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Auch für Familienkonten und alle Tarife

Endlich: Spotify erlaubt komplette Deaktivierung von Videoinhalten

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22 Kommentare 22

Der Musik-Streaming-Dienst Spotify führt neue Einstellungen ein, mit denen Nutzer selbst bestimmen können, wie stark das Videoangebot des Anbieters in der Anwendung präsent ist. Der Streaming-Platzhirsch reagiert nach eigenen Angaben damit auf veränderte Nutzungsgewohnheiten und den Wunsch nach mehr Einfluss auf die eigene Mediennutzung.
Video Sttings Spotify

Die neuen Funktionen werden ab sofort schrittweise weltweit bereitgestellt.

Video-Funktionen gezielt steuern

Im Zentrum der Aktualisierung stehen neue Optionen für Video-Inhalte innerhalb von Musik, Podcasts und Hörbüchern. Nutzer können künftig festlegen, ob sie zusätzliche visuelle Elemente sehen möchten oder ob die Wiedergabe auf Audio beschränkt bleiben soll. Dazu zählen unter anderem auch die kurzen Loop-Videos, die bislang automatisch im Hintergrund abgespielt wurden.

Spotify Videos 1

Die Einstellungen finden sich im Bereich „Inhalte und Darstellung“ innerhalb der App. Dort lassen sich Videos und visuelle Effekte mit wenigen Schritten deaktivieren oder aktivieren. Die gewählten Präferenzen gelten anschließend geräteübergreifend, also auf iPhone, Mac und Co. Wer sich für eine reduzierte Darstellung entscheidet, erhält weiterhin klassische Audioinhalte. Einzelne visuelle Bestandteile von Werbung bleiben jedoch erhalten.

Erweiterung für Familienkonten und alle Tarife

Eine weitere Änderung betrifft Familienabonnements. Bisher konnten nur Kinderkonten in ihrer Nutzung eingeschränkt werden. Künftig erhalten Verwalter eines Familienplans die Möglichkeit, Video-Inhalte für alle Mitglieder gezielt ein- oder auszuschalten.

Die neuen Steuerungsoptionen stehen nicht nur zahlenden Abonnenten zur Verfügung. Auch Nutzer des kostenlosen Angebots erhalten Zugriff auf die Einstellungen.

Hintergrund der Anpassungen sind veränderte Erwartungen an digitale Angebote. Viele Anwender möchten selbst entscheiden, ob sie Inhalte aktiv verfolgen oder eher nebenbei konsumieren. Mit den neuen Optionen versucht Spotify, beide Nutzungstypen gleichermaßen abzudecken.

Wir würden uns sehr darüber freuen, zukünftig auch den Hörbücher-Bereich und die Podcasts-Sparte vollständig ausblenden zu können.

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Entwickler: Spotify
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09. Apr. 2026 um 17:21 Uhr von Nicolas Fehler gefunden?


    22 Kommentare bisher. Dieser Unterhaltung fehlt Deine Stimme.
  • Mich wundert dass Spotify noch nicht auf die Idee gekommen ist das Ausblenden an ein weiteres Zusatzabo zu knüpfen. Das ist bei Software ja mittlerweile der beliebteste Weg.
    Wir hören mit der Belästigung gegen eine monatliche Zahlung auf…

  • Mich wundert, dass Spotify noch nicht auf die Idee gekommen ist, folgendes zu verbessern:

    – Maximale 320 kbps (komprimiertes OGG Vorbis) sind auf hochwertigen Lautsprechern hörbar flacher und weniger dynamisch als CD- oder High-Res-Qualität. Es ist der „Flaschenhals“ deiner Anlage.
    – eine faire Vergütung der Künstler
    – Wer puristisch nur Musik hören möchte, fühlt sich oft von aggressiven Podcast-Vorschlägen, blinkenden Video-Snippets und Hörbuch-Werbung auf der Startseite gestört.

    • Soviel zu fairen Vergütung der Künstler.
      Auszug auf eine Anfrage mit Perplexity:

      11 Milliarden Dollar gehen zunächst an die Rechteinhaber, also meist Plattenlabels, Musikverlage und Verwertungsgesellschaften. Diese sind dann dafür zuständig, die Künstler entsprechend ihrer individuellen Verträge auszuzahlen. Spotify selbst hat keinen Einfluss darauf, wie viel die Künstler am Ende bekommen – das hängt von deren Vertragsbedingungen mit Labels oder Verlagen ab.

      • Es geht um die Vergütung pro Stream. Die ist bei Spotify am niedrigsten und Spotify ist gleichzeitig der Dienst, der mit Abstand die meisten Abonnenten und Nutzer hat.

        Und bei höherer Vergütung wird auch mehr bei Künstlern ankommen, wenn Verträge mit prozentualer Verteilung ausgehandelt sind.

  • Viel besser wäre es, wenn man generell diesen ganzen Video Müll deaktivieren könnte. Grundsätzlich war Spotify ja für Musik gedacht und nicht für so ein Haufen Schrott Videos wie sie auf YouTube oder TikTok laufen.

  • Bitte einfach zu einer Musikplattform wechseln, die die Künstler für ihre Werke auch bezahlt.

    • Geht bei Spotify nicht, die brauchen die Kohle zum Vibecoden

    • +++1

      Mit dem positiven Nebeneffekt der besseren Klangqualität.

    • Habe ich lange versucht und Deezer genutzt. Leider gehen diese nun bei Hörbüchern und Hörspielen einen ähnlichen Weg und wollen die Verlage und Sprecher:innen nicht mehr adäquat entlohnen. Daher haben fast alle großen Anbieter ihre Hörspiele ganz von der Plattform genommen oder zu mindestens die Veröffentlichung sehr weit nach hinten geschoben. Das Problem bei Streaming ist einfach, dass das Modell auf dauerhaftes Wachstum angewiesen ist, um profitabel zu sein. Oder es geht zu lasten der Creator.

    • Bin seit März von Spotify Family zu Apple One Family rüber. Habe in den letzten Jahren immer mal wieder Apple Music getestet und konnte mich nie mit der dem reduzierten Funktionsumfang und der UX anfreunden, aber mittlerweile gehts und ich freue mich über den besseren Sound. Und auch schön, dass bei Apple Music Songshift integriert ist und man sämtliche Playlists rüberziehen kann.

  • Halleluja! Die Kids gucken nur die blödsinnigen Videos. Endlich kann ich das deaktivieren!

  • Ich habe mal Perplexity angefragt wieviel Geld Spotify den so bezahlt so an Künstler und Labels.

    Antwort:
    11 Milliarden Dollar gehen zunächst an die Rechteinhaber, also meist Plattenlabels, Musikverlage und Verwertungsgesellschaften. Diese sind dann dafür zuständig, die Künstler entsprechend ihrer individuellen Verträge auszuzahlen. Spotify selbst hat keinen Einfluss darauf, wie viel die Künstler am Ende bekommen – das hängt von deren Vertragsbedingungen mit Labels oder Verlagen ab.

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