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Auch ohne Bluetooth-Tracker

Android: Google Find Hub merkt sich, wo Gegenstände liegen

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Google erweitert sein Mobilbetriebssystem mit regelmäßigen Updates um neue Funktionen. Der September Android Drop bringt eine interessante Neuerung für Find Hub, Googles Pendant zu Apples „Wo ist?“. Damit sollen sich künftig auch Dinge wiederfinden lassen, die nicht mit einem Bluetooth-Tracker versehen sind.

Google bindet hierfür seinen KI-Assistenten Gemini in die Suche ein. “Nutzer können diesem in der neuesten Android-Version mitteilen, wo sie beispielsweise einen Reisepass, Ersatzschlüssel oder andere Gegenstände abgelegt haben, deren Standort sich nicht elektronisch verfolgen lässt.

Google Find Hub

Die Information wird anschließend in Find Hub gespeichert und lässt sich bei Bedarf wieder abrufen. Optional lässt sich dazu ein Foto hinterlegen. Wer später nach dem Gegenstand sucht, kann Gemini nach dessen Ablageort fragen oder in Find Hub die Liste der gespeicherten Gegenstände aufrufen.

Erinnerung statt Ortung

Diese Erweiterung ist mit Blick auf die von Google gewählte Bezeichnung Find Hub konsequent. Das System geht über die reine elektronische Ortung von Geräten und Trackern hinaus und kann separate Notizen oder Listen für solche Gegenstände ersetzen.

Eine vergleichbare Erweiterung wäre sicher auch für Apples „Wo ist?“-System keine schlechte Option. Dergleichen bietet sich vor allem für Gegenstände an, die normalerweise an einem festen Ort aufbewahrt werden und bei denen sich die Anschaffung eines eigenen Trackers kaum lohnt.

Android erhält „Bewegungshinweise“

Daneben kündigt Google mit seinem September-Update verschiedene weitere Android-Funktionen an. Mit „Motion Assist“ sollen animierte Elemente auf dem Bildschirm bei der Nutzung eines Smartphones während einer Autofahrt Reiseübelkeit reduzieren. Apple bietet mit den Bewegungshinweisen auf dem iPhone bereits seit zwei Jahren eine vergleichbare Funktion an.

Für Menschen mit eingeschränktem Sehvermögen soll Gemini künftig das Kamerabild auswerten und beispielsweise beim Lesen kleiner Beschriftungen oder beim Erkennen von Gegenständen helfen. Sprachhinweise sollen Nutzer dabei unterstützen, die Kamera passend auszurichten.

02. Sep. 2026 um 08:41 Uhr von chris Fehler gefunden?


    13 Kommentare bisher. Dieser Unterhaltung fehlt Deine Stimme.
  • So etwas sollte Apple auch einbauen, am besten auch für die Apple TVs, denn die sind stationär. Wobei die leider derzeit kein UWB können.

    • Apple und AI – neuland
      Da hat man viele Jahre verschlafen und deswegen die Entwickler, die das wollten oft an die Konkurenz verloren.

      Das wird dann höchstens von Google eingekauft.

  • Die Google-KI weiß dann, wo mein Tresorschlüssel ist, welche Medikamente ich wo hingelegt habe usw.
    Was soll da schon schiefgehen?

    • Wenn Du den Tresorschlüssel „Tresorschlüssel“ nennst und jeder Deiner Pillen einen Tracker verpasst, dann ja. Wobei beim letzteren stelle ich mir das beim Schlucken spannend vor.

  • Die Funktion finde ich wirklich gut , damit reduziert sich die ewige suche nach den Wertsachen wenn man in ein Haus einsteigt . Ich denke für Hacker ein neue Einnahmequelle .

  • „Dergleichen bietet sich vor allem für Gegenstände an, die normalerweise an einem festen Ort aufbewahrt werden und bei denen sich die Anschaffung eines eigenen Trackers kaum lohnt.“

    Wenn sie an einem festen Ort aufbewahrt werden… wieso suche ich die dann? Wenn ich sie verlegt habe, müsste ich jedes Mal Gemini Bescheid geben, wo exakt der Gegenstand jetzt neuerdings liegt.

    Evtl. liegt’s an mir, aber diese Funktion ist nicht sonderlich nützlich.

  • Das ist einfach nur eine Liste die ich in Notizen auch erstellen kann. Das ist doch keine Ortung

  • Der nächste Schritt wäre dann die vollautomatische Auswertung der omnipräsenten Überwachungskameras, wo ich was hinlege und was ich mit wem besprochen habe :-)
    Passt eigentlich gut zur demographischen Entwicklung und der älter werdenden Bevölkerung mit entsprechendem Gedächtnis.

  • Was waren das noch für Zeiten als man sich gewisse Dinge einfach mit seinem dafür gedachten Gehirn merken musste…unvorstellbar heute. Für jeden Schnick und Schnack eine App, eine Erinnerung, und da wundert man sich das alle so langsam verblöden

    • Ich weiß noch heute die Telefonnummern meiner Schulfreunde vor fünfzig Jahren. Die mobilen Nummern jedoch, die sich meist ja auch nicht ändern, keine Ahnung: ohne Adressbuch wäre ich aufgeschmissen. Wie gut, dass wir wenigstens noch die Bildchen erinnern, wenn wir sie anklicken. ;)

      Trotzdem: die eine oder andere Merkhilfe kann schon hilfreich sein. Ob es dafür aber eine Extra-App braucht…

    • Bloß nicht drüber nachdenken, dass es evtl. auch neurodivergente Menschen gibt, denen das nicht so leicht fällt, wie dem „normalen“ Menschen.

      • MachLangsamJung

        Genau. Und die Menschen überlegen sich: Bevor ich etwas verlege, werde ich noch schnell eine Liste von den Dingen anlegen, um hinterher die KI zu fragen, wo ich den Gegenstand „verlegt“ habe.

        So habe ich dieses Konzept verstanden. In meinen Augen absoluter BS.

  • Verstehe ich nicht.. heisst das, dass das Teil wie ein Notizblock funktiniert, oder kann ich den genauen Ort taggen, sodass mich das Handy wie bei den iTags das Handy dort hinführt. Da müsste aber dann eine Metergenaue Ortung in Gebäuden funktionieren

  • Redet mit. Seid nett zueinander!

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