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Schlagloch?

Abhilfe nach 3 Tagen: Beschwerde-App für Brandenburg und Berlin

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Der Ostdeutsche. Wie der Westdeutsche, genau der Typ Mensch, der seinem Ruf, gerne und ausführlich zu meckern, regelmäßig gerecht wird. Mit der aktualisierten Version der Beschwerde-App Maerker (AppStore-Link) ist dies nun sogar in einem produktiven Umfeld möglich.

So lassen sich mit der Maerker-App nicht nur illegale Müllkippen, defekte Straßen und brüchige Laternen-Maste melden, die App hat zudem den Vorteil, dass euch die betreuenden Kommunen mit einer Rückmeldung versorgen und ihre Mitarbeiter losschicken, um die gemeldeten Ärgernisse zu beseitigen.

Das Versprechen: Die beteiligten Kommunen haben sich verpflichtet, innerhalb von drei Tagen nach Eingang der Hinweise für Abhilfe zu sorgen oder die Hinweise an die zuständige Stelle weiterzuleiten.

Eine Ampel neben der Beschwerde zeigt den Bearbeitungsstand – von Rot (noch nichts passiert) über Gelb (in Arbeit) bis zu Grün (Problem behoben).

marzahn

Wie das Innenministerium heute in Potsdam mitteilte, steht „Maerker“ ab sofort auch als iOS-App zum Download zur Verfügung. Bürgerinnen und Bürger können ihrer örtlichen Verwaltung damit jetzt noch einfacher und schneller Mängel übermitteln. Während in Berlin nur die Stadtteile Lichtenberg, Marzahn-Hellersdorf und Tempelhof-Schönefeld in der Maerker-App vertreten sind, bieten sich den genervten Brandenburgern ganze 60 Kommunen zur Auswahl an. Von Altlandsberg bis Zeuthen.

Die kostenlose App erlaubt es euch direkt vor Ort, die 60 Brandenburger Kommunen und die drei „Maerker“-Bezirke in Berlin online über Ärgernisse wie Schlaglöcher, wilde Müllkippen und anderes mehr zu informieren. Das Beschwerde-Portal wurde 2009 vom Innenministerium in Zusammenarbeit mit dem Städte- und Gemeindebund ins Leben gerufen.

App Icon
Maerker
SIX Offene Systeme
Gratis
1.72MB

(Direkt-Link)

Freitag, 01. Aug 2014, 16:42 Uhr — Nicolas
30 Kommentare bisher. Dieser Unterhaltung fehlt Deine Stimme.
Rede mit!
  • Die Idee an sich ist doch schon mal nicht schlecht, aber ob’s auch sinnvoll genutzt wird?

  • Viele Städte und Gemeinden machen da leider nicht mit. Egal über welches System (Mängelmelder, Mach mit, …). Irgendwie schade.

    Die Apps sind praktisch. Die Meldungen werden z. Teil von einer Redaktion geprüft und dann an die entsprechende Stelle anonym (!) weitergeleitet. Illegaler Müll, abgestellte Autos oder defekte Straßen hätten dann weniger eine Chance.

  • Ein Beschwerde-App? Das ist sowas von typisch deutsch.

    • Nenne es doch statt ‚Beschwerde-App‘ lieber ‚Bürger-Beteiligungs-App‘ klingt gleich ganz anders.
      Wie oben geschrieben: kommt drauf an , wie es genutzt wird.
      Wenn ‚Bürger‘ (mag für Dch seltsam klingen, aber das sind wir alle) da z.B. Wilde Müllkippen, defekte Straßen, hakenkreuzschmierereieen etc. Melden, dann ist das doch gut.
      Wenn natürlich gemeldet wird, was der böse Nachbar gemacht haben soll, naja, das kann man sich verkneifen

      • Das würde bedeuten, dass die Bürger es selbst wegmachen. Was viel sinnvoller währe, aber nie passieren wird.

    • Gibt es schon seit Jahren in Boston.

