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Eine Podcast-Empfehlung

„Das neue Apple der Experten“: 80 Minuten Apple-Interna

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Der noch junge Podcast The Menu Bar lässt in seiner zweiten Episode den langjährigen Apple-Mitarbeiter Bob Burrough zu Wort kommen und diesen aus seinen Erfahrungen und Erlebnissen als Software-Manager in Cupertino plaudern.

Burrough war zwischen 2007 und 2014 bei Apple beschäftigt und in dieser Zeit in alle großen Produktneuvorstellungen involviert. Auf einer Laufzeit von knapp 80 Minuten liefert die englischsprachige Podcast-Episode nicht nur typische Apple-Anekdoten, sondern setzt sich auch mit den starken Veränderungen in Apples Unternehmenskultur auseinander, die vor allem nach dem Ausscheiden des bis dato für die iOS-Entwicklung verantwortlichen Managers Scott Forstall beobachtet werden konnten.

Nachdem sich Apple von Forstall verabschiedete und das Design-Team Jony Ives zusätzlich zu seinen Hardware-Projekten auch noch die Verantwortung für die Entwicklung des iOS-Betriebssystems übernahm, wandelte sich das Unternehmen zum „neuen Apple der Experten“.

Alles änderte sich mit Forstalls Kündigung

So erinnert sich Bob Burrough, dass die eher flachen Hierarchien, die bis kurz vor der Veröffentlichung des komplett neugestalteten Betriebssystems iOS 7 auf dem Apple Campus herrschten, unter der neuen Leitung schnell erodierten. Während es unter Scott Forstall an der Tagesordnung war, dass Entwickler aus fachfremden Abteilungen Kritik, Verbesserungswünsche und Tipps austauschten, setzte Apple nun auf spezialisierte und weitgehend abgeschottete Teams, die keinen Wert mehr auf Wortmeldungen von außen zu legen schienen.

Dem informellen Anruf, mit dem man auch die Kollegen, die sich gerade im Urlaub befanden, kurz nach Software-Eigenarten oder aktuellen Problemen befragen konnte, um so weiter am eigenen Projekt zu arbeiten, wurde durch Zuständigkeitsgerangel, den Kampf einzelner Teams nach mehr Verantwortung und klar auf Abteilungen verteilte Verantwortungsbereiche abgelöst.

Natürlich fehlen der Podcast-Episode auch die legendären Steve Jobs-Erinnerungen (hier: Warum Mitarbeiter nur ungern mit dem Apple-Grüner in den Fahrstuhl stiegen) und kleine Anekdoten, wie etwa der Zoll-Schmuggel der ersten 12 iPhone-Einheiten aus China in das Apple Hauptquartier nicht – im interessantesten sind unserer Meinung jedoch die Beobachtungen, die sich mit der neuen Unternehmenskultur nach dem Tod von Steve Jobs und dem ein Jahr später entlassenen Scott Forstall beschäftigen.

Hört rein, es lohnt sich.

Mittwoch, 07. Feb 2018, 8:31 Uhr — Nicolas
31 Kommentare bisher. Dieser Unterhaltung fehlt Deine Stimme.
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  • tja, wird von den fanboys hier sicher weiter geleugnet werden – da nützen noch so viele berichte nix

    • Ich lasse diesen Kommentar hier (noch eine Zeitlang) als Negativ-Beispiel stehen und merke einfach mal an: Für die Zukunft wünschen wir uns angenehme Diskussionen miteinander und weniger vergiftete, auf puren Konflikt gebürstete Wortmeldungen.

      • Das wäre wirklich wünschenswert!

      • Vielen Dank Nicolas! Schön, dass es gesehen wird. Das ewige Getrolle nervt unheimlich.

      • Dieses strikte Vorgehen würde ich sehr begrüßen.

        Das macht in letzter Zeit einfach keinen Spaß mehr.

      • Danke. Habe auch keinen Bock mehr ständig nur immer wieder die selben hohle Phrasen gedroschen zu sehen. Es ist einfach ermüdend und drauf zu antworten hat man erst Recht keine Lust.

      • Was ist an dem Kommentar schlimm?
        Er ist nicht beleidigend oder niveaulos. Er fasst eigentlich nur gut zusammen wie durch die rosa Brille die Welt gesehen wird. Auch Meinungen neben der eigenen sollte und muss man akzeptieren können. Und auch wenn hier das Hausrecht gilt, so wäre ein löschen des Kommentars kein positives Vorgehen und bestätigt nur genau das was in selbigem angeprangert wird.

