Umstellung bedeutet kann sich kaum einer vorstellen, der damit nichts zu tun hat. Gerade bei den Langzeitverträgen. Und Nicht weitergeben geht auch nicht, macht einfach einen schlechten Eindruck beim Kunden.
        Das ist aber nur die Endkindenseite.

        So jetzt kommt noch die Bausseite dazu. Ich bin Projektmanager. Wir legen für Millionen Glasfaser in Boden und bauen aktuell fleißig under Netz aus. Und was hier die MwSt senken bedeutet ist enorm an Aufwand. Sowohl bei der Auftragsvergabe als auch bei der Rechnungsprüfung, denn es geht um den Zeitraum der erbrachten Leistung. Und dafür vieles in Bereich eine Rechnung muss gesplittet werden weil teils mit 19 und teils mit 16% abgerechnet werden muss.

        Die Wirtschaft kostet es Unsummen, den Nutzen bei den Verbrauchen ist im Verhältnis zu gering.
        Aber soweit denken unsere Politiker nicht. In einer Sitzung und auf dem Papier sieht das toll und einfach aus.
        Aber es steckt enorm was dahinter.

        Es hätte sinnvollere Möglichkeiten gegeben…

    • Endlich Geld für nen Porsche übrig!

  • Nur ohne Vorsteuerabzugsberechtigung

    • Genau das ist der Knackpunkt, warum es überhaupt weitergegeben wird. Würde man die Bruttopreise bestehen lassen, würde es für alle mit Vorsteuerabzugberechtigung teurer werden. Und das würde Sonderkündigungsrecht bedeuten

  • „In Euro gerechnet macht das auf 10 Euro gerade mal um die 25 Cent aus“
    Wer den Groschen nicht ehrt, ist den Taler nicht wert. :)

    • In der Summe aller Verträge usw. macht das dann schon was aus.

    • Das ist auch die korrekte Einstellung. Am Monatsende haben die meisten Bürger wohl einige Euro eingespart m, die sie dann (so in der Hoffnung der Aktion) ins Restaurant oder sonst wohin tragen.

      • . . . wird etwas mehr sein als ein paar Euro !

        Wir haben ein Haushaltseinkommen von 5600€ netto – denke damit liegen wir im Durchschnitt im deutschen 2 Personenhaushalt.

        Sagen wir mal auf 4.000€ haben wir 19% Steuer bezahlt und auf 1.600€ haben wir 7% Steuer bezahlt und am Ende des Monats sei somit die Kohle verbraten.

        Wenn wir nun im Juli exakt das gleiche kaufen würden, hätten wir am Ende des Monats noch 138,75 € über – etwas mehr als nur ein paar Euro.

      • 5600€ netto im zwei Personen Haushalt, irgendwie freue ich mich riesig wenn dieses ganze System vor die Wand gefahren wird!

      • Dagegen musst du aber die sicherlich kommende Steuererhöhung (z.b. einen Corona-Soli, Erhöhung der SV-Beiträge) rechnen. Die 3% fehlenden Staatseinnahmen werden nicht aus Diäten finanziert werden.

      • @hotfire: ihr verdient so viel wie der Mietblock in Berlin, der gerade in der Corona-Beobachtung ist.

      • 5600€ netto? Rechne da mal 2000€ weniger.

      • Das Durchschnittseinkommen pro Person in Deutschland, inkl. Teilzeit- und Geringfügige Einkommen, lag 2019 knapp unter 1.900€/Monat. NETTO!
        Das können Sie googeln.
        Bitte nicht falsch verstehen. Ich gönne Ihnen jeden ehrlich verdienten Cent, aber ich gönne Ihnen ebenso diesen kurzen Moment in der Realität!

      • *Habe offensichtlich versäumt zu erwähnen, dass mein Kommentar an HotFire gerichtet war.

    • Da scheint der Autor wohl ein bisschen den Kontakt zum normalverdienenden Pöbel verloren zu haben …

  • Zeit für Drillisch, und zu überraschen.

  • Bei meiner heute eingegangenen Festnetzrechnung immer 1,14 €uro gespart.

