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Auf 18 Monate befristet

Corona-Warn-App: Robert Koch-Institut sucht Projektmanager

58 Kommentare 58

Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? Die mitlesenden Akademiker mit Universitätsdiplom oder Master in Fachrichtungen wie Wirtschaftsinformatik, Informatik und BWL können sich in den kommenden 18 Monaten als Projektmanager für die offizielle Corona-Warn-App der Bundesregierung verdingen. Ein Vollzeit-Posten der zum 1. Dezember besetzt werden soll.

Corona Aufsteller

Ausgeschrieben vom Fachgebiet 21 „Epidemiologisches Daten- und Befragungszentrum“ in der Abteilung 2 „Epidemiologie und Gesundheitsmonitoring“ verspricht der befristete Job eine Vergütung nach der Entgeltgruppe 14 des Tarifvertrages für den öffentlichen Dienst (was im Grundgehalt etwa einem Jahres-Brutto von 55.500 Euro entspricht) und 30 Urlaubstage im Jahr.

Gearbeitet wird nominell im Berlin (Tempelhof-Schöneberg) allerdings besteht die Möglichkeit zur mobilen Arbeit und die Nutzung verschiedener Teilzeitmodelle, die durch umfangreiche Fortbildungs- und Qualifizierungsmöglichkeiten abgerundet werden.

Ausbau zur europäischen Plattform

Beim Projektmanagement der Corona-Warn-App müsst ihr dann vor allem koordinieren und die Integration neuer Funktionen mit den Industriepartnern von Deutscher Telekom und SAP umsetzen. Ihr erstellt Projektablaufplänen und Statusreports, plant Stakeholder-Meetings und sorgt für die kontinuierliche Weiterentwicklung der App, die bald auch Basis für den europäischen Datenaustausch aller Corona-Warn-Apps sein soll.

Entsprechend werden nicht nur hervorragende Deutsch- sondern auch vergleichbar gute Englischkenntnisse vorausgesetzt. Da die Stelle befristet angeboten wird, richtet sich der Job des Projektmanagers ausschließlich an Interessierte, die noch in keinem Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitgeber Bund gestanden haben.

Die „Vernetzung mit politischen Akteuren“ ist der Bewerbung zuträglich.

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‎Corona-Warn-App
‎Corona-Warn-App
Entwickler: Robert Koch-Institut
Preis: Kostenlos
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Mittwoch, 07. Okt 2020, 15:48 Uhr — Nicolas
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  • Wer will den für das Geld Projektmanager eines so „wichtigen“ Projekts sein…? xD

    • Ist ja nun wirklich kein schlechtes Gehalt

      • Sorry, aber das ist kein gutes Gehalt. Für einen Junior ok, aber das wird hier ja nicht gesucht.

      • Nein ist es nicht.
        Für Projektmanager aber schon.

      • Das nicht. Aber 55k bei so einem renommierten Projekt ist doch etwas komisch. 55k ist für Junior Projekt Manager die erste Erfahrungen in einem Start Up sammeln.

      • definitiv sind 55k brutto zuwenig für sowas!

      • bis zu 55k€ Brutto im Jahr. Dabei musst du folgendes bedenken:
        – Leben in Berlin ist teurer, als auf dem Dorf
        – Es wird ein Diplom / Masterabschluss gefordert
        – Man soll mehrere Jahre Berufserfahrung im Projektmanagement haben
        – gewünscht sind noch diverse Zertifizierungen im Projektmanagement
        – Der Job ist befristet

        Verglichen mit IT-Jobs in der freien Wirtschaft, für die ähnliche Qualifikationen erforderlich sind, ist das ein wirklich schlechtes Gehalt.

      • Auch für das Doppelte würde ich den Job nicht machen wollen…
        Und befristet? – Welcher gute Projektmanager geht schlecht bezahlt auf eine befristete Stelle?

    • Für 55K ? Wir zahlen das für den Headhunter bei einer Vermittlung. Wie groß war das Budget von dem Projekt?

  • Zu wenig Schmerzensgeld um den Buh-Mann der Nation zu sein.

