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PDF-Checkliste für Eltern

iPhone unterm Weihnachtsbaum: Kinder bis 10 Jahre, maximal 45 Minuten

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Ein Streit- bzw. Diskussionsthema in vielen Familien: Wann soll der Nachwuchs mit einem eigenen Smartphone ausgestattet werden? Eine Frage, die stets individuell beantwortet werden muss, mit zunehmender Verbreitung der Geräte im Klassenverbund aber immer dringlicher wird.

Handynutzung Zdf Blurry

Auf der einen Seite das Kind, das endlich dazugehören will – auf der anderen Seite der Kinderärzte-Verband, der Smartphones frühestens mit 11 Jahren fordert.

Checkliste für Eltern

Eine gute Anlaufstelle für unentschlossene Eltern ist hier der Elternratgeber schau-hin.info, eine Initiative von ARD, ZDF, TV SPIELFILM und dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Dieses bietet die Checkliste für Eltern „Ist mein Kind reif für ein Smartphone?“ zum PDF-Download an.

Empfohlen wird in jedem Fall von den Beschränkungen die Apples Bildschirmzeit-Funktion bietet Gebrauch zu machen und Kindern bis 10 Jahren, maximal 45 Minuten Handyzeit pro Tag zuzugestehen. Das ZDF hat sich diesbezüglich mit Dr. Thomas Fischbach, dem Präsident des Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ) unterhalten:

Donnerstag, 19. Dez 2019, 8:35 Uhr — Nicolas
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  • Smartphone frühestens ab 11 Jahren? Weil sie von Input erschlagen werden?
    Und mit 11 Jahren ist das dann ok und die Kinder bleiben trotz Input standhaft?
    Input ist das halbe Leben! Daran muss man sich gewöhnen je früher desto besser ;-)

    • Es gibt solchen Input und anderen.

    • Danielvonderelbe

      Volksverdummung, fakenews, falsche ideale… meinst du diesen Input?!

    • Ok, dann führen wir die Kinderarbeit wieder ein – damit sich das Kind früh genug an sein späteres Berufsleben gewöhnt. Je früher desto besser!

      Selten so eine Argumentation gesehen! Man muss Kindern erst mal ermöglichen, die Welt mit allen Sinnen zu erleben und zu begreifen. Ein flacher Bildschirm ist da nicht das frühestnötige Mittel.

      Ich habe übrigens selbst meinem Sohn bereits ab 6 Jahren zeitweise ein iPad erlaubt. Aber nicht um sich an den Input zu gewöhnen sondern weil er auch mit 10 Minuten App-Nutzung seinen Wissendurst befriedigen konnte und dann wieder andere Dinge gemacht hat.

  • Möchte an der Stelle die App Kidslox empfehlen. Der gesamte Inhalt wird über einen VPN Tunnel geschleust und Gefiltert.

    • Wie verhinderst du eigentlich effektiv, dass dein Kind das MDM-Profil von seinem iPhone wirft?

    • Leider trackt das US-Unternethmen Kidslox auch permanent die Location des Kindes mit. Das halte ich teilweise für sehr kritisch. Ein Sensibilisieren der Kinder zu verschiedenen Themen im offenen Dialog mit dem Kind halte ich für zielführender.

      • Warum findest Du das kritisch? Was befürchtest Du?

      • Vielleicht, dass permanent mitgetrackt wird? Reicht dir das nicht? Wir leben in einer Welt, in der es Menschen sogar unangenehm ist, wenn der eigene Partner sein What’s App online Status verbirgt, aber wenn fremde Firmen, dessen Geschäftsmodell einem unbekannt ist, alles von dir erfahren könnten, dann fällt das weniger ins Gewicht?!

  • Funktioniert Screen Time mittlerweile eigentlich einigermaßen? Ich habe es direkt zur Einführung mal ausprobiert, es hat aber gar nicht gut funktioniert. Ich habe oft versucht, die Screen Time-Einstellungen auf dem iPad meiner Tochter von meinem iPhone aus zu steuern und entweder sind die Einstellungen niemals auf dem Gerät angekommen oder die angezeigten Parameter bei mir waren ganz andere, als lokal auf dem iPad. Irgendwann habe ich es dann aufgegeben und nie mehr angeschaut.

    • Funktioniert tadellos, auch die Freigabe über die Watch, iPhone oder Mac.

