Anpassbare Kamera-App
iOS 27 könnte versteckte Kamera-Funktionen sichtbarer machen
Apple arbeitet für iOS 27 laut Bloomberg an einer stärker anpassbaren Kamera-App. Nutzer sollen künftig selbst festlegen können, welche Bedienelemente direkt in der Aufnahmeoberfläche angezeigt werden. Dazu zählen etwa Blitz, Belichtung, Timer, Schärfentiefe, Fotostile und Auflösung.
Konkurrenten machen vor, wie Kamera-Apps aussehen könnten.
Eine solche Anpassung wäre durchaus willkommen. Apple hat die Kamera-App in den vergangenen Jahren zwar immer wieder erweitert, viele Funktionen sind dadurch aber auch tiefer in Menüs, Gesten oder die Einstellungen gewandert. Mit iOS 26 wurde die Oberfläche zwar optisch aufgeräumter, gleichzeitig mussten sich Nutzer aber an neue Gesten und versteckte Bereiche gewöhnen. Wir hatten die versteckten Kamera-Funktionen unter iOS 26 bereits ausführlicher beschrieben.
Ähnlich überladen wirkt inzwischen auch die Fotos-App. Apple hat dort über die Jahre immer mehr Funktionen untergebracht, von Bearbeitung und Suche bis zu Sammlungen, Erinnerungen und KI-Werkzeugen. Das ist grundsätzlich nützlich, sorgt aber auch dafür, dass wichtige Optionen nicht immer dort liegen, wo man sie erwartet. Eine frei anpassbare Kameraoberfläche könnte zumindest beim Fotografieren wieder mehr Übersicht schaffen.
Wichtige Funktionen direkt nach vorn holen
Geplant sein sollen sogenannte Kamera-Widgets, die sich oben in der Oberfläche platzieren und frei anordnen lassen. Die Auswahl soll über ein transparentes Fach erfolgen, das von unten eingeblendet wird. Die verfügbaren Elemente könnten in Bereiche wie „Basis“, „Manuell“ und „Einstellungen“ sortiert werden.
Die bisherige Standardansicht soll dabei erhalten bleiben. Wer nur schnell ein Foto oder Video aufnehmen will, dürfte also weiterhin die bekannten Buttons sehen. Interessant wäre die Anpassung vor allem für Nutzer, die regelmäßig mit bestimmten Optionen arbeiten und diese nicht jedes Mal in Untermenüs suchen wollen.
Mehr Ordnung statt noch mehr Verstecke
Noch ist offen, wie Apple die neue Oberfläche konkret umsetzt. Der Ansatz klingt aber sinnvoll: Statt weitere Funktionen hinter Gesten und Menüs zu verstecken, könnten Nutzer die für sie wichtigen Werkzeuge selbst nach vorne holen.
iOS 27 wird voraussichtlich im Rahmen der WWDC vorgestellt, die am 8. Juni beginnt. Bis zur finalen Freigabe im Herbst können sich Details noch ändern.

Ich habe das Gefühl, dass alle Funktionen immer komplizierter, versteckter und weniger selbsterklärend werden. Es gibt einfach zu viele Zusatzfunktionen, die alles unnötig komplizieren. Zwar freuen sich die Profis darüber, aber früher war alles viel einfacher und intuitiver. Das gilt sowohl für die Foto-App als auch für die völlig unbrauchbare Datein-App.
Genau dafür wurde doch die Kamera App schon in iOS 26 neu gestaltet. Die sieht jetzt eigentlich wieder genau so aus wie beim ersten iPhone. Wer nichts einstellen will muss das nicht.
Allein schon die Einstellungen.
Ja, bitte. Die ganzen versteckten Funktionen, die oftmals nur über unerwartete Gesten aufgerufen werden können, sind echt ein UX-Albtraum.
Bahnbrechend..
Das ist das, was ich von Apple erwarte: Die für mich wichtigen Elemente auf der App-Oberfläche im schnellen Zugriff zu haben. Selbst bestimmen, was ich gerne präsent angezeigt hätte und was hinter Menüs verborgen wird. Dass ich das noch erleben darf.
Das wäre mal sinnvoll. Fokus mal wieder mehr auf Usability
Apps brauchen kein Entweder/Oder. Tech kann „Und“: Entwicklergedanke + Nutzerwunsch. Win-Win-Win. User sollten dies oft einfordern imo.