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20 statt 36 Monate

Schneller bei 500: Mehr Ladezyklen durch drahtlose Ladevorgänge

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So bequem das drahtlose Laden von iPhone 8 und iPhone X im Alltag auch sein mag, langfristig könnte die Stromversorgung ohne Kabel zu einer schnelleren Alterung des von Apple verbauten Stromspenders führen.

Akku

Darauf macht das Online-Portal ZDNet aufmerksam und erinnert an Apples Ladezyklen-Faustregel. So schreibt der iPhone-Hersteller auf seiner Batterieservice-Seite: „Die Batterie ist so entwickelt, dass sie nach 500 vollen Ladezyklen noch bis zu 80 % ihrer Originalkapazität behält.“

500 Ladezyklen, die laut ZDNet schneller erreicht werden, wenn das eigene iPhone nicht am Lightning-Kabel sondern von einem der drahtlosen QI-Pads mit Strom versorgt wird. Das Problem, ist dabei schnell ermittelt. Wird das iPhone nicht am Kabel sondern von einem QI-Pad geladen, nutzt das Gerät seinen Akku kontinuierlich.

Ist hingegen ein Kabel eingesteckt, greift das iPhone auf die Stromversorgung as dem Netzteil zu und belastet den bereits geladenen Akku nicht mehr um E-Mails abzurufen, Nachrichten entgegenzunehmen und mit dem Mobilfunk- bzw. Heimnetz zu kommunizieren.

Zyklen

Welchen Einfluss drahtlose Ladevorgänge auf die abgearbeiteten Ladezyklen des iPhone-Akkus haben können erläutert Adrian Kingsley-Hughes am Fallbeispiel seines aktuellen Modells:

Im Januar hatte mein iPhone nach vier Monaten Besitz über 90 Ladezyklen. Jetzt, sechs Wochen später, haben wir den März und ich habe bereits 135 Ladezyklen erreicht. Das sind 135 Ladezyklen in weniger als sechs Monaten. Bei dieser Rate erwarte ich für die Sechsmonatsfrist einen Wert von 150. Das bedeutet, dass ich in 18 Monaten bei 450 Ladezyklen sein und nach weiteren zwei Monaten die Marke von 500 Zyklen durchbrechen werde.

So ist mein Akku auf dem richtigen Weg, 500 Ladezyklen in 20 Monaten zu erreichen, die übliche Akku-Alterung und energiehungrige Software-Updates außenvorgelassen. Realistisch erwarte ich, dass ich in weniger als 18 Monaten die Marke von 500 erreiche, wenn ich meine Gewohnheiten nicht ändere. Zuvor hätte ich erwartet, dass ich mein iPhone näher an die 36-Monats- bzw. Drei-Jahres-Marke bringen würde, bevor es die 500-Lade-Zyklen hinter mir habe. […] Also, ich bin vorerst wieder zurück beim Laden mit dem Kabel.

Donnerstag, 15. Mrz 2018, 11:44 Uhr — Nicolas
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  • Das bedeutet jetzt ja nicht zwangsläufig, dass Drahtlosladen schlecht ist. Man sollte halt nur nicht das Phone ständig auf der mit Strom versorgten Ladestation haben, sondern diese nur als Ablage oder zum Aufladen nutzt. Dann ist es ähnlich wie beim Kabelladen, evtl. noch schonender, weil langsamer geladen wird.

    • Induktives Laden erzeugt allerdings bei gleichem Energietransport eine höhere Wärmeentwicklung, was Akkus i.d.R. ebenfalls schneller altern lässt.

    • Du hast das Problem nicht verstanden. Es geht darum, dass der Akku faktisch nie richtig voll bleibt, wenn das Gerät auf der Ladematte liegt, weil er für jeden Background-Prozess wieder benutzt wird. Damit springt die Laderoutine immer wieder an, um das auszugleichen.

      Am Kabel wird der Akku voll geladen, und dann bleibt er es, bis man das Kabel abzieht, weil alles andere bis dahin vom Netzteil versorgt wird.

    • Gibts denn ne App mit der man unter iOS11 die Akku-Ladezyklen sieht?
      Oder bleibt nur der Weg über nen Mac?

