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Juicero: Die $400 teure iPhone-Saftpresse im freien Fall

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Die iPhone-gesteuerte Saftpresse Juicero befindet sich seit dem Wochenende im freien Fall. Inzwischen verlangen sogar die Investoren der auch von Google unterstützten Startup-Idee ihre Finanzspritzen zurück. Doch wir fangen am besten vorne an. Mit diesem, am 19. April freigegebenen Videoclip.

Saftpresse Juicero

Die unschuldige Bewegtbild-Veröffentlichung des Wirtschaftsnachrichten-Dienstes Bloomberg entwickelte sich innerhalb weniger Tage zum massiven Online-Debakel für die Anbieter der $400 teuren Saftpresse Juicero.

In dem nur 60 Sekunden langen Video demonstrierte das Finanz-Portal, dass sich die Frucht-Hack-Beutel der iPhone-gesteuerten Kaltpresse auch mit bloßen Händen ausdrücken lassen und machten die Verkaufsargumente der mit einem eigenen WLAN-Modul und einem QR-Code-Scanner ausgestatteten Maschine damit kurzerhand zunichte.

Nur wenige Stunden nach der Veröffentlichung schwappte dann eine Welle der Empörung durchs Netzt, die Mittlerweile sogar den Juicero CEO auf den Plan gerufen hat. Diese bemühte sich noch am Donnerstag mit einem Blogeintrag um Schadensbegrenzung, stieß aber vorwiegend auf taube Ohren.

Das Hauptargument, die WLAN-Anbindung und der QR-Code-Scanner der Saftpresse würden den Rückruf nicht genießbarer Saftbeutel vereinfachen, scheint nur wenigen Anwender von der $400-Investition zu überzeugen, den den Gebrauch markenfremder Produktbeutel übrigens untersagt.

Schaut euch unbedingt das einbettete Youtube-Video „Worst Juicer Ever Created“ an, der das Juicero-Debakel auf sehenswerten (!) sechs Minuten zusammenfasst. Wir merken uns: Nicht alle Produkte mit iPhone-Anbindung verdienen eure Aufmerksamkeit.

Montag, 24. Apr 2017, 14:36 Uhr — Nicolas
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  • Mich schockiert an der ganzen Sache am meisten, dass der Unsinn der breiten Masse erst nach dem Video von Bloomberg bewusst wurde. Denn auch, wenn man das $400-Gerät weglässt, das dem Nutzer gerade mal damit hilft, die Beutel zu öffnen, bleibt immer noch die Tatsache, dass die Beutel im Schnitt etwa $8 kosten und gerade mal ein Glas Saft beinhalten.

    • Wer sich darüber aufregt, sollte sich mal überlegen, warum Nespresso so erfolgreich ist. Sauteuer, jede Menge Müll und Geschmack geht so. Aber George Clooney und Friends wollen ja bezahlt werden…

      • Naja, bin auch kein nespresso Nutzer (wegen dem Müll und dem Preis), aber die Maschine macht ja zu zumindest was, nämlich Wasser heiss und Kaffee draus. Aber das Teil hier macht ja absolut nichts !! Wirklich dämliches Teil…

      • Über Geschmack lässt sich bekannter weise (nicht) streiten, uns schmeckt Nespresso SEHR gut. Und was den Müll betrifft: Wenn man die „Berge“ betrachtet im Vergleich zu vielem Müll, der wirklich täglich in den Städten einfach in die Abfallbehälter gesteckt wird …. Man darf noch lange nicht alles glauben, was Greenpeace und Co. so verbreiten.

  • Es wird immer ein paar Bekloppte geben, die dieses „Wunderwerk der Technik“ unbedingt haben müssen…

  • 400$ für eine Maschine die für mich die Safttüten auspresst. Cool. Es gibt bestimmt ne Menge Leute die darauf eingestiegen sind. Hauptsache man kann sein iPhone damit koppeln. Dann muss es ja gut sein. Genauso unsinnig wie ein Fleischthermometer zur Grillen mit iPhone Anbindung. Singfrei eben, aber Hauptsache teuer.

    • Das schöne ist ja, dass die Entwickler nur ein Bluetooth oder W-LAN Modul für ein paar Cent integrieren müssen und sich das Display und dessen Ansteuerung komplett sparen können.
      Nebenbei rotzt man schnell ne App in den Appstore, die dann nach 3-4 Jahren keinen Support mehr bekommt und veraltet bzw. mit zukünftigen Geräten dann gar nicht mehr läuft.

