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Feature Requests: Fehlende SDK-Eigenschaften

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14 Kommentare 14

chinagirl.pngAuf Apples Restriktionen rund um das Software Development Kit für das iPhone haben wir euch schon mal hingewiesen. So unterbindet das SDK bestimmte, recht essentielle, Interaktionen mit dem Betriebssystem des iPhones und bietet in zahlreichen Programmier-Szenarien nur unzureichenden Support für die Ansteuerung verschiedenster iPhone-Module.

Was uns als End-Usern relativ egal ist ( „Die werden sich schon irgendwas einfallen lassen…“ ), bereitet den Programmierern der Mac-Szene bereits die ersten schlaflosen Nächte. So haben die Jungs des rogueamoeba-Teams bereits acht Bug-Reports ( diese erfüllen bei Apple die gleiche Funktion wie Feature-Requests ) eingereicht und machen somit auf etliche Schwachstellen des SDKs aufmerksam, die es in Zukunft wohl noch zu umschiffen gilt. Eine Auswahl:

  • Die „private“ Installation zusätzlicher Programme. Der App-Store nimmt potentiellen Entwicklern die Möglichkeit ihre Tools nur für einen kleinen Kreis an Freunden oder Kollegen zu programmieren. Die Installation eigener APps ohne den Umweg über Apples App-Store währe wünschenswert.
  • Hintergrundprozesse. Hier schon angesprochen fehlt dem offiziellem SDK die Möglichkeit Hintergrundprozesse zu starten. Weder ein Instant-Messenger noch ein guter Chat-Client lässt sich so programmieren. Auch Downloads oder Datei-Transfers leiden unter dem fehlenden Feature, dass Apple bei den hauseigenen Programmen munter einsetzt.
  • Auch mal ROOT sein dürfen. Auf den richtigen Macs gang und gebe, verbietet das iPhone den Programm-Start als ROOT. Da das iPhone euer Gerät ist, solltet ihr jedoch entscheiden können, welcher Benutzer welches Programm startet bzw. gewünschte Änderungen ausführt.
  • Zugriff auf die iPod-Applikation. Bilder und Kontakte lassen sich von Programmierern abfragen und darstellen, Musik nicht. Gerade für rogueamoeba, die mit Airfoil unter anderem in der Lage wären eure Tracks drahtlos an einen entfernten – Airport Express – Lautsprecher zu streamen, ärgerlich.
  • Der Zugriff auf das komplette Dateisystem. Wir betonen es hier noch mal. Das iPhone gehört EUCH. Warum dürften eure Programme dann keine Änderungen an bestimmten Stellen des Dateisystems machen. (Ein neues Logo im Boot-Screen zum Beispiel.)

Credits für das schöne Flickr-Bild gehen an Markuz.

Donnerstag, 13. Mrz 2008, 12:46 Uhr — Nicolas
14 Kommentare bisher. Dieser Unterhaltung fehlt Deine Stimme.
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  • Mal sehen ob apple darauf eingeht

  • Ehrlich gesagt ist es mir lieber wenn nicht alles auf Root läuft… Kann viel Schmuh getrieben werden. Das Risiko wird natürlich durch den exklusiven Vertrieb abgemildert, aber dürfte dennoch nicht vergessen werden. Klar die Apps für die gehackten iPhones noch keinen Schaden angerichtet, aber das Potential ist da… Auf Handy befinden sich viele sensiblen Daten, wie Kontakte usw. und die möchte ich sicher wissen… Die Gefahr eines Dialers ist auch da…
    Ich habe einen Bericht gesehen, wie einfach es ist Daten allein über eine aktive Bluetoothverbindung zu fischen. Wie einfach ist es dann, wenn die Programme auf dem iPhone als Root laufen?

  • es sollen ja nicht alle auf root laufen, aber manche port-freigaben ( ssh zum beispiel ) wirst du nicht mit einem anderen User-Account aktivieren können.

  • Das root Passwort ist dich längst bekannt?!?

