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Abo-Offensive trägt Früchte

In-App-Ausgaben steigen: 2018 mit Pro-Kopf-Umsatz von 70 Euro

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Das auf Mobil-Anwendungen spezialisierte Analyse-Unternehmen Sensor Tower ist sich sicher: Apples Fokus auf In-App-Abonnements hat die im App Store erzielten Umsätze ordentlich in die Höhe schnellen lassen. So ließ der durchschnittliche US-Nutzer im vergangenen Jahr $79 (umgerechnet ~70 Euro) in Apples Software-Kaufhaus.

Der Pro-Kopf-Umsatz liegt damit 36 Prozent über den $58 (umgerechnet 51,50 Euro), die noch 2017 erzielt wurden. Über die Hälfte des verprassten Geldes (56 Prozent) soll dabei in Spiele investiert worden sein. Die $35, die nicht für Spiele ausgegeben worden, landeten in den App Store Kategorien „Entertainment“, „Music“, „Soziale Netze“ und „Lifestyle“.

Hier dürften vor allem Netflix- und Spotify-Kosten eine hohe Rolle gespielt haben – beide Unternehmen bietet die In-App-Bezahlung inzwischen jedoch nicht mehr für Neukunden an.

Wie ertragreich mobile Spiele noch immer sind, verdeutlicht das Beispiel „Brawl Stars“. Der erst kürzlich gestartete Titel des Publishers Supercell hat nach nur zwei Monaten am Markt einen Umsatz von 110 Millionen US-Dollar generiert.

Sensor Tower Us In App

via techcrunch

Dienstag, 12. Feb 2019, 10:23 Uhr — Nicolas
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  • Der Typ mit dem Glas in der Hand und der endgeilen Täto ist auch total happy.

  • Tja aber es gibt aber auch Ausnahmen…. mein Kopf ziehe ich da bequem aus der Schlinge und der Analyse !

    • Ich kenn überhaupt keinen der derart Geld im AppStore ausgibt, insofern seh ich dich nicht als Ausnahme und wundere mich stattdessen wie andere es schaffen trotzdem so einen Schnitt hinzukriegen, die müssen ja Unsummen ausgeben

      • Dito – dies bedeutet aber, dass es einige Menschen geben muss, die ein vielfaches davon ausgeben.

      • Wundert mich auch. Ich glaube ich habe letztes Jahr nicht mal 2€ dort gelassen. Die meisten Apps habe ich vor Jahren gekauft und nutze sie bis heute immer weiter mindestes solange sie gepflegt werden.

      • Du kennst KEINEN, der über eine iOS-App ein Abo für Netflix, Apple-Music, Spotify, Readly, usw. abgeschlossen hat?
        Ja dann…

    • Toll! Und ich habe bestimmt 400€ im AppStore ausgegeben.

  • Boa, 80$ im Jahr! Das sind ja fast 7$ im Monat… :-)

    Nein, ich bin auch kein großer Fan von Software-Abos, aber hier finden sich ja immer wieder Kommentare die das ohne Wenn und Aber, in jedem Fall, immer überall, ganz grundsätzlich ablehnen. Diesen Anti-Abo und Anti-In-App-Kauf Fundamentalismus finde ich ebenso unsinnig wie den Trend für jede Furz-App ein Abo von 3,99 pro Monat einzurichten.

    Natürlich ist mir nicht jede App und nicht jede Funktion ein Abo wert, aber bei der Hand voll richtig guter Apps die ich jeden Tag produktiv einsetzte und die mir das Leben vereinfachen ist es mir das auch wert.

    Ich denke mit den bisherigen einmaligen App-Preisen von ein paar Euro lässt sich keine Software dauerhaft sinnvoll pflegen. Entweder würde man also auch bei mobilen Apps direkt deutlich tiefer in die Tasche greifen wie z.B. am Desktop auch (30, 50 EUR sind ja für eine Version keine Seltenheit und noch eher günstig) oder man wird eben über einen längeren Zeitraum mehrfach zur Kasse gebeten. Unter dem Strich muss die Entwicklung ja bezahlt werden.

    Dass der Durschnittsnutzer dafür keine 10$ im Monat ausgibt zeigt ja, dass man die „Abo-Flut“ selbst ganz gut steuern kann. Man sucht sich einfach die Angebot heraus die es einem persönlich wirklich wert sind und den Rest nutzt man einfach nicht.

    • Danke! Endlich ein sinnvoller Kommentar, dessen Standpunkt ich zu 100% teile.

