Nutzer entscheiden über Aktivierung
Gemini 3 verknüpft Google-Apps für bessere Antworten
Mit „Personal Intelligence“ erweitert Google seinen KI-Assistenten Gemini um die Möglichkeit, persönliche Daten aus verschiedenen Google-Diensten zu verknüpfen. Auf diesem Weg soll Gemini nicht nur generische Antworten liefern, sondern in der Lage sein, Zusammenhänge innerhalb des Google-Ökosystems herzustellen.
Zum Start wird das neue Angebot allerdings nur in den USA verfügbar sein. Dort sollen zunächst Nutzer mit einem AI-Pro- oder einem AI-Ultra-Abonnement von Google die Möglichkeit erhalten, Gemini mit Inhalten aus Anwendungen wie Gmail, Google Fotos, YouTube und der Google-Websuche zu verbinden. In der Folge kann der KI-Assistent die aus diesen Quellen bezogenen Informationen kombinieren und bei Anfragen berücksichtigen.
Auf dieser Basis soll es beispielsweise möglich sein, bessere Antworten auf Detailfragen zu liefern oder Vorschläge zu machen. Dabei soll es für die Nutzer stets nachvollziehbar bleiben, welche Quellen für die Beantwortung herangezogen wurden.
Personalisierte Antworten durch Verknüpfung von Diensten
Dank der Möglichkeit, individuelle Bedürfnisse und Präferenzen zu verstehen, sollen die Antworten von Gemini deutlich an Qualität gewinnen. Fragt ein Nutzer beispielsweise nach Empfehlungen für Chicago, erhält er keine allgemeine Rangliste, sondern auf den persönlichen Kontext zugeschnittene Vorschläge. Gemini könne Reisebuchungen in Gmail mit dem Interesse an Naturfotografie aus Google Fotos kombinieren und etwa einen Besuch im Alfred Caldwell Lily Pool im dortigen Lincoln Park vorschlagen.
Ein anderes Beispiel von Google bezieht sich auf mithilfe von Googles „Personal Intelligence“ mögliche produktive Problemlösungen. Wenn Nutzer nach Winterreifen suchen, könne Gemini Versicherungsunterlagen in Gmail heranziehen, um die genaue Fahrzeugmarke und das Modell zu identifizieren und sicherzustellen, dass die angezeigten Empfehlungen wirklich passen.
Aktivierung durch Nutzer vorausgesetzt
Gemini konnte zwar bislang schon Informationen aus den Google-Apps abrufen. Das neueste Modell Gemini 3 sei nun jedoch in der Lage, logische Schlüsse über verschiedene Google-Dienste hinweg zu ziehen. Google betont, dass die neuen Funktionen standardmäßig deaktiviert sind. Der Nutzer muss aktiv entscheiden, dass er Gemini mit den Google-Apps verbinden will.
Also die Dinge, die Apple vor ca. zwei Jahren gezeigt, aber bislang noch nicht geliefert hat.
Vielleicht lehrt sie das, in Zukunft nicht für Vaporware zu werben, sondern nur für konkrete Produkte, die auch wirklich bald kommen.
Tim wird da nichts mehr lernen.
Der hat sich ja seit dem iPhone 4 regelmäßig links und rechts von allen überholen lassen und oft technologiedemonstratoren ausgeliefert, die erst ausgereift waren, als wirklich jeder von der Konkurenz das auch schon implementiert hatte.
Mit graut’s vor dieser Entwicklung. Was damit alles für Schindluder getrieben werden kann, mag man sich gar nicht ausdenken. Schöne schnöde Welt.
mimimi
@eljobso – ich glaube, du bist dann der Erste, der sich über den Datenschutz (wiedermal) beschwert, wenn sich deine Daten in fremden Händen befinden. Vielleicht, aber nur vielleicht, hast du dann das eigentliche Problem verstanden.
Du musst es ja nicht nutzen
Wenn es im Hintergrund läuft, muss er es zwar nicht nutzen hat aber trotzdem das Problem ;)
So etwas sagt nur, wer KI noch nie richtig ausprobiert hat..
Immer verlass‘ dich blauäugig darauf, ohne zu Hinterfragen. Komm mir dann nicht wg. Datenschutz.
Hat man zu google.de auch gesagt und nichts ist passiert.
Nichts? Also es ist genug passiert, das nicht erstrebenswert ist
Spannend. Das war ja eines der Highlights die Apple versprochen haben. Jetzt, kurz nach der Ankündigung das Apple sich Google zur Hilfe holt, kommt dies von Google. :D
Wann kommen denn mal echte Erinnerungen? Aktuell sind sie ein Graus. Keine Speicherung aus der Ich-Perspektive. Keine Relevanz-Bewertung, keine Bedeutungen, keine Zeitinformationen, keine Verknüpfungen mit anderen Erinnerungen oder Informationen, keine Cluster-Bildung, keine Verknüpfungen zu Chats und zwischen den Chats, sondern das sieht mehr aus wie ein großes, schlechtes Notizbuch. Und vor allem wird nichts automatisch gespeichert, so wenig Erinnerungen, wie da drin sind.