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E-Mail Diebstahl: Sicherheitshinweise auch von Telekom und Vodafone

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21 Kommentare 21

Kurz nach Freigabe der offiziellen Mitteilung des Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI), informieren nun auch die beiden großen Mobilfunkanbieter, Telekom und Vodafone, ihre Bestandskunden über den großflächigen E-Mail Adress-Diebstahl, der zum Ende der vergangenen Woche bekannt wurde.

adressen

Online-Kriminelle hatten sich den Zugang 18 Millionen E-Mail Konten weltweit verschafft – darunter zu drei Millionen deutschen Adressen.

  • Vodafone verweist auf gezielte Angriffe:

Sicher ist: Der kriminelle Zugriff auf die betroffenen Vodafone und Arcor Postfächer erfolgte nicht über Server und Datenbanken von Vodafone Deutschland. Mit hoher Wahrscheinlichkeit griffen die Kriminellen die Computer und Laptops der Nutzer direkt an. Es ist davon auszugehen, dass dies über Phishing Attacken oder Schadsoftware geschah. Laut BSI können so leider auch Online Transaktionen und Online Banking der Betroffenen ausgespäht werden.

Die Deutsche Telekom informiert am 7. April rund 87.000 Betroffene per Mail, dass sie Opfer des Identitätsdiebstahls geworden sind und wie sie vorgehen müssen, um ihren Rechner von Schadsoftware zu befreien. Die betroffenen Kunden erfahren auch, wie sie neue sichere Passwörter erstellen können.

Beide Unternehmen geben in ihren Meldungen zum Thema mehrere Tipps für das Erstellen sicherer Passwörter. Auf der Sonderseite sicherheitstest.bsi.de könnt ihr prüfen, ob eure Kontaktdaten von dem Identitätsdiebstahls betroffen sind

Montag, 07. Apr 2014, 11:16 Uhr — Nicolas
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Rede mit!
  • Kabel Deutschland versendet ebenfalls seit 9 Uhr Mails an die betroffenen Kunden.

  • Kabel Deutschland versendet ebenfalls seit 9 Uhr Mails an die betroffenen Kunden.

  • Ich will keine Mehl haben !!!

    Oder anders ausgedrückt, ich will nicht betroffen sein!

  • Kabel Deutschland gehört Vodafone

  • Und die Datendiebe verschicken jetzt auch im Namenvon Telekom, Vodafone usw und packen einen schönen Link dran, „hier ihr Passwort ändern“.
    Da werden viele drauf reinfallen.

  • Der Tipp für die Erstellung eines Sicheren Passwortes ist ja lieb gemeint. Aber wenn sie an diese (wie auch immer) im Klartext ran kommen bringt das mal gar nix.

  • Ich bin T-Online-Kunde und erhalte in regelmäßigen Abständen Spam-Emails, in denen als CC zig andere T-Online-Email Adressen enthalten sind. Ich habe einige angeschrieben und festgestellt, dass es sich um existente Adressen handelt. T-Online sah sich nicht in Lage, mir zu erklären, wie ein Spammer an solch einen Pool von E-Mail-Adressen kommt.

    • Dann erkläre ich dir das mal..
      1. er hackt Webseiten (Foren, onlineshops etc.)
      2. er kauft die Daten bei Hackern.
      3. er kauft die Daten bei anderen Diensten (Gewinnspiele und Co)
      4. er läßt ein Botnetz Millionen von Kombinationen ausprobieren und nutzt die, die keine Fehler melden.
      5. er setzt Trojaner ein…
      Und so weiter …

      • 6. Er läd sie als „fast frei zugängliche“ Dateien und treibt so sein Unwesen.
        7. Er bekommt sie von „vertrauensseligen“ Mitmenschen auf Nachfrage.
        8. Er bastelt sich eine kleine Aap macht eine Internetseite dazu und reicht sie bei Aapstores ein. Dort wird sie als das tollste „Must Du haben weil es alle wollen“ – Dingns beworben und nat

      • Natürlich geht das alles erst nach Anmeldung mit Benutzername, Mailadresse und einem Passwort. Die Chance, dass die Menschen sich nicht erst die Mühe machen andere Daten zu benutzen ist gegeben.

        Wer findet noch andere Wege zum Ziel?

        …. Keiner?

        Och….. Seid doch mal Fantasievoll – da geht doch noch was ;)

  • jaja, der BSI. Seit dem letzten Datenklau KEIN STÜCK dazugelernt. Wieder kriegt man nur gesagt, dass man betroffen ist, NICHT aber welcher Account geschweigedenn welches Passwort gehackt wurde.
    In der Mitteilung steht „Es ist davon auszugehen, dass es sich bei den gefundenen Adressen und Passwörtern sowohl um Zugangsdaten zu E-Mail-Konten als auch um Zugangsdaten zu anderen Online-Accounts wie Online-Shops, Internet-Foren oder Sozialen Netzwerken handelt.“
    Heißt, man kann ohne das PW (was ja eh gehackt wurde, warum dann nicht mitschicken) nicht wissen welche der 20 Accounts betroffen ist.
    Weiter gehts: Der BSI-Test schickt nur eine Antwort, wenn man betroffen ist. Wer garantiert mir, dass die Mail auch wirklich nicht irgendwo im Nirvana verschwunden ist? Warum nicht eine „Sie sind nicht betroffen“ Mail?

    beratungsresistent. Und sowas darf sich BSI nennen…

  • Wie ist das eigentlich möglich, dass so viele Adressen samt Passwörtern bei _unterschiedlichen_ Providern abgegriffen wurden. Haben die alle das gleiche Sicherheitsleck ?

  • Bin nicht dabei.. Ausser die Hacker haben die Mail vom BSI automatisch gelöscht. ;)

  • ..und jeder der auf die warnende Seite geht, läd sich die Schadsoftware runter. …
    Wäre doch zu ironisch, wenn es die Seite der BSI ist, die sie seit dem letzem Mal gehackt haben und nun fleissig alle… naja nur laut angefangen nachzudenken ..

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