    • Das sehe ich genauso! Es gibt Apps, dort ist es Sinnvoll – und es gibt Apps, da ergibt das einfach keinen Sinn! Leider ist das bei letzterem meist der Fall..

    • Es geht hier aber (in erster Linie) nicht um „Software-Abos“ (z.B. für eine Kalender-App), sondern um „Medien-Abos“, die über iOS „In-App“ abgeschlossen werden: Zitat aus dem Artikel: „Hier dürften vor allem Netflix- und Spotify-Kosten eine hohe Rolle gespielt haben“.

  • Apple hat das mit den ganzen „Pay-to-win“ und „Abos“ mit zu verschulden. Aber wenn man sieht wie die seit kurzem den Entwicklern dazu raten auf Abos umzusteigen, versteht man die ganze (Grund-) Idee, mit der Apple das damals ins Leben gerufen hat. Der Plan war schon damals zur gegebener Zeit mehr Einnahmen durch Abos, etc. zu erzielen, als durch den Einmalpreis einer App – sehr clever und scheint ja langsam aufzugehen…

    • Was hat Apple zu verschulden? Das sie Umsatz machen? Du wirfst einfach irgendwas in den Raum. ;)

      • Apple hat großflächig mit dem ganzen „In-App-Purchase“ angefangen, es salonfähig gemacht, anstatt sich von Anfang an ernste Gedanken über eine gescheites Upgrade-Verfahren der Apps zu machen ;)

      • Ich finde es gut, dass man eine „Grundapp“ hat und die bei Bedarf/nach Gefallen per inApp-Kauf upgraden kann. Wüsste nicht, was daran verwerflich sein sollte.

      • @Tho
        Es geht nicht um in-app Käufe, sondern um Abos die monatlich genau so viel kosten wie der ehemalige in-app Kauf. Und daran ist gar nichts gut, außer für den App Store Besitzer und den Entwickler.

      • @maurice, bitte entschuldige! Ich habe deinen Beitrag falsch gelesen/verstanden.
        Du und Phil, ihr habt vollkommen recht.

      • @Tho
        Dafür brauchst du nicht nicht zu entschuldigen. Fehler passieren. Alles in Ordnung.

  • Apple soll dafür in der Hölle schmoren.

  • Danke Fortnite. Danke Fifa. Danke Supercell.

  • Die Statistik sagt doch überhaupt nichts aus, wenn demgegenüber nicht die Zahlen der App-Käufe gegenübergestellt werden.
    Die meisten Apps und Spiele sind inzwischen in ihrer Basisversion kostenlos und lassen sich per einmaligem In-App-Kauf zur Vollversiin erweitern. Das hat ja überhaupt nichts mit den umstrittenen Abo-Modellen zu tun.

  • Tut mir leid, dass ich euren Durchschnitt versaue, ich habe aber noch nicht einen Euro für einen In-App-Kauf ausgegeben und gedenke dies auch zukünftig nicht zu tun.

  • Instagram:Darkchild242

    Diese In-App-Käufe werde ich nie unterstützen. Dann zahle ich lieber mehr einmalig und kann es in vollen Umfang nutzen.

  • Den jährlichen In-App-Kauf für Eure iFun-App bezahle ich sehr gerne!

    Extra dafür schalte ich die Einschränkungen aus und danach auch gleich wieder ein. Ansonsten versaue ich den Abschnitt ebenfalls: keine weiteren Abos bei mir. Ich zahle gerne für eine Software; auch höhere Beträge, aber ich mag keine Abos abschließen.

  • Komisch das das früher auch alles ohne Abo mit Einmalkäufen ging. Egal ob nun eine Bürosoftware 300 gekostet hat oder ein Tool für 10. Abos sind nur dazu da den Gewinn zu maximieren und aus den Kunden den letzten Cent zu drücken. Was bei Video oder Musik noch sinnvoll sein mag, ist spätestens bei ToDo Listen oder Haushaltsbüchern nur noch absurd. Wer das mitmacht, dem ist echt nicht zu helfen.

  • Wenn ich mir manche Spiele so anschaue… sind zwar In-Apps und keine Abos, aber es gibt gebügend die 100€ einfach mal so für digitale Inhalte ausgeben, also denke ich, der Schnitt über die Nutzergruppen kommt nicht von ungefähr zustande.
    Es gibt ja 1000€-Abos, die ziehen den Schnitt dann schon wieder rauf ;)

  • DAZN und Netflix laufen über mein iTunes Abo, dann wird es etwas günstiger als 200€ im Jahr durch die iTunes Karten Rabatte

  • Abo ist scheisse!!! Ich werde nie eines abschließen, für eine App….

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