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Kundendaten per NFC

iOS 27: Tap to Share startet vorerst nicht in Europa

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Apple erweitert mit iOS 27 die Händlerfunktionen des iPhones. Die neue Funktion Tap to Share baut auf Tap to Pay auf und soll es Geschäften ermöglichen, Kundendaten direkt per NFC-Tap vom iPhone des Kunden auf das Händler-iPhone zu übertragen. Für europäische Nutzer gibt es allerdings direkt eine Einschränkung: Im Europäischen Wirtschaftsraum startet Tap to Share zunächst nicht.

Tap To Share IPhone 17.jpg

Tap to Share lässt beispielsweise Versandinfos austauschen.

Mit Tap to Pay kann ein iPhone bereits heute als kontaktloses Bezahlterminal genutzt werden. In Deutschland ist die Funktion seit 2024 verfügbar und wird unter anderem von Zahlungsanbietern wie SumUp, Stripe, Mollie oder der Sparkassen-Finanzgruppe unterstützt. Wir hatten zuletzt berichtet, dass Tap to Pay in weiteren europäischen Ländern gestartet ist.

Tap to Share erweitert diesen Ablauf um zusätzliche Informationen rund um den Kauf. Während einer aktiven Tap-to-Pay-Sitzung können Händler künftig etwa Kontaktdaten, eine Lieferadresse oder eine E-Mail-Adresse für digitale Belege anfragen. Kunden entscheiden dabei, welche Daten sie teilen möchten, und übertragen diese per Berührung an das iPhone des Händlers.

Erweiterung für Tap to Pay

Apple nennt mehrere Einsatzbereiche. Tap to Share kann bei der Anmeldung zu Kunden- oder Bonusprogrammen helfen, Wallet-Pässe ausstellen oder auslesen und den Warenkorb samt Rabatten und Verkaufspreisen auf dem Gerät des Kunden anzeigen. Anschließend kann die Zahlung per Apple Pay abgeschlossen werden.

Tap To Pay Deutschland

Mit Tap to Pay kann man einfach Zahlungen via iPhone durchführen.

Statt E-Mail-Adressen mündlich abzufragen, Kundenkarten über QR-Codes zu suchen oder Lieferdaten manuell einzutippen, würde ein kurzer NFC-Kontakt reichen. Apple betont, dass nur die vom Kunden ausgewählten Daten übertragen werden und diese zwischen den Geräten nur für Kunde und Händler-App sichtbar sind.

Europa bleibt vorerst außen vor

Die technischen Voraussetzungen sind überschaubar. Tap to Share setzt iOS 27, ein iPhone 12 oder neuer und eine unterstützte Zahlungs-App voraus. Zudem muss eine aktive Tap-to-Pay-Sitzung laufen. Genau wie Tap to Pay richtet sich die Funktion also nicht direkt an private Nutzer, sondern an Händler, Dienstleister, Marktverkäufer und App-Anbieter im Zahlungsumfeld.

Unklar bleibt, warum Apple den Europäischen Wirtschaftsraum zum Start ausnimmt. Möglich ist, dass regulatorische Fragen rund um NFC, Zahlungsdienste, Datenschutz oder Plattformzugang eine Rolle spielen.

11. Juni 2026 um 08:28 Uhr von Ben Fehler gefunden?


    33 Kommentare bisher. Dieser Unterhaltung fehlt Deine Stimme.
  • Warum überhaupt noch iPhones in der EU verkaufen wenn eh alles (vorerst) nichts kommt.

  • Das muss man verstehen, ein mittelständler wie Apple kann halt erst mal nur seinen Heimatmarkt versorgen…

  • Bin wirklich verwirrt was Apple glaubt damit erreichen zu können.

    • Das liegt wahrscheinlich nicht an Apple, ich denke dass die EU alles Tod – Regulieren will. So seh ich das.

