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Das iPhone-Gedankenexperimente und Apples harte Fragen

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46 Kommentare 46

„Erklären sie einem Achtjährigen, was ein Router ist und wie dieser funktioniert.“ Eine Aufgabenstellung, die sich mit etwas Kreativität bestimmt noch meistern lässt. Aber: Seid ihr auch in der Lage, die folgende Frage so zu beantworten, dass euch Apples Personalabteilung auch noch zum zweiter Termin der Vorstellungsrunde einladen würde?

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Bild: Shutterstock

„100 Münzen liegen flach auf einem Tisch – jede mit einer Kopf- und einer Zahl-Seite. 10 der Münzen zeigen ihre Kopfseite, auf den restlichen 90 Münzen lässt sich die Zahl erkennen. Für dich gibt es keine Möglichkeit zu erfühlen oder zu sehen, welche Münze mit welcher Seite nach oben zeigt. Wir lassen sich die Münzen jetzt in zwei Häufchen aufteilen, die beide die gleiche Anzahl von Kopf-Münzen besitzen?“

Habt ihr auch diese Aufgabe gemeistert, dann könnt ihr euch jetzt einen Plattenspieler und ein Glas voll Wasser vorstellen: „Das Wasserglas steht auf dem Turntable des Plattenspielers; dieser beginnt nun langsam damit, an Geschwindigkeit aufzunehmen. Was passiert als erstes? Rutscht das Glas vom Teller? Fällt es um? Oder sorgt die zunehmende Rotation dafür, dass Wasser aus dem Glas spritzt?“

Noch nicht genug? Vielleicht schließen wir mit einer menschlichen Frage, ehe wir euch zu diesem Business Insider-Artikel entlassen, der 33 Apple-Bewerbungsfragen in einer Klickstrecke gesammelt hat.

Stellt euch vor, ihr arbeitet in einem Apple Store. Euch gegenüber steht ein verärgerter Kunde, der die letzten 20 Minuten auf Hilfe gewartet hat und jetzt anfängt eine Szene zu machen. Der Kunde kündigt an, den Laden der Konkurrenz gegenüber zu besuchen und sich dort den Computer zu kaufen, den er möchte. Wie löst ihr das Problem?

Vier Fragen, die ihr beantworten können solltet, bevor ihr die Online-Bewerbung auf Apples Jobs-Seite ausfüllt. Und auch wenn das
iPhone Thought Experiment“ noch nicht im Katalog der Personalabteilung zu finden ist, schließen wir das auf „Waitbutwhy“ formulierte Gedankenexperimente gleich noch mit an.

Wie viele Jahre braucht die Menschheit von Null bis iPhone?

Stellt euch folgendes Szenario vor: Urplötzlich erscheint eine Hexe auf dem Nichts und verflucht die gesamte Menschheit. Mit einem bitterbösen Lächeln und einer unscheinbaren Handbewegung lässt die Hexe alle menschengemachten Objekte und Erfindungen verschwinden und versetzt die Welt zurück auf einen technischen Stand, der sich mit der Zivilisation 200.000 Jahre vor Christus vergleichen lässt.

Zurück bleiben 7,3 Milliarden nackte Menschen, die in Wäldern, Wüsten, Sumpflandschaften und in trockenen Prärien stehen – dort, wo vor wenigen Sekunden noch die großen Metropolen und die kleinen Städte der Welt angesiedelt waren. Unverändert sind allein die Köpfe der Menschen. Jeder Mensch verfügt nach wie vor über sein Wissen, seine Erinnerungen, sein Gedächtnis, auswendig gelernte Gedichte, seine Uni-Ausbildung und seine, etwa während der Maurer-Lehre erworbenen Fähigkeiten.

Zudem hält jeder der 7 Milliarden Menschen ein Blatt Papier in den Händen, auf dem sich folgende Notiz ablesen lässt: „Ich habe die gesamte Menschheit verflucht – das sind meine Regeln: Am aktuellen Stand der Dinge wird sich so lange nichts ändern, bis ihr [also die gesamte Menschheit] ein voll funktionsfähiges, perfekt gefertigtes und mit allen Features ausgestattetes iPhone 6s vorlegt. Sobald ihr das iPhone 6s abgeliefert habt, werde ich meinen Fluch umkehren und alle menschengemachten Objekte umgehend zurück zaubern.