  • Von der Architektur her müsste es jedoch möglich sein. Ich habe ein iPhone 6 mit dran geklebter Qi-Ladematte die den Lightning Port füttert. Wenn das iPhone auf dem Qi Ladepad liegt, dann wird geladen. Das iPhone selber sieht jedoch nur den Lightning Port. Also: Netzladen.
    —> demnach ist mein 3,5 Jahre altes iPhone besser dran als mein 4 Monate altes iPhone X was die Ladezyklen angeht?

    Aber andererseits: meine Angewohnheit via Qi das X zu laden werde ich trotzdem definitiv nicht ändern. Komfort gewinnt und nach 2 Jahren lass ich dann ggf. mal einen neuen Akku einbauen (je nachdem wie der dann wirklich beinander ist) und nutze es dann weiter.

    Von daher: keine Panik und einfach weiter nutzen ohne nachzudenken. alles andere ist Komforteinschränkung. :)

  • Auf Dauer müssen die Akkus natürlich besser werden, aber mir würde es schon reichen, wenn Apple das Akkuaustauschprogramm dauerhaft fahren würde. Für 29€ alle 20-24 Monate hätte ich kein Problem.

  • Der ist aber früh. Als das drahtlose Aufladen aufkam, war mir das schon klar. Auch die Idee, Akkus an jeder Ecke in der Öffentlichkeit automatisch zu laden, schlägt sich auf die Ladezyklen aus. Da sind halt die Hersteller in der Pflicht, dass der Akku besser wird.
    Ah ja, der ist ja als Verbrauchsartikel von Garantien und Gewährleistungen ausgenommen. ;)

    • Witziger ist doch eigentlich das nur diese 500 Ladezyklen Akkus bei den iPhones verbaut sind. Alle anderen Apple Geräte haben 1.000 Ladezyklen Akkus.

      • Liegt aber unter anderem an der Größe. Bei größeren Akkus wird die einzelne Zelle nicht so stark belastet, da die Last verteilt wird

      • Die Apple Watch hat auch einen 1.000 Zyklen Akku und der Akku ist sicherlich nicht größer wie nun der vom iPhone.

    • Der Akku hat genauso ein Jahr Garantie, wie das Gerät.

      • Bringt aber nichts, wenn du innerhalb eines Jahr deine 500 Zyklen hast und deswegen das iPhone dann bei Leistung spitzen gedrosselt wird aktuell oder ab 11.3 dann halt eventuell einfach so ausgeht (wenn man sich gegen die Drosselung entschieden hat).

        Der Akku ist ein Verschleißt teil und nur weil dann XYZ innerhalb eines Jahres die 500 Zyklen zusammen haben, bekommen diese aber trotzdem nicht auf Kulanz von Apple einen neuen Akku sondern dürfen dafür zahlen.

      • wer im Jahr 500 Zyklen schafft benutzt sein Gerät aber auch extrem stark.
        Ich hab ca 180 im Jahr.

      • Naja also knappe 365 hab ich grundlegend schonmal, da das normale 7er nie mehr als einen Tag durchhält.

  • Heisst das, dass ich mein iPhone im Gegensatz zu den meisten Android Handys ohne schlechtes Gewissen am Ladekabel lassen kann, auch wenn der Akku bei 100% schon geladen ist?

  • Naja,
    die Werte liegen wohl noch locker im Bereich der Messtoleranz. Nach 6 Montan hätte er 125 haben „dürfen“ hat aber 135. Die Abweichung von 10 Ladezyklen lassen sich locker im rund Tagen rechtfertigen. Man kennt es ja selber das man, wenn das Telefon neu ist, doch mehr die erste Zeit damit rum spielt.

  • Ich frage mich auch, wie sich die vielen kleinen Unterbrechungen auswirken. In der Regel lade ich mein iPhone morgens am Schreibtisch, neuerdings kabellos. Ich lege es also mit beispielsweise 40 Prozent auf die Ladeschale. Es lädt auf – sagen wir – 45 Prozent. Dann führe ich ein Telefonat, der Akkustand sinkt auf 43 Prozent, ich lege es zurück. Ein paar Minuten später schreibe ich eine Nachricht usw. Mittags ist der Akku zwar voll, aber bis dahin habe ich den Ladevorgang gut und gerne zehnmal unterbrochen.

    • Ich kann mir vorstellen dass das wirklich die Hölle für deinen Akku ist.

    • Die Unterbrechung ist dem Akku relativ egal.