      • Danke Nicolas! Schließe mich Euren Wünschen an!

      • @Thomas Wünschenswert wäre auch eine größere Toleranz gegenüber Kritik an Apple.
        @Mike Das sind wirklich die Aussagekräftigsten Argumente die man hier leider nur zu oft liest. Wenig Gehalt, aber Hauptsache ich habe meinen Senf dazu gegeben. Geh doch mal auf Argumente ein oder lass eben ganz. Redest du so auch mit Erwachsenen in deinem Umfeld?
        @Don Welches getrolle denn? Nenn mir ein Beispiel aus den letzten Beiträgen wo du dich ernsthaft getrollt gefühlt hast?
        @Semafor In letzter Zeit macht Apple auch keinen Spaß mehr, dass sich wiederum hier in den Kommentaren widerspiegelt. Suchst du hier wirklich nach Spaß?
        @derp Welche hohlen Phrasen? Das zum hundersten Mal erwähnt wird dass endlich Apple Pay in DE an Start geht? Die wiederholten Phrasen wie toll doch Boon ist? Les es doch einfach nicht, sicherlich hast auch du bereits mitbekommen welche Nicks du überspringen kannst. So viel Eigenverantwortung traue ich auch dir zu. Und wer zwingt dich bitte zu antworten? Nur du dich selbst.
        @Nicolas Verstehe wirklich nicht was an seinem Kommentar verwerflich ist? Ich erinnere nur an Jo’s oder DNNs Attacken die wirklich beleidigend und persönlich waren. Da habt ihr nichts dazu gesagt bzw. unternommen. Er hat weder Schimpfwörter benutzt noch wurde er persönlich. Im Kern hat er doch sogar recht. Wie oft wurde sich über Apples Akkus beschwert. Wie lächerlich & paranoid wurden wir von den Fanboys hingestellt? Und selbst dann als Apple den Betrug zugab, wurde das ganze hier von bekannten Fanboys als Einzelfälle runtergespielt. Sogar verteidigt wurde das von Apple. Natürlich kommen dann solche Kommentare raus wie hier von Rattler.

      • Dem habe ich mal garnichtsmehr hinzuzufügen.

        Gut geschrieben.

        Kritik wird hier halt allzuoft als Angriff gesehen und nicht als Wunsch auf Verbesserung.

      • Danke! Das wäre wirklich wünschenswert.

      • @adriano: Danke für deinen sachlichen Kommentar, dem ich in allen Punkten zustimme.

    • Wieso? Es ist doch alles besser wie vorher. guck dir den Wert des Unternehmens an.

    • Warum muss erst ein Mod um einen angemessenen Ton bitten?
      Und das noch nach einem Beitrag von Rattler, der in die ganz normale Tonlage passt.

      Hier sind wesentlich unerträglichere Posts zu lesen, vor allem, was die Wortwahl betrifft und niemand außer ein paar Unermüdlichen schreibt etwas dazu…

      Bei Beleidigungen und unangemessenen Worten sollte man evtl. einfach mal löschen.
      Würde man sich in einem Workshop gegenübersitzen möchte ich mal sehen, wer dann noch so formuliert.

    • Gähn, es wäre gut wenn es auch iFrust oder Android-Fun gäbe (?), auf denen man besser solche Gefühle ventilieren könnte.

  • Ich finde es mittlerweile untertäglich wie in der virtuellen Welt miteinander umgegangen wird.
    Deswegen ist dein Kommentar und das stehenlassen dieses Beitrags nur zu begrüßen.

    Fair. Respektvoll. Freundlich. Was ist daran so schwer?

  • Danke, Nicolas!!
    Du sprichst mir wirklich aus der Seele.
    Ich fände es gut, wenn ihr strikter gegen die Leute vorgeht, die die Anonymität der Mediums auf diese Art und Weise ausnutzen.

