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Micro-Zahlungen für Einzelartikel

Google Subscribe startet ohne deutsche Medien-Partner

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Im Rahmen der sogenannten News Initiative, mit der Google etablierte Journalismus-Angebote in Zeiten des digitalen Nachrichtenkonsum stärken will, hat der Suchmaschinen-Anbieter Google heute den Start der Abo-Funktion Google Subscribe bekanntgegeben.

Zahlung

Die neue Funktion nutzt die im persönlichen Google-Konto hinterlegten Daten, um Micro-Zahlungen für Einzelartikel, Digital-Abos und langfristige Zeitungs-Abonnements mit nur einer Touch-Geste zu beauftragen. Laut Google soll das Abonnieren und Bezahlen von herkömmlichen Zeitungsinhalten so nicht nur attraktiver gestaltet, sondern auch von der umständlichen Registrierung befreit werden, die potentiell interessierte Leser bislang von der schnellen Abo-Bestellung abgehalten haben soll.

Micro-Zahlungen für Einzelartikel

Google Subscribe kümmert sich dabei nicht nur um die Account-Erstellung und die Übertragung der Zahlungsmodalitäten, sondern loggt Nutzer auch automatisch in die jeweiligen Premium-Bereich der abonnierten Angebote ein.

Zum Start verzichtet das Angebot, das in den vergangenen sechs Monaten Piloten mit 60 News-Organisationen in 18 Ländern gefahren hat, jedoch komplett auf deutsche Partner.

Google Laender

So wird Google Subscribe zum Launch mit folgenden Partnern starten: Les Échos, Fairfax Media, Le Figaro, the Financial Times, Gannett, Gatehouse Media, Grupo Globo, The Mainichi, McClatchy, La Nación, The New York Times, NRC Media, Le Parisien, Reforma, la Republica, The Telegraph, USA TODAY NETWORK andThe Washington Post

Weitere Anbieter sollen dann nach und nach folgen. Der Konzern erklärt sein neues Angebot auf dieser Übersichtsseite.

Mit “Subscribe with Google” könnt ihr mithilfe eures Google-Kontos ein Abonnement auf den teilnehmenden Nachrichtenseiten erwerben. Wählt das gewünschte Publisher-Angebot aus und klickt einfach auf „Abonnieren“. Ihr werdet automatisch auf der Website angemeldet und könnt sicher und privat bezahlen ‒ mit jeder gültigen Kreditkarte, die ihr in der Vergangenheit bei Google verwendet habt. Von da an könnt ihr mit „Sign In with Google“ auf die Produkte des jeweiligen Publishers zugreifen. Google erledigt die Abrechnung, hält eure Zahlungsmethode sicher und macht es euch leicht, eure Abonnements an einem Ort zu verwalten.

Dienstag, 20. Mrz 2018, 19:17 Uhr — Nicolas
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  • Mal ganz davon ab, dass ich mit Google auch keine Partnerschaft eingehen würde, muss sich der Journalismus hierzulande langsam mal etwas gegen die schwindende Leserzahlen überlegen. Konkretes Beispiel: wir haben hier eine regionale Tageszeitung. Die würde ich nie abonnieren, weil eine Tageszeitung überhaupt nicht in meinen Alltag passt. Mich interessieren außerdem nur die lokalen Bericht Erstattungen, für alles andere gibt es bereits genügend Medien auch mit Hintergrundberichten. Ein online-Abo kostete 5,90 €, das war ich bereit zu bezahlen, auch wenn ich über Monate zum Teil gar nichts von den Artikeln gelesen habe, weil mich diese zum Teil nicht interessiert haben. Stillschweigend hat man die Kosten dann auf 10,90 € erhöht, darüber nur in der Print Ausgabe informiert, die ich ja nicht lese. Somit habe ich mich kräftig beschwert und konnte gottseidank aus dem Abo raus. Das Ende vom Lied ist, dass ich jetzt eine Woche warte, bis die mich interessierenden Artikel freigeschaltet werden, ich zahle also gar nichts und bekomme die Informationen nur etwas später. Als ehemaliger Werbekunde verzichte ich als Gegenleistung auch auf Schaltungen von anzeigen, deren Reichweite im Internet ohnehin deutlich höher ist. Ich denke, das Ableben von Tageszeitungen ist gezählt und nur noch eine Generationenfrage, wenn sich die Verlage nicht umgehend etwas einfallen lassen. Fachmagazine sind außen vor, weil diese ja noch konkretere und aufwändig recherchierte Artikel bringen. Laterpay übrigens auch so ein schönes Modell, was hierzulande auch eingesetzt wird und von dem ich schon profitiert habe. So ein Artikel kostet dann zwölf Cent, aber ich bezahle dann wirklich für das, was mich tatsächlich interessiert.

