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Nachbesserung erforderlich

ePA nach einem Jahr: Ärzteverband zieht kritische Bilanz

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Die elektronische Patientenakte steht kurz vor dem ersten Jahrestag ihres verpflichtenden Regelbetriebs. Seit dem 1. Oktober 2025 müssen Vertragsärzte die ePA nutzen. Der fachübergreifende Ärzteverband Medi Geno zieht dazu eine kritische Zwischenbilanz.

Aus Sicht des Verbands hat die elektronische Patientenakte ihr Ziel bislang nicht erreicht, die ambulante medizinische und psychotherapeutische Versorgung einfacher, sicherer und effizienter zu machen. In Rückmeldungen aus den Praxen sei von technischen Problemen, zusätzlichem Arbeitsaufwand und ungeklärten Fragen beim Datenschutz sowie bei der ärztlichen Schweigepflicht die Rede.

Technische Probleme und zusätzlicher Aufwand

Der Verband fordert daher Nachbesserungen bei Technik, Datenschutz und rechtlichen Vorgaben. Digitalisierung könne nur dann funktionieren, wenn sie Patienten und Behandelnden einen konkreten Nutzen bringe. Dieses Ziel sieht der Verband nach einem Jahr nicht erreicht.

Die Kritik knüpft an Probleme an, die bereits kurz nach dem Start der ePA sichtbar wurden. Hausärzte bemängelten unter anderem den aufwendigen Zugriff, unsortierte Dokumente und Probleme in der Telematikinfrastruktur.

Patientenakte

ePA wird von Patienten wenig genutzt

Auch auf Patientenseite wird die ePA bislang nur eingeschränkt genutzt. Laut einer Umfrage vom April greifen nur 23,6 Prozent der Versicherten aktiv darauf zu. Medi wertet dies als Hinweis darauf, dass die digitale Akte in der Bevölkerung noch nicht breit angenommen wird.

Besonders kritisch bewertet der Verband weiterhin offene Fragen rund um die ärztliche Schweigepflicht. Hier müsse klar geregelt werden, wie sensible Gesundheitsdaten geschützt werden, wenn neben Ärzten und Therapeuten weitere Stellen, darunter Apotheken und Krankenkassen, Zugriff auf Informationen erhalten sollen.

Ärzte fordern besonderen Schutz

Die Schweigepflicht sei eine fundamentale Grundlage des Vertrauens zwischen Patienten und Behandelnden. Wenn immer mehr Akteure auf hochsensible Gesundheitsdaten zugreifen können, müsse eindeutig geregelt sein, wer welche Informationen sehen darf und wer im Falle eines Missbrauchs die Verantwortung dafür trägt.

Zusätzliche Brisanz sieht Medi im Gesetzentwurf der Bundesregierung zur Reform des Nachrichtendienstrechts. Darin ist vorgesehen, dass Ärzte nicht in gleicher Weise absolut vor Überwachungsmaßnahmen geschützt werden wie bestimmte andere Berufsgeheimnisträger, etwa Rechtsanwälte oder Geistliche. Die Ärzteschaft müsse daher in den Kreis der absolut geschützten Berufsgeheimnisträger aufgenommen werden, um das Vertrauensverhältnis zwischen Patienten und Ärzten nicht zu schädigen.

22. Sep. 2026 um 08:19 Uhr von chris Fehler gefunden?


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  • Naja. IT Sicherheit in Arztpraxen ist auch so ein Thema. Gerne administriert der Schwager vom Onkel des Neffen die Rechner, weil der „sich auskennt“ und dementsprechend sind sie auch geschützt. Das PostIt mit dem Passwort „Hallo“ klebt dann am Bildschirm. Mir wachsen die Haare durch die Mütze wenn ich sowas sehe.

    • Das gibt es. Es gibt aber auch Fachfirmen, die die Telematikinfrastruktur so verwüsten, dass garnichts mehr läuft.
      Das Telematiksystem ist eine solche Grütze, dass sehr viele Fachleute sich schlicht weigern, die Betreuung zu übernehmen und die Praxen sind auf sich alleine gestellt.

