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Enttäuschend in mehrfacher Hinsicht

HomePod 2 lockt (uns) nicht: HomePod mini wird teurer

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Nach neuen Produktankündigungen Apples stehen wir häufig mit der beinahe schon reflexhaft gezückten Kreditkarte vor der Auslage des Apple Online Stores und grübeln hier dann darüber, wie wir die unvermeidliche Anschaffung der jüngsten Produkt-Neuvorstellung am besten vor uns selbst rechtfertigen.

Homepod Homekit

Der gestern neu angekündigte HomePod der zweiten Generation, will diesmal jedoch keine Begehrlichkeiten wecken. Während wir uns zur Anschaffung der ersten Generation 2018 noch auf den Weg nach England gemacht haben – in Deutschland startete der Siri-Lautsprecher bekanntlich erst später – blicken wir nun sehr nüchtern auf den Nachfolger.

Enttäuschend in mehrfacher Hinsicht

Davon abgesehen, dass es zwischenzeitlich ganz danach aussah, als würde sich Apple komplett von der Fertigung des großen HomePod-Lautsprechers zurückziehen, enttäuschte der akustisch überragende Speaker im Alltag gleich in mehrfacher Hinsicht.

Anfangs irritierte die unglücklich gelöste Übergabe von Audio-Inhalten des iPhones zum HomePod sowie die fehlenden Radio- und Input-Optionen, die keine Bluetooth-Übertragung und keine Kabelverbindungen zuließen.

Als Apple dann das Abspielen von Radiosendern ermöglichte, fielen diese immer wieder aus, waren teils über Wochen nicht mehr verfügbar oder reagierten plötzlich nicht mehr auf Sprachkommandos, die zuvor eigentlich immer funktioniert hatten.

Zudem vermittelte Apple schon früh den Eindruck, kein wirkliches Interesse an einer ernsthaften Weiterentwicklung der HomePod-Software zu haben und verzichtete nahezu vollständig darauf Streaming-Dienste von Drittanbietern in den HomePod zu integrieren.

Wo Sonos den einfachen Zugriff auf über 60 Streaming-Dienste ermöglicht, will Apple eigentlich nur die Verbindung mit Apple Music zulassen – und dies oft auch geplagt von Abbrüchen und Audio-Aussetzern.

Auch die Integration in das Apple-Ökosystem wurde viel zu langsam und viel zu verhalten vorangetrieben. HomePods als Rechner-Lautsprecher am Mac, HomePods als Apple TV-Lautsprecher, HomePods auf Reisen, HomePods mit mehreren Anwendern – vieles funktionierte nicht, war bzw. ist zu umständlich oder wurde (zu) spät implementiert.

Immer mehr Hardware-Defekte

Im Laufe der Jahre erreichten uns dann immer mehr Erfahrungsberichte von Anwender, deren HomePods „durchbrannten“ oder sich mit einem lauten Knall verabschiedeten.

Weder lockt uns die neue Generation des HomePod, noch würden wir diese derzeit zum Kauf empfehlen und raten dazu, vor einer möglichen Bestellung erst mal die ersten Anwender-Berichte abzuwarten.

10 Euro mehr für den HomePod mini

Bessere Noten, gerade was sein Preis-Leistungs-Verhältnis angeht, würden wir dem HomePod mini ausstellen. Allerdings hat Apple auch hier nachjustiert. Zusammen mit der Präsentation der 2. HomePod-Generation wir der HomePod mini jetzt 10 Euro teurer verkauft als bislang und kostet nicht mehr 99 Euro sondern 109 Euro.

Homepod Mini 109

19. Jan 2023 um 18:10 Uhr von Nicolas Fehler gefunden?


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