Weniger Fehlgriffe im Textfeld
iOS 27: Nachrichten-App lässt Sprachtaste ausblenden
Apple räumt mit iOS 27 und iPadOS 27 eine kleine, aber mitunter lästige Stolperfalle in der Nachrichten-App aus dem Weg. Die Schaltfläche rechts im Texteingabefeld lässt sich künftig nicht nur mit einer anderen Funktion belegen, sondern auf Wunsch komplett ausblenden.
Wer nach dem Absenden einer Nachricht regelmäßig versehentlich Diktat oder Sprachaufnahme startet, kann den Bereich damit entschärfen.
Bislang liegt die entsprechende Taste unmittelbar neben dem Pfeil zum Versenden einer Nachricht. Ein Fehlgriff kann deshalb dazu führen, dass das iPhone plötzlich zuhört oder eine Sprachaufnahme vorbereitet. Läuft gerade Musik, kann diese dabei unterbrochen werden.
Justin Bieber machte seinem Ärger Luft
Für zusätzliche Aufmerksamkeit sorgte ein Instagram-Beitrag von Justin Bieber, in dem sich der Musiker genau über diese Anordnung beschwerte. Ihn störte, dass er nach dem Versenden von Nachrichten wiederholt versehentlich Diktat oder Sprachaufnahme aktivierte und dabei seine Musikwiedergabe unterbrochen wurde. Der Beitrag fand entsprechend viel Beachtung.
Ob Apples Änderung unmittelbar auf diese Kritik zurückgeht, lässt sich daraus nicht ableiten. Ganz fremd wäre ein solcher Zusammenhang allerdings nicht. Es wäre nicht das erste Mal, dass Apple auf öffentlichkeitswirksame Kritik prominenter Nutzer mit Änderungen an seinen Produkten reagiert.
Drei Optionen für das Eingabefeld
Unter iOS 27 findet sich dafür eine neue Einstellung unter „Einstellungen > Apps > Nachrichten > Im Textfeld anzeigen“. Dort stehen drei Varianten zur Auswahl. Nutzer können die Wellenform für Sprachaufnahmen anzeigen lassen, stattdessen das Mikrofon für die Diktierfunktion verwenden oder mit „Keine“ vollständig auf eine Taste an dieser Stelle verzichten.
Die Funktionen selbst verschwinden dadurch nicht. Sprachaufnahmen bleiben über die Plus-Taste links neben dem Eingabefeld erreichbar. Für Diktate steht weiterhin die Mikrofontaste unten rechts auf der Bildschirmtastatur zur Verfügung, sofern die Diktierfunktion in den Tastatureinstellungen aktiviert ist.
Die Änderung betrifft dabei nur die Platzierung. Technisch baut Apple seine Spracherkennung parallel weiter aus. Mit SpeechAnalyzer hat das Unternehmen die Grundlage überarbeitet. Ein Vergleich der Entwickler von Inscribe zeigte zuletzt weniger Erkennungsfehler und eine schnelle lokale Verarbeitung.



Sehr gut – ich mag Sprachnachrichten nicht und versende nie welche – ein Segen! Danke.