  • Hört hier noch jemand Abe Simpson? Epaaa. Epaaaa

  • Der zweite Satz ist falsch. Sie müssen das gar nicht. Bekommen, wenn sie es nicht nutzen, allerdings weniger Geld.

    • Ab 01.01.2027 wird das geringe Ho(h)norar für die Übertragung selbst erhobener Befunde in die elektronische Patientenakte von 1,91 pro Quartal (für 3 Monate) ersatzlos gestrichen.
      Somit wird ab dann wohl kein Arzt mehr dies kostenlos erbringen.
      Während der Übertragung von Blutwerten (eine kleine PDF-Datei) ist mein Server 3-4 Minuten blockiert. Man kann in dieser Zeit nicht weiterarbeiten. Meist lese ich parallel die Post (Krankenhausbriefe, Befunde oder Anfragen von Krankenkassen).

      • Wie soll bitte die Übertragung einer kleinen PDF-Datei einen ganzen Server auslasten?

  • Wer jetzt den Datenschutz belächelt: wie wäre es denn, wenn die Arbeitgeber die Gesundheitsdaten sehen? Dann werden viele sicherlich nicht eingestellt. Klar, dass das das Gliedempfängern egal ist.

  • Leider sind wenig Praxis in der Lage oder Willens die Dokumente in die EPA zu laden. Oft erst nach Wochen kommen Untersuchungsergebnisse oder Medipläne an.
    Bei ein paar wenigen Ärzten ist das aber auch kein Problem, da diese
    Die Daten direkt hochladen wenn der Arztbrief geschrieben ist.
    Es steht und fällt mit dem Praxisablauf.

    • Und die Patientin sind die Beta-Tester? Sorry..

    • So viel ich weiß, liegt das Problem wo anders: Nach einem Arztbesuch und einer Behandlung hat die Praxis 9 Monate Zeit, um die Behandlung mit der Kassenärztlichen Vereinigung abzurechnen und erst dann es in die ePa eingetragen. So hat es mir meine Krankenkasse erklärt.

  • Und schön wäre es wenn endlich der Irrsinn mit dem Quartalsmässigen Einlesen der Versicherungskarte und die Verordnungen von Physios und anderen Therapeuten in der EPA an kommt.

    • Gehört eher in die eRezepte-App, finde ich.

    • Ja… Telefonsiche Krankschreibung, aber man soll wegen der Karte vorbei kommen…
      Wobei, hat sich ja ab 2027 eh erledigt…

    • Jepp. Das quartalsmäßige persönliche Aufschlagen in der Arztpraxis, um dort die Karte einlesen zu lassen ist wirklich völlig überholt und unnötig. Dafür muss es doch eine technische Lösung geben, um das zu automatisieren. Das ist wirklich überfällig!

      • Ohne persönlichen Arzt-Patientenkontakt bekommen wir keine Bezahlung.

        Nur Rezept: 1,53€ (damit kann ich keine Medizinische Fachangestellte bezahlen).

        Quartalspauschale für einen Erwachsenen nur bei persönlichem Kontakt:
        12,20 bis 14,56 Euro (für 3 Monate Flatrate).

      • @Camarra: Wenn ich das richtig verstanden hab, dann bekommt ein Arzt bzw. eine Praxis pro gesteckter Krankenkassen-Karte und pro Quartal 12 bis 15 Euro? Dann ist es ja völlig logisch, wieso die Arztpraxen aus allen Nähten platzen und man entweder Termine in ferner Zukunft bekommt oder eben 2 Stunden im Wartezimmer wartet, für einen 5 Minuten-Termin.

    • Alles richtig.
      ABER: die Praxen müssen das auf Vorgabe der Krankenkassen machen.
      Wenn die Praxen die Organisation übernehmen würden, wäre vieles anders

    • Das scheint gar keine fixe Vorgabe zu sein mit dem quartalsweise einlesen. Zu meiner Gyn Praxis gehe ich 1x im Jahr und bekomme meine Folgerezepte dazwischen einfach so. Ich Wette das machen alle anderen Praxen nur a) um Probleme zu vermeiden wenn der Patient zwischendurch seine Krankenkasse wechselt (was sehrwahrscheinlich selten vor kommt) und b) habe ich den Verdacht, dass jedes Einlesen auch als „1 Besuch“ gezählt wird, der dann auch wieder was mit dem Budget zu tun hat.