  • Nee danke. Dann lieber als SAP Berater das 6-fache aufrufen

  • Jetzt können sich ja alle die bewerben, die es laut Internetkommentaren deutlich besser könnten. :)

  • öffentlicher Dienst…
    die dicken Gehälter gibt es woanders

    • Genau daran krankt es eben auch in anderen Bereichen des öffentlichen Dienstes: man findet keine (guten) Informatiker für dieses Geld oder eben nur die „Schlechten“. In der freien Wirtschaft kann man da deutlich mehr abrufen (abgesehen von bspw StartUp-Gehältern in Berlin…)
      Genau deshalb findet unsere Regierung auch keine Kandidaten für ihre Cyberabteilungen.
      Wenn man wirklich gute Leute will, sollte man die Stellen von den Tarifen des öD entkoppeln. Solange es nur eine A..-Einstufung ist, nein Danke.

      • Amen dazu.

        Bin selbst im öD als ITler tätig. Verdiene „deutlich“ mehr als das, was die hier anbieten, aber trotzdem ist es „zu wenig“.

        Wir scheitern auch täglich daran, gute Leute zu finden für das Gehalt. Ich bin hier hauptsächlich weil ich dem Stress der freien Wirtschaft entkommen wollte.
        Durch Corona und die beschleunigte Digitalisierung ist der Leistungsdruck mittlerweile aber fast so hoch wie in der freien Wirtschaft. Was die Suche nach neuen Mitarbeitern zusätzlich erschwert und ich mich langsam frage ob ich nicht doch wieder zu nem Konzern soll.

        Was man natürlich nicht vergessen darf, ist die Sicherheit des Arbeitsplatzes, die im öD meist doch viel höher ist.

      • Der öffentliche Dienst hat Probleme über Probleme. Ich habe mich auch schon gefragt wie das in den Schulen schaffen wollen, das war vorher ein IT affiner Lehrer gemacht hat muss dann wohl bald jemand machen der fest angestellt ist, also Laptops einrichten, tablets verwalten etc. bei den Gehältern die im Öffentlichen Dienst gezahlt werden, kann dabei nichts gutes bei rum kommen. Ich sitze alleine wegen der Sicherheit im Öffentlichen dienst, wobei ich mich mittlerweile auch frage ob die freie Wirtschaft in einigen Sachen nicht doch die bessere Wahl gewesen wäre. Vom Geld abgesehen genießt man da doch mehr Vorteile gegenüber dem Staat z.B. bezuschusste Fahrräder, Mobile devices, Obst, Getränke etc.
        Für das Geld was sie da aufrufen werden sie denke ich nicht den Arbeitnehmer finden den sie wünschen.

  • SpaceCaptainKent

    Man sollte meinen als Projektleiter eines so weitreichenden Projekts verdient man mehr…

    • ……und daran ist dann oft auch das Problem. 55K€? Sorry, aber da kann man in der freien Marktwirtschaft als Projektmanager (ganz allgemein, nicht nur IT) ganz andere Summen abrufen.

    • Ist auch so. Die die sich dann auf den Job bei 55k im Jahr melden sind entweder verzweifelt oder ahnungslos. Beides keine gute Voraussetzung für einen Erfolg des Projektes.

  • Das ist doch mal eine Chance für alle notorischen Nörgler. Einsteigen und es besser machen, mal sehen was dann dabei herauskommt

  • Für 55k stehe ich morgens nicht auf! :D

  • Die hätten mal besser einen fähigen vor Veröffentlichung gesucht.

    Meine Frau hat trotz aller Einstellungen keine Push Mitteilung bei hoher Gefährdung bekommen.

    Ende vom Lied, negativer Test und trotzdem Quarantäne bis zum 16.10.

    Die Telefonnummer 116117 ist auch sehr zu empfehlen wenn man über das Wetter sprechen möchte. Für Corona fragen hilft jede x beliebige Hotline genau so weiter wie die 116117!

    Nach so vielen Monaten mit und in der Pandemie hätte man den armen Leuten an der Hotline wenigstens einen Leitfaden zur Verfügung stellen können.

  • Wer sich in der Besoldung des öffentliche Dienstes ein wenig auskennt weiß, dass A14 die höchste Besoldungsstufe im gehobenen Dienst ist (danach kommen die Gehaltsstufen des höheren Dienstes A15, A16, B1, etc.).
    Dennoch sind 55k / Jahr im Vergleich zur Wirtschaft ein Armutszeugnis. Es gibt in einigen Berufssparten „Assistenzen“, die zwischen 60-70k / Jahr verdienen, OHNE das sie für einen erwähnenswerten Verantwortungsbereich zuständig sind.

    • Tja, wer sich damit auskennt, der weiß, dass vormalige gehobene Dienst mit A 13S endet und der vormalige höhere Dienst mit A 13 anfängt.