  • Lieber Chris. Ich weiß eure Berichterstattung täglich zu schätzen. Es macht mir viel Spaß hier zu lesen.
    „Nur fürs Protokoll“ ist ein Absatz, der meiner Meinung nach falsche Stimmung macht. Er reißt sofort mit über unseren Staat zu schimpfen. Dieser sendet ein schlechtes Signal an eure Leser. Es wird dann nur noch weiter in die Kerbe geschlagen. Ich denke ihr habt eine (ungewollte) Verantwortung, die man nicht leichtfertig treten sollte.
    Mir ist jetzt schon klar, dass viele negative Kommentare jetzt unter meiner Anmerkung kommen werden.
    Der Steuersatz sinkt nicht drei Prozent wie von Dir behauptet, sondern ~16 Prozent (also drei Porzentpunkte). D.h. dem Staat brechen ~16% „Einkommen“ aus dem Regelsteuersatz weg. Geld das in der Staatskasse fehlt. Ja ja, ob das sinnvoll genutzt wäre etc. sind alles berechtigte Einwände und Kritiken; und auch ob die Aktion wirklich nutzt ist fraglich. Zu Deinem Vergleich mit den 10 Euro. Schaue Dir mal den täglichen Umsatz in unserem Staat an. Dann wirst Du überrascht sein welche Zahl in Euro mit vielen Nullen da entsteht aus den nur „3%“. Aus diesem Grund finde ich den Absatz „schlecht meinungsbildend“. Es ist vollkommen okay, diesen als Meinung zu vertreten, aber es sollte eben auch genau diese sein. „Meiner Meinung“ nach einfach auf solch ein Absatz in der eh schon stimmungsgeladenen Zeit verzichten. Bitte nicht böse sein.

    • Danke, die ProzentPUNKTE habe ich korrigiert, das war inhaltlich falsch. Bei den 25 Cent bleibt es trotzdem, und ich denke wie man dazu steht, bleibt jedem selbst überlassen. Der Hinweis soll einfach klar machen, dass es hier um Mini-Beträge für den Einzelnen geht.

      • Wer rechnet denn sowas pro Produkt? Im Monat mach das für meine Familie überschlagen etwa 20 bis 30 Euro aus, auf unsere Fixkosten gerechnet. Mag ja sein, dass das manche nicht nötig haben. Wir sind sehr dankbar dafür! Einfach unnötig solch eine abfällige Bemerkung, nur weil man selbst genug hat und nicht so hart von der Krise getroffen wurde.

      • Genau. Was ist zB mit Haushalten, die jetzt planen auch ein Auto oder ein Haus vom Bauträger zu kaufen? Das Treffen wir ganz schnell von ein paar tausend Euro

    • @chris
      Danke für die Rückmeldung.
      Ich selbst bin mehr skeptisch, als optimistisch über den Nutzen.
      Wir haben aber aus Spaß mal unsere letzten monatlichen Ausgaben zusammen gerechnet.
      Bei gleichen Ausgaben im Juli können wir Anfang August gut Essen gehen. Und das werden wir auch, da wir die Kohle zu dem netten Restaurant ums Eck bringen werden.

      Noch eine Anmerkung für vielleicht interessierte Leser:
      Von den besagten 10 Euro hat der Staat aber nur auf 1,60 Euro, also den Betrag zu 19%, Einfluss.
      Die anderen 8,40 Euro kann er nicht anrühren, die kommen vom Geschäft.
      Ich denke, dass man das verstehen muss, bevor man einfach los poltert, wie es „das Internet“ tut.

  • Eine Pflicht zur Weiterreichung besteht nicht? Das ist falsch formuliert: Besteht ein laufender Vertrag MUSS die Senkung weitergegeben werden.

  • Ein Anbieter ohne ihn namentlich zu nennen, wird die Preise nicht ändern, sondern für die Zeitraum einfach die Mwst als Gutschrift ausweisen. Alles andere macht es für die Zukunft nur kompliziert und vorallem teuer für die Telcos.

  • Jo ich denke auch, dass einige dass nicht durchreichen werden. Bei der Senkung der MWSt von 19% auf 7% für Tampons ist damit ziemlich wenig bei den Verbraucherinnen angekommen.

  • Hab ich da nen Rechenfehler bzw. Denkfehler?:

    10€ brutto sind dann doch 8,10€ netto die ich bisher zahlen musste. Wird jetzt nicht einfach der Nettobetrag mit dem neuen Mehrwertsteuersatz von 16% besteuert, anstatt mit 19%? Weil dann käme ich auf 9,396 sprich 9,40€ brutto.