Die Frage, die sich nun stellt: Wie lange brauchen die Menschheit um sich vom Fluch zu befreien? Und: Was passiert währenddessen?

Mittwoch, 02. Dez 2015, 18:08 Uhr — Nicolas
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Rede mit!
  • Wir nehmen einfach die Stadt uns schieben sie wo anderes hin

  • Krankenhäuser, strassen, lebensmittel, ehe die zum iphone kommen machen sie erst mal alles anderen und am ende haben sie dann eh alles , brauchen also auch kein iphoen mehr um die sachen vom anfang zurückzubekommen.

  • Erstaunlich, dass die Jungs und Mädels in den Apple Stores diese Fragen richtig beantwortet haben sollen…

  • Naja. Die Kernphysiker, die in den Stores arbeiten, können diese Fragen sicherlich nicht beantworten. Es sei denn, es würde eine Antwort durchgehen lassen wie::“Ey du… Da musst du den sehr beschäftigten Typ da drüben mal fragen. Dafür bin ich nicht zuständig.“
    Hauptsache cooles Duzen – egal wen man da vor sich hat. Und null Fachwissen.
    Da habe ich mich schon öfter geschämt, wenn ich die Stores an Bekannte und Freunde empfohlen habe und dann die Rückmeldung über den unterirdischen Service kam. Das war mal anders… Traurig eigentlich.

  • Schöner Kommentar unterm Bericht:

    whataloadofbull on Nov 5, 9:38 AM said:
    Wow, I must be working in the right department at Apple. None of this nonsense was ever asked to me or to any other hired candidate in the last 5 years. I’m not sure what these people from Glassdoor are smoking, but I want some of it.

  • Wow, und wo bewirbt man sich als Online-Redakteur mit soviel Schreibfehlern in so einem kurzen Beitrag?

  • Schaut in die Krisenherde der Welt, dann wisst ihr, was in der Zwischenzeit passiert, bis das iPhone gefertigt ist.

  • Interessant wären mal die Antworten auf die Fragen…

  • Was für ein verlogener Artikel ! Gespräche werden professionell geführt!

  • Hm. Mal ne blöde Frage. Oder besser 3

    Ist das bei den Münzen nicht einfach? Gleiche Anzahl an kopfmünzen pro Haufen? Einfach die Hälfte der 10 und die Hälfte der 90 Münzen nehmen, dann haben beide Haufen alles gleich?

    Bei dem Plattenspieler. Sind die Dinger nicht so gebaut das da eine Nadel ist die an einer Stange hängt und sich das Glas somit nicht einmal drehen kann bzw. runterfällt oder umkippt wenn es an die Stange stößt?

    Wenn ein Kunde im Apple Store einen Computer kaufen will und den dann weil er sauer ist bei Saturn gegenüber kauft, sollte es Apple doch auch recht sein, oder? Bei den geringen Magen
    Steht doch da: „den Computer den er will“ und er will anscheinend nen Apple Rechner. Oder auch zu einfach gedacht?

    • Stefan, die Münzen darfst Du weder anfassen noch anschauen.

      • Hm. Hab ich wohl falsch verstanden. Wenn ich es nicht sehen kann, frag ich jemand anders ob er es sehen kann

        Das mit dem anfassen gilt wohl eher dem ertasten. Denke ich. Vielleicht bin ich aber auch schon zu unintelligent die Aufgabe zu verstehen

      • So doof kannst Du nicht sein, wenn Du auf die simple wie geniale Idee kommst, dass ein anderer den Part des Sehenden übernehmen soll. Grandios!

      • Ich mag diese lateralen Ansätze auch immer so! Gefällt mir ;) so muss man auch immer an die Dark Storys ran gehen, falls das jemand kennt. Kann ich nur empfehlen, lustige Geschichten durch geschickte Fragerei und Querdenken auflösen.

      • Anfassen schon, oder? Ich würde 10 nehmen und sie umdrehen. Dann sollte die Anzahl in beiden Haufen gleich sein.

    • Meine Antwort wäre einfach gewesen auf beiden Häufen jeweils 50 Münzen. Auf beiden Seiten befinden sich jeweils 50 Münzen mit je 50 Köpfen und 50 Zahlen.