    • warum nicht einfach über nacht drahtlos laden? dann muss man tagsüber nicht solche sachen machen wie du …

      • Weil das kontraproduktiv wäre.
        Am Kabel ist das iPhone irgendwann voll und hängt dann direkt am Netzteil. Ab da hat der Akku quasi Pause, bis das iPhone wieder vom Strom abgezogen wird.
        Beim drahtlos Laden über Nacht wäre der Akku auch irgendwann voll, würde aber konstant entladen und wieder geladen werden.

        Für den Akku wäre es besser, wenn er permanent zischen 40-60 % hin- und hergeladen werden würde. Dabei altert er nämlich weniger als bei hohen und sehr niedrigen Ladeständen.

    • Die Unterbrechungen wirken sich nicht auf den Akku aus. Sind sogar eher positiv, weil die Erwarämung niedriger ist (wärme not good for Accu).

      Es ist eher das was im Artikel steht. Am Kabel lebt das iphone vom Netzteil, auf dem QI Lader lebt das Handy vom Akku.

  • Auch hier muss man leider wiederholt sehen das Medien durch ihre schlechten Recherchen die Menschheit in irreführende Situationen bringt. Das Ganze Akku Thema ist viel komplizierter und hat nichts damit zu tun, wieviel Ladezyklen an sich sondern in welchem Ladezyklus Bereich sich der Akku befindet. Auch die neuen Akkus müssen ab und zu mit dem Gerät zusammen neu kalibriert werden indem sie komplett geleert werden am besten in einer Umgebung von ca. 15 Grad. Das mit den Ladezyklen ist immer nur auf komplett leer beschrieben!!!

    • Das stimmt so aber auch nicht!
      Ein Ladezyklus sind 100% Akkukapazität.
      Wie ich die erreiche ist total egal. Wenn ich das Handy 2x von 100% auf 50% entlade und wieder voll lade, habe ich einen Ladezyklus verbraucht.

      Mit zunehmendem Alter des Akkus werden auch die Ladezyklen kleiner, weil die Kapazität des Akkus nachlässt. Die Anzahl der Zyklen erhöht sich also je älter ein Akkus ist.

  • Dass die 500 Ladezyklen beim drahtlosen Laden schneller erreicht sind, hab ich verstanden. Das ist aber doch nur ein theoretischer Wert, der von Apple auf Basis des Ladens per Kabel ermittelt wurde.

    Frage:
    Ist es in der Praxis tatsächlich so, dass der Akku schneller altert? Kennt jemand Langzeittests in diese Richtung (z.B. mit Android-Smartphones, die schon lange Qi unterstützen)?
    Das wäre ja fatal, wenn der Akku doppelt so schnell altert und ein guter Grund auf Qi zu verzichten…

  • Macht ja nichts, die 50€/Monat Lemmingfraktion bekommt eh alle 24 Monate ein neues Handy „gratis“…

    • Bei mir sind es sogar alle 12 Monate.

    • Neidisch?

      Oder sogar für 0€/Monat, weil es ein privat nutzbares Diensthandy ist.

    • Du rechengenie: bei 50 Euro um Monat hast du nach 24 Monaten nicht mal das 256er iPhone X abbezahlt. Ohne auch nur einen Megabyte im Netz deiner Wahl bekommen zu haben.

      • Er spricht ja auch nicht davon, dass man einen Vertrag abschließt sondern das Gerät erstmal grundlegend auf Raten finanziert. Das kann durch einen Vertrag bei den Mobilfunkanbietern geschehen oder einfach über Apple direkt. Auch spricht er nicht von der 256 GB Version.

  • Der Negativeffekt auf die Akku-Alterung ist in meinen Augen für die allermeisten Anwender rein theoretischer Natur. Wir haben es hier offenbar mit einem Intensiv-Nutzer zu tun (noch nicht unüblich), der während des Ladevorgangs (am Kabel oder auf der Matte) sein Gerät stark nutzt (doch eher unüblich – zumal in dieser Intensität).

    Nehmen wir einmal an, der Nutzer benutzt sein Gerät täglich über 14 Stunden, und davon 3 Stunden (also länger, als es zum Laden am Kabel braucht) während es an der Ladestrippe hängt bzw. auf der Ladematte liegt. Dann erhört sich sein theoretischer Stromverbrauch, der über das Akku abgedeckt wird, um 3/11 – immerhin. Zugleich, befindet sich sein Akku während dieser Benutzung etwas kürzer (!) in den für die Akkulalterung besonders relevanten Bereich von 0-20 Prozent bzw. 90 – 100 Prozent.

