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iOS 10-Wunschliste: Apple muss Siri aufpolieren, sonst gewinnt Amazons Echo

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Amazons Echo-Lautsprecher, die sprachgesteuerten Bluetooth-Boxen, die sich zum Abspielen beliebiger Musik aber auch als Intelligente Siri-Alternative einsetzen lassen, werden von Tag zu Tag brauchbarer.

echo

Zwar sind die Boxen nach wie vor nur in den USA verfügbar, hier sichern sich die erst seit 300 Tagen erhältlichen Haushaltshelfer aber kontinuierlich gute Rezensionen und sorgen für eine Flut an Youtube-Videos interessanter Bastel-Projekte.

So lässt sich Amazons Echo nicht nur für die Abfrage der Werk voreingestellten Funktionen einsetzen (etwa zum Prüfen der Wettervorhersage, zum Setzen von Timern, zur Bestellung von Klopapier und zur Wiedergabe einer passenden Spotify-Playlist) der Dienst arbeitet auch mit eigenen Hobby-Projekten zusammen, versteht sich auf Web-Dienste wie IFTTT, mit deren Hilfe fast beliebig viele Quellen angesprochen werden können und integriert inzwischen so viele Smart Home-Drittanbieter, dass sich der Echo zur veritablen Homekit-Alternative mausert.

10 Dinge die Amazon Echo kann, Apples Siri aber nicht

Um es kurz zu machen: Der seit Juni 2015 erhältliche Echo kann gar nicht früh genug in Deutschland aufschlagen. Nicht nur, um uns den Alltag zu erleichtern – ein globaler Rollout würde auch den Druck auf Apple erhöhen, die hauseigenen Angebote zu verbessern.

Siri etwa, die seit vier Jahren aktive Sprachassistentin Apples ist noch immer nicht in der Lage mit Drittapplikationen zusammen zu arbeiten. Die Spotify-App auf dem iPhone lässt sich zwar starten, um den Streaming-Dienst ordentlich steuern, bedienen und durchsuchen zu können, müssen iPhone und iPad aber weiterhin in die Hand genommen werden. Die Verknüpfung eigener Befehle sieht Apples Sprachassistentin eben so wenig vor, wie die Integration in Bastelprojekte. Auch auf offizielle Siri-Partner verzichtet Apple noch immer.

Zwar hat sich Cupertino in den vergangenen Jahren darum bemüht, die iPhone-Assistentin nicht vollständig zu ignorieren – Siri lässt sich inzwischen durch Zuruf aufwecken, kann System-Einstellungen setzen und reagiert stets mit tagesaktuellen Witzchen auf Feiertage, Geburtstage und bevorstehende Apple-Events – eine funktionale Weiterentwicklung lässt sich jedoch nicht erkennen.

Das letzte Negativ-Beispiel: Der Verkaufsstart des Apple TV 4. Hier verzichtete Apple Anfangs auf die Option Passwörter zu diktieren und Sucheingaben einzusprechen. Und damit nicht genug: Die Siri-Variante, die Apple auf der TV-Box abgelegt hat, hat ihren Funktionsumfang, im direkten Vergleich mit ihrem iPhone-Pendant, sogar ordentlich verschlankt. Auf der Mattscheibe kann Siri keine Timer setzen und nicht rechnen, lässt die Universal-Suche nur bei ausgewählten Applikationen zu und hat immer noch Probleme damit, englische Titel in deutsch eingesprochenen Suchanfragen zu verstehen.

Apple, dies unterstreicht Amazons Hobby-Projekt mit Bravour, muss Siri ordentlich aufbohren um sich zukünftig gegen den Frontalangriff des Online-Versenders behaupten zu können. Dieser steuert inzwischen auch Lichter, kann mit selbstgeschriebenen Programmen auf dem Rasperry Pi und, ohne zu murren, auch mit all jenen Anbietern von Smart Home-Produkten zusammenarbeiten, die noch keine HomeKit-Lizenz bei Apple beantragt oder bewilligt bekommen haben.

Eigene IFTTT-Kommandos für den Amazon Echo

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18. Apr 2016 um 10:39 Uhr von Nicolas Fehler gefunden?


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