Neues Punktesystem mit häufigeren Einlösungen
Kaufland XTRA: Neues Vorteilsprogramm setzt voll auf die App
Kaufland stellt sein Kundenbindungsprogramm schrittweise um und ersetzt die bisherige „Kaufland Card“ durch das neue System „Kaufland XTRA“. Die Umstellung ist in Rumänien und Moldau bereits umgesetzt. Für Deutschland deuten App-Inhalte und aktuelle Stellenanzeigen, über die das Supermarktblog berichtet, auf einen baldigen Start hin.
Mit dem neuen Namen geht eine stärkere App-Zentrierung einher sowie eine grundlegende Neuausrichtung des Punktesystems.
App-Fokus statt Plastikkarte
Mit XTRA treibt Kaufland die vollständige Digitalisierung seines Bonusprogramms voran. Neue physische Karten werden nicht mehr ausgegeben. Die Teilnahme setzt ein Smartphone und ein persönliches App-Konto voraus. Bestehende Plastikkarten bleiben vorerst nutzbar, können jedoch nicht mit einem XTRA-Konto verknüpft werden.
In der deutschen Kaufland-App sind die neuen Bezeichnungen und Registrierungsstrecken bereits sichtbar, auch wenn sie bislang noch nicht freigeschaltet sind.
- Bedingungen 2025: Kaufland Card Deutschland
- Bedingungen 2026: Kaufland XTRA Rumänien
Viele bekannte Funktionen bleiben erhalten, darunter personalisierte Coupons, digitale Kassenbons, Partnerangebote, App-basiertes Bezahlen sowie Zusatzdienste wie das Laden von Elektrofahrzeugen. Neu ist eine stärker gebündelte App-Struktur, in der Angebote, Punkte und Services enger zusammengeführt werden. Gleichzeitig gewinnt die Auswertung des Einkaufsverhaltens an Bedeutung, da XTRA stärker auf individualisierte Vorteile setzt.
Neues Punktesystem mit häufigeren Einlösungen
Die deutlichste Änderung betrifft die Vergabe und Nutzung von Treuepunkten. Künftig soll pro ausgegebenem Euro ein Punkt gutgeschrieben werden. Bislang war in Deutschland ein Mindestumsatz von fünf Euro je Punkt erforderlich. Der rechnerische Zuwachs bedeutet jedoch keinen höheren Gegenwert, da die Prämienstruktur angepasst wird. Statt seltener großer Belohnungen setzt XTRA auf häufigere, niedrigschwellige Einlösungen.
In den bereits umgestellten Ländern lassen sich sogenannte XTRA-Prämien aktivieren, überwiegend aus dem Lebensmittelsortiment. Diese werden mit Punkten freigeschaltet und anschließend zu einem symbolischen Restpreis verkauft, wodurch der Vorgang rechtlich als regulärer Kauf gilt. Aktivierte Prämien sind zeitlich begrenzt. Werden sie nicht eingelöst, verfallen die eingesetzten Punkte. Pro Einkauf können mehrere unterschiedliche Prämien genutzt werden, einzelne Artikel jedoch nur einmal.
Offen ist noch, wie bestehende Punktestände in Deutschland in das neue System überführt werden. Absehbar ist jedoch, dass Kaufland mit XTRA stärker auf App-Nutzung, häufige Interaktionen und klar geregelte Einlösemechaniken setzt, um die Kundenbindung enger an das digitale Angebot zu koppeln.

Bald hat jeder Discounter und jeder Anbieter seine eigene App. Ich kotze
Finde ich auch recht nervig. Zumal man dadurch nur noch „überwachter“ wird…
Und die besseren Preise gibts auch nur per App. Ein Wunder, dass sowas weiterhin erlaubt ist.
Einfach ignorieren.
Ist wie bei Ladestromanbietern: die mit App bekommen es günstiger, die ohne App zahlen mehr.
Bin gespannt, wann Aldi, Liedl und Co. auch monatliche Abos einführen, damit man gebunden wird aber billiger einkauft. Ist ja inzwischen ganz in Mode.
Es steht nirgendwo geschrieben, dass du auch nur eine App dieser Art nutzen musst…
Wieso bald? Haben doch alle bereits Apps.
Als Kaufland Stammkunde habe ich mich schon über die aktuelle überladene App geärgert und freue mich auf die neue Lösung.
Verstehe auch nicht wie Lidl eine so gute und Kaufland eine so schlechte App haben kann – da es ja (weit oben) der gleiche Laden/Inhaber ist.
Viele die eine Plastikkarte haben, schauen dann in die Röhre. Vor allem ältere, die werden dann ganz schön ausgeschlossen, nur weil sie kein Smartphone wirklich bedienen können.
Pech gehabt. Die bremsen eh die Digitalisierung aus
Das ist aber überall so: Autos werden ebenfalls digitaler, Behördengänge usw. Da muss sich dann jeder mit beschäftigen oder muss sich ggf. Hilfe suchen.
Andersherum wird sich dann beschwert, wenn sich in Deutschland nichts tut.
(Egal ob Behörde oder private Unternehmen).
Irgendwas ist immer.
Dabei sind die älteren die, die an der Kasse stehen und damit umgehen können, weil sie es sich von ihren Kindern etc. zeigen lassen. Andere lassen für sich einkaufen. Wir gehen immer von uns aus, dass die älteren so hilflos sind. Dabei kann der große Teil der Menschen gut damit umgehen und sich das zeigen lassen. Sehe ich jeden Tag bei mir auf der Arbeit (kein Einzelhandel).
So ein Mist kommt mir nicht aufs Handy, von keinem Anbieter.
Selbst wenn se mir nen Einkauf schenken.
Bei mir ebenfalls.
Ok Kevin, zieh deine springerstiefel wieder aus und setz dich auf deinen Platz! Mathe äugt gleich an.
Also ich nutze keine dieser Apps der verschiedenen Discounter, nur (und das auch schon ewig) Payback. Habe daher auch mein Kaufverhalten geändert und bin weg von REWE zum Edeka, als regelmäßiger Einkauf, als REWE sein eigenes Ding machte und es bei Edeka Payback-Punkte gab. Ok, auch Payback schlägt aus meinen Daten Profit, aber mir macht halt das Punkte sammeln Spaß auch wenn nur Cent sind.