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Gefahr für nicht aktualisierte Geräte

iOS-Malware „DarkSword“ frei auf GitHub verfügbar

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Es hat seine Gründe, dass Apple dazu auffordert, die zuletzt für iOS und iPadOS bereitgestellten Sicherheitsupdates schnell zu installieren. Sicherheitsforscher haben entdeckt, dass aktuell eine überarbeitete Variante der Malware DarkSword auf der Softwareplattform GitHub offen zum Download angeboten wird.

Laut dem Magazin TechCrunch gehen Sicherheitsforscher davon aus, dass die Schadsoftware auf diesem Weg weite Verbreitung gefunden hat und man damit rechnen müsse, dass entsprechende Werkzeuge künftig häufiger eingesetzt werden. Die zugehörigen Dateien seien vergleichsweise einfach aufgebaut. Sie bestünden aus üblichen Webtechnologien und ließen sich ohne umfangreiche Fachkenntnisse mehr oder weniger direkt verwenden. Dadurch könne die Hemmschwelle für potenzielle Angreifer sinken.

Ios Update

Zugriff auf persönliche Daten möglich

Die untersuchten Programme sind nach Darstellung der Experten in der Lage, Daten von betroffenen Geräten auszulesen und an externe Server zu übertragen. Dazu könnten beispielsweise Kontakte, Nachrichten, Anruflisten oder gespeicherte Zugangsdaten gehören.

Zudem deuten die analysierten Dateien darauf hin, dass die Schadsoftware nach einem erfolgreichen Zugriff in der Lage ist, auch über längere Zeit hinweg Daten zu sammeln.

Apple rät zu schnellen Updates

Durch die freie Verfügbarkeit der Malware steigt das Risiko für Nutzer, die ihre Geräte nicht aktualisiert haben deutlich. Durch einfache Anwendungs- und Modifikationsmöglichkeiten können Kriminelle die Software auf unterschiedliche Weise einsetzen.

Apple betont, dass Geräte, auf denen die neuesten Versionen von iOS 15 bis iOS 26 installiert sind, verlässlich gegen die DarkSword-Schadsoftware geschützt sind. Ältere Geräte müssen mindestens auf iOS 15 aktualisiert werden, um entsprechenden Schutz zu erhalten. Nutzer, die ihr Gerät nicht aktualisieren können, hätten die Möglichkeit, den Blockierungsmodus zu aktivieren, um sich vor schädlichen Webinhalten und anderen Bedrohungen zu schützen.

24. März 2026 um 10:02 Uhr von chris Fehler gefunden?


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  • „Apple betont, dass Geräte, auf denen die neuesten Versionen von iOS 15 bis iOS 26 installiert sind, verlässlich gegen die DarkSword-Schadsoftware geschützt sind.“

    Das heißt mit 18.5 bin ich auch sicher? Oder ist damit immer die für das jeweilige Gerät aktuellste Version gemeint?

      • Es steht aber auch da, dass die jeweils neusten Versionen geschützt sind. iOS 26.1 wäre nicht die neuste iOS 26 Version.

        Es gibt ja auch neue Versionen von alten iOS-Versionen (bspw. 15.8.7 vom 11.3.26) für Geräte die eigentlich nicht mehr unterstützt aber noch mit Sicherheitsupdates versorgt werden.

        Wenn ausnahmslos alle Versionen ab iOS sicher sind, dann super, will nur sichergehen.

      • Nein, muss es nicht. Es kann auch heißen, dass jeweils nur die neueste Version der Hauptversion sicher ist. Dann wäre 18.5 nicht sicher, da 18.7.6 die neueste Version von iOS 18 wäre, welches wiederum sicher ist.

    • 18.5 Ist nicht die letzte Version von iOS 18 damit wärst du also gefährdet.

      Immer nur das aktuellste Update der jeweiligen iOS Version von 15-26 ist gemeint

      • Danke, dann werd ich wohl auf 26 updaten müssen. Hatte gehofft es noch rauszögern zu können

    • Gesprochen wird von der aktuellsten Version, sprich in deinem Beispiel ist es 18.7.6

      Ehrlicherweise finde ich hier die Aussage im Artikel und vom Hersteller sehr klar und eindeutig.

  • Macht es Sinn, auf IPhone/IPad ein Schutzprogramm zu installieren? Und falls ja: welches (man will ja nicht den Bock zum Gärtner machen)?

    • Nein, du bist bei dem Thema Apple ausgeliefert.
      Die Architektur von iOS und die Restriktionen vom AppStore geben dir keinen sinnvollen Schutz.

    • Es gibt keine „Schutzprogramme“. Da Apps unter iOS immer in einer Sandbox laufen, also voneinander abgeschottet sind, kann keine App irgendwie Einfluss auf andere Apps haben, und somit auch nicht vor potentiellen Schäden/Angriffen schützen. Genau das ist auch der größte/beste Schutzmechanismus, den ein System haben kann.

      …sofern es im System keine Bugs gibt, und darüber eine App diese Sandbox durchbrechen kann.

      Daher: falls dir jemand ein „Schutzprogramm“ andrehen will, dann mache einen großen Bogen herum, denn das ist nur Scan. Der beste/einzige echte Schutz ist das einspielen aller Sicherheitsupdates.

      Ausnahme: VPNs, Adblocker können durchaus schützen, aber nicht von Angriffe auf das Gerät selbst, sondern eher vom abfließen von Daten, weil man sich gerne mal in fremde unkontrollierte (Hotel-)WLANs einbucht, oder weil man auf unseriöse Werbung reinfällt….

  • Warum installiert Apple nicht automatisch solche Updates?
    Funktionsupdates sollte der Nutzer manuell machen können und sicherheitsrelevante Updates womit sich ziemlich Schaden anrichten automatisch installiert werden.

    Wünschenswert wäre auch dass eine Verbreitung sofort von zuständigen Firmen/ Behörde unterbunden wird!

  • Ab welcher konkreten iOS 26 Version ist man davor sicher?

  •  ut paucis dicam

    Das ist der Preis für frei zu installierende Software, wofür so viele plädieren. „Alles öffnen, Scheunentore auf“!
    Never! installiere ich freie Software!

  • Merkt noch irgendwer, dass wir unser Leben aus der Hand geben?

  • Bestimmt Apple selbst hat DarkSword verbreitet, sodass die Leute auf die jeweils letzte iOS Version aktualisieren, um deren iPhones zu verlangsam. Erst dann sind die Leute willig sich ein neues iPhone zuzulegen. Die Verkaufszahlen müssen steigen!

  • Redet mit. Seid nett zueinander!

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