Auch für Familienkonten und alle Tarife
Endlich: Spotify erlaubt komplette Deaktivierung von Videoinhalten
Der Musik-Streaming-Dienst Spotify führt neue Einstellungen ein, mit denen Nutzer selbst bestimmen können, wie stark das Videoangebot des Anbieters in der Anwendung präsent ist. Der Streaming-Platzhirsch reagiert nach eigenen Angaben damit auf veränderte Nutzungsgewohnheiten und den Wunsch nach mehr Einfluss auf die eigene Mediennutzung.

Die neuen Funktionen werden ab sofort schrittweise weltweit bereitgestellt.
Video-Funktionen gezielt steuern
Im Zentrum der Aktualisierung stehen neue Optionen für Video-Inhalte innerhalb von Musik, Podcasts und Hörbüchern. Nutzer können künftig festlegen, ob sie zusätzliche visuelle Elemente sehen möchten oder ob die Wiedergabe auf Audio beschränkt bleiben soll. Dazu zählen unter anderem auch die kurzen Loop-Videos, die bislang automatisch im Hintergrund abgespielt wurden.
Die Einstellungen finden sich im Bereich „Inhalte und Darstellung“ innerhalb der App. Dort lassen sich Videos und visuelle Effekte mit wenigen Schritten deaktivieren oder aktivieren. Die gewählten Präferenzen gelten anschließend geräteübergreifend, also auf iPhone, Mac und Co. Wer sich für eine reduzierte Darstellung entscheidet, erhält weiterhin klassische Audioinhalte. Einzelne visuelle Bestandteile von Werbung bleiben jedoch erhalten.
Erweiterung für Familienkonten und alle Tarife
Eine weitere Änderung betrifft Familienabonnements. Bisher konnten nur Kinderkonten in ihrer Nutzung eingeschränkt werden. Künftig erhalten Verwalter eines Familienplans die Möglichkeit, Video-Inhalte für alle Mitglieder gezielt ein- oder auszuschalten.
Die neuen Steuerungsoptionen stehen nicht nur zahlenden Abonnenten zur Verfügung. Auch Nutzer des kostenlosen Angebots erhalten Zugriff auf die Einstellungen.
Hintergrund der Anpassungen sind veränderte Erwartungen an digitale Angebote. Viele Anwender möchten selbst entscheiden, ob sie Inhalte aktiv verfolgen oder eher nebenbei konsumieren. Mit den neuen Optionen versucht Spotify, beide Nutzungstypen gleichermaßen abzudecken.
Wir würden uns sehr darüber freuen, zukünftig auch den Hörbücher-Bereich und die Podcasts-Sparte vollständig ausblenden zu können.

Mich wundert dass Spotify noch nicht auf die Idee gekommen ist das Ausblenden an ein weiteres Zusatzabo zu knüpfen. Das ist bei Software ja mittlerweile der beliebteste Weg.
Wir hören mit der Belästigung gegen eine monatliche Zahlung auf…
Lass das Feature doch erst mal online sein, ist ja nicht so, als könnten Sie das nachträglich noch machen
Ruhe! Nicht, dass die hier noch mitlesen :-)
Mich wundert, dass Spotify noch nicht auf die Idee gekommen ist, folgendes zu verbessern:
– Maximale 320 kbps (komprimiertes OGG Vorbis) sind auf hochwertigen Lautsprechern hörbar flacher und weniger dynamisch als CD- oder High-Res-Qualität. Es ist der „Flaschenhals“ deiner Anlage.
– eine faire Vergütung der Künstler
– Wer puristisch nur Musik hören möchte, fühlt sich oft von aggressiven Podcast-Vorschlägen, blinkenden Video-Snippets und Hörbuch-Werbung auf der Startseite gestört.
Viel besser wäre es, wenn man generell diesen ganzen Video Müll deaktivieren könnte. Grundsätzlich war Spotify ja für Musik gedacht und nicht für so ein Haufen Schrott Videos wie sie auf YouTube oder TikTok laufen.
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Bitte einfach zu einer Musikplattform wechseln, die die Künstler für ihre Werke auch bezahlt.