    Ich versuche das mal etwas zu erklären: Wenn ein LiPo-Akku sich in diesen, „alterungskritischen Bereich“ (so nenne ich das mal) befindet UND genutzt wird, dann geht das relativ stark auf die Akkugesundheit und lässt das Akku deutlich schneller altern, als wenn es sich im „alterungsoptimalen Bereich“ (20 – 90 Prozent) befindet. Wird das Akku hingegen NICHT zur Spannungsabgabe genutzt (wie es eben der Fall ist, wenn es an der Ladestrippe hängt), ist der Effekt ebenfalls gegeben, aber deutlich geringer ausgeprägt.

    (tatsächlich sind die Zusammenhänge noch um Einiges komplizierter und hängen u.a. auch von den angeforderten Entladungsstromstärken ab usw. usf. – mit anderen Worten, wer sein iPhone weniger mit prozessorhungigen Aktionen quält, hat auf Dauer das gesundere Akku)

    So, nun hat die Ladematte aber genau den Nachteil, dass sie auch deutlich langsamer lädt. In unserem Beispiel mit der 3 Stunden sehr langen Betriebsweise an der Strippe, befindet sich das Akku immerhin die halbe Zeit in einem „alterungskritischen Bereich“, denn über 90 Prozent ist ein iPhone an der Strippe relativ schnell geladen. Auf der Ladematte dauert das nun länger, sodass sich der Ladestand seines iPhone-Akkus sogar die allermeiste Zeit in einem „alterungsoptimalen Bereich“ befinden sollte.

    Mithin: Sein Akkuverschleiß steigt im Vergleich nicht rechnerisch um 3/11, rund 30 Prozent also, was ich usprünglich angesetzt habe, sondern um vielleicht nur 25 Prozent. Dieser Nutzer gibt aber an, in 120 Tagen (= 4 Monate) 90 Zyklen erreicht zu haben, das sind rund 23 Zyklen pro Monat und in seiner Lademattenzeit, in 45 Tagen (= 6 Wochen) weitere 45 Zyklen, das sind 30 Zyklen pro Monat und somit ein Anstieg um sogar etwas über 30 Prozent.

    Meines Erachtens kann dieser Anstieg bei diesem Nutzer nicht allein durch die Umstellung auf die Ladematte erklärt werden – es muss irgendwo auch gewisse Änderungen in seinem Nutzungsverhalten gegeben haben, und wenn es auch „nur“ eine Helligkeitsstufe extra ist für da Display, oder eine neue App, die die Prozessoren besonders fordert – und somit aufs Akku geht.

    30 Zyklen pro Monat: Das ist schon sehr, sehr viel – und ein eher untypischer Wert für iPhone-Nutzer. So etwa 20 Zyklen: Das wäre ziemlich normal und mithin auch kein sonderlicher Grund zur Sorge. Drei Jahre sollte so ein iPhone schon mitmachen, denn die allermeisten iPhones brechen ja nicht schlagartig bei 500 Zyklen ein, sondern geben deutlich mehr her. Die Werte von Apple (80 Prozent bei 500 Zyklen sind ja keine realistischen Erwartungswerte, sondern, erfreulich für die Kunden, Mindestvorgaben).

    Kleiner Tipp am Rande: Wer sein iPhone liebt, lädt es sofort nach, und sei es mit einer Powerbank, sobald es unter 20 Prozent Ladestand kommt. Solche iPhone-Akkus machen 1000 Zyklen oder sogar deutlich mehr mit!

    (und falls Sie sich fragen, warum Apple solche Informationen nicht öffentlich macht oder auch nur seine Mitarbeiter im Support anständig zu diesen Fragen schult: sehr gute Frage – Apple ist in Sachen Informationspolitik halt extrem restriktiv, und dies eben auch intern – die wollen halt lieber doofe Kunden und doofe Supportmitarbeiter)

  • Hai,
    dem kann ich nicht zustimmen. Ich habe die mophie QI Ladestation an einer AVM Steckdose hängen. Wenn das iPhone voll geladen ist und ich es dann benutze, dann steigt laut Anzeige der Stromverbrauch des Ladegeräts an. Somit zieht das iPhone nicht den Strom aus dem Akku, sondern aus dem Ladegerät.

