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Wero statt VISA

EU-Bezahlsystem: Auch Commerzbank kündigt Einstieg in Wero an

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Im Rahmen der Vorlage ihrer Geschäftszahlen für 2025 hat die Commerzbank eine strategische Entscheidung mit Signalwirkung bekanntgegeben. Die Bank will sich künftig am europäischen Bezahldienst Wero beteiligen. Damit reiht sie sich in eine wachsende Gruppe großer Institute ein, die das Projekt bereits unterstützen oder umgesetzt haben.

Commerzbank App

Für den deutschen Markt bedeutet dies eine weitere Stärkung der Initiative, die auf eine stärkere europäische Eigenständigkeit im Zahlungsverkehr abzielt.

Wero als Teil einer europäischen Zahlungsstrategie

Wero ist ein gemeinsames Projekt mehrerer europäischer Banken und Teil der European Payments Initiative. Ziel ist es, Überweisungen und Zahlungen innerhalb Europas einfacher zu gestalten und unabhängiger von internationalen Anbietern zu machen. Technisch basiert der Dienst auf SEPA-Echtzeitüberweisungen. Geld wird direkt zwischen Girokonten transferiert, ohne dass Kreditkarten oder separate Guthabenkonten erforderlich sind.

In Deutschland ist Wero bereits bei mehreren großen Banken verfügbar. Dazu zählen unter anderem Sparkassen, Volksbanken, die Deutsche Bank sowie die ING.

Für Kunden der DKB weiterhin offen ist, ob und wann der Bezahldienst unterstützt wird. Gegenüber ifun.de hat die Bank eine Teilnahme nicht ausgeschlossen, betont bislang jedoch eine abwartende Haltung und verweist darauf, die weitere Entwicklung von Wero zunächst zu beobachten.

Entscheidung des Vorstands und nächste Schritte

Nun folgt mit der Commerzbank ein weiteres großes Institut. Vorstandsvorsitzende Bettina Orlopp bestätigte auf der Bilanzpressekonferenz, dass der Vorstand den Einstieg beschlossen hat. Aktuell werde geprüft, wie und wann Wero für die eigenen Kunden eingeführt werden kann. Konkrete Zeitpläne nannte die Bank noch nicht.

Mit der Zusage der Commerzbank wächst der Kreis der beteiligten Institute weiter. Für Kunden bedeutet dies perspektivisch mehr Auswahl bei digitalen Überweisungen und eine stärkere Verbreitung von Echtzeitzahlungen innerhalb Europas, ohne dafür auf VISA, Paypal oder Mastercard angewiesen zu sein. Wann genau Wero bei der Commerzbank startet, bleibt vorerst offen.

12. Feb. 2026 um 18:25 Uhr von Nicolas Fehler gefunden?


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  • „DaS WiRd DoCh Eh NiChTs!!11“ ;-)

    Jeden Monat gibts jetzt entweder Zuwachs durch eine neue Bank oder ein neues Feature, wie das Online-Zahlen. Bald kann man dann auch vor Ort zahlen und es werden sicher noch mehr Banken zu kommen.

    Richtig und wichtig!!!

  • Gut so. Leider bedarf erst eines hirntoten US Horrorclowns, der völlig außer Kontrolle ist, bis sich hier in Europa in Sachen Unabhängigkeit was bewegt.

  • Europa?

    Welche Bank in Spanien ist dabei?

    Muchos saludos

    • Wero wird schrittweise ausgerollt. Zunächst liegt der Fokus auf Deutschland, Frankreich und Belgien.
      Aus Spanien gibt es aber bereits die Bereitschaft einiger Großbanken, zudem soll es bei Bizum integriert werden

  • Was mich an wero stört, das Ich bei zwei Giro Konten nur eines einrichten kann. Zudem keine Dkb:

    Die Nutzung mehrerer Konten mit Wero ist nur eingeschränkt möglich und hängt von der genauen Implementierung der Bank ab. Grundsätzlich kann pro Wero-Profil/Handynummer in der Regel nur ein Konto aktiv für den Empfang verknüpft werden.

    Somit uninteressant.

    • Das wäre ein weiterer Ausschlussgrund für uns. (Zusätzlich zu meiner Frage unter dir)

      • Auch das kann ich bestätigen. Eine weitere Bank kann nicht hinzugefügt werden, wenn man dieselbe Mobilnumner verwenden will.

    • Wie soll das auch funktionieren? Wenn pro Telefonnummer mehrere Konten möglich wären, müsstest du ja jedesmal wählen, wohin das Geld soll, wenn dir jemand Geld senden will.

      Dann ist es aber weder Echtzeit, noch Account2Account, weil das Geld ja erstmal in einen großen Treuhandtopf von Wero müsste, bis du eine Wahl getroffen hast.

      • Das ist ja gerade der Vorteil von Paypal. Dort habe ich mehrere Konten und Karten hinterlegt, die ich im Zahlungsvorgang auswählen kann. Das ist schon ein Vorsprung.

      • Das ist ja dann aber Account 2Account2Account2Account (also Giro -> Paypal -> Paypal -> Giro) – ist mir ehrlicherweise zu kompliziert. Und ein ganz schön weiter Weg, den mein Geld nimmt, wenn ich im Restaurant nur eben meinen Anteil an der Pizza begleichen will…

  • Unsere Banken unterstützen es nicht, deswegen habe ich eine Frage: Stimmt es das der gegenüber bei einer Wero Zahlung die IBAN mitgeteilt bekommt? Damit wäre Wero für uns total gestorben. (Falls unsere Banken jemals dran teil nehmen)

  • Und wo ist der Vorteil? Wo liegt der Unterschied zu einer SEPA-Überweisung?
    Wenn man einfach mal was richtig machen würde und nicht wieder so ein total nutzloses System bauen würde.

    • Gibt scheinbar keinen wirklichen Vorteil. Für uns ist Wero soeben gestorben als ich erfahren habe das der Empfänger immer die IBAN mitgeteilt bekommt. Das will ich nicht und kann es auch gleich per Echtzeit überweisen, oder nehme eine der vielen anderen Methoden die schon existieren.

  • Aktuell scheint der Wille zur Integration eher schleppend voran zu gehen. Die europäischen Banken sollten mal den Turbo einschalten, dann wird das mit Wero vielleicht auch was.

  • Es ist und bleib eine Europa-Lösung. Und offensichtlich nicht mal das, sondern nur EU weit. Folglich ist das eine nette Ergänzung. Kann aber nicht mit den GlobalPlayern mithalten. Die Welt besteht halt nicht nur aus der EU.

  • Meine Telefonnummer will ich nicht mit Käufern auf Kleinanzeigen teilen. Ist es bedenklich eine IBAN zu teilen?

  • Redet mit. Seid nett zueinander!

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