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Deutliches Wachstum zum Vorjahr

iOS-Nutzer haben im 3. Quartal 18 Milliarden Dollar im App Store gelassen

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Besitzer von Mobilgeräten haben im dritten Quartal des Jahres weltweit 25 Prozent mehr Zeit mit ihren Geräten verbracht, als im Jahr davor. Einer aktuellen Statistik zufolge haben Nutzer im Zeitraum von Juli bis September jeden Monat über 180 Milliarden Stunden ihre Apps verwendet.

Der stattliche Zuwachs lässt sich zumindest zum Teil mit der außergewöhnlichen Situation begründen, in der sich die Welt gerade befindet. Mobile Kommunikation und die Verwendung von Smartphones und Tablets ist für viele Nutzer wichtiger denn je.

Mit Apps Verbrachte Zeit Q3 2020

In diesem Zusammenhang stiegen auch die Download-Zahlen in den App Stores sowie das von den Nutzern dort gelassene Geld massiv an. Apple konnte dem Bericht zufolge im Jahresvergleich um 20 Prozent mehr Downloads verzeichnen, mit Blick auf Google Play wird ein Zuwachs von zehn Prozent genannt. Interessant ist in diesem Zusammenhang, dass es sich bei 70 Prozent der von Apple-Nutzern geladenen Apps nicht um Spiele gehandelt hat, bei Google liegt dieser Wert deutlich niedriger bei 55 Prozent.

Mit Blick auf die Nutzerzahlen liegt Android weiterhin deutlich vor iOS. Dementsprechend wurden auch 25 Milliarden der insgesamt 33 Milliarden Downloads im dritten Quartal bei Google Play getätigt. Apple-Nutzer zeichnen in diesem Zeitraum für knapp neun Milliarden Downloads verantwortlich.

Die Einnamen liegen im gleichen Zeitraum in Apples App Store dennoch deutlich höher als bei Google. iOS-Nutzer haben rund 18 Milliarden Dollar für Apps ausgegeben, während im Google Play Store 10 Milliarden Dollar liegen geblieben sind. Dies entspricht einem Zuwachs von 20 Prozent bei iOS und 35 Prozent bei Google jeweils im Jahresvergleich. Das meiste Geld wurde der Statistik zufolge von iOS-Nutzern in den Kategorien Spiele, Unterhaltung und Foto & Video ausgegeben.

Auch wenn sie bei den Download-Zahlen eine untergeordnete Rolle spielen, unterm Strich scheinen besonders auch Spiele von der Pandemie zu profitieren. So hätten Nutzer im dritten Quartal des Jahres mehr als 20 Millionen Dollar für diesen Unterhaltungsbereich ausgegeben, so viel wie noch nie.

Via TechCrunch

Donnerstag, 08. Okt 2020, 19:35 Uhr — chris
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  • Kein Wunder, weil viele Entwickler die Abomodelle unterstützen und viele kaufen sie auch. So werden sie auch weiter wachsen und die Einmaklkauf-Apps ausgrenzen. Ausserdem kaufen viele Id…ten InApp-Käufe bei diesen schamlosen Pay-to-win Spiele.

  • Von mir seit Monaten nicht einen Cent! Und da bin ich stolz drauf!

  • cool, von mir ist keiner dabei *froi

  • Seit ewigkeiten kein Geld mehr im AppStore gelassen. Damals hat er zum verweilen und stöbern eingeladen. Was ich damals alles geholt hab für Apps und mich inspirieren lassen habe…

    Selbst schuld. Das Design ist eine Katastrophe. Wenn ich auf eine App aufmerksam werde, dann über andere Seiten.

    • Ja, trotz der Milliarden hatte man keine Lust ein paar Mio. für einen vernünftigen AppStore auszugeben.

      So findet man nichts mehr von kleinen Entwicklern

  • Ich bin schon ein wenig irritiert. Wie kann man stolz darauf sein, keinen Cent im AppStore gelassen zu haben?
    Ich verstehe das nicht. Vielleicht kann mir das jemand erklären?
    Als Nutzer von etlichen Apps die mir gute Dienste erweisen, bin ich gerne bereit den Programmierern auch etwas für ihre harte Arbeit zu zahlen. Gut, nicht jede App war am Ende ihr Geld wert, aber die meisten schon.
    Wieso wollen die Menschen heute immer alles umsonst haben, aber selber möglichst viel Geld verdienen?
    Für mich ist dort ein großer Widerspruch zu sehen. Aber vielleicht geht das ja nur mir so..

    • Mir hat es die Augen geöffnet. Früher waren es viele Impulskäufe die nicht wehgetan hatten. 90% der Apps hab ich anschließend nicht regelmässig genutzt. Heute bei den vielen Abos habe ich mehr als zweimal überlegt und es wurde mir bewusst, dass ich den ganzen Kram nie gebraucht habe.

    • Darum geht es gar nicht. Wenn ich so überlege, was ich vor 8 Jahren monatlich ausgegeben habe. Das gebe ich jetzt im Jahr nicht aus

    • Schnitzel-Salat

      aja, ich sags mal so: Apps mit Werbung fliegen runter – die kaufe ich mir auch gerne, wenn sie mir das wert sind. Ich nutze fast nur gekaufte Apps oder supporte die Apps, die mir nicht an mein Erspartes wollen.
      Der Rest fliegt runter. Auf die Art wurde mein iPhone auf Dauer immer leerer.