  • Gefährliches Halbwissen wird hier geteilt. Der Akku wird auch beim Lightning-Laden immer als „durchschleifendes“ elektrisch parallel geschaltetes Element genutzt. Sonst würde ja das iPhone ausgehen, wenn man das Kabel zieht.

    Beim Qi-Laden sollte es nicht anders sein. Das Problem, was der werte Herr mit seinen Zyklen hat, sollte er lieber an dem Ladepad suchen. Denn: wenn der Akku 100% erreicht hat, befindet sich der Lade(erhaltungs)-Strom auf einem Minimalwert. Manche Qi Pads schalten dann ab. Das iPhone läuft komplett auf dem Akku, verbraucht ein paar Prozente und verbindet sich erneut mit dem Ladepad.

    Was eher dem Akku Schäden kann ist eher die Wärmeentwicklung des Qi-Pads. Akkus mögen keine Wärme. Die iPhones werden dabei ziemlich warm und da nun einmal der Akku direkt quasi auf der Qi-Spule liegt, nicht verwunderlich, dass er das nicht mögen könnte.

    Es gibt einige Qi Pads mit kleinem Lüfter (ich glaube Aukey war das) Da hätte man dann das Problem der Temperatur gelöst. Bzgl. Ladeerhaltung ohne Qi- Disconnect… das würde ich auf das Apple AirPower Pad warten.

  • Das “Zwischendurch-Laden“ ist sogar schonender für den Akku als permanent auf 100 %. Gerade der letzte Bereich von ca, 95 auf 100% schadet dem Lithiumakku mehr. Wobei jeder Angabe in Prozent sowieso nur ein hochgerechneter Wert sind. Ein Akku ist ein hochkomplexes chemisches Gebilde, bei dem die Lade-Zustände nur Annäherungsweise errechnet aber nicht gemessen werden können. Deshalb ist auch ab und zu eine Kalibrierung erforderlich. Den sehr viele Faktoren haben Einfluss auf die Ladung des Akkus:
    1. das Alter des Akkus
    2. die Umgebungstemperatur
    3. der Lade-Strom
    4. die Restkapazität
    5. die Lade Art: induktiv (drahtlos) oder per Kabel
    Beim induktiven Laden beträgt der Wirkungsgrad nur 75 %. Des weiteren würde ich dringend davon ab raten, das iPhone unkontrolliert über Nacht induktiv zu laden.
    In meinem Fall hat das iPhone X nach induktiver Ladung über Nacht fast gekocht. Und das, obwohl ich ein Ladegerät mit 2 A hatte und die induktive Lade-Schale auch von Apple zertifiziert war.

    Mein Tipp: häufiger per Kabel laden, ab und zu kalibrieren, und nie unkontrolliert induktiv laden.

  • Welches QI-iPhone soll der Typ denn im Januar bereits 4 Monate besessen haben?

  • Wenn beim Qi-Laden tatsächlich der Strom aus dem Akku und nicht aus dem Ladegerät durchgezogen wird, dann kann es wohl dazu führen, dass die 500 Ladezyklen schneller erreicht sind. Jedoch bedeutet das ja nicht, dass mit Erreichen der 500 die Akkukapazität sofort auf nur noch 80% der Originalkapazität fällt. Die Kapazität kann ja trotzdem noch so lange wie bisher > 80% bleiben; und das abhängig vom langsameren (schonenderen) Laden per Qi und dem Nutzungsverhalten.

  • Gernhardt Reinholzen

    Die Rechnung geht für mich nicht wirklich auf… Wo wird denn das Gerät belastet, wenn drahtlos geladen wird? Mir ist schon klar, dass mit Lightning Kabel die Stromversorgung direkt übers Kabel geht und der Akku somit beim laden nicht direkt wieder (minimal) entleert wird. Aber der Reine Akkuverbrauch des iPhones dürfte bei einer Ladezeit von sagen wir mal 2 Stunden maximal 1 % betragen. Seien wir mal ganz pessimistisch und behaupten, dass das Gerät in 2 Stunden Stand by 2% Akku verbraucht. Dann müsste man 50x laden, um durch das drahtlose laden einen zusätzlichen Zyklus verbraucht zu haben.