      Wozu man überhaupt ein Display, geschweige denn eine Smartphone Anbindung für eine Saftpresse braucht lass ich mal dahingestellt. Vielleicht zeigt mir das Gerät ja dann eine Pushmeldung, wenn nach 10 Sec. der Saft fertig gepresst ist, mit dem Hinweis, dass ich das Glas doch jetzt bitte entnehmen soll. Das ist natürlich ein echter Mehrwert. So kann ich natürlich die Saftpresse auch direkt in meine Hausautomation einbinden…

      Hach ja, schöne neue Welt. Ganz ehrlich, ich brauch und will NICHTS davon. Gerade wenn ein Produkt kein wirklich massiver Erfolg wird, dann sind die Smartphone Apps einfach nur ein Graus. Man hat dutzende Apps für zig Geräte auf dem Smartphone und die Hälfte davon ist nach kurzer Zeit veraltet. Eine Firma, die Haushaltsgeräte verkauft ist eben meist kein Softwareunternehmen, das Wert auf Softwarequalität und kontinuierliche Updates legt. Das sieht man ja alleine schon an diversen Remote Apps für Drucker und co. Ich hasse diesen Schund von Software….

    • Da kann ich mir ja wenigstens noch ein paar wenige Nutzungsszenarien denken, wo das einen minimalen Nutzen hat, aber diese „Saftpresse“ ist schon echt der Hammer…

  • Ich würde sogar soweit gehen zu sagen: die wenigsten Ap-gesteuerten Geräte sind es wert näher betrachtet zu werden.

  • Ich sage ja schon seit längerem, der Mensch muss nicht jeden Quatsch mitmachen, aber niemand hört auf mich!

  • Warum sollte das Ding besser sein als eine normale Saftpresse?
    Außer das die Frucht-Hack-Beutel teuer sind und man an den Hersteller gebunden wird?

  • …und ich dachte als Nespresso-Kunde hätte man die unterste Stufe der Degeneration erreicht indem man bereit ist 80 Euro für ein Kilo Kaffee auszugeben. Aber nee – irgendwer kriegt mit, daß Läute dermaßen bescheuert sind und versucht diese Klientel dann mit einem noch beschisseneren Saftladen zu verarschen.

    Hehe, ich frag‘ mich da immer, was verwerflicher ist: so n Ding zu erfinden oder Kunde dort zu werden :-)

    • Du hast recht das toppt sogar Nespresso und das ist schon ziemlich dämlich .
      Ymmd

      • Eure Armut kotzt mich an ;)
        Ich finde unsere Nespresso aber leider ziemlich praktisch.
        Mittlerweile kaufen wir zwar die Kapseln von Lavazza, preislich natürlich immer noch unter aller Sau.
        Aber es geht schnell und wenn man gerade mal 2 Tassenkaffee pro Woche zu Hause trinkt macht ein Vollautomat einfach kein Sinn auch wenn der Kaffee nur 10€ pro Kilo kostet.
        Vorher habe ich mein Kaffee mit einem Handfilter gemacht da habe ich ca. 8-12g Kaffee gebraucht. Jetzt nur noch 5g.
        Zur Nespresso bin auch nur gewechselt weil meiner das mit dem Handfilter zu doof war uns Sie gerne Cappuccino trinkt …
        Ich kann aber auch jeden verstehen der es total doof findet.
        Noch schlimmer ist nur diese Saftmaschine oder die „Teemaschine“ von Nestle :D

      • Ergänzend muss ich sagen das ich beim Filterkaffe „Bio-Single-Finca-Kaffee“ gekauft habe der 35€ pro Kilo kostet. Wenn ich beim Handfilter doppelt so viel Pulver brauch, bin ich auch wieder beim gleichen Preis pro Tasse Kaffee ;)

    • Mir gefällt meine Nespresso Maschine
      Ich weiß das der Kaffe teuer ist,
      ABER:
      – ich trinke mal 1 Woche Espresso, Cappuccino etc. Dann mal 2…3… Wochen nicht.

      Würde ich 20 Tage im Montag Espresso trinken dann würde ich mir auch eine 200-300 Euro siebträger Maschine kaufen.

      • dito

        Gerade bspw bei uns im Büro wo sich jeder zu fein ist mal sauber zu machen ist eine Nespresso eine super Lösung. Sauber, effizient und jeder kann seinen eigenen Kaffee mitbringen.

        Das mit dem Sagt verstehe ich leider auch nicht. Wobei Entsafter selbst immer viel Sauerei machen; was ist denn genau in den Beuteln?

