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Updates für die Facebook-Apps

Facebook: Neue Admin-Funktionen für Messenger, mehr Werbung in Instagram

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Mit ständig neuen Funktionen insbesondere im Messaging-Bereich entfernt sich Instagram nicht nur stetig von seinem Ursprung als reine Foto-Sharing-App, auch die Zahl der im Instagram-Feed angezeigten Werbeeinträge nimmt stetig zu. Das soll noch schlimmer werden. Mit „Instagram Shopping“ bekommen nun auch in Deutschland firmen die Möglichkeit, erweiterte Produktinfos und „Jetzt kaufen“-Links zu platzieren.

Instagram Shopping Screenshot

Zeig deinen Kunden, wie heute geshoppt wird. Verwandle dein Unternehmenskonto mit shopping auf Instagram in ein attraktives Schaufenster für unsere 800 Millionen starke Community. So ermöglichst du es ihnen, mit nur einer Fingerbewegung deine besten Produkte zu kaufen

Kommerzielle Anbieter können auf Fotos fortan pro Bild bis zu fünf Produkte markieren und mit Preisinfos versehen, als erweiterte Werbeform stehen sogenannte „Karussells“ mit bis zu zwanzig Produktwerbungen zur Verfügung. Wundern darf uns die zunehmende Kommerzialisierung natürlich nicht, Facebook hat für Instagram eine Milliarde Dollar hingeblättert und es war kaum anzunehmen, dass das Unternehmen mit diese Investition aus Luft und Liebe getätigt hat.

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Facebook-Messenger mit neuen Admin-Funktionen

Eine weitere Neuerung kündigt Facebook im Zusammenhang mit der hauseigenen Messenger-App an. Hier sollen erweiterte Rechte für Administratoren die Gruppen-Chat-Funktion verbessern.

Zum einen soll das Einladen neuer Mitglieder in Gruppen-Chats durch die Möglichkeit zum Erstellen direkter Links vereinfacht werden. Die Kontrolle über die Mitgliederliste bleibt durch die Voraussetzung der Freigabe durch einen Administrator jedoch erhalten.

Facebook Messenger Admin

Facebook zufolge wurden im vergangenen Jahr jeden Tag 2,5 Millionen neue Gruppen im Messenger angelegt. Dieses „Soll“ wurde in den vergangenen Tagen möglicherweise nicht erfüllt. Das Unternehmen muss sich mit massiven Vorwürfen im Zusammenhang mit der Cambridge-Analytica-Debatte herumschlagen und es hagelt starke Kritik von unterschiedlichster Seite. In diesem Zusammenhang wollen wir euch auch den DLF-Beitrag „Facebook verstößt seit Jahren gegen den Datenschutz“ als Leseempfehlung mit auf den Weg geben.

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Mittwoch, 21. Mrz 2018, 19:35 Uhr — chris
24 Kommentare bisher. Dieser Unterhaltung fehlt Deine Stimme.
Rede mit!
  • Die Werbung auf Instagram wird immer lästiger und penetranter… nicht nur, dass der viel gerühmte Algorithmus fürn A…. ist, denn die vorgeschlagene Werbung ist nicht meilenweit von meinen Interessen entfernt, es führt nur zum Gegenteil des erwünschten Ziels:

    – Ich blockiere jede vorgeschlagene Werbung
    – melde sie als Spam
    – sollte Blockieren nicht funktionieren, wird jede Werbung, je nach Lust und Laune, als gewaltverherrlichend, oder sexuell unangemessen gemeldet…

    Ein bisschen mehr Arbeit, aber vielleicht führt es zu einer Reduzierung…

    Den Werbetreibenden bringt die Werbung bei Instagram jedenfalls sicher nicht viel!

  • Genau so handhabe ich das auch mit der Werbung. Dann ist sie wenigstens für eine bestimmte Zeit nicht sichtbar.

  • Bei mir ist mittlerweile jeder 3-4 Beitrag Werbung bei Instagram – hat jemand nich das Phänomen? Überlege ich da auszutreten…

  • Schade. Mit einer bestimmten Anzahl von Werbeanzeigen kann ich mich ja irgendwo noch abfinden aber wenn man bei Instagram bald noch mehr zugemüllt wird, überlege ich ernsthaft meinen Account zu löschen. Nervt dann nur noch…

  • Marcel Reich-Ranicki

    Manche können zwar VON Luft und Liebe leben, aber AUS Luft und Liebe tätigt keiner etwas.
    Schon blöd, wenn man Redewendungungen nicht richtig kennt.

  • Die Werbung auf ifun.de und in der App finde ich auch nervig! Trotzdem lese ich hier weiter. Ich sag nur wer im Glashaus sitzt.

    • Die ist dezent zurückhaltend und dennoch, selbst wenn ifun Geld für Clicks bekommt, ist noch lange kein Geld generiert worden, sondern nur Kosten:

      Werbebanner – drauf klicken – neue Website – Produkt betrachtet und gekauft – zurückgeschickt: NULL PROFIT GENERIERT, dafür jede Menge Kosten…

      ^^

    • Das ist ja nun absolut gar kein Vergleich! Lächerlich.

      • Doch! Zwei Monetarisierungsversuche, die laut neuester Erhebungen der Werbeindustrie leider völlig ins Leere laufen…

        Genauso zweifelhaft ist der Glaube an Influencer, deren Zielgruppe (12-20 Jährige) nämlich keine Kohle haben…

      • Oder meintest du Peters Post?

  • Es ist echt traurig. Es wird einfach jede gute Idee durch Werbung reduziert -.- Es reicht nicht das man im TV und auf allen Webseiten schon zugemüllt wird. Jetzt geht’s auch in den Apps noch richtig rund. Langsam reicht es doch mal mit Werbung

    • Oh Mann!

      Schon einmal drüber nachgedacht, dass es vielleicht an diese „Ist mir zu teuer! / Wozu bezahlen, wenn’s auch ‚kostenlose‘ Apps gibt?!“-Mentalität liegt??

      Wer solche ‚Gratis‘-Apps nutzt, der bezahlt eben mit seinem Nutzungsverhalten (Werbung)!
      So einfach ist das!

      Bezahlt für ein E-Mail Postfach (z.B. posteo.de), zahlt einmal (!) für beispielsweise Threema, kauft die Filme und Musik und dann ist Ruhe!
      Alles machbar! Aber Geiz ist ja geil! Hauptsache (fragwürdigen) fun haben…

  • einfach alles anklicken. kostet den werbetreibenden je nach art der anzeige noch mehr geld und der algorithmus kommt nicht mehr klar :)

  • So ca. nach jedem 5. – 6. Instagram-Beitrag von Leuten, denen ich Folge, kommt ein Werbeblock. Das ist in den letzten Tagen echt auffällig viel geworden. Dazu kommt dieser die nicht-chronologische Timeline (wenn man wenigstens die Möglichkeit hätte, sich Beiträge chronologisch anzeigen zu lassen), die nach einem Refresh auch gerne mal wieder komplett neu sortiert wird. Sehr schade, was aus dieser einst guten Idee geworden ist. Vero wäre eine Alternative aber das nutzt irgendwie noch niemand so wirklich.

  • Redet mit. Seid nett zueinander!

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