    Das ganze ist somit völlig vernachlässigbar… Im Grunde wird durch das drahtlose laden der Akku sogar noch geschont, weil die Leistung, die dem Akku zugeführt wird deutlich geringer ist, als über netzteil (das laden dauert ja drahtlos auch länger) Der Akku wird also mit geringerer Spannung geladen, was definitiv den Akku schon. Vor allem schnellladen belastet die Akkus immer stark. Langsamer ist deshalb immer besser. Spätestens das sollte die zusätzlich benötigten Zyklen mehr als ausgleichen.

    • Kann nicht mal jemand erklären, warum es sich so verhält? Warum kommt der Strom zur Nutzung des Geräts beim induktiven Laden nicht auch über die Spule, wenn das beim Laden per Kabel so funktioniert?

  • Eine Frage bitte. Bei meinem neuen IPhoneX wende ich zum ersten mal eine andere ‚Ladetechnik‘ an. Man liest ja immer wieder dass man den Akku immer zwischen 20% und 80% halten soll. Das ist mir bis jetzt immer gut gelungen,- seit November. Wie verhält es sich denn mit der Anzahl der Ladezyklen bei dieser ‚Technik‘??? Ich lade also permanent nie höher als 85% und lasse den Akku auch nie unter 20% fallen…. Wenn mir einer Auskunft geben könnte wäre es Klasse.

    • Wenn Du von 20% bis 80% geladen hast was tatsächlich dem Idealfall entspricht dann sind erst 60% auf dem Zähler. Erst wenn eine Differenz von 100% erreicht werden wird dies als 1x Ladezyklus angesehen.

      Also wenn Du das 5x machst hast Du mit 5x 60% dann insgesamt 300% was dann 3x Volle Ladezyklen entspricht. Bei Elektroautos wird diese Ladestrategie auch fast konsequent so kommuniziert und wenn machbar auch von der Bordelektronik angestrebt. Denn 0k% Anzeige entsprechen oft 10% Real und 100% anzeige entsprechen oft 95% real wobei man angewiesen wird im Alltag nur zu 90% zu laden was etwa 85% entspricht. Und wie man sieht halten Akkus von Elektroautos tatsächlich weit über 10 Jahre bzw. 200.000km.

  • „Noch“ und „bis zu“ widerspricht sich.
    Entweder hat der Akku NOCH 80% seiner Kapazität, dann hat er NICHT weniger,
    oder er hat „bis zu“ 80%, dann kann er auch nur noch 1% haben.
    Wenn die Aussage wirklich so von Apple kommt, dann verbreten sie nichtssagendes Gewäsch.

  • Was mir spontan auch noch einfällt: was passiert denn tatsächlich wenn der Akku voll ist und das iPhone auf der ladeplatte liegt?

    Wird die Ladung beendet und wieder neu gestartet wenn ein paar mAh entladen sind? Oder ist die Ladung dauerhaft aktiv und wird nur auf ganz niedrige Leistung geregelt?
    Im zweiteren Fall würde der Akku ja gar nicht belastet werden. Im ersteren Fall: naja… mein Handy liegt knapp 7 Stunden auf der ladeplatte. Im DND Modus. Da braucht es vielleicht 5-10% Akku.
    Macht in der Woche vielleicht 50%, also einen halben Ladezyklus. Macht im Jahr 25 Ladezyklen mehr. Maximal. Auf 2 Jahre: 50 Ladezyklen. Nur 10% der angegebene 500 Ladezyklen.

    Dafür aber brauche ich derzeit mit dem iPhone X tagsüber deutlich weniger Ladezyklen da der Akku länger hält. d.h. ich lade über den Tag nicht mehr. Früher hab ich über den Tag gerne mal 30-40% zusätzlich reingeladen.
    —> das waren damals viel viel mehr zusätzliche Ladezyklen.

    Also insgesamt sehe ich den Artikel kritisch.

    —> nutzt euer iPhone einfach wie ihr wollt und macht euch verdammt nochmal keine Gedanken um den Akku. Wenn er irgendwann kaputt ist, ist es so. Homöopathische Maßnahmen zur Pflege der Akkugesundheit helfen da wenig.

  • „Wird das iPhone nicht am Kabel sondern von einem QI-Pad geladen, nutzt das Gerät seinen Akku kontinuierlich.“

    Diese Information ist auch verifiziert?

    Im Gegensatz zu Nachrüstlösungen mit diesen Stickern schaltet sich bei der integrierten Lösung das Ladepad nämlich nicht ab wenn der Akku voll ist. In so Fern erscheint es mir logischer, dass auch hier der Energiebedarf vom Netzteil bezogen wird.

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