    • Tom von der Isar

      Ich geb Dir recht, ABER Du bist auch das Problem!
      Also genauer gesagt der Deutsche, für den immer alles stimmen muss, anstatt zu sagen das war geil, Zahl ich mal was für.
      Darum hat sich leider laterpay noch nicht durchgesetzt und Google wird als Feind gesehen, während jeder andere x-beliebige Kiosk gut wäre.
      …uns dass jeder Deutsche es besser weiss, anstatt es besser zu machen. Darum bitte „das denke ich“ an meinen Text anfügen ;)
      Also: Ich finde das ne gute Sache.

      • Stimmt Tom, warum hat Stephan zu der Preiserhöhung auf 10,90€ nicht einfach „Das war geil“ gesagt… Leute gibt’s…

  • Ich nutze gerade ein Probeabo für einen Monat für 1€ der NZZ. Nach Ablauf des Probemonat kostet sie 10€. Das finde ich auch korrekt.
    Es handelt sich um die Deutschlandausgabe. Mir gefällt die leicht andere Sichtweise aus der Schweiz.
    Ich lese die NZZ nicht immer und auch nicht alle Artikel und ich würde auch noch zwei weitere Zeitungen, in denen ich immer mal wieder stöbere, zu diesem Preis abonnieren.
    Das würde mich nicht teurer kommen als ein herkömmliches Abo und ich kann verschiedene Meinungen und Berichte lesen.
    Meine Lesezeit ist begrenzt und beide Seiten hätten eine Vorteil.
    Google wären keine Alternative für mich. Die wissen schon zuviel von mir.
    Manchmal lese ich noch bei Blendle.

  • Eine perfekte Methode für Google, nun auch zukünftig direkt etwas über die wirklichen Interessen der User zu erfahren. Sehr clever. Sehr gefährlich.

    • Das war auch mein erster Gedanke.

      • Schau Mal nach, welche Daten Deine online-abonnierte Tageszeitung (o.ä.) über Dich so sammelt, und mit welchen Datenanalyse-Firmen sie diese Daten teilen oder letztere damit beauftragen. Von wegen Interessen und so. Da ist so manche Publikation nicht zimperlich, selbst wenn sie im redaktionellen Teil besonders gerne die amerikanischen Daten-Kraken beschimpfen. Sei dir sicher: wenn du in dein NZZ Abo eingeloggt bist, dann laufen deine Interessen (mindestens) über deren Analyse Tools. Das wäre schön einfach, wenn da nur die bösen 3 aus dem Valley wären. Guck Mal was dein nächstes Auto über dich preisgibt usw, usw…. Das gefällt unserer Wirtschaft (inkl. Medien) und Politik ganz gut, wenn alle mit dem Finger auf Google zeigen und die Bürger mittlerweile regelrecht Angst vor denen haben. So kann man nämlich unbemerkt in vielen dunklen Ecken genau das gleiche machen. Sicherheitsbehörden, Unternehmen, Medien – Alle! Und das, im Gegensatz zu Google, völlig intransparent.

  • Find ich ein gutes Konzept. Wenn es hilft!
    Und mich wundert es auch nicht das keine Deutschen dabei sind. Bei der panischen Angst Vertrags- und Kundendaten aus der Hand geben zu müssen…

  • Dann also noch mehr News Spam mit unerträglichen Link-Bait Überschriften. Das ist ja jetzt schon kaum auszuhalten.

  • Redet mit. Seid nett zueinander!

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