    Und die Bindung an den AppStore wird bestimmt schnell gecracked werden. Das ist ja so ähnlich wie das drm bei Musik.
    Cool wäre es, wenn alle Programme aus dem AppStore dann auch gecracked in den installer kommen…
    Auf gejailbreakten Geraten haben die ja sowieso Zugriff auf das Dateisystem.

  • In manchen Punkten kann ich Apple schon verstehen! Wenn x-Prozesse im Hintergrund laufen würden, könnte das leicht die Stabilität des iPhones gefährden. Wenn die Dinger dann am laufenden Band abschmieren, heissts „Was für einen Scheiss hat Apple da produziert“. In diesem Bereich hätte Apple schon einen Namen zu verlieren.

  • @DJDI1004:

    Du hast einen Bericht „gesehen“? Plus Minus oder Report Mainz?

    Wenn du deine Daten sicher haben möchtest solltest du sie vielleicht nicht in deiner Tasche rumtragen, schließlich kann jeder der eine Bluetooth-Verbindung mit dem Wissen deiner MAC-Adresse aufbauen kann dich wesentlich leichter zusammenschlagen und ausrauben, wenn er schon so dringend deine Daten will.

    Vielleicht solltest du auch einfach keine unbekannten, ungetesteten Programme auf deinem auch so kritischen Handy installieren wenn du deine auch so wichtigen, aber dennoch unverschlüsselten Daten schützen willst.

    Doch warum die Mühe machen und das eigene Hirn benutzen, wenn man doch aus der Geschichte gelernt hat und weiß, dass das auch ein Staatsicherheit äh.. Gesta.. äh Geda.. äh Apple AppStore die selbe „Sicherheit“ gibt…. die selbe Sicherheit die dir eine Gefängniszelle geben kann..

  • @fred:

    iPhone = Mac OS X/ARM = UNIX = preemptive multitasking (musik läuft weiter wenn Safari abschmiert)

    Abstürzendes Programm macht andere Laufende instabil = cooperative multitasking.

    Insofern, kannst du in manchen Punkten Apple wohl doch nicht verstehen, hm? ;)

    PS: 1. Google Maps-Locate geht bei mir die meiste Zeit nicht, und wenn zeigts total falsche Position an (20 km entfernt, unpraktisch)
    2. Safari stürzt sehr oft ab, sehr oft.
    =>Was für einen Scheiss hat Apple da produziert !? ;)

  • Apple will einfach ein sicheres und stabiles iphone/itouch anbieten und kann sich da auch nun wirklich nicht ans bein pissen lassen…
    früher oder später is das fw update eh jailbroken und fehlende funktionen werden von der community nachgereicht
    (dann is das aber nicht mehr die verantwortung von apple und sie sind somit aus dem schneider)

    also ich kann da apple meistens schon verstehen, auch wenns für uns am ende eher unpraktisch ist…
    wie gesagt, die community wirds schon richten :)

  • Weiß man denn schon, wann der Interface Builder kommt?! Bzw. warum der nicht schon bei der Veröffentlichung des SDKs dabei war?!

  • Warum, wohl aus Zeitmangel. Oder, was ich mir denken kann, dass bis Juni zur WWDC noch ein paar „nette“ neue UI controls hinzukommen.

    Zu der ganzen Sache kann ich nur allen geteilt zustimmen. Klar ist es „unser“ Gerät und deshalb sollte wir auch (fast, keine Patente zB verletzten) alles damit können. Aber im Vergleich zu anderen Produkten haben wir da schon eine riesige Veränderbarkeit.
    Außerdem sollte vorrangig der Durchschnittskunde ein stabiles und geschützes System haben. Alles was danach kommt (Entwickler und „Hobbiyhacker“) sollte man die Möglichkeit zum Jailbreaken lassen bzw. Root Rechte etc. durch die eine Sicherheitsprüfung mit Zertifikatvergabe geben. Das allerdings könnte kein Programmieren bezahlen.

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