      • Nespresso gehört Nestle.
        Nestle kauft weltweit oder bekommt gratis Wasser/Quellen, verkauft dieses Wasser dann für einen horrenden Preis an die Einheimischen, welche oftmals dadurch keinen Zugang zu Wasser haben.
        Mir ist prinzipiell Wurst, was in einem Land in Afrika passiert, weil es mich nix angeht. Aber Nestle macht sowas immer und überall.

        Jeden Tag rumjammern über alles was man als schlecht empfindet.
        Solchen Firmen das Handwerk zu legen indem man ihnen keinen Cent mehr gibt ist das einfachste was man tun kann.

        Selbstverständlich gibt es noch genug andere Firmen auf die das zutrifft.
        Aber, immerhin ein Start.

        Aufhören mit Nestle kaufen ist was ein verantwortungsvoller Mensch normalerweise tut. Man kann aber auch einfach konsumieren. Eure Wahl. Aber nicht hinterher bei mir beschweren, weil ihr den Leuten im Fernsehen zugehört habt, statt mir, jemanden der sich echt interessiert für die Belange der Menschen und unserer Erde.

      • Ich weiß:
        Unserer europäischer Reflex -> wir sind besser und müssen die Welt retten.

        Ich gebe zu wir alle könnten mehr machen.

        Mein Problem:

        A) die afrikanischen Regierungen machen es mit.

        B) die dortigen Bevölkerungen müssen aufstehen

        Wie war das mit dem nigerianischen „Hexenkind“?
        Das rannte in Nigeria 6 Monate rum und fraß dreck,
        Die Nigerianischen Mitmenschen sahen weg!

        Erst eine weiße Dänin half dem 2 jährigem Kind.
        Wie traurig ist das denn!

        http://mobil.stern.de/familie/.....05362.html

        Genauso z.B. das Kasten System in Indien,
        Das müssen die Inder umstürzen,
        Nicht wie Europäer mit unserer hochnäsigen Art.

        Ps: für die Produktion von 1 Liter Cola sollen 2 Liter Trinkwasser drauf gehen.

        Wasserverbrauch für 1 Kg Rindfleisch ist auch Wahnsinn.

    • das Geld bei Nespresso – Kapseln ist das eine, dass viel schlimmere ist der Plastik/Alu-Müll der anfällt.

      • Alu ist zu 100% Recycelbar und da wir ja alle trennen wird das entsprechend dem Recycling zugeführt !?
        Oder ihr gebt die gebrauchten Kapseln in der Nespresso Bar ab!!!
        Plastik-Kapseln nutzen die „Billig-Anbieter“ seit das Patent gefallen ist.

  • Hauptargument: „Den Rückruf nicht genießbarer Saftbeutel vereinfachen“ – Ich lese auch täglich in der Zeitung von Orangensaft-Rückrufaktionen in großem Stil
    Was für ein Bullshit!

  • Wer kauft denn sowas? Ist ja nicht mal HomeKit kompatibel.

  • ICH meine hier eigentlich … ist das ein tolles gerät und konzept. warum hier alles so durchdrehen erschliesst sich mir nicht.

    man kauft ja nicht nur das ding sondern das ganze rundherum – style – praktische säfte im beutel – bio etc…

    die app anbindung ist auch lässig – das untersagen von fremden produkten aus herstellersicht nachvollziehbar um trittbrettfahrer abzuhalten.

    ich meine wir sind eine satte, faule und reiche gesellschaft – was ist falsch daran die passenden produkte für so eine gesellschaft zu schaffen

  • Der Typ im Video isr der Knaller – aber das Teil noch mehr – unglaublich das Google für ein Gerät das überteuerte Safttüten auspresst 120 Millionen € investiert hat ‍♂️ . Hätten sie dad Geld mal lieber in etwas sinnvolleres gesteckt als diesen Elektronikmüll zu produzieren. Man könnte es fast für ein Scherzvideo halten von MadTV wie das iRack z.B. https://youtu.be/rw2nkoGLhrE

  • Bei dem entstehenden Müll für ein Glas wird mir ganz schlecht! Aber vielleicht bauen die dafür auch eine Maschine. Bio lässt grüßen!

  • Für das Geld bekommt man einen sehr guten Slow Juicer Entsafter.

