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Direkt vom Girokonto bezahlen

Lidl integriert Wero als neue Bezahloption

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32 Kommentare 32

Lidl erweitert die Zahlungsmöglichkeiten in seinem deutschen Onlineshop. Kunden können ihre Bestellungen auf Lidl.de ab sofort auch über Wero bezahlen. Die europäische Bezahllösung setzt auf Echtzeitüberweisungen zwischen Girokonten und wird direkt über die jeweiligen Banking-Apps der teilnehmenden Banken genutzt.

Lidl Wero

Die Einführung kommt nicht überraschend. Lidl gehörte bereits zu den Händlern, die ihre Unterstützung für Wero früh angekündigt hatten. Nachdem der Bezahldienst zunächst schrittweise bei ersten Onlinehändlern eingeführt wurde und zuletzt unter anderem auch bei Decathlon verfügbar wurde, wächst das Händlernetz nun weiter.

Zahlung per Banking App oder QR Code

Für die Nutzung benötigen Kunden ein Girokonto bei einer unterstützten Bank und müssen Wero einmalig in ihrer Banking App aktivieren. Während des Bezahlvorgangs auf Lidl.de wählen sie Wero als Zahlungsmethode aus. Anschließend werden sie direkt in die Banking-App weitergeleitet, wo die Zahlung per Fingerabdruck, Gesichtserkennung oder einer anderen Freigabemethode bestätigt wird. Alternativ kann ein QR-Code gescannt werden.

Da Wero auf SEPA-Echtzeitüberweisungen setzt, wird der Rechnungsbetrag unmittelbar vom Girokonto eingezogen. Auch Rückerstattungen bei Retouren sollen direkt auf das ursprünglich verwendete Konto erfolgen.

Nach Angaben der European Payments Initiative steht Wero inzwischen mehr als 56 Millionen Bankkunden in Europa zur Verfügung. In Deutschland unterstützen inzwischen zahlreiche Kreditinstitute den Dienst. Zu den teilnehmenden Banken zählen unter anderem Sparkassen, Volksbanken, Deutsche Bank, Postbank, ING, N26 und weitere Institute. Auch die Commerzbank hat ihren Einstieg angekündigt, während andere Banken ihre Einführung noch vorbereiten.

Wero ist zunächst als Lösung für Geldtransfers zwischen Privatpersonen gestartet und entwickelt sich seit Ende vergangenen Jahres zunehmend zu einer Bezahlmethode für den Onlinehandel. Für die kommenden Monate sind weitere Funktionen geplant. Noch in diesem Jahr sollen wiederkehrende Zahlungen unterstützt werden. Ab 2027 ist außerdem vorgesehen, dass Wero auch kontaktlose NFC-Zahlungen im stationären Handel ermöglicht.

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Wero Wallet
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Entwickler: European Payments Initiative
Preis: Kostenlos
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27. Juli 2026 um 13:40 Uhr von Nicolas Fehler gefunden?


    32 Kommentare bisher. Dieser Unterhaltung fehlt Deine Stimme.
  • coole Sache. Bin jüngst bei ner Bank gelandet, die Wero unterstützt :)

  • Na, so langsam kann man ja mal ne Entscheidung treffen. die DKB ist eh auf dem absteigenden Ast, was Service anbelangt. Lange Wartezeiten und dann Mitarbeiter, die keine Enzscheidung treffen können oder an weitere Mitarbeiter leiten müssen. Recht inkompetent vom Eindruck her. Und das war mal ne richtig klasse Bank.

  • Schön, wenn man dadurch von Trump-Land unabhängiger wird.

  • Meerschweinchen

    Und wann folgen Commerzbank, DKB und so?

  • Gut!! Immer weiter.

    (Aber aber.. Horst641 hier in den Kommentaren meinte hier vor Ewigkeiten WERO wird eine Totgeburt und „das setzt sich eh nicht durch“ ;-)

    Ich frage mich wie es Horst heute geht.)

    • Ich bin zwar nicht Horst, aber WERO ist und bleibt eine Insellösung. Wer nicht nur zuhause rumsitzt und auch mal die Welt jenseits der EU bereist, bleibt zwangsläufig bei den Global-Playern.

      • Das stimmt, aber: Jede einzelne Zahlung, die dann eben doch nicht über einen „Global Player“ laufen muss, ist eine gute Zahlung…

      • Hier geht es nicht um Globalisierung. Sondern alles was hier inländisch passiert sollte nicht mehr über Dinge wie Paypal, Amex, MC und Visa durchlaufen.