  • Wenn du im Monat 1000€ umsetzt bringt es dir 30€. Also Pizza essen oder Kino ist allemal drin.

  • Ja: Wir sollten uns freuen, wenn „der“ Staat uns etwas schenkt — auch wenn es nur ein paar Cent oder Euros sind.

    Aber: „Der“ Staat sind wir – jeder einzelne von uns. Also schenken wir uns selbst ein paar Cent und Euro!

    Nur: „Der“ Staat, also wir (!), muss das Geld als Schulden aufnehmen und später zurückzahlen und falls die Schuldzinsen jemals wieder steigen werden, auch noch verzinsen!

    Deshalb: Unsere Kinder und Enkel werden dieses (vergiftete) Geschenk des Staates (also wir) an uns (also an den Staat) irgendwie zurückzahlen müssen und das obwohl sie in Zukunft immer weniger werden und dafür immer mehr alte Leute (wie mich) alimentieren müssen!

    Fazit: Die wenigen Cents und Euros, die durch diese „Hilfsmaßnahme“ beim Einzelnen ankommen, werden spätere Generationen teuer bezahlen müssen! Und der Wirtschaft hilft es auch nicht wirklich, denn selbst wenn diese wenigen Cents und Euros in den Mehrkonsum fließen sollten, verursacht die kurzeitige MWSt.-Senkung erhebliche Mehrkosten bei den Unternehmern und Selbständigen, die diesen „Gewinn“ zumindest wieder neutralisieren werden.
    Also gilt wie bei so Vielem, was die Politik heute macht: Außer Spesen nichts gewesen!

  • Betrifft das auch die Finanzierung bei o2?

    • Dürfte nicht. Finanzierung heißt ja, der Umsatz wurde bereits in der Vergangenheit gemacht, du zahlst nur verzoegert. Und dann gilt der MwSt-Satz zur Zeit des Abschlusses.

  • Vielen mag es entgangen sein, dass lediglich das Rechnungsdatum bestimmend für den Steuersatz ist. Beispielsweise ein vor drei Wochen bestellter CTO Mac mit 5 Wochen Lieferzeit wird dann lediglich mit 16% besteuert. In meinem Fall „bringt“ das gut 50,- die laut Händler von meiner Vorauszahlung rückerstattet werden. Wohlgemerkt war zum Zeitpunkt der Bestellung von einer Steuersenkung keine Rede.. Ausnahmsweise auch mal Glück gehabt.

  • Und im Januar 15% Erhöhung had man das zugesetzte aufholen muss. Glaubt bloß alle dran.

  • Die MwSt-Senkung ist das falsche Werkzeug.
    Gutscheine, einlösbar ausschließlich im inländischen stationären Handel, Restaurants oder Dienstleister wären sinnvoller.
    So würde das Geld gleichmäßig verteilt und es bliebe im Land. ( Zumindest zum größten Teil.)
    Das ist nur meine Meinung, da es mir an fachlicher Kompetenz fehlt. Ich bin ja zum Glück kein Finanzminister.

    • Was gar nicht geht ist, dass Käufer von hochpreisigen bzw. Luxusprodukten und Unternehmen welche sich mit allen Tricks vor Steuern drücken besonders „belohnt“ werden.
      Wer sich privat z.B. einen iMac mit Top-Konfiguration über Amazon kauft, sollte nicht profitieren.

  • Bei uns macht das 8€ mehr im Monat, da kann ich mir jetzt jeden Monat 4 Wirecard Aktien kaufen!

  • Immer dieses unsägliche Gejammer von einigen. Seit sich froh, auch wenn es nur Cent Beträge sind. Im Einzelhandel werdet Ihr es kaum bis überhaupt nicht spüren.

    Keiner wird wegen 6 Monaten alle Preisschilder ändern. Es wird also maximal an der Kasse evtl. nen Rabatt geben. Dies lässt sich noch relativ einfach umsetzen.

    Aber gerate kleine Händler werden es nicht weitergeben. Ebenfalls nicht in der Gastro etc…..

    Selbst beim Fahrzeugkauf wird einfach der regulären Rabatt reduziert.

    Siehe VW, wo es auch sonst Problemlos 15-20% Rabatt auf Neuwagen gibt vom Händler.

    Da sind jetzt die 19% sprich 16 % kein Anreiz zum Kauf

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