      • Genau das will Apple erreichen! Das Leute so denken wie du. Die wahrheit ist: eu reguliert absolut richtig. Apple Richtet sich schlicht nicht nach Gesetze weil es unbequem ist

      • Genau, der Meinung bin ich auch. Was glaubt die EU was sie hier erreichen will. Alles kontrollieren und regulieren. Hinterrücks dann noch Chatkontrolle usw. einführen. Aber klar was die EU macht ist zum Wohl aller. Genau mein Humor.

      • Nö, Apple spart doch an den produkten seit jahren.
        Sie liefern nicht das, was sie versprechen.
        Da ist es am einfachsten vieles „US only“ zu machen.

      • @Robert Apple hat kein Monopol. Es gibt keinen Grund für eine Regulation. Die EU reagiert hier total falsch.

      • Genauso ist es

    • Druck auf die EU auszuüben. Ob’s am Ende klappt wird man sehen, aber gerade wenn man sich die Reaktionen auf TikTok (eher jüngeres Klientel, dass die Wähler von morgen/übermorgen schon stark repräsentiert) ansieht, dann geht es perfekt für Apple auf. Was da größtenteils in den Kommentaren über die EU geschrieben wird, darf hier nicht zitiert werden.

      • Da werden wohl viele Russen-Bots bei sein. Ideales Terrain für billige subversive Propaganda.

      • Ja, leider ist die Fähigkeit komplexe Sachverhalte zu erfassen den Menschen offensichtlich in den letzten 10 Jahren abhanden gekommen.
        Sieht man ja auch an der aktuellen politischen Lage.

        Nur noch: Oh lowkey eine einfache Antwort und wisch weiter…

        Manchmal erinnert mich das sehr an Idiocracy

      • @Muten Roshi die EU interessiert sich nicht für Kommentare auf ifun oder anderen Seiten.

  • Sehen wir demnächst 100.000 Apple-User mit erhobenem iPhone nach Brüssel marschieren?

    • So weit wird es sicher nicht kommen. Selbst Siri AI wäre mir nicht so wichtig, dass ich dafür zu Android wechseln würde. Aber irgendwann, wenn es so weiter geht, wird das dann vorhandene iPhone sicherlich das letzte sein.

  • Mehr als meine Kontaktdaten beim Zahlen zu übermitteln, würde ich mir wünschen, dass bei einer Tap to Pay Zahlung ein Bong übermittelt wird.

  • Es hat den Anschein, dass Tim Apple nicht nur aus strategischen Gründen öfter im weißen Haus auftaucht und gönnerhaft spendet.

    Das aktuelle EU Bashing schlägt da sehr in die gleiche Kerbe wie die Administration des Landes. Für den Profit teilt man da doch mehr der Ideologie. Zumindest solange es sich lohnt.

    Es ist ein Konzern und da läuft es im Kapitalismus eben so. Da sollte man als Nutzer weniger an die romantische Vorstellung die einem Werbung vermittelt glauben und vermehrt hinterfragen ob die persönlichen Interessen im kleinen mit den Produkten zusammenpassen, aber auch ob die Gesamtwirkung seines für die Produkte/Aktien investierten Geldes im größeren Maßstab für die Interessen der eigenen Gesellschaft förderlich sind. Gerade in Hinblick auf folgende Generationen sind diese Machtspiele bedenklich.

  • Weiter so! Der Aktienkurs von Apple hat ja schon gelitten. Sollte weiter fallen!

  • Scheinbar hat Apple es verstanden wie man den Groll gegen die EU befeuert.

    Apple verhält sich wie ein kleines Kind, was seinen Willen nicht bekommt.
    Ganz klar wegen ganzen Stange an Regeln wie USB-C, Reparierbarkeit, Appstoreöffnung usw.

    Da kann man ja die User nicht mehr so schön auspressen und das hat so ein Gatekeeper alles gar nicht gerne.

    Manche Leute, die hier auf Freiheit pochen sind später die, die sich aufregen über diverse Sachen, die sie nicht vorausgesehen haben, weil man nur von der Tapete bis zur Wand gedacht hat.

    Manche können sich gar nicht ausmalen wie viel Macht Big Tech hat und in Zukunft haben wird, wenn man da nicht reglementiert.

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