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Apples "Prepaid-Kreditkarte"

Eine Option für Deutschland: Apple Pay Cash im Video

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Eric Slivka hat sich genauer mit der neuen Bezahloption „Apple Pay Cash“ auseinandergesetzt und zeigt die vorerst nur in den USA verfügbare Funktion im Video.

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Apple Pay Cash befindet sich aktuell noch in der Betaphase und lässt sich von amerikanischen Anwendern erstmals in der seit dieser Woche erhältlichen, zweiten Vorabversion von iOS 11.2 ausprobieren.

Was uns als deutschen Anwendern, die bislang noch auf Apple Pay verzichten müssen auffällt: Apples neue Bezahloption würde sich hervorragend als virtueller Ersatz für Prepaid-Kreditkarten eigenen.

Nehmen wir an, dass die deutschen Banken auch in den kommenden Jahren weiter einen großen Bogen um Apples Bezahlsystem Apple Pay machen und keine Möglichkeit anbieten, die eigenen Bankkarten und Konten mit dem iPhone zu verbinden: Sollte Apples Pilotphase in den USA erfolgreich verlaufen, könnte Apple die „Apple Pay Cash“-Option als Prepaid-Kreditkarte auch hierzulande anbieten.

Anwender, die aktuell noch auf Drittanbieter-Lösungen wie Boon oder N26 setzen, könnten ihr Handgeld zukünftig einfach direkt in die virtuelle Kreditkarte Apples einzahlen und dann auch ohne offizielle Apple Pay-Unterstützung in Deutschland nur mit dem iPhone bewaffnet auf große Shopping Tour gehen.

Abwarten. Die iMessage-Integration sieht jedenfalls schon mal viel versprechend aus.

„Apple Pay Cash“ in Aktion

Donnerstag, 09. Nov 2017, 9:30 Uhr — Nicolas
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  • Debitkarte ohne Gebühr. Kreditkarte (Chargecard) 3%. Ei Ei Ei

    • Wer zahlt denn 3% Gebühren dafür? Ich als Kunde nicht.

      • nee, klar, das schenken Dir die Händler, die verzichten gerne auf Gewinn!
        *sarkasmus aus*
        Natürlich bezahlt das der Kunde, das sind Kosten, die in den Verkaufspreis einkalkuliert sind und entsprechend auf den Preis aufgeschlagen sind. Natürlich nicht zwingend 3%, a) nehmen alle KK-Anbieter unterschiedliche Gebühren, b) bezahlt nicht jeder Kunde mit KK. Aber insgesamt sind die KK-Gebühren, die Händler bezahlen in die Preise eingerechnet und letztlich bezahlt der Kunde, also auch Du

    • Bei den Charge-Karten bekommt man ja auch einen kleinen Kredit für rund 15 Tagen.

      Dennoch sind die Charge-Karten eigentlich die beste KK-Variante, weil Sie ein wenig Liquiditätspuffer geben. Wenn ich bspw. Reisekosten oder Auslagen mit meiner privaten KK bezahle bekomme ich die Erstattung von meinem Unternehmen früher als die Kartenrechnung eingezogen wird.

  • Wenn das so ist, wäre das Windhunderennen der deutschen Banken eröffnet. Es will ja keiner Apple 100% Marktanteil überlassen, oder etwa doch?

  • Laut diversen Seiten wird Apple Pay Cash nicht in Deutschland nutzbar sein, da die Voraussetzung dafür Apple Pay sein wird.

  • Hab ich was verpasst? Warum wird N26 als Drittanbieter genannt? Boom ok, das funktioniert auch in Deutschland. Aber Apple Pay mit N26 geht doch nur mit einem N26 Konto in Frankreich…??!

  • Was ist denn eine Prepaid-Kreditkarte?
    Ist das nun Debit oder Credit?

    • Debit. Du kannst, wie Prepaid schon initiiert, nur das Geld ausgeben was du vorher draufgebucht hast. Wenn du bezahlst, geht der Betrag direkt von diesem Guthaben ab.

    • Credit debit quasi… Du verfügst nur über das was drauf ist, bei 0 is schluss, no Credit aber eben auch kein debit…

    • Prepaid vs. Postpaid Kreditkart:

      Prepaid: du lädst die Karte auf (z.B. 100 €) und wird – wie bei den Handyprepaidkarten – bei Verwendung belastet

      Postpaid: Die Bank gewährt dir einen „zinslosen Kredit“ für den Abrechnungsmonat in Form eines Verfügungsrahmen. Bei Verwendung wird der Verfügungsrahmen belastet. Am Ende des Abrechnungsmonat bekommst du eine Abrechnung, die dann von deinem Konto ausgeglichen wird und du kannst erneut über deinen Verfügungsrahmen vollständig verfügen

      Debitkarten: Bei der Transaktion wird dein Bankkonto direkt belastet (in D in der als Girocard bekannt, die Auslandstransaktionen laufen über Visa V-Pay bzw. MasterCard Maestro eh nach Kooperationspartner der Bank

      Apple Pay Cash Card: Ist eine Prepaid-KK (in den USA von Greendot). Lädst du diese über eine Credit Card (egal ob Pre- oder Postpaid) auf fallen 3% Gebühren an. Geht es über die Debitkarte (als Giroccard bzw. V-PAy/MaestroCard) fallen keine Gebühren an.

