Ein Fingertipp genügt
iOS 27: Das iPhone ändert kompromittierte Passwörter automatisch
Die Passwörter-App kann schon heute darauf hinweisen, wenn ein Kennwort zu schwach ist, mehrfach verwendet wurde oder in einem bekannten Datenleck aufgetaucht ist. Mit iOS 27 geht Apple einen deutlichen Schritt weiter: Auf unterstützten Webseiten soll künftig ein Fingertipp genügen, damit das iPhone ein problematisches Passwort selbstständig gegen ein neues und sicheres austauscht.
Bislang führt die Schaltfläche „Passwort ändern“ in solchen Fällen lediglich zur Webseite des jeweiligen Anbieters. Dort müssen sich Nutzer anmelden, die Kontoeinstellungen finden und den Wechsel selbst durchführen. Apple beschreibt die neue Funktion für iOS 27 dagegen mit den Worten, dass die Passwörter-App schwache oder kompromittierte Kennwörter künftig „ganz ohne Aufwand“ aktualisieren kann.
Safari erledigt den Passwortwechsel
Im Hintergrund arbeiten Apple Intelligence und Safari zusammen. Die Software navigiert selbstständig durch die Webseite, meldet den Nutzer an, sucht die entsprechenden Kontoeinstellungen und ersetzt das alte Kennwort durch ein automatisch erzeugtes starkes Passwort. Anschließend wird dieses direkt in der Passwörter-App beziehungsweise im iCloud-Schlüsselbund hinterlegt.
Damit wird aus den bisherigen Sicherheitsempfehlungen erstmals eine tatsächlich ausführende Funktion. 9to5Mac weist darauf hin, dass die Funktion in den aktuellen Betaversionen allerdings noch nicht durchgehend verfügbar ist. Ob sie bereits mit iOS 27.0 oder möglicherweise erst etwas später startet, bleibt daher abzuwarten.
Nicht jede Webseite wird unterstützt
Apple spricht ausdrücklich von „qualifizierten Accounts“. Die Automatik dürfte entsprechend nur funktionieren, wenn Safari den Anmelde- und Passwortwechsel zuverlässig erkennen und durchführen kann. Komplexe Webseiten, zusätzliche Sicherheitsabfragen oder ungewöhnliche Kontoverwaltungen könnten einen manuellen Eingriff weiterhin erforderlich machen.
Die eigentliche Passwortüberwachung bleibt dabei unverändert. Das iPhone gleicht gespeicherte Zugangsdaten auf Wunsch mit bekannten Datenlecks ab und erkennt außerdem leicht zu erratende oder mehrfach verwendete Kennwörter. Die eigenständige Passwörter-App hatte Apple mit iOS 18 eingeführt.
Deutschland scheint diesmal direkt dabei
Interessant ist die Verfügbarkeit hierzulande. Bei mehreren neuen KI-Funktionen hatte Apple die deutschen iOS-27-Seiten zunächst deutlich eingeschränkt. Die automatische Passwortkorrektur wird inzwischen jedoch ausdrücklich auf der deutschen iOS-Seite aufgeführt und trägt – anders als manche anderen Neuerungen – keinen Hinweis auf eine spätere oder nur englischsprachige Veröffentlichung.
Voraussetzung bleibt ein iPhone mit Apple Intelligence. Dazu zählen das iPhone 15 Pro und 15 Pro Max sowie alle neueren kompatiblen Modelle. Für ältere iPhones bleibt es beim bisherigen Verfahren: Warnung anzeigen lassen, Webseite öffnen und das Kennwort selbst austauschen.


Oh, oh, wenn das mal gut geht.
Ich will das nicht.
Habe viele Passwörter die hier als Kompromittiert angezeigt werden.
Sind aber nur im Internen Netz zugänglich.
Wie sieht’s da mit macOS aus?
Das kann man hoffentlich auch deaktivieren.
Nein im Gegenteil, man muss es aktiv zulassen jeweils.