    • So einfach ist die Sache mit den Münzen natürlich nicht, du weisst ja nicht welche der Münzen Kopf oder Zahl zeigen.
      Ich musste auch ordentlich grübeln, bis ich auf die Lösung gekommen bin.
      Ich glaube, so müsste es gehen:
      Ich nehme zehn von den hundert Münzen beiseite – das ist mein erstes Häufchen, die restlichen 90 bilden den zweiten Haufen. Nun drehe ich alle zehn Münzen des kleinen Häufchens um, dann müssten beide Haufen dieselbe Anzahl an Kopfmünzen besitzen. Oder?

      • Genau so geht es, da gibt es auch einen netten (und für die Zuschauer verblüffenden) Kartentrick, der genau so funktioniert, nur dass eben 5/10/n Karten am Anfang umgedreht werden und vom Zuschauer beliebig eingemischt werden.

      • Stimmt, den Kartentrick kenne ich auch!

      • versteh ich nicht.
        Du siehst doch nicht ob du in deinem ersten Häufchen nicht schon eine Kopfmünze rausnimmst und wenn du die drehst dann verschaukelst du dir doch gleich das Gleichgewicht.

        Wie willst du sichergehen, dass du mit deinem kleinen Häufchen mit den ersten 10 Stück nur die Zahlen erwischst O.O

        Also ich komm nicht drauf aber lustig mal die Birne einzuschalten ^^

      • @ddexter stelle es dir einmal vor: du nimmt 10 Münzen heraus, eine ist, wie du sagst, aber bereits Kopf. Das heißt im großen Haufen befinden sich nur noch 9 Kopf-Münzen.
        Du drehst jetzt schön friedlich deine 10 Münzen um. Das Ergebnis? 9Kopf, eine Zahl. In beiden Haufen sind also die gleiche Anzahl an Kopf Münzen. Das geht so toll auf, da eine Münze halt nur zwei Seiten hat.

      • @bene_1337

        stimmt :)

  • Naja. Die Kernphysiker, die in den Stores arbeiten, können diese Fragen sicherlich nicht beantworten. Es sei denn, es würde eine Antwort durchgehen lassen wie::“Ey du… Da musst du den sehr beschäftigten Typ da drüben mal fragen. Dafür bin ich nicht zuständig.“
    Hauptsache cooles Duzen – egal wen man da vor sich hat. Und null Fachwissen.
    Da habe ich mich schon öfter geschämt, wenn ich die Stores an Bekannte und Freunde empfohlen habe und dann die Rückmeldung über den unterirdischen Service kam. Das war mal anders… Traurig eigentlich.

  • Hm. Keine Smileys. Dann denkt euch einfach wies gemeint war. Hat ja früher in den Briefen auch ohne lachende Gesichter geklappt

  • Für die Turntable Aufgabe hängt die Lösung vom Reibkoefizient zwischen Glas um Platte, als auch dem Füllstand ab.

  • In einer Welt in der Bieber die Macht ergreifen würden würde das iPhone nach Fisch riechen

  • Und was ist mit der Akkuleistung?

  • Mein Plattenspieler hat einen PlattenTELLER – ein turntable IST bereits der ganze Plattenspieler.
    Dieser Sprachenmischmasch macht einen ja krank.

  • Find ich nicht besonders schwer. Bei den Münzen nimmt man zehn raus und dreht sie um. Beim Glas heißt es laut Aufgabenstellung, dass es voll ist. Es wird durch die Zentripetalkraft der Glasaußenseite auf das Wasser der Wasserstand an der Außenseite des Glases ansteigen und insofern Wasser überlaufen. Zum Kippen hat es in diesem Szenario keine Veranlassung, da die Kraft vom Wasser aufs Glas über die Höhe nahezu gleichmäßig ist und zur Spitze hin aufgrund des davor beschriebenen Effekts sogar minimal abnimmt. Runter fallen wird es erst nachdem bereits Wasser übergelaufen ist.
    In der Klickstrecke geht es trivial weiter: Sie haben zwei Eier, was ist die beste Möglichkeit herauszufinden ab welcher Höhe (welchem Stockwerk) das Ei bricht? Einfach vor das Gebäude stellen und das Ei zunehmend hoch in die Luft werfen. Wenn es zerbricht markiert der Scheitelpunkt des Wurfes die entscheidende Höhe. Auf dem Niveau bewegen sich die Fragen…

  • Redet mit. Seid nett zueinander!

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