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Nach "Spotify Connect"-Umbau

HomePod-Konkurrent: Spotify sucht Hardware-Manager

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Vor nicht all zu langer Zeit informierte der Musik-Streaming-Dienst Spotify darüber, dass man die Spotify Connect-Unterstützung auf zahlreichen Drittanbieter-Geräten entfernen würde.

Spotify Connect 700

Drahtlose Lautsprecher von Onkyo, Denon, Marantz, Bang & Olufsen, Pioneer und Yamaha, die sich bislang auf das Abspielen von Spotify-Songs verstanden, deren Wiedergabe über die iPhone-App des Unternehmens angestoßen wurde, kappten ihre Verbindungen und beschnitten den bis dahin vorhandenen Funktionsumfang.

Zur Erinnerung: Spotify Connect erlaubt es, den Musikdienst direkt auf dem Lautsprecher zu starten, und das iPhone oder ein anderes Gerät lediglich als Fernbedienung zu benutzen. Die Musikwiedergabe wurde also auch dann nicht unterbrochen, wenn das iPhone ausgeschaltet oder das WLAN-Netz verlassen wurde.

Doch warum änderte der Streaming-Anbieter seine Schnittstelle und sorgte für einen Feature-Verlust bei zahlreichen Drittanbieter? Eine Frage zu der der Branchen-Dienst musically.com nun eine mögliche Antwort präsentiert.

So sucht Spotify aktuell nach neuen Mitarbeitern, die sich um Hardware-Produkte des Unternehmens kümmern sollen. Die Theorie: Spotify wird demnächst einen eigenen Speaker lancieren, der es direkt mit Apples HomePod aufnehmen soll.

Zu den Aufgabengebieten des „Operations Manager – Hardware Product“ gehören laut der hier veröffentlichten Stellenausschreibung die Verwaltung von Inventar und Fertigungsstätten, die Zusammenarbeit mit dem Support, um so das Nutzererlebnis des Hardware-Produktes zu verbessern und der Aufbau der Produktsparte Hardware.

Die Vollzeit-Stelle ist für Stockholm ausgeschrieben.

We are looking for a passionate and seasoned Operations Manager that will contribute in the creation of innovative Spotify experiences via connected hardware. You will define and manage Distribution, Supply, Logistics, fulfillment and Customer Service for Hardware Products. You will also work with partners to deliver the optimal Spotify experience to millions of users. Above all, your work will impact the way the world experiences music.

Dienstag, 20. Feb 2018, 15:39 Uhr — Nicolas
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  • Kann gut gehen! Jedoch könnte das auch der Gnadenstoß sein …bin gespannt! Erwarte jedoch letzteres…!

  • Och nee das ist doch Schwachsinn… stell man sich mal vor in 80ern hätte jedes Musiklabel seinen eigenen Ghettoblaster rausgebracht.

    • Nur mit dem unterschied, dass es sich hier um kein Label sondern an den Dienstleister handelt. Außerdem hat ist das schon gegeben, Tonband in verschiedensten Ausführungen,Kompaktkassette, dcc, MiniDisc, DAT, CD, SACD, HDCD und natürlich die Schallplatte,alles schon gehabt. Wie bei Speicherkartenformate auch, waren manche davon auch nur Hersteller gebunden. Diese haben Lizenz die Laufwerke weiterverkauft, die von heute auf morgen Format wieder verschwanden.

    • Da waren die Ghettoblaster aber auch nicht restriktiv, der konnte jede Kassette / CD jedes Labels abspielen. So simpel ist das bei den neuen Smarten Lautsprechern nicht mehr. Wobei die Bezeichnung „smart“ für mich die Verballhornung schlechthin ist.

  • Wird wahrscheinlich nur Spotify zulassen und nur die Hälfte kosten gegenüber dem Homepod. Ich persönlich empfinde sonos immer noch als den besten kompromiss zwischen Anzahl Dienste, Sound und Preis.

  • Ja genau, am Ende stell ich mir nen Blecheimer von jeder größeren Firma ins Haus

    • Richtig, verstehe das auch nicht. Sollte es dazu kommen gewinnt mMn das System, das die meisten Dienste bietet. Dass es Spotify wird wage ich zu bezweifleln, aber ich bin gespannt. Zumindest belebt jede Konkurrenz das Geschäft.

      • Ob ihr das versteht oder nicht, entscheidend für solche Richtungen ist die Kaufkraft. Solange sich die Dinger gut verkaufen, werden Hersteller in diese Richtung denken. Ob einem selbst das passt oder nicht, ich brauche so etwas auch nicht.

  • Genau, ich kappe erst bei diversen Herstellern die Verbindung, danach suche ich Hardwarepartner, die dann Monate später vielleicht mal was fertig haben. Top-Strategie, so von der Kundenfreundlichkeit her… :-/

  • Weil der HomePod ja nur ausschließlich Musik abspielen kann…

  • Was soll das bringen außer weniger Abonnenten ?