      • Naja gerade mal geschaut, es sind keinerlei Aktivitäten von dem iPad bei mir in Screen Time sichtbar, obwohl das iPad diese Woche ein paar Mal benutzt wurde. Auf dem iPad selber sind ein paar Daten/Zeiten sichtbar. Also irgendwie klappt das bei mir immer noch nicht richtig.

      • Kommt auf die iOS Version an die auf beiden Geräten installiert ist an.

  • Guter Hinweis….blöd nur, wenn viele andere Kinder mit sechs Jahren und wenig mehr ein Handy bekommen. Gibt dann ewige Diskussionen und Drama-Szenen.

    • Das ist richtig, später sind sie dir deshalb aber nicht mehr böse ;) wenn ich zurück denke was mir als Kind wichtig war, bin ich froh dass ich nicht alles bekommen habe. Genau genommen wäre ich froh ich hätte vielleicht noch etwas weniger spendable Eltern gehabt. Dass Kinder das in dem Moment anders sehen ist klar, aber deshalb sind sie ja Kinder und brauchen Eltern.

  • Smartphone gibt es erst ab der weiterführenden Schule!
    Die verbringen schon genug Zeit vor Bildschirmen.

    • Das ist bei den Bundesländern aber sehr unterschiedlich. Z. B. der Wechsel in der 4 oder 6. Klasse.

      • Dann sind die Kinder aber meist 11 oder 12 Jahre! Das passt dann ja-> ab weiterführende Schule find ich gut…

    • Oder man gibt dem Kind ein Handy für den Schulweg, damit es bei Komplikationen anrufen oder eine Nachricht überWhatsApp senden kann. Meine Tochter hat mit 8 ein altes iPhone SE bekommen mit Telekom Vertrag 3 GB Datenvolumen. Sie verwendet es nur für den Schulweg oder zum Sport. Ansonsten bleibt das Gerät zuhause. Zum Video schauen hat sie ein altes iPad 2018 und hier darf sie nur eine Serie in der Woche oder einen Film am Wochenende schauen. Auch einen Echo Dot hat sie für Musik und Geschichten hören sowie ihr Zimmer Licht an und aus oder Farben wechseln.

      Wichtig ist uns dass sie damit aufwächst, aber trotzdem Kind bleibt indem sie stundenlang mit ihren Schleich Pferden mit Reiterhof usw. spielt oder Bücher liest. Selbstverständlich spielen wir mit.

      Sie geht auch zum Turnen, Tanzen, Chor und Musik. Die Kinder welche keine Beschäftigung und Hobbys haben genau diese Kinder hängen stundenlang sogenannte Smombies vor ihren Geräten. Kann es nicht verstehen wenn jemand sagt ich schaue mir jetzt 8-12 Stunden die Staffel an und alle Respekt. Sorry aber das sind komische Menschen ohne echte Freunde.

  • Die Checkliste ist super. Gilt auch nicht nur für Kinder. Da kann sich jeder Erwachsene ernsthaft fragen, ob er die gestellten Bedingungen immer erfüllt!

  • FakeNews! :-)
    Zum Wohle der Wirtschaft Handys ab dem ersten Lebensjahr als Babyohone Ersatz.
    Bitte nur Geräte mit min. 1Gb RAM! :-)

    • Ich habe tatsächlich einen alten iPod als Babyphone verwendet mit Babyphone 3G, das war echt eine super Sache. Ich wollte einfach etwas verlässliches ohne DECT-Strahlung und der iPod hat seinen Zweck erfüllt. Nächstes Jahr muss er wieder ran ;)

      • Glückwunsch:)

      • Herzlichen Glückwunsch zum kommenden Nachwuchs

      • Du wolltest statt DECT-Strahlung lieber Mobilfunkstrahlung im Raum? Geile Idee! Wie wäre es mit einer angelehnten Zimmertür und leisem Fernseher?

      • Nein, nicht Mobilfunkstrahlung sondern WLAN. Im Gegensatz zu Mobilfunk oder DECT ist WLAN sehr strahlungsarm und dadurch potentiell gesünder. Ich hatte einfach kein gutes Gefühl ein DECT-Babyphone die ganze Zeit in der Nähe eines Baby zu platzieren, die haben oft ganz schlechte Emissionswerte leider. Ein iPod hat übrigens nie ein Mobilfunkmodul.

      • @Mike: iPod hat Mobilfunk? wäre mir neu ;)

  • Ach halt – ich hatte übersehen – ein iPod nutzt ja nur WLAN…

  • Warum braucht man überhaupt mit zehn oder elf Jahren ein Handy? Gruppenzwang weil man dann nicht in den „coolen“ WA Gruppen ist? Oder sich nicht online genug zur Schau stellen kann?