      Und es gibt auch Apps, die haben weder Werbung noch IAP. Den Entwicklern würd ich gern manchmal was in den Vorgarten werfen, aber die wollen das meistens garnicht. Von daher gehts mir ehrlich gesagt nicht darum kein Geld zu bezahlen, es geht mir um den Mehrwert. Und ehrlicherweise sind mir die wenigsten Apps wirklich einen Mehrwert wert. Dann lieber ohne Apps.

      Wenn ich mir überlege, was ich seit 10 Jahren im Appstore gelassen habe.. Krank! Aber das wurde in den letzten Jahren immer weniger.

    • Das finde ich etwas zu kurz gegriffen. Ich für meinen Teil gebe gerne Geld für Apps aus, wenn ich denn sehe, das ein Entwickler sicj echt Gedanken gemacht hat und sie ein für mich vorhandenes Problem effizient lösen kann.
      Was ich allerdings nicht unterstützen möchten und das ist sicherlich auch der Punkt den viele kritisieren, wenn eine Scanner App oder eine Meditations App plötzlich für rudimentäre oder essentielle Funktionen 9,99€/Monat nimmt.

    • Wieso sind so viele Apps denn kostenlos? Wieso für etwas bezahlen was ich nicht brauche? Solange Anbieter Apps kostenfrei anbieten ist es gar kein Widerspruch.
      Das Problem liegt in den Köpfen, zu meinen ich brauche unbedingt etwas, was eigentlich unnötig ist. Ausser einer Navigationssoftware habe ich noch nie eine App. bezahlen müssen, das hat mit Stolz oder so gar nichts zu tun.
      Ich brauche halt den ganzen Spielkram nicht und nutze eh nur ganz wenig Apps wirklich täglich

    • Natürlich kann man da stolz drauf sein. Man lässt sich nicht von den Leuten über den Tisch ziehen.
      Ich bin auch bereit, für eine App zu bezahlen. Aber der Trend, mir Funktionen wieder weg zu nehmen, um mich dann zu regelmäßigen Zahlungen zu zwingen, hat mich auch dazu gebracht, nichts mehr zu kaufen.
      Ich komme jetzt auch schon etwas länger ohne Zahlungen im AppStore aus. Mein Motto: Denken statt bezahlen.
      Ich arbeite immer noch effektiv mit dem iPhone.
      Ich würde auch Geld ausgeben, wenn ich den Mehrwert erkennen würde. Aber wenn man sieht, dass so viel Geld in IAPs in Spielen wandert, ist die zahlende Kundschaft nicht unbedingt die cleverere. Also statistisch gesehen.

  • Naja ich tauche definitiv nicht in der Statistik auf. Seit immer mehr Apps auf Abo umstellen, hab ich kein Geld mehr im Store gelassen. Abos unterstütze ich nicht….Und bei den letzten verbliebenen Einmalkäufen weiß man nie, wann die Entwickler doch auf ein Abo wechseln. Nachdem mir das jetzt schon mehrfach passiert ist, gibt’s von mir überhaupt kein Geld mehr.

  • N’Abend Chris,

    “ So hätten Nutzer im dritten Quartal des Jahres mehr als 20 Millionen Dollar für diesen Unterhaltungsbereich ausgegeben, so viel wie noch nie.“

    20 Millionen? Ich glaub da fehlen ein paar Nullen.

  • Das Problem ist, unsere Kinder wachsen da rein und werden dieses Abo Dreck-Mist irgendwann als normal sehen. Unfachmännisch nur traurig..

    • Meine nicht. Das ist das gleiche wie alles auf Pump zu kaufen oder zu leasen. Wenn ich jetzt das Geld für etwas nicht habe, dann kann ich es mir eben nicht kaufen, sondern muss warten, bis ich das Geld dafür habe. Ausnahme ist Wohneigentum. Selbst ein Auto kauft man nicht auf Pump. Dann kann es eben nicht der neue Q4 sein, sondern der 10 Jahre alte Peugeot 206. der bringt mich auch ans Ziel.

      • Pump und Leasing haben miteinander so viel zu tun wie Apple und günstig.

        Gibt oft Leasing-Angebote, wo die Raten und sämtliche sonstige Zahlungen für das Auto geringer sind, als der Wertverlust des gleichen Wagens. Da ist es einfach ineffizient sich das Auto zu kaufen, egal ob man Milliardär ist und sich das Auto auch so leicht kaufen hätte können.

      • Das ist halt auch Quatsch. Ich habe zB meine Küche mit einer 0%-Finanzierung gekauft. Da wäre es halt doof gewesen es nicht so zu machen. Ich hätte das Geld auch direkt gehabt, aber so konnte man dafür Zinsen einstreichen. Wenn man dann noch die Geldentwertung bei den Raten mit einbezieht….

        Bei IT-Hardware gibt es bei manchen Firmen Mitarbeiterleasing. Besonders Apple-Hardware bekommt man dort gut mit Rabatt.

        Pauschal sagen das ist alles doof ist halt Quatsch. Man muss nur mit Geld umgehen können.

      • @googman: Prinzipiell ist deine Ansicht ja nicht schlecht.
        Wenn aber jeder so denken und handeln würde, hättest du in 10 Jahren aber auch keine 10 Jahre alten Peugeot 206 mehr die du dann kaufen könntest.
        Ein bisschen mehr Weitsicht bitte beim pauschalieren solcher Aussagen.

      • @OliverH: das glaube ich schon- in Afrika und anderen Ländern würden dann nicht mehr so viele „alte“ Autos von uns herumfahren… ;-)

      • Wer wirklich der Meinung ist, es gebe eine 0 % Finanzierung, dem ist nicht zu helfen

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