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Sammelklage europäischer Verbraucherschützer

iPhone-Drossel: Neue EU-Klage fordert 60€ für jeden Nutzer

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Die stille Einführung der iPhone-Bremse liegt inzwischen satte sechs Jahre zurück – Apples Rechtsabteilung hat jedoch noch immer mit der Entscheidung des Top-Managements zu kämpfen, Geräte mit schlechter Akkugesundheit einfach langsamer arbeiten zu lassen.

Drossel Meldung

Die Warnmeldung wurde erst später eingeführt

Eine Strategie, die hierzulande den Spitznamen „iPhone-Bremse“ aufgedrückt bekam und dafür sorgen sollte, dass ältere Geräte mit betagten Akkus bei plötzlichen Lastspitzen nicht einfach ausgehen. Apple hatte jedoch davon abgesehen den technisch nachvollziehbaren Schritt auch zu kommunizieren und die korrespondierenden Änderungen im iPhone-Betriebssystem heimlich, still und leise vorgenommen.

Dies führte dazu, dass viele Anwender plötzlich Geräte in der Hand hielten, die ohne erkennbaren Grund deutlich langsamer als bislang arbeiteten.

Vorwurf der „geplanten Obsoleszenz“

Hier setzt die jetzt gegen Apple angestrengte Sammelklage mehrerer europäischer Verbraucherschutz-Verbände ein. Diese versuchen nun rechtlich zu erzwingen, dass Apple jedem Verbraucher in Belgien und Spanien, die von der iPhone-Drossel beim iPhone 6, 6 Plus, 6S und 6S Plus betroffen waren, eine durchschnittliche Entschädigung von mindestens 60 Euro zahlen muss. Klagen in weiteren europäischen Ländern, im nächsten Schritt in Italien und Portugal, sollen folgen.

AppleClassAction
Die Verbraucher-Anwälte vom Euroconsumers wollen mit der jetzt angestrengten Klage ein klares Signal setzen, das Apple zu verstehen geben soll, dass „geplanten Obsoleszenz“ in Europa nicht akzeptiert wird.

In den USA hatte sich Apple erst kürzlich dazu entschieden, eine ähnlich gelagerte Klage mit einem Vergleich beizulegen, in dessen Rahmen der Konzern 113 Millionen Dollar zahlte.

In Europa hatte die Stille Einführung der iPhone-Drossel bereits eine Strafzahlung in Frankreich in Höhe von 25 Millionen Euro zur Folge. In Italien wurden 10 Millionen von Apple gefordert.

ifun.de berichtete erst am 19. November über die jüngste Millionenstrafe gegen Apple, die direkt mit der iPhone-Drossel des Konzerns zusammenhing.

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02. Dez 2020 um 14:14 Uhr von Nicolas Fehler gefunden?


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