    Kann man in dem Alter nicht mehr „normal“ draußen spielen?

    • Charles Rusko Harper

      Ich kann da nur aus meiner Sicht oder meinem Umfeld sprechen aber dieses vorverurteilen von wegen „coolen WhatsApp-Gruppen“ ist vollkommen schwachsinnig. Moderne Gymnasien setzen heutzutage eben darauf, dass die Kinder einen Online-Zugang haben. Bei meiner kleinen Schwester läuft das ab der 5. Klasse beispielsweise so, dass der Vertretungsplan online in einer App abgebildet wird. Klar spätestens wenn sie alleine im Klassenraum steht merkt sie, dass der Unterricht ausfällt, sinnvoll ist das aber nicht.

      Das nächste ist, dass man sein Kind sicherlich nicht von der Brücke springen lassen soll weil es andere Kinder tun, aber man darf eben das soziale nicht vernachlässigen. Das Kind wird ausgegrenzt, wenn beispielsweise 29 von 30 Schüler ein Smartphone haben und in Gruppen kommunizieren können, da braucht man keine Sekunde zu diskutieren und ich glaube diejenigen die das anzweifeln sind einfach schon viel zu lange nicht mehr in dem Alter.

      Und auch die Unterstellung, dass das Smartphone im Widerspruch zum draußen spielen ist ist so ein Unsinn. Zu meiner Zeit hat man genauso draußen an sonnigen Tagen Fußball gespielt wie man es heute noch tut. Und zu meiner Zeit hat die komplette 90er Generation am Gameboy gesessen und Pokémon gespielt. Jetzt spielen sie es am Smartphone, ich sehe da keinen großen Unterschied außer dass man für Pokémon Go sogar noch aktiver sein muss.

  • Könnte man auch für die Glotze feststellen.

  • Was soll denn der Punkt „Weiß wann GPS, Wlan und Bluetooth besser ausgeschaltet bleiben“?
    Ich selbst habe die genannten Funktionen immer aktiv.

    • Vielleicht sollten dein Eltern auch mal bei dir die Checkliste durchgehen xD

    • Möglicherweise zielt das auf Gebiete ab, an denen diese Funkwellen nicht erlaubt sind (Krankenhaus, Flugzeug, etc)

      • Meine Tochter ist 11 Jahre alt!
        Sie hat Ei I Phone x,Das habe ich gebraucht gekauft die Hälfte hat sie zusammen gespart den Rest haben wir gegeben..
        Wir nutzen die Famielienfreigabe von Apple.
        Wir haben alles mit ihr besprochen,,und die Einstellungen zusammen eingestellt.,z.b..Apps werden bei den Eltern angefragt Bildschirmzeit angepasst.Sollten die Schulichen Noten schlecht werden wird die Nutzung des Gerätes von den Eltern eingeschränkt über die Famielienfreigabe.
        Klappt alles sehr gut!!!

  • Puh, hab’s grad noch so geschafft, Smartphone-tauglich zu sein!

  • Also ich finde die Differenzierung Bildschirmzeit vs. Handynutzung nicht gelungen. Sollen die Kleineren keine 45 min vor Bildschrimen verbringen? Was ist dann mit Fernsehen? Ist das mit eingerechnet? Was ist mit Recherche für die Schule? Sind Lernapps dabei enthalten? Mein 10 Jähriger muss regelmäßig im Netz nachschlagen, auch als er noch 9 war. YouTube ist Fernsehersatz auf dem IPad. Ich finde Verallgemeierungen immer sehr schwach.

  • alexanderhorner

    Ziemlicher Schwachsinn. Das ist wieder mal Angst vorm neuen, nix basiert hier auf echter Wissenschaft. 45 Minuten klinger erstmal vielleicht gerechtfertigt, sind aber lächerlich wenn man alles zusammen rechnet.
    Könnt ja mal, falls ihr ein iPhone habt, in den Einstellungen die Bildschirmzeit abchecken. Garantiert mehr als ihr dachtet.

    • Zum Thema nicht wissenschaftlich: Entwicklungspsychologen beschäftigen sich sehr wohl mit diesem Thema und unterstützen die These.
      Schaut mal in die Kindergärten, da wird einem richtig mulmig.

    Redet mit. Seid nett zueinander!

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