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Auch Tote entsperren problemlos

Für Face ID und Touch ID: Herzschlag nicht benötigt

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Kurze Durchsage aus den USA. Dem Land, in dem jährlich rund 1000 Bürger von der Polizei erschossen werden. Wie das Business-Magazin Forbes unter Berufung auf amerikanische Strafverfolgungsbehörden berichtet, sei das Entsperren von iPhone-Modelle mit den Fingerabdrücken Toter inzwischen „relativ üblich“.

Touchid

Je nachdem, ob die Einsatzkräfte auf mitgeführten Apple-Geräten Verstorbener relevante Informationen vermuten, sei es inzwischen keine Besonderheit mehr, dass Apples Fingerabdruck-Scanner nach dem Tod des Besitzers noch durch dessen Fingerabdruck entsperrt werde.

Getrennte Quellen, die von lokalen und bundesstaatlichen Polizeiuntersuchungen in New York und Ohio Kenntnis haben, aber anonym bleiben wollten, da sie nicht autorisiert über die Einätze zu sprechen, gaben an, dass es jetzt relativ üblich sei, Fingerabdrücke Verstorbener auf den Scanner von Apple zu legen.

Die Technik, mit deren Hilfe Apples immer stärker geschützte Geräte entriegelt werden können, wurde nach Angaben einer Quelle etwa im Fall einer Drogen-Überdosis verwendet. Gerade in solchen Fällen könnte das Telefon des Opfers Informationen enthalten, die die Ermittler direkt zum Dealer führen könnten.

Und nicht nur Touch ID, auch Apples Gesichtserkennung Face ID scheint keine Probleme damit zu haben, bisherige Nutzer auch ohne aktiven Herzschlag zu erkennen. Wie Forbes unter Verweis auf einen Sicherheitsforscher anmerkt, würde man auch bei aktiver Aufmerksamkeits-Erkennung lediglich ein offenes Auge benötigen. Zudem könnten offenen Augen auch durch Fotos der Pupillen ersetzt werden, wenn Face ID ansonsten den kompletten Kopf sehen könnte.

Eine Tatsache, die in Teilen bereits seit dem vergangenen November bekannt ist. Damals überlisteten vietnamesische Forscher Apples Gesichtserkennung als erstes und setzten ihrerseits eine speziell vorbereitete Maske und hochaufgelöste Augen-Fotos ein.

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23. Mrz 2018 um 17:26 Uhr von Nicolas Fehler gefunden?


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