    • ich glaube es wäre hilfreich, wenn man den kommentarbereich irgendwie so organisiert, das man sich irgendwie registrieren muss und nicht einfach nur unten einen namen und eine mailadresse reinhaut. das würde manche sicher schon davon abhalten irgendwelchen müll oder das ewig gleiche sinnlose gelaber von sich zu geben. ;-)

      • Keine Frage: Andererseits wollen wir die Hürde zum Mitreden gerne auch so gering wie möglich halten. Aktuell muss nicht mal die E-Mail-Adresse stimmen und persönlich finde ich das eigentlich ganz angenehm. Wir sind allerdings am Grübeln .

      • @Nicolas Dafür dass man hier nichts bestätigen muss, läuft das aber ganz gut muss ich sagen. Wenn man sich dann noch anguckt wie sogar „real name policies“ kläglich scheitern, wenn es darum geht, online diskussionen zivil zu halten, dann glaub ich kann man sich das echt sparen. (Siehe Facebook und anderes. Den Leuten ist es sogar scheiss egal wenn ihr echter Name + Foto neben ihren Mistbeiträgen steht.)

        Meine Email stimmt nicht, aber ich versuche nicht mit meinen Beiträgen zu nerven.

      • Auch auf zeit.de sehe ich unzählige gelöschte Kommentare, weil sie sich dort gegenseitig beleidigen. Dort braucht man einen Account um was zu posten.

      • oder focus.de….unglaublich

      • @Nicolas
        Ich finde Eure Politik der niedrigen Hürde gut. Sie ermöglicht letztlich vielschichtigere und mehr spontane Kommentare, und das ist eigentlich gut so. Deppen hat man immer, das lässt sich durch keinerlei Maßnahme verhindern.
        Hin und wieder einen kleinen Hinweis wie oben finde ich ganz begrüßenswert … :)

      • Gerade zeit.de zeigt aber sehr gut, dass ein registrierter Account kein Allheilmittel ist. Er hilft, strafrechtlich relevanten Content zuzuordnen, aber er verhindert weder Beleidigungen (darum muss ja so viel gelöscht werden, was aber auch ohne Reg. schon möglich wäre), noch verhindert es ungerechtfertigtes Löschen.

        Konstruktive Diskussionen sind schon im RL nicht immer einfach, online sind sie aber eine noch größere Herausforderung (selbst wenn man mutwilliges Trollen und Mobben mal außen vor lässt). Die Möglichkeit von Missverständnissen ist eben deutlich höher, weil ja keinerlei nonverbale Kommunikation stattfindet (s. Ironie), außerdem hat man keine Chance, sich seine Gesprächspartner auszusuchen bzw. sich von unangenehmen Teilnehmern abzuwenden, sie ggf. vom Gespräch auszuschließen, wie es im RL Gang und Gebe ist.

        Ich glaube, alle können einen Beitrag leisten, wenn sie bei sich selbst anfangen und sich (zusätzlich zur selbstverständlichen Netiqette) ein paar Regeln zu eigen machen. Z.B. vor dem Absenden zu überlegen, ob der Beitrag *wirklich* einen Gewinn darstellt – oder ob er vornehmlich der Selbstdarstellung (oder Provokation, etc.) dient. Ob man sich noch auf der Sach- oder längst auf der Beziehungsebene befindet (und ob das dann wirklich zielführend ist, also (s.o.) einen Gewinn darstellt).

        Wenn die Moderatoren, zuallererst aber wir alle das im Blick behalten, bringen Diskussionen Spaß.

        Habt euch lieb. :)