  • Also entweder kommt das in Deutschland garnicht oder Apple erhebt irgendwelche Gebühren. Kann mir nicht vorstellen dass die auf die Gebühren verzichten, die sie in anderen Ländern von den Banken bekommen.

    • Prinzipiell muss bei den Gebühren auch unterschieden nach Debit vs. Credit (wird es jetzt schon – z.B. bei Apple Pay Cash). In Kanada wird z.B. auf eine Transaktion mit einer Debitkarte pauschal ca. 0,06CA$ an Apple entrichtet (egal ob das Transaktionsvolumen 1ca$ oder 1000ca$ beträgt.

      Mein Eindruck ist der, dass man die finale Einführung der neuen Zahlungsrichtlinien PSD2 abwarten möchte, weil die auch SEHR wohl Einfluss für das Bezahlen mit Mobile Payment, weil es das Monopol auf den Kontodatenzugriff (WENN der Bankkunde zustimmt) – z.B. bei Apple Pay wäre es durch ein weiteres Abnicken der Nutzungsbindigungen von Apple Pay. Zu dem sind die Daten zweckgebunden (also in dem Fall für die Transaktion (KK-Nummer (auszugsweise), Betrag für die Belastung des Verfügungsrahmen).

      Das Problem besteht halt darin, dass die europäischen Nachbarn PSD2 zum Teil schon in nationales Recht schon früher umgewandelt haben. Das könnte auch damit verbunden sein, dass der Gesetzgebungsprozess bei den europäischen Nachbarn anders gestaltet ist als in Deutschland.

  • Eine solche Ankündigung hätte ich eigentlich schon bei der Vorstellung von Apple Pay Cash erwartet. Wäre wirklich die ideale Möglichkeit, um Apple Pay auf Anhieb weltweit verfügbar zu machen – wenn auch nur als Übergangslösung.

  • Gestern aktualisierte Geschäftsbedingungen von DB und CB erhalten. Scheint sich was zu tun.

  • N26 ist keine Drittanbieter-Lösung für Apple Pay in Deutschland, Apple Pay ist seit kurzem bei N26 nur für Kunden in Frankreich nutzbar.

  • Ohne offizielle Unterstützung von Apple Pay in Deutschland funktioniert auch Apple Pay Cash nicht in Deutschland. Und was sollte das dann bitte bringen, Geld auf Apple Pay Cash einzuzahlen um auf Shopping-Tour zu gehen. Da kann ich auch mit meiner virtuellen französischen Boon-Karte direkt per Apple Pay bezahlen.

  • Spätestens Februar 2018. Bis dahin muss ein EU Gesetz umgesetzt werden das die Banken APIs für 3. Anbieter zur Verfügung stellen müssen.
    Gibt da ein Bankingseite mit vielen news. Fragt mich nicht wie die heisst.

  • An die Boon Nutzer hier:

    Wo sehe ich denn die Kreditkartendaten, sprich komplette Nummer/Ablaufdatum/Sicherheitscode?

    In der Boon-App werden mir nur die letzten 4 Stellen der Nummer angezeigt.

    • Nach internen Papieren der Sparkassen-Organisation wird ab März 2018 der Einsatz von virtuellen Debit- und Kreditkarten vorbereitet und ab Mitte 2018 auch umgesetzt. Begonnen wird dann zunächst nur mit Android- Geräten (Mist für uns alle – AppleFanboys, zu denen ich mich auch zähle). In einem internen FAQ. wurde ausdrücklich die mögliche Nutzung auf iPhones VERNEINT (auf unbestimmte Zeit).

      • Dass die Sparkasse die Umsetzung so in die Länge zieht ist klar. Die Sparkasse denkt ja heute immer noch, dass sich Kwitt bundesweit durchsetzen wird.
        N26 und die ING-Diba werden sicherlich die ersten Banken sein, die Apple Pay hierzulande unterstützen. Das wird dann evtl. ende des ersten bzw. Anfang des zweiten Quartals 2018 sein. Und dann wird es auch nicht mehr lange dauern, bis die weiteren deutschen Banken nachziehen.

  • Warum keine App die auf mein z.B. Bestehendes Kreissparkassen Konto anknüpft das ich dann damit per Handy zahlen kann.
    Dann braucht man kein Apple Pay.
    Das würde vollkommen langen.

    Dann entfällt ein Dritter Anbieter und oder sinnlos vorheriges aufladen.

    An was liegt es das es das noch nicht gibt?

  • Ich kann es bei mir zwar konfigurieren, jedoch schlägt es aufgrund der fehlenden amerikanischen Sozialversicherungsnummer fehl :(

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