  • Der größte Lump im ganzen Land, ist und bleibt der Denunziant! :P

  • Das ist ja wohl typisch deutsch, dass man einen solchen Service „Mecker-App“ nennt und dann genau darüber mit der Begründung „typisch deutsch“ meckert ;-)

  • Da hat wohl einer n bißchen viel Tommy Jaud gelesen….“MILLIONÄR“ (als Hörbuch genial umgesetzt von Christoph Maria Herbst)…

  • für Berlin -witzig :)
    Wenn hier mal Müll (insbesondere auch Sperrmüll wie Möbel, Matratzen oder große Elektrogeräte) auf der Straße liegt, wird der standardmäßig erstmal ein halbes Jahr liegen gelassen. Mindestens. Und es laufen in meinem Bezirk tagtäglich so einige Mitarbeiter vom Ordnungsamt direkt daran vorbei. Es ist einfach kein Geld da, um so sauber zu sein wie z.B. bayerische Städtchen ;) Arm aber sexy und so, ne…
    Daran wird die App mit absoluter Sicherheit nichts ändern. Dennoch: schöne Idee, denn gelegentliches Nörgeln macht doch Spaß! Mir zumindest und ich steh dazu :)

    • Das Ordnungsamt hat sich auf Kassieren spezialisiert, auf direkten Menschenkontakt. Auf Hundehalter mit WLAN-Tieren machen sie richtige Hetzjagd.
      Wenn ich abgelegte Gegenstände auf dem Grundstück der Wohnungsgesellschaft sehe, schreibe ich die an und es funktioniert. Es geht auch mit Leichen.
      Ein wenig soziales Verhalten würde jedem zu Gesicht stehen.

  • Ich habe schon mehrmals „Urban Report“ benutzt und die Behörden haben zumind. meine gemeldet Schlaglöcher innerhalb einer Woche beseitigt. War selbst erstaunt.

  • Meine Stadt ist leider nicht dabei – schade!

  • Tempelhof-Schöneberg, nicht -Schönefeld ;)

  • Was soll die Einleitung mit Ost- und Westdeutschen? Kann mir mal jmd auf die Sprünge helfen?

    • Das war auch mein erster Gedanke. Nach 25 Jahren hat der Autor wohl immer noch nicht gemerkt, dass es inzwischen EIN Land ist, was es übrigens vorher auch schon war.
      Daumen runter für diese Einleitung.

    • Vielleicht wollte der Autor einfach den Ost-West-Differenzierern vorweg den Wind aus den Segeln nehmen. Ohne diese Einleitung wäre unter den ersten Kommentaren „typisch Ossi“ zu lesen gewesen…

  • Der Bezirk heißt Tempelhof-Schöneberg, Schönefeld liegt in Brandenburg.

  • Na zumindest Schaft es zwei neue Beamtenstellen. Zwei Menschen die rundum abgesichert sind, privat Krankenversichert, 76% Ihres letzten Brutto als Pension kassieren ohne je einen Cent irgendwo einzuzahlen, keine Rentenversicherung, Krankenversicherung und Arbeitslosenversicherung bezahlen müssen. Und bei jedem Pickel sich 3 Wochen Krankschreiben lassen. Zumindest konnte man so zwei Menschen glücklich in den Kommunismus mit Westgeld schicken. Auch was wert!

    • Es steht auch Dir frei, eine Bewerbung abzugeben…
      Aber mit sehr großer Wahrscheinlichkeit wirst Du dann wohl eher im öffentlichen Dienst angestellt.
      Oder Du arbeitest in einer kleinen Firma, welche für einen festgelegten Zeitraum vom Land Berlin-Brandenburg einen Auftrag erhielt.

  • Bürgerbeteiligung und Smart-Connected-Sustainable Cities ist so ein spannendes weites Feld. Oft lassen sich wirklich mit kleinen Dingen große Wirkungen erzielen. Nur schade, wenn ich dann als viel Reisender irgendwann für jede Statt, jeden Ort, jeden Bezirk eine eigene App benötige… Spannend zu lesen auch das hier: http://blog.bosch-si.com/categ.....mart-city/

  • Ich habe mir gestern die App geladen und die Hinweise für die Gemeinde Teltow angesehen. Auf jeden Fall kümmert sich jemand um die Anfragen und antwortet dabei sachlich und teilweise ausführlich. Heute früh gab es ein Update und nun habe ich Probleme mit der App. Nach der Auswahl der Gemeinde werden mir keine Hinweise mehr angezeigt, tippen auf diesen Button bleibt erfolglos. Beim Drücken der Menütaste im oberen rechten Bereich arbeitet die „Sanduhr“ und nach einer Weile beendet sich die App selbständig. Passiert bei mir mit einem iPhone 5s

  • Redet mit. Seid nett zueinander!

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