        Auch das einfache schicken von Geld an eine andere Person ohne seine email Adresse oder IBAN zu wissen ist Gold wert. Die Nummern speichert man sich eher als Email Adressen oder IBANs.

        Global macht Wero keinen Sinn. Warum auch?

      • Kurze Verständnisfrage: wieviel Prozent der Umsätze von Europäern finden nicht in der EU statt?

        Will sagen: alles gut und schön, dass man „überall“ mit dem gleichen System zahlen kann. Aber als Totschlagargument taugt es nicht.

        Lasst uns doch zuerst mal den EU-Markt – unabhängig von big-US-money – angehen. Dazu taugt Wero allemal und die (ich vermute 0,1 bis 0,5% der gesamten Umsätze) restliche Welt nachziehen.

        Gerade in diesen Zeiten sieht man doch: Abhängigkeiten sind nicht von Vorteil.

      • Wir in der Schweiz haben TWINT. Das wird nur in der Schweiz benutzt. Ich kenne niemand, der nicht TWINT hat.
        Egal, ob ich dem Kollege was „Twinte“ Route am Strassenrand Blumen für meine liebste Karte. Es geht alles mit TWINT.
        Und wir sind ja einiges kleiner als die EU

      • @adam. Leider ist es für nicht Schweizer echt irre umständlich sich Twint zu nutzen. Es gibt keine Möglichkeit von einem nicht-Schweizer Konto Geld dort hin zu transferieren. Zumindest habe ich es dann irgendwann aufgegeben

    • Hast du dir jetzt extra den Usernamen gemerkt, falls nochmal ein Beitrag über Wero kommt? Hat dich der Kommentar so nachhaltig getroffen? ;-)

    • @Tuga so etwas habe ich nie gesagt. Ich habe es im vergleich zu Paypal gesetzt und gesagt das wero nicht größer als ein Punkt auf dem Rücken einen Marienkäfers wird! Paypal dagegen ist ein Dinosaurier!!!

  • Copy and Paste hat den Nachteil, dass man auch Fehler mitkopiert. N26 unterstützt Wero aktuell nicht.

  • Erstes Pop Up nach Wero vermutlich ‚haben Sie Lidl Plus?

  • Ach was soll ich sagen es ist alles wieder so kompliziert. Entweder es geht nur über die Wero App. Da kann aber auch nicht jeder sich anmelden, sondern ist über die App seiner Bank gebunden. Zum Beispiel bei mir mit N26, funktioniert das Ganze dann nur über iDeal/Wero. Zum abgewöhnen!

  • Die C24 Bank unterstützt weiterhin kein Wero und auch auf Nachfrage kommt immer nur eine abblockende Standardantwort…
    Wie sieht es eigentlich mit Gebühren für Händler aus? Sind das dann nur noch 0,5 % statt den üblichen 2 % von Visa und MasterCard? Eigentlich sollte hier ja auch ein enormer Vorteil liegen.

  • Nun ja, meine Bank weigert sich da noch immer. So lange nicht alle damit verpflichtend mitmachen müssen, ist es was sinnlos.

    • Achso, nur weil deine Bank Wero nicht nutzen will ist es also sinnlos? Interessante Ansicht. Ebenso könnte man ja den Zugverkehr in Deutschland einstellen, weil er ja eh nicht pünktlich kommt. Ist dann wohl auch sinnlos?! Hab aber ne Idee, Wechsel doch einfach deine Bank und zeig ihr, dass der Kunde entscheidet was er haben möchte und was nicht. Aber hey, bloß nicht selbst tätig werden.

  • Ich finde wero cool, bin bei Postbank und kenne immer mehr die es nutzen.

    Und an alle ‚das wird eh nichts‘: in 10 Jahren wird Wero EU- Standard sein im Bezug auf online Zahlung. Genauso wie eAutos am Automarkt . ;-)

    • Bin auch bei der Postbank und kenne Niemanden der Wero nutzt… Seit vielen Jahren wird die Büro-Kaffeekasse ohne irgendwelche Probleme über PayPal geteilt, da gab es Wero noch nicht einmal…

  • REVOLUT BIETET ES AUCH, nur zur Info.

  • Meine Bank App will mir auch die ganze Zeit Wero aufschwatzten. Brauche ich aber nicht, alles funktioniert perfekt mit Apple Pay, PayPal und Bargeld.

  • Das müsste sich doch mit dem digitalen Euro dann wieder erledigt haben, oder sehe ich das falsch?

  • Redet mit. Seid nett zueinander!

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