      • Guter Hinweis mit dem Budget. Aber in die andere Richtung. Die meisten Praxen sind über dem KV-Kontingent. Daher straft die KV die „überzähligen“ Patientenzahlen ab und macht nur Ärger. Daher liegt es hauptsächlich im Sinne der KV, die Karte einlesen zu lassen.

  • Nur ganz wenige Praxen und keine einzige Klinik befüllen die ePA. Nachschauen tun einige, aber hinein schreiben fast niemand.
    Im Prinzip ist es ja toll, wenn man kurz nach der Untersuchung bereits seinen Befund abrufen kann.
    Aber wenn selbst eine Universitätsklinik nicht in der Lage ist (Ressourcen, Probleme) die Untersuchungsergebnisse in der EPA abzulegen, ist es eine gute Idee, aber in der Realisation nicht gelungen.
    In einigen fällen ist es sogar so, dass ich als Patient warten muss, bis der Befund an den Hausarzt gesendet wurde und bei meinem nächsten Besuch mir eine Kopie vom Befund ausgehändigt wird.

  • Dass die Patient:innen nur wenig auf die ePA zugreifen, dürfte auch an dem Fehlen des neuen eMPs (elektronischer Medikationsplan) liegen. Dieser stellt in meinen Augen den entscheidenden Vorteil für die Patient:innen dar.

    Der neue eMP soll im kommenden Jahr kommen. Damit verbunden die eML (elektronische Medikationsliste). Beides zusammen wird bei den Arzneimittelverordnungen über die Praxen hinweg, die die Patient:innen besuchen, Klarheit bringen.

  • Jedes Mal wenn ich darauf zugreifen will, muss ich mich neu einloggen. Dieser Prozess ist so nervig da man immer seine Krankenkasse Karte braucht, neben pin und Passwort

  • Die Kritik ist mir nicht ganz klar. Wir nutzen die epa seit Tag 1 und waren auch in der Testphase schon dabei. Technisch ist es kein Aufwand. Bei jedem Besuch wird automatisch von den Ärzten ein eArztbrief erstellt der per KIM an Überweiser und/oder HA geht und wenn offen direkt in der ePA landet. Das ist genau ein Mausklick. Kritische Befunde sind im System gesperrt damit kein Fehler passieren kann und der Arzt muss ebenso wie bei eAU zusammen mit dem Patienten aktiv entscheiden. Klappt wunderbar. Leider schaffen es nach über einem Jahr viele Praxen nicht mal per KIM Arztbriefe zu empfangen. In meinen Augen sollte sich die Kritik eher an veraltete Strukturen und schlechte PVS in Arztpraxen richten.

  • „Nur“ 23%? Ich finde das jetzt nicht wenig. Etwa 20% der Deutschen sind über 70, die werden das nicht nutzen, weil sie nicht wissen, wie das geht. 15% sind unter 25, davon werden nur wenige im letzten Jahr mal beim Arzt gewesen sein. Dann haben wir noch rund 11% Privatversicherte, bei denen das anscheinend ein großer Akt ist. Bei meiner PKV hat das absolut nicht funktioniert und ich habe es dann einfach sein gelassen, obwohl ich es für sinnvoll halte, vor allem wenn man regelmäßig mehrere Medikamente einnimmt.

  • Da stellt sich mir die Frage, warum das so wenige Patienten nutzen. Vielleicht, weil es dermaßen kompliziert ist, als Patient da Zugriff zu bekommen? Gerade für ältere Leute?!

  • Wäre ja erst einmal gut wenn es alle „normalen“ Ärzte machen würden
    , irgendwie kann das nicht so verpflichtend sein.

    Erschreckend ist auch das die Rettungsstelle sowie der Hausärzte Notdienst (116117) damit überhaupt nicht arbeiten.