  • Nur damit ich das richtig verstanden habe, die ganze Welle der Empörung würde also nur durch das Bloomberg Video losgetreten? Haha sehr gut.
    Der Typ im Video ist auch recht gut, wie er den Werbespot auseinander nimmt. (Auch wenn er wirklich sehr oft Flucht, also im amerikanischen TV könnte das Teil nicht laufen ;D).
    Das Paket ist wirklich richtig gut designt, großes Lob, toll verpackt, absolut frustfrei. Das Ding an sich ist natürlich nur ein Witz des Unternehmens um an Venture Capital zu kommen, im Silicon Valley fließt nun mal mehr Geld als Wasser.
    Wer sich hier lustig macht über den Fakt, dass nur Saftbeutel von der Marke erlaubt sind und der Rest wird abgelehnt, sollte sich mal an die eigene Nase fassen: Ungeachtet des Riesen Unterschieds in erbrachter Leistung der Firmen, aber Apple ist selbst oft genug meiner Meinung nach zu geschlossen und inkompatibel.
    Mich wundert auch, dass noch niemand etwas über einen Thermomix gesagt hat, oder ist das Teil inzwischen gesellschaftlich akzeptiert? :P

    • Thermomix ist in den gesellschaftlichen Kreisen, in denen ich mich bewege, akzeptiert. Alle schwärmen von der guten Qualität und der Langlebigkeit. Auch dass es bei Discountern diverse Nachbauten gab, spricht für mich dafür.

      Beim Thermomix ist man auch nicht gezwungen, die Zutaten für die Gerichte bei Vorwerk zu kaufen.

      • das hätte sich vorwerk mal vorher überlegen sollen, dass das nur mit deren zutaten geht. ;-) ich kenne auch einige, die damals meinten, sie brauchen unbedingt nen thermomix. inzwischen steht es in ALLEN küchen irgendwo im küchenschrank im letzten eck.

  • Muahaha, was für ein Schwachsinn!
    Und dann noch die dämliche Idee, lediglich mit einem QR-Code „Fremdprodukte“ abhalten zu wollen.

    QR-Code von einer beliebigen Original-Tüte ausgeschnitten oder kopiert. Auf die „fremde“ Tüte an der entsprechenden Stelle draufgepappt. Fertig…

    Glaube mal nicht, dass der QR-Code auf jeder Original-Tüte anders ist, quasi eine Art einmalige Seriennummer beinhaltet, die sich die Maschine / App dann merkt. Das wäre im Herstellungsprozess der Tüten doch wieder viel zu aufwendig…

  • Schön viel Kohle verbrannt. Hier frißt Hirn!

  • Was mich wundert ist, dass keiner meckert dass die ganzen Türen die da rein kommen aus Plastik sind. Das find ich nämlich extrem kacke

  • Ich weiß:
    Unserer europäischer Reflex -> wir sind besser und müssen die Welt retten.

    Ich gebe zu wir alle könnten mehr machen.

    Mein Problem:

    A) die afrikanischen Regierungen machen es mit.

    B) die dortigen Bevölkerungen müssen aufstehen

    Wie war das mit dem nigerianischen „Hexenkind“?
    Das rannte in Nigeria 6 Monate rum und fraß dreck,
    Die Nigerianischen Mitmenschen sahen weg!

    Erst eine weiße Dänin half dem 2 jährigem Kind.
    Wie traurig ist das denn!

    http://mobil.stern.de/familie/.....05362.html

    Genauso z.B. das Kasten System in Indien,
    Das müssen die Inder umstürzen,
    Nicht wie Europäer mit unserer hochnäsigen Art.

    Ps: für die Produktion von 1 Liter Cola sollen 2 Liter Trinkwasser drauf gehen.

    Wasserverbrauch für 1 Kg Rindfleisch ist auch Wahnsinn.

  • Wenn Apple drauf gestanden hätte, wären die Dinger für 800 Euro wie geschnitten Brot weg gegangen.

  • Was mich eher kirre macht ist die Umweltverschmutzung durch diese ganzen Beutel… Sind die Safttrinker eigentlich nicht meistens umweltbewusst.. Naja.

    Dass technische „Helfer“ sau viel Kohle kosten und meistens nix taugen sieht man ja an den meisten Saugroboter. Ein Kabel im Weg und die Dinger sprengen sich fast in die Luft..

  • Die sollen das Teil doch einfach an alte Leute verticken, die keine Kraft mehr haben um den Beutel selber auszudrücken.

  • Für das Geld der Presse und der Beutel kriegt man ein Lebensvorrat an Direktsaft.

  • Das Geheimnis liegt im slow-juicen.

  • Für alte Leute , einfach ne Schere nehmen und den Beutel aufschneiden , ganz ohne Druck ;-)

  • Redet mit. Seid nett zueinander!

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