  • Einen ähnlichen Gedanken hatte ich heute im Auto auch. Es ist schade zuzusehen müssen wie Apple sich kaputt macht. Sicherlich nicht heute und auch nicht morgen, aber so langsam kommen viel dahinter wie Apple mit seinen Produkten umgeht, augeschlossen natürlich das iPhone. Was ist mit iWorks passiert? Man hört nichts davon. Photos? Was wurde uns alles versprochen, und mehr denn je vermissen ich mein heißgeliebtes Aperture. Bei dem Fortschritt wird es noch weiter 20 Jahre dauern bis Photos dieses Level erreicht. Vorher, wofür wir noch bezhalt haben, bekamen wir noch anständige Software, jetzt wo alles kostenlos ist, kommt nur heisse Luft raus. Leere Versprechungen usw. Es ist auf Dauer einfach frustrierend. Einerseits wird das Ökosystem von Apple gelobt, und gleichzeitig ist es nicht möglich einen zweiten Timer gleichzeitig zu starten. Klar gibt es Apps dafür, aber wir reden hier ja von Apples Ökosystem. Notizen, super App, fühlt sich toll an, aber nur 5 Farben zur Auswahl? Jetzt mal ehrlich?! 5 Farben!!!??? Mit welcher Begründung? Apple wird doch noch fähig sein min weitere 5 Farben anzubieten? Ist es die Arroganz? Und wie lange muss ich nun warten um weitere Farben zu bekommen? Vielleicht nie? Welch tolles Ökosystem. Beim Homepod genauso. Hardwareseitig sicherlich ein richtig schönes Ding. Optisch sieht er auch gut aus. Ich würde es ja kaufen, aber die Spaßbremse Apple vermasselt alles mal wieder. Ich hätte mir min 2 davon geholt, vielleicht sogar 3, aber nicht unter diesen Vorraussetzungen. Warum? Weil wenn ich die Teile kaufe, ich nicht weiß ob bereits nach 6 Monaten eine neuere überarbeitete Version rauskommt und ich wieder drauf sitzen bleibe. Schon alles passiert (iPad 4). Somit werde ich nicht investieren. Aber wenn keiner investiert wird es zum Hobbyprojekt verkommen. Die Ausreden werden sein, ja der MArkt ist gesättigt blablabla, dabei stimmt das gar nicht. Die Produkte sind einfach nur halb zuende gedacht. Das ärgert mich am meisten. Wie kann man zu spät auf den Markt kommen und sowas abliefern? Apple kann viel mehr, so viel mehr, aber nein sie tun es nicht, weil Tim mal wieder doppelt abkassieren will. Na klar bei den Fans warum auch nicht. Er kennt seine Pappenheimer, von daher Salamitaktik, immer kleine Brotkrummen hinwerfen und alles schön hinauszögern. Beim Macbook Pro genauso geschehen. Stat sofort ein vollwertiges Touchdisplay mit Pencil Unterstützung anzubieten, liefert Apple eine Spielzeugbar die kein Mensch braucht, will uns aber erzählen dass das die allerbeste Lösung ist. Nein! Apple liegt so falsch. Die Möglichkeiten die sie mit dem Homepod bzw. einem vollwertigen Assistenten verspielen ist denen wohl nicht bewusst. Wenn Amazon dieses Ökosystem ausbaut (Smarthome, Amazon Fresh, Amazon Prime, Music) dann heißt es Game Over für Apple. Apple drängt mich ja gerade dazu. Warum sollte ich mir das Leben unnötig schwer machen wenn es bessere Lösungen gibt? Tim sabotiert sich selber mit dieser Hinhalte-Taktik.

    • Es bringt nichts, sich darüber aufzuregen. Du kannst Apple nicht ändern, nur dich selbst.
      Wenn dir die Software nicht gefällt, dann nutze eine andere. Wenn dir ein Gerät nicht gefällt, dann Kauf es nicht. Wenn dir ein Gerät gefällt, dann rege dich nicht drüber auf, wenn ein Nachfolger kommt. Dadurch wird dein Gerät nicht schlechter.
      Das Apple die eigene Software immer weiter einschränkt, ist eine strategische Ausrichtung. Man bietet den Kunden einen Grundstock, der nicht zu viel Pflege benötigt und wer mehr will, muss sich nach Alternativen umsehen.
      Über das Apple Ökosystem darf man sich nicht zu sehr aufregen. Apple will hier möglichst viele Geräte verkaufen. Dafür werden die Sachen halt notfalls beschnitten oder man sucht den kleinsten gemeinsamen Nenner.
      Wenn du ein Notebook mit Touchscreen willst, dann Kauf dir eins. Wenn es eine gleichwertige Alternative für mich gibt, kaufe ich immer noch Apple Produkte. Wenn nicht, dann kaufe ich was anderes. Das iPhone ist für mich immer noch konkurrenzlos. Die Watch habe ich, wegen dem Zusammenspiel zwischen Handy und Watch. Da könnte ich heutzutage aber drauf verzichten. Ansonsten habe ich schon vieles ersetzt. Das Fire TV steht bei mir im Wohnzimmer, das ATV wurde ins Kinderzimmer verbannt. Ich habe jetzt ein Surface Pro und bin gut zufrieden. Das wird vermutlich irgendwann durch ein Surface Book ersetzt. Alexa steuert bei mir das Smarthome und Sonos bringt den Sound.
      Jetzt bringt Apple den HomePod. Na und? Mich zwingt ja keiner, diesen technologischen Rückschritt zu gehen. Schön, dass Apple etwas anbietet. Für einige ist das bestimmt sinnvoll. Ich kenne auch intelligente Menschen, die lieber den einfachen Weg gehen, statt den Besten.