  • Ich habe sofort mit meiner gesamten Familie widersprochen. Wir sind erst dabei, wenn auf die Daten niemand anderes außer den Patienten und Ärzten zugreifen kann. Alle anderen sollten um eine Freigabe bitten müssen. Aber im Moment ist das für mich wieder ein BigData-Projekt für andere, von denen ich keinen Cent sehe und mich gläsern machen soll. Danke für nix.

  • Ich habe meine EPA schon seit Anfang letzten Jahres in Betrieb. Ohne Aufforderung sendet mir kein Arzt Dokumente in die EPA. Ich hatte das damals so verstanden, dass die dazu verpflichtet seien. Aber stattdessen bekommt man ohne Aufforderung oder Erinnerung nichts mit, was eine Untersuchung wirklich gebracht hat. Ich finde die Ärzte machen sich das da ganz einfach, einfach ignorieren und aussitzen. Alle schauen in die EPA über ihr Praxisinformationssystem rein, das kann man ja sehr gut bei der aktuellen Nutzung innerhalb der App sehen, aber sie stellen keine Daten zur Verfügung.

  • So lange der Patient nicht zu 100% selbst entscheiden kann, wer welches Dokument sehen kann, ohne jegliche Ausnahme, existiert die ePA für mich nicht.

    • sehe ich auch so. Dazu kommt der Umstand dass ich nur noch benachrichtigt werde, dass ein Dokument, Schreiben, Infoschreiben bereitliegt. Die Firmen jedweder Art sollen mir als Vertragspartner meine Rechnungen, Schreiben, Mitteilungen zukommen lassen, ich möchte mich nicht selbst dafür verantwortlich fühlen. Das schliesst alle ein. Ich kann mich doch nicht monatlich regelmässig an allen Diensten mit PW und 2Fa einloggen, nur um dann zu sehen dass es ein unwichtiges Infoschreiben war.

      Wer sich anmeldet bekommt Post nur noch digital. Wobei es ja keine Post ist, sonder nur eine Mitteilung, das Post bereitliegt.

    • Genau. Wer möchte, wenn man zB eine Psychotherapie macht, Hinz und Kunz reinschauen kann?

    • Hast du dich damit schon beschäftigt? Du kannst komplett filigran einstellen wer was sehen kann inkl. auch befristete Freigabe

      • @Rechtsmaus

        Und du?

        „Es ist nicht möglich, ein Dokument nur für eine bestimmte medizinische Einrichtung oder für einzelne Personen zu verbergen. Sie können einer bestimmten medizinischen Einrichtung lediglich den Zugriff auf Ihre gesamte ePA entziehen. Diese Einrichtungen können dann Ihre ePA nicht einsehen und auch keine Dokumente darin speichern.“

        Dann ist das auch noch ein universeller Zugang pro Praxis. Du gibt’s quasi jedem in der Praxis Vollzugriff auf deine komplette Krankengeschichte. Dem Personal
        vor Ort geht doch meine Krankengeschichte nichts an. Nur dem Arzt. Es reicht doch, wenn das Personal auf ihre selbst hochgeladenen Dokumente Zugriff hat. Sowie bei der physischen Patientenakte vor Ort auch.

    • +1

      Mir unverständlich, dass man das nicht einfach per App steuern kann. Der Arzt möchte ein Dokument alle Einträge zu einem Befund, Ärzt etc sehen (kann man ja wohl kategorisieren) und ne Anfrage stellen, die ich einfach freigebe. Nach einem definierten Zeitraum erlischt die Freigabe. Für begründete Notfälle könne momentan eingenommene Medikamente automatisch freigegeben werden. Das ist jetzt alles keine Raketenwissenschaft. Warum ein Arzt auf sämtliche Befunde bzw. die ganze Akte Zugriff haben muss, erschließt sich mir nicht.

