Auch für Patchwork-Familien geeignet
FamilyManager 2: Familienplaner mit großem Funktionsupdate
Über die für iPhone und iPad verfügbare App FamilyManager haben wir bereits berichtet, als der Entwickler noch Input gesammelt und die Anwendung im Rahmen eines öffentlichen Beta-Tests bereitgestellt hat. Mittlerweile ist der Familienplaner offiziell im App Store erhältlich und präsentiert sich optisch und inhaltlich umfassend überarbeitet in Version 2.
Zunächst wurde die Benutzeroberfläche der App optimiert. FamilyManager wurde von Grund auf neu gestaltet, die App bietet jetzt mehr Überblick und erscheint durchgängig in einem einheitlichen Look.
Zudem wurde die Anwendung um zahlreiche neue Funktionen erweitert. Laut dem Entwickler ist dabei das Feedback von mehr als 1.000 Familien eingeflossen. Entsprechend umfangreich fällt die Liste der Änderungen und Verbesserungen aus.
Zunächst noch kurz zur Erinnerung: FamilyManager ist als zentraler Familienplaner konzipiert und vereint Kalender, Einkaufslisten und die Bildschirmzeit der Kinder. Während die Eltern Termine und Aufgaben zentral verwalten, haben Kinder Einblick in die sie betreffenden Bereiche. Dabei werden ausdrücklich auch sogenannte Patchwork-Familien berücksichtigt, also beispielsweise Familien, bei denen die Eltern in verschiedenen Haushalten leben.
Überarbeitete Oberfläche und neue Funktionen
Zu den wichtigsten Neuerungen mit Version 2 zählen gemeinsame Notizbücher, die sich Ende-zu-Ende verschlüsselt mit allen Mitgliedern eines Haushalts teilen lassen. Für sensible Zugangsdaten steht außerdem ein Eltern-Tresor zur Verfügung, in dem Passwörter sicher gespeichert und bei Bedarf innerhalb des Haushalts oder in einem geschützten Bereich freigegeben werden können.
Auch das Belohnungssystem wurde ausgebaut. Für das Erledigen anstehender Aufgaben können Nutzer im FamilyManager Punkte sammeln. Gesammelte Credits können jetzt nicht mehr nur gegen zusätzliche Bildschirmzeit, sondern auch gegen frei definierbare Belohnungen eingelöst werden. Neu ist außerdem die Möglichkeit, mehrere Haushalte miteinander zu verknüpfen. Das soll insbesondere Familien im Wechselmodell den gemeinsamen Alltag erleichtern.
Der Kalender unterstützt jetzt Termine mit Ortsangaben. Diese lassen sich direkt an die Karten-App übergeben, um die Navigation zu starten. Zusätzlich kann der Kalender des iPhones in die App eingeblendet werden. Im Wechselplan ist es jetzt möglich, Tage in Vormittag und Nachmittag aufzuteilen und getrennt zu behandeln.
Vollversion als Einmalkauf oder Abo
FamilyManager lässt sich kostenlos laden und ausprobieren. Ein grundlegender Leistungsumfang bleibt dauerhaft frei. Mit allen Funktionen kostet die Anwendung entweder 34,99 Euro im Jahr oder lässt sich als Einmalkauf für 89,99 Euro erwerben.


Da es in den App-Rezensionen Hinweise darauf gab, würde mich tatsächlich interessieren, ob die App gevibecodet wurde oder ob wirklich ein versierter Entwickler dahintersteckt.
Das eine schließt das andere nicht aus! Jeder Entwickler wäre ganz schön dumm, wenn er nicht KI als Werkzeug benutzen würde um seinen Workflow zu optimieren.
Es macht aber einen gravierenden unterschied ob ein Entwickler eine App programmiert, egal ob vibe oder solo, als wenn es jemand macht, der keine Zeile Code selber lesen kann.
Ich bin selbst Entwickler und kann dir sagen, dass 99% meiner Kollegen in irgendeiner Form KI Unterstützung nutzen und das aus gutem Grund. Eine Anwendung in der Größenordnung zu vibecoden ist ohne Entwickler-Background aber schlichtweg nicht in dieser Qualität möglich. Ich kenne Ben und weiß das er schon locker 20 Jahre oder länger im Entwickler Game ist.
Verstehe diese dumme Fragerei immer nicht, „wUrDe DA kI eInGeSetzt???“
Was ändert es für dich? Du wirst kaum noch Software finden, die nicht in irgendeiner Form mit KI in Berührung gekommen ist. Es ist schlichtweg ein absoluter Wettbewerbsnachteil es nicht einzusetzen. Dieses unterschwellige den Leuten die Kompetenz abzusprechen „steckt da ein versierter Entwickler dahinter“ ist einfach blödsinn.
Was wäre so schlimm daran?