    • Mir gefällt die Entwicklung von Apple auch nicht. Aber man hat ja Gott sei Dank die Wahl. Man kann als Kunde den Kurs mitgehen oder eben auch nicht. Ich bin nicht mehr bereit mitzumachen und die Preise haben mittlerweile meine Schmerzgrenze auch überschritten. Deshalb bin ich gerade dabei über den Tellerrand zu blicken und mich anderweitig umzusehen. Ich besaß bis vor kurzem ausschließlich Apple-Produkte. Nun hat das iPhone schon mal daran glauben müssen und wurde durch einen Androiden ersetzt. Vor Kurzem war das für mich noch undenkbar, mittlerweile bin ich sehr glücklich mit dieser Entscheidung. Wie gesagt: Als Kunde sitzt man immer noch am längeren Hebel

  • Den Podcast höre ich mir später an.

    Aber das keine flachen Hierachien mehr bei Apple herrschen, das merkt man einfach. Nicht alles ist schlecht! Aber vieles ist nicht mehr stimmig und das wirkt sich wie ein Peitscheneffekt auf viele andere Dinge aus.

  • Ich will schon keine zusätzlichen Eigenschaften der Produkte sondern wenigstens das sie tun was versprochen wurde. Die neue TV App ist magic. Ja klar, auf magische Weise verschwinden gekaufte Inhalte.
    Nimm ein anderes, gern aber was denn? Auch bei der steilen Abwärts Kurve ist Apple immer noch der Einäugige unter den Blinden.

  • @iFun @Niclas

    Ich möchte gerne mal meine Gedanken zu obiger Aussage auf den ersten Kommentar teilen.

    Wie jemand anderes schon geschrieben hat, habt ihr natürlich Hausrecht, aber sind wir mal ehrlich. Man sollte Beiträge (solange sie niemanden beleidigen oder beschimpfen) neben der eigenen Meinung akzeptieren können. Das sollte für Apfel- genauso wie für Androidenfans gelten.

    Wer Kommentare löscht, weil sie offensichtlich nicht der eigenen Meinung entsprechen (und nichts anderes wäre das in dem Fall), der zerstört das Konzept der freien Meinungsäußerung. Und genau das ist heute sowieso schon bedroht, da im politischen System keine Meinung mehr neben der politisch vorgegeben akzeptiert wird, Menschen anderer Meinung werden denunziert, stumm geschaltet und jeder macht mit egal ob sinnvoll oder nicht (Medien und Oppositionsparteien). Politischw Diskussionen gibt es keine mehr.
    Leider setzt sich genau das so langsam auch im privaten Bereich durch, für mich eine gefährliche Entwicklung. Wer nicht mehr lernt andere Meinungen zu akzeptieren und sich damit auseinander zu setzen (wir hatten noch Debattierkurse in der Schule) und wie wild löscht der unterstützt eine gefährliche Entwicklung. Eigentlich waren wir davon 70 Jahre entfernt, aber scheinbar gilt immer noch „History repeats itself“. So entstehen immer größere Filterblasen.

    Auf einem Apfel Blog gibt es keine negativen / andere Meinungen mehr? = Filterblase für Fans. Mag jetzt nicht so schlimm sein, aber die Menschen gewöhnen sich daran.

    Was spricht gegen einen offenen Diskurs? Statt obige Antwort könnte man sich auch kritisch damit auseinander setzen (zum einen warum der Kern der Aussage richtig ist, aber auch wie man dagegen argumentieren kann das zB andere Fanlager ähnlich reagieren).
    Und ganz ehrlich es ist erschreckend wie viele Nutzer der Idee der Löschung auch noch zustimmen. Noch mal so lange niemand beschimpft, beleidigt, diskreditiert wird, darf und muss man so was ertragen können. Auf jeder Tageszeitungs-Webseite passiert leider selbiges heute. Hat man eine bedtimmte Leserschaft, werden sogar Kommentare aus der Mitte mittlerweile gelöscht, immer schön dem Klientel entsprechend. Eine beängstigende Entwicklung.

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