  • Wie sagte Gesundheitsminister Carsten Linnemann von der CDU: „einfach machen!“

  • Ich habe einen Arztbrief selbst in die ePa hochgeladen. Meine Hausärztin wusste damit nichts anzufangen. Kleine echte Verbesserungen wie das nervige Einlesen der Karte kriegen sie nicht hin. Nach dem letzten Update war mal wieder eine komplette Neuanmeldung für meine Frau und mich notwendig. Wenn man mal die Anmeldung verfolgt, wieviele Weiterleitungen da laufen wundert es mich nicht, das Software ständig abkackt. Bin über 70 und kenne mich ganz gut aus. Wenn man mal überlegt wieviele Jahre da schon rumgewurschelt wird ist das bis jetzt eine riesige Geldvernichtungsmaschine mit sehr geringem Nutzen.

  • Die EPA ist wilde Bastelei ohne Rücksicht auf Ärzte und Patienten. Die AusweisApp ist ähnlich und kaum brauchbar. Aber man bastelt, offensichtlich ohne Konzept weiter und vernichtet Millionen!

    • Was gibt es denn an der Ausweis App zu kritisieren? ich habe in den letzen Woche diese App wegen der Umregistrierung meiner Firma sehr oft gebraucht und bin sehr dankbar dafür, dass es die gibt. Auch Kontoeröffnung in in 2 Minuten. Das ist mal eine echte Erleichterung.

  • Warum funktioniert die EPA in anderen Ländern seit Jahren und ist völlig selbstverständlich etabliert?

    • Wahrscheinlich waren da Fachleute am Werk.

    • Weil die Bürger in den anderen Ländern nicht eine solche panische Angst um ihre Daten haben. Die Apps dort sind auch nicht besser als unsere, aber hier wird -wie immer- das Thema Datenschutz so weit hochgeschraubt, dass am Ende der Nutzen gegen 0 geht. Das sieht man doch auch hier an den Kommentaren. Wenn ich schon diesen Blödsinn lese, dass der Chef irgendwie an die Patientendaten kommen konnte… Ist das schon mal vorgekommen?

      • Serviervorschlag

        Ganz genau!

      • Ich find’s immer ganz putzig, wenn hier Leute wie du nicht in der Lage die Internetsuche zu bedienen. Kleiner Pro Tipp, einfach mal das Konzept der schwedischen EPA mit der deutschen vergleichen. Überraschung , die schaffen es die hier im Forum genannten Probleme wie hier gefordert, umzusetzen.

  • Meine PKV unterstützt die ePA, nur bisher keine einzige Arztpraxis in der ich war. Außerdem liebe ich Papierrechungen per Post…nicht.

    • Die Rechnungen kommen doch von der privatärztlichen Verrechnungsstelle – die haben gar keinen Zugriff auf die EPA und für Rechnungen ist die gar nicht gedacht.

  • Das Grundproblem ist das GKV System. Ärztinnen und Ärzte rechnen wild ab das Flaterate-System wird ausgenutzt.

    Die ePA könnte da vieles transparenter machen und fair gestalten aber es müsste konsequent von der Politik so auch bestimmt werden.

    • Welches Flatrate-System? Welche wilde Abrechnung? Wir können ab dem 2. Arztbesuch im Quartal nichts abrechnen. Gar nichts. 0,00€ für die Abrechnungsnummer 99990. Das sind über 1.000 Arzt-Patienten-Kontakte pro Quartal (!) wo wir einfach draufzahlen (müssen ja trotzdem Personal, Energie, Miete, Medikamente etc bezahlen und vorhalten). Wenn wir jetzt auch ab dem 862. Patient nicht mehr den ersten Kontakt voll bezahlt werden will ich ehrlich gesagt kein Hausarzt mehr werden. Der Bäcker verkauft sein 863. Brötchen im Quartal ja auch nicht für die Hälfte oder Kostenlos.

  • Hallo,

    Mich stört, das ich nicht klar entscheiden kann was ich jeden zeigen möchte und was ich nur eingeschränkt Zugang geben möchte…….

  • So lange ich nicht das Gefühl habe, selbst zu bestimmen, wer die Daten einsehen kann, verzichte ich auf die ePA. Als junger gesunder Mensch profitiere ich eh nicht wirklich von den theoretischen Vorteilen.

  • Redet mit. Seid nett zueinander!

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