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Halb iPad, halb iPhone

Klapp-iPhone soll Multitasking-Funktionen aber kein Face ID erhalten

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28 Kommentare 28

Das im Herbst erwartete iPhone mit faltbarem Bildschirm soll über spezielle iOS-Anpassungen und erweiterte Multitasking-Funktionen verfügen. Dies berichtet der Bloomberg-Autor Mark Gurman unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen. Die Grundlage hierfür liefert demnach der im aufgeklappten Zustand mit einem iPad mini vergleichbare Innenbildschirm des Geräts.

Wir haben bereits Ende vergangenen Jahres CAD-Grafiken mit den voraussichtlichen Abmessungen des Geräts erhalten und auf den nur geringen Unterschied des inneren Bildschirms zum iPad mini hingewiesen. Zusätzlich soll das „iPhone Fold“ über einen kleineren Außenbildschirm verfügen.

Iphone Foldabable Abmessungen 1

Neue iOS-Oberfläche für größere Displays

Dem Bericht zufolge soll das iPhone-Betriebssystem zusätzliche Layout-Optionen erhalten, die sich stärker an der Darstellung auf dem iPad orientieren. Auf dieser Grundlage könnten Anwendungen nebeneinander dargestellt werden und man könnte das Gerät für Aufgaben nutzen, bei denen mehrere Programme gleichzeitig sichtbar sein sollen.

Iphone Foldabable Abmessungen 3

Auf die Möglichkeit, mehrere frei verschiebbare Fenster zu verwenden, wie sie auf dem iPad möglich sind, wird man auf dem Klapp-iPhone voraussichtlich aber verzichten müssen. Stattdessen sollen lediglich zwei Apps gleichzeitig angezeigt werden können, vergleichbar mit den Multitasking-Funktionen älterer Versionen des iPad-Betriebssystems.

Änderungen bei Kamera und Entsperrung

Beim äußeren Bildschirm des faltbaren iPhones soll erstmals eine kleine Öffnung im Display für die Frontkamera verwendet werden. Dieses sogenannte Hole-Punch-Design würde die bislang verwendete Notch-Aussparung aktueller iPhone-Modelle ersetzen.

Im Zuge dieser Änderung wird Apple angeblich auch das Entsperrsystem anpassen. Statt der Gesichtserkennung Face ID soll dabei ein Fingerabdrucksensor im seitlichen Einschaltknopf zum Einsatz kommen. Damit würde erstmals seit mehreren Jahren wieder ein iPhone mit Touch ID auf den Markt kommen.

12. März 2026 um 12:12 Uhr von chris Fehler gefunden?


    28 Kommentare bisher. Dieser Unterhaltung fehlt Deine Stimme.
  • Irgendwie wirkt das Teil echt schräg. Weiß ja nicht …

    • Ich finde auch!
      Als müsse die erste Version eines neuen Produkts bei Apple so sein, damit man für die Folge-Modelle, die besser aussehen (wie Honor Magic V6), Geld verlangen kann.

    • Man wird sehen wie es am Ende kommt .
      Ich bin mir aber sicher das es seine Anwender finden wird. Der größte Teil wird bei Hosen Taschen Handys bleiben.
      Ich denke aber das es in ein Jacket oder Mantel passen muss um ein iPad oder MacBook zu ersetzen und man keine extra Tasche bei sich führen muss .

    • Ja, es macht das was ein iPhone kann, nur schlechter und das was ein iPad kann, nur schlechter. Wieso kauft man sich nicht ein iPhone und ein iPad und hat dann beides in deutlich besser UND günstiger?

  • Das wäre krass bei vermutlich 2000 Auro aufwärts. Für mich unverzichtbar und damit wäre es sofort raus als Kaufoption.

  • Und damit ist das Fold wieder komplett uninteressant… hoffentlich täuschen sich die mit der Situation vertrauten Personen!

  • Das wäre so ein typisches Produkt, bei dem man unbedingt mindestens einen Jahres-Zyklus warten sollte, um die Handhabung und Haltbarkeit im realen Gebrauch beurteilen zu können. Denn das ist mit Sicherheit Hardware, die beim User noch reifen muss.

  • Touch ID würde mich nicht stören – im Gegenteil ist manchmal von Vorteil.
    Stören würde mich der Preis. Aber das ist noch Spekulatius.

  • Wenn – nein, falls – im Herbst ein klappbares iPhone vorgestellt werden sollte, muss Apple aufpassen damit nicht auf die Nase zu fallen. Denn wie üblich wird man bei einem solchen Foldable-iPhone andere Maßstäbe setzen. Während bei den Folds der Konkurrenz deren Probleme medial allenfalls Randnotizen darstellen, könnte das bei einem entsprechenden iPhone sofort das nächste „Gate“-Geplärre auslösen. So lassen sich zum Beispiel die Displays der Foldables von Samsung und Co nach wie vor bereits mit einem Fingernagel irreversibel beschädigen (ja, das drückt sich auch durch die Schutzfolie). Bei den Wegwerffoldables mit ihrem mickrigen Marktanteil findet das allerdings nur wenig Beachtung. Bei einem iPhone könnte das gleiche Problem hingegen einen kleinen Eklat auslösen.

  • Bin schon sehr gespannt, aber ich warte auf die zweite Version, bis die Kinderkrankheiten behoben sind. Der Preis soll wohl 2300€ betragen, aber das sind nur Vermutungen.

  • Es ist von Gurman – je näher an der Präsentation desto höher ist seine Trefferquote – zwei Tage vor einem Apple-Event ca. 80%, aber 6 Monate vorher dürfe er so bei 20% liegen – da spinnt er sich gerne mal was zusammen. Wenn er im August schreibt, dass Apple das Produkt verschoben hat, weisst du, dass er sich mal wieder das meiste nur ausgedacht hatte.

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