Schlimm nicht, aber es ein Indikator für meist unausgereifte Software. Hier in diesem Beispiel würde ich drauf wetten, dass es mit Ki umgesetzt wurde! Warum? Weil es kühl und Inhaltslos wirkt, austauschbar. Das App Icon hat nichts mit der Ästhetik der App zu tun. Im Detail betrachtet ist die App eben nicht so perfekt wie sie vorgibt. Woran ich das erkenne? Oben werden Outline Icons verwendet, während unten gefüllte Icons verwendet werden. Usability (UI/UX) ist ein wichtiger Aspekt der dank KI immer mehr abhanden kommt und in Gleichgültigkeit endet. Screenshot mit dem Kalender als weiteres Beispiel. Die Kalendertage sind mit einem dunklen Kreis markiert, während die Auswahl Tage, Monate etc. mit weiß markiert sind. Warum? Auch die Buttons sehen unterschiedlich aus. Konsitenz ist für KI eben nicht wichtig, genauso wie Kontraste nicht wichtig sind, geschweige denn Barrierefreiheit. Typischer AI-Slop. Nein Danke.
Alter…das hat alles nichts mit KI zu tun. KI ist nur ein schicker Schraubendreher – und ob ein Entwickler den nutzt, oder nicht, kann ein Endkunde ohnehin nicht einordnen. Ich verstehe, woher deine Argumente kommen – das macht sie allerdings nicht richtiger. Ist immernoch populistisches Framing.
Ob nun Menschen oder Maschinen Käse zusammenstricken, spielt keine Rolle. Das Ergebnis hier ist grundsolide und weit weg von mal fix durch die LLM gejagt. Es gibt Millionen Menschen, die nicht in der Lage sind, Hammer & Meißel grade zu halten. Gleiches gilt für KI. Kein unterschied.
Hey, Ben hier, der Entwickler.
Und ja, ich bin wirklich Entwickler, seit September 2000 oder, wenn es erst mit Abschlussprüfung gilt, dann seit Juli 2003. ;) Bin gelernter Fachinformatiker und habe viele Jahre lang betriebswirtschaftliche Standard-Software entwickelt. Jetzt mache ich im Brotjob „nur“ noch Projekt- und Produktmanagement, code in meiner Freizeit aber immer noch gern. Hab vor ein paar Jahren dank SwiftUI zu Swift zurückgefunden – habe aber leider keine Ahnung von Kotlin. Daher gibt es Android auch nicht nativ (auch wenn eine KI das sicher bauen könnte).
Und ja, ich nutze KI-Unterstützung, sowohl in SwiftUI als auch im Web, bin aber durchaus in der Lage, die App weiterzuentwickeln, wenn Claude Code morgen der Saft ausgeht. ;) Dauert dann halt alles nur wieder länger.
:) Ehrenmann !
Find ich gut wenn man den direkten Draht zum Entwickler hat. Vor allem wenn es in der Muttersprache ablaufen kann. :-)
Wenn ich drei Fragen stellen dürfte…
1. Wie genau funktioniert eure Ende-zu-Ende-Verschlüsselung und welche Daten sind tatsächlich E2EE?
2. Wo werden die Daten gehostet und welcher Anbieter wird verwendet?
3. Wie stellt ihr sicher, dass FamilyManager auch in fünf bis zehn Jahren noch weiterentwickelt wird – insbesondere für Lifetime-Kunden?
:-)
Danke für die Infos. Ich bin in keinster Weise ein Gegner von KI-Nutzung, ganz im Gegenteil. Wer das, vor allem auch in Softwareentwicklung, heute nicht nutzt, lebt hinter der Zeit. Mir wäre nur wichtig, essentielle Daten über meiner Familie nicht jemandem anzuvertrauen, der seinen Code gar nicht versteht. Aber das ist beruhigend, danke!
Schau mal, du findest hier auch eine „Experten-Sektion“ mit etwas technischeren Antworten: https://dev.familymanager.pro/landing/funktionen/#c-faq
Falls du weitere Fragen hat, einfach gerne melden.
Schön, dass in diese Richtung mehr Software angeboten wird. Trotzdem würde mich interessieren, wo die Software über den erweiterten Funktionsumfang von iOS 27 hinaus geht und wo es hauptsächlich Komfort ist, dies in einer App zusammenzuführen. Familienkalender einrichten und teilen ist ja eine Funktion der Stock Apps, genauso Bildschirmzeit.
Alles richtig, aber die App kann ja noch ein paar Sachen mehr und geht eben plattformübergreifend, also selbst der Nerd-Papa mit dem Linux-Rechner kann sie nutzen. ;)
Kann man eine gemeinsame Bildschirmzeit damit verwalten (also für iPhone + Windows) für die Kids?
Nein, das geht nicht.
FamilyManager hat auch (noch) keine Schnittstelle zur Bildschirmzeit von Apple. Das mache ich vielleicht mit dem Release von iOS27, weil es einfach deutlich besser wird. Aktuell ist es so gedacht, dass in FamilyManager lediglich Credits gesammelt und dann „eingetauscht“ werden können – freigeben müssen das die Eltern weiterhin selbst.
Ich bin Schuld an den Credits, den Notizen und dem Passwort Manager. :-D
Hab es als Anfrage in das Forum bei denen gestellt und wurde umgesetzt.
Ist schon echt cool, dass man an einem Produkt mitwirken kann. :-)
Top!
;) Ich freue mich immer über weitere, gute Vorschläge! Ein paar stehen ja noch auf der Liste für das nächste Release.