    • Und wer sich noch mehr damit auskennt, der hat festgestellt, dass es hier nicht um eine, verbeamtete Stelle geht, sondern eine Stelle für einen Tarifbeschäftigten. Beamte bekommen kein „Entgelt“ bzw. umgekehrt werden Tarifbeschäftigte nicht „besoldet“.

      Zum Feierabend mal kurz kluggeschissen… sorry, nicht so ernst nehmen ;-).

  • Haha, 55k? wenn sie sehr gutes Personal dafür haben wollen sollen sie 150 K ansetzen.

  • Jetzt mal ernsthaft:

    Was macht ihr alle, dass euch 55K, jede Minute Überstunde darf abgebummelt werden und 30 Tage Urlaub.

    Wir sind hier anonym. Also los, erzählt.

    • IT-Projektleiter in einem großen IT Unternehmen. Und 55k brutto kriegst du bei uns sogar schon mit einer Ausbildung wenn du dich gut anstellst.

    • In Berlin?
      Ich bewerb mich dann gleich als Controller bzw. Quereinsteiger ;)

      • Ja auch dort. ;-) Dort gibt es auch eine Location.
        Übrigens in dem Unternehmen wurden zwei Tarifrunden ausgearbeitet, welche einem die Wahl lassen ob man 6 Tage Urlaub, 2,62% mehr Gehalt oder eine Wochenstunde weniger arbeiten möchte. Somit kann man heute wählen zwischen 30,36 oder 42 Tage Urlaub. 42 Tage Urlaub bedeutet somit im Prinzip 5,24% Gehalt „umgetauscht“.
        Ich sehe das Ganze aber unter dem: Gehalt ist das Eine, freie Zeit mit der Familie aber unbezahlbar.

  • Bin als externer Berater im Public bereich tätig und sehe das Problem jeden Tag. Das ist eben ein Problem im ÖD, die dürfen nur nach Tabelle einstelle, externe Honorare mit 1000€/Tag für einen Projektleiter sind aber kein Problem…
    Ich lache und weine innerlich immer, wenn mir ein Bereichsleiter einen internen Job schmackhaft machen möchte und von Zulagen und Boni wie z.B. freie Fahrkarte für ÖPNV erzählt, was ich bei einer Einstellung bekommen würde.. Dann lehne ich dankend ab, steige in meinen 5er ein und düse davon.
    Sorry aber ich verdiene bei einem Beratungshaus das doppelte, auch wenn ich im Laden gern weiter machen würde…. Ich muss auch irgendwie meine Hypothek abbezahlen..

  • Pontifex Of Tech

    Lol – als bräuchte es für einen solchen PL einen Informatiker oder überhaupt einen Uni-Abschluss. Sind schon ganz andere IT Projekt von „fachfremden“ Nicht-Akademiker erfolgreich geleitet worden.

    • Für eine E14 Stelle wird Hochschulabschluss vorausgesetzt…
      Ist im öffentlichen Dienst so…
      Man kann’s, wenn man Glück hat mit arbeitserfahrung etwas kaschieren.

  • In Anbetracht, dass man von 55.000€ Brutto auch noch in Berlin leben muss, werden sie keinen ordentlichen Kandidaten finden. Berlin ist ja nun inzwischen auch sehr teuer was den Lebensunterhalt angeht….

  • Klar für 55.000€ im Jahr und was hat die App nochmals gekostet 12 mio plus 1,5 mio Betriebskosten im Jahr die SAP und die Telekom (t-Systems) einnimmt. Klasse Staat macht ein Angebot ab 120.000 dann kommt vielleicht auch ein PM der sich bewirbt.

  • Das Bild/Foto im Artikel ist doch im Kaufland Storkower Straße geknipst worden. ☻

  • Für 55k tacken steh ich nicht mal auf. So ein jämmerliches Gehalt, da muss man sich nicht wundern. If you pay peanuts you will get monkeys.

  • Ich bin Student und würde gerne erfahren was an 55k denn auszusetzen gibt? Wo arbeitet ihr und wie wie viel sollte der Bund denn für so eine Stelle denn bieten? Wir sind hier unter uns und anoynm, bin auf Tips und Ratschläge dankbar.