  • Wenn sie anfangen den Sonos support aufzugeben werde ich definitiv zu Apple Music wechseln

  • Ich hab die grossen getestet und festgestellt das Deezer für mich das beste Streaming Angebot in Sachen Musik ist. Schade das die so selten erwähnt werden.

  • Die sind DUMM ! Damit treibt Spotifiy Kunden wie mich nur in die offen ausgebreiteten Arme von Alexa und Amazon Music ! Und fertig ist der Lack !!!

    • Stimmt, damit vertreibt man nur die Kunden, oder übersehe ich da was? Ich hätte eher vermutet, dass die Spotify als Dienst auf möglichst vielen Geräten versuchen zu integrieren = großer Kundenkreis . Mit der Maßnahme verringern die doch nur den Kreis der potentiellen Kunden.

      • Ja, vermutlich denkt ihr zu Lokal, als zu global. Deutschland ist immer ein schwieriger Markt für Entwicklungen und Technologie. Vor allem ist das, was wir kaufen können, längst nicht mehr Standard auf der Welt.

  • Stefan B. aus H

    Schwachsinnige Idee(n) der Firmen. Als nächstes kommen die Musiker noch unter Exklusivvertrag.
    Dann folgen Konsumgüter wie Waschmittel, Pizzen, Puddings. Wo soll das enden?

  • Meine beiden schon recht alten Denon Receiver hatten bis dato nur eine rudimantäre Spotify-Unterstützung. Plötzlich nach langen Jahren haben sie mir ein Update angeboten, dessen Hauptinhalt Spotify-CONNECT war. Auf meine Nachfrage teilte mir den Denon mit, dass Spotify die Unterstützung für Geräte mit dem alten Protokoll einstellt. Deshalb hätten sie sich dazu entschlossen, Spotify-connect bei meinen Geräten nach zu liefern. Ich war äußerst angenehm überrascht und Denon hat jetzt einen ganz dicken Stein bei mir im Brett.

    Also, der böse Bube ist nicht Spotify, die anderen Drittanbieter sind einfach nur zu faul, ihre Geräte auf den neusten Stand zu bringen.

    • aber geht spotify auf ein aktuellen denon dann in zukunft gar nicht mehr oder wird nur auf zukünftigen denon verstärkern nicht mehr implementierbar sein?

    • Endlich jemand der den Artikel nicht nur gelesen, sondern auch verstanden hat.

      • Ich kenne mich mit Spotify-Connect nicht aus, habe auch keinen Receiver mit solchen Funktionen und lese im Artikel Spotify-Connect wurde entfernt, eine alternative ist nicht verfügbar. Und @Andreas sagt er hat Spotify-Connect auf seinen Denon-Geräten erhalten.
        Des weiteren ist Denon als betroffenes Unternehmen im Artikel aufgelistet.
        Was verstehe ich und die anderen nun nicht? Das Spotify-Connect nicht mehr funktioniert?

    • Genau daran mangelt es bei vielen Herstellern. Meine Marantz Consolette bekommt seit langer Zeit kein Update mehr und die App ist mit dem 64 Bit zwang aus dem AppStore geflogen. Ich werde im Leben kein Gerät von Marantz mehr kaufen. Deshalb bin ich auch immer noch bei Apple weil es hier lange Support gibt. Die Consolette kostete übrigens zur Einführung 1000€. So viel habe ich natürlich nicht bezahlt aber ist schon schwach von denen relativ früh den Support einzustellen.

  • Langfristig betrachtet wird das Rennen zwischen Google, Apple und Amazon laufen. Amazon nur, weil sie einen aktuell großen Vorsprung haben. Da muss man abwarten, ob apple oder amazon den zweiten Platz belegen werden. Auch wenn google altuell zurück liegt, dürfte das in 5 Jahren anders aussehen.

    • Langfristig betrachtet gab es immer schon Überraschungen, was sind schon fünf Jahre? Betrachte ich die Zeit der Home Computer, in der jeder eine eigene Schnittstelle hatte und schaue mir an, dass heute alle Geräte mit allen Computern funktionieren, ist der Trend eigentlich klar: zu Anfang gibt es immer eine Zeit, in der jeder Hersteller sein eigenes Süppchen kocht. Dann wird der Markt abgegrast und schlussendlich verlieren alle. Ab dem Moment kommen Standards, so dass alles mit allem funktionieren wird. Apple ist die einzige Ausnahme die ich kenne. Und auch nicht ganz, mit einem iPhone kann ich auch einen Google Kalender oder Microsoft Konto abfragen, sowie Spotify nutzen. Am Ende des Tages wird der Hersteller gewinnen, der ein universelles Angebot hat, dass möglichst viele Kunden erreicht. Schaut man sich Spotify an, sind die sehr attraktiv für die Hersteller, kein smarter Lautsprecher außer vielleicht der HomePod unterstützt sie nicht. Bei Google ist das anders, zumindest noch. Könnte sich auch irgendwann ändern. Apple-Nutzer sind hier eine eigene Spezies, weil sie auch heute noch akzeptieren, auf einer Insel leben zu wollen. Davon kann Apple zumindest auch noch heute profitieren, aber sicherlich nicht mehr bei den nächsten Generationen.

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