    • Die meisten hier arbeiten doch noch garnicht und plappern halt. So ist es eben anonym im Internet^^

    • Hallo Alex,

      hier im thread wurden ja schon einige Punkte genannt, warum die 55k nicht passen (es wird nicht ein Anfänger, sondern jemand mit langjähriger Berufserfahrung gesucht, die Stelle ist befristet, und die Ausschreibung lässt vermuten, dass sie ein „Mädchen für alles“ suchen).
      Eine seriöse Bewertung wäre aber erst nach einem ersten Gespräch möglich, in dem man die Rahmenbedingungen konkret abklopft – insb, was ist der wirkliche Verantwortungsbereich, wie ist das Team-Setup (d.h. was kann man delegieren), wie umfangreich ist die Reisetätigkeit, etc.

      Nach dem Lesen der Ausschreibung würde ich als Richtwert aber auch eher von 100k ausgehen, wenn sie da jemanden Gutes haben wollen.

      Wenn du Student bist – 6:28 schon oder noch wach? :) – würde ich dir empfehlen, dir mal Gehaltsumfrage-Tabellen anzuschauen (z.B. im Heise Verlag) oder am besten mit Leuten reden, die in deiner Branche in den verschiedensten Stellen frisch angefangen haben.

      Viel Erfolg!

  • Also unsere Kunden würden sich die Finger reiben, wenn wir denen für 55K Projektleiter stellen. Das müssten minimum 75K sein.

    • Absolut richtig. Die armen Schweine die dafür studiert haben, um sehr wenig im Vergleich zu verdienen.

      55k wären vielleicht noch für einen Single-Menschen und einen absoluten Anfänger ok. Aber ansonsten für einen Profi reicht es nie im Leben.

  • Hier scheint ja die Mehrheit deutlich über der Beitragsbemessungsgrenze zu verdienen. Das ist erfreulich. :)

    Ob die Stelle das Gehalt rechtfertigt kann ich nicht beurteilen.
    Er macht den ganzen Kram ja nicht allein, sondern Koordiniert die ganzen Partner, etc.

    • Ein PL trägt viel Verantwortung.
      So gesehen kannst du sagen, dass ein Team/Bereichsleiter weniger verdienen sollte, als ein Arbeiterbienchen. Er macht ja nix und koordiniert nur…
      Die Welt ist aber eine andere ;)

  • Was? nur 55.500 Euro ???? xD haahah und ich habe kein Master xD…

  • 55-65k ist ein Einstiegsgehalt für einen Junior mit einem Master.
    45-55k für Bachelor.

    Ein normaler PL geht mit minds. 75k über den Tresen. Nach oben ist alles offen, je nach Erfahrung und Tätigkeitsfeld.

    Die Zahlen sind aber auch kein Geheimnis, siehe z.B. die letzte heise Umfrage.

    Bei ÖD muss man aber fair sein und auch angeben dass die hier angegebenen 55k innere ersten Stufe gezahlt werden und meine Zulagen beinhalten. Manche Länder zahlen für eine gewiss Zeit z. B. 1000€ brutto Zulage pro Monat und stellen gleich in höherer Stufe eine. Um mit den Gehältern in der Wirtschaft irgendwie konkurrieren zu können.
    Trotzdem fällt es schwer ein konkurrenzfähiges Angebot zur freien Wirtschaft abzugeben. Die gewisse Sicherheit die man bei ÖD hat ist ja auch nur ein scheinheiliges Argument.

    Mal sehen wie sich die Welt entwickelt, wenn ein Dienstwagen von Firmen nicht mehr gewährt wird, wie es umweltschädlich ist und weitere Boni entfallen. Ist ÖD eventuell irgendwann eine Alternative in der IT Welt.
    Ich sehe es auch bei uns. Die neue car policy erlaubt keine anständige Autos mehr, bzw. Man muss ordentlich zuzahlen. Nicht weil die Firma es uns nicht geben möchte. Sonden weil die auf ihr Image achten müssen…
    Wer weiß wenn ich noch mehr graue Haare bekomme und mein Haus abbezahlt hab, könnte ich mir überlegen in den ÖD zu wechseln, dann gehöre ich zu internen und darf weniger arbeiten *g*

  • Hier tut wieder die Mehrheit so, als ob sie alle Jahresgehälter von 100.000 und mehr hätten. Ich bin mir sicher, dass die meisten hier pubertierende Nerds sind, die noch bei Mutti wohnen und sich schon freuen würden, wenn sie überhaupt was verdienen würden.

  • Aber die App ist nicht so das goldenen Ei die hängt Zeit bei mir seit 6 Tagen 12 von 14 Tagen an … verhauen habe ich zu der App nicht wirklich

  